Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 4 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Nichts als Gespenster: Er... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 4 Bilder anzeigen

Nichts als Gespenster: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek) Gebundene Ausgabe – 1. September 2006

3.3 von 5 Sternen 68 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 9,00
EUR 9,00 EUR 0,01
63 neu ab EUR 9,00 28 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 62,00

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

  • Nichts als Gespenster: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek)
  • +
  • Sommerhaus, später: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek)
  • +
  • Alice (Fischer Taschenbibliothek)
Gesamtpreis: EUR 27,00
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Mit dem Erfolg kommen die Ansprüche. Das musste auch Judith Hermann erfahren und ließ Kritiker und Leser über vier Jahre auf ein zweites Buch warten. Aber das Warten hat sich gelohnt: Wem Sommerhaus, später gefallen hat, wird von den neuen Erzählungen dieser Meisterin der gepflegten Schwermut begeistert sein. In sieben Variationen ihres Lieblingsthemas der unglücklichen Liebe und der allgemeinen Verlorenheit im Leben schickt Judith Hermann ihre Figuren in die Welt hinaus, obwohl den meisten das Reisen so suspekt ist wie der jungen Frau aus "Aqua Alta": "Zwei oder drei Tage vor dem Beginn einer Reise werde ich ängstlich, ohne Grund, alles scheint mir sinnlos, die Ferne, die Fremde, die Kontinente nicht anders als jeder Blick aus meinem Fenster, vier Wochen in einem unbekannten Land, wozu, denke ich, was soll da anders sein und was soll es mir nützen..."

Venedig, Prag und Karlsbad, die Wüste Nevadas, Island oder das Norwegen nördlich des Polarkreises -- in sämtlichen Erzählungen wird die gewohnte Umgebung hinter sich gelassen, und sei es auch nur eine Fahrt in die deutsche Provinz, wohin die Icherzählerin aus "Ruth (Freundinnen)" reist und sich in den Geliebten der besten Freundin verknallt. Nichts als Gespenster -- gespenstisch wirken die Hermann'schen Figuren tatsächlich oft, in ihrer Orientierungslosigkeit und Indifferenz, mit der sie durch ihr Dasein laufen.

Inhaltlich und stilistisch setzt die junge Berlinerin, die Sommerhaus, später mit einem Schlag zur erfolgreichen und gefeierten Autorin machte, auf das gleiche Pferd. Warum auch nicht. Andererseits hat sie sich durchaus weiter entwickelt: Ihre Geschichten sind länger (bis zu 60 Seiten) und durch den häufigen Einsatz unterschiedlicher Zeitebenen komplexer geworden. Und selbst einzelne Momente der Seeligkeit gönnt sie ihren Figuren nun hin und wieder, wie am Ende von "Die Liebe zu Ari Oskarsson", der letzten der sieben durchweg gelungenen Erzählungen: "... und wir legten die Köpfe in den Nacken und sahen das Nordlicht an, ins All geschleuderte Materie, ein Haufen heißer Elektronen, zerborstene Sterne, was weiß denn ich. "Und bist du jetzt glücklich?" sagte Owen atemlos, und ich sagte "Sehr." --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

lässt." (Nikolaus von Festenberg, Der Spiegel, 13/03) "Nicht nur ein seltener, ein seltsamer Erfolg. Mit leisen Geschichten. In einem romanhörigen Land. Auf einem romanhörigen Markt. Und am hehren und höheren Literaturfeuilleton vorbei." (Elmar Krekeler, Die Welt, 20.3.2003).

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
So kurze Sätze, so kurze Geschichten, doch so prägnant und aussagekräftig. Judith Hermann hat mir, einem eingefleischten Romanliebhaber gezeigt, dass man auch Kurzgeschichten lieben kann.
In jedem ihrer Sätze stecken so viele Gefühle und Geständnisse. Über jeden ihrer Sätze lässt sich nachdenken und so viel Wertvolles entnehmen.
Sie beschreibt viele Sehnsüchte, die jeder wohl schon mal verspürt haben wird: eine alte Freundschaft, die den Punkte der innigsten Zuwendung verloren hat; das Altern der Eltern, die plötzlich nicht mehr die Kinder beschützen, sondern von den Kindern beschützt werden; die Erinnerungen an Jugendtage, in denen Beziehungen viel einfacher waren, weil noch so viele andere Erlebnisse zu kommen schienen; und so könnte man noch viel Momente der Vergänglichkeit nennen, die J. Hermann beschreibt, ohne dabei in unerträgliche Melancholie zu verfallen.
Auch wählt sie wunderschöne, obwohl einfache Schauplätze aus, an denen man sich aufgrund ihrer einmaligen Gabe des Beschreibens sogleich wieder findet: im warmen isländischen Freiluftpool einer Sommerhaussiedlung jedoch im Winter bei eiskalten Temperaturen, umgeben von Schnee und Eis; in der Kühle der Klimaanlage irgendwo in einem Motel in einer kleinen Siedlung in einer Wüste zwischen amerikanischer Ost- und Westküste;
Jede der sieben Kurzgeschichten nimmt gefangen und hält einen noch lange gedanklich darin fest, gibt Freiraum, um selber weiterzuträumen.
Ein unglaubliches Werk von einem unglaublichen Talent!
Kommentar 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Ohne Zweifel, Judith Hermann kann hervorragend erzählen und interessant gestrickte Beziehungsgeschichten aufrollen. Ihr erstes Buch, "Sommerhaus später", habe ich sehr gerne und ohne es abzusetzen, ausgelesen. Das kann ich von "Nichts als Gespenster" leider nicht behaupten.
Das Problem: Die Autorin wiederholt sich in den Motiven ihrer Geschichten zu sehr. Immer wieder geht es um Frau, ledig, ca. 30, wohnhaft in Berlin, kreativer Beruf, grübeln, zweifeln, Wein trinken, Selbstgedrehte rauchen, eine Bahnreise machen, Freunde und Fremde treffen, Frust, Verkrampfung, Sprachlosigkeit, Abreise, Ende der Geschichte. Mir persönlich ist das auf Dauer zu einseitig.
Kommentar 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
"Das ist doch alles ganz einfach", möchte man den stereotypen Protagonisten aus Judith Hermanns Geschichten sagen. Immerhin so lebendig ist ihre Darstellung, dass man den Figuren ständig erklären möchte, wie das Leben funktioniert. Völlig verloren trudeln diese durch die Welt, erleben nichts, fühlen nichts und entwickeln sich nicht weiter. Man möchte sie fragen, warum sie denn so sind. Man möchte verstehen, warum sie sich streiten, warum sie alle ihren langjährigen Freunden so fremd sind, möchte sie aus ihrer Tristesse reißen. Anstatt irgendwelche Einsichten in ihre Gefühle zu gewähren, verbringen sie aber die meiste Zeit damit, in die Luft zu gucken und/oder zu rauchen.
Vielleicht liegt hier die einzige Aussage des Buches: Hört auf zu rauchen und redet stattdessen. Hört auf, in die Welt hinauszuziehen und dabei doch nur euch selbst zu suchen. Teilweise kommt mir dieses verknüpfende Element (es gibt noch weit mehr davon) dabei gar vor wie ein skurriles Psychogramm der Autorin. Einzig das war dann auch Grund für mich, das Buch zuende zu lesen - für jemanden, der aber nicht ohnehin 70 Minuten am Tag im Zug liest und für sein Geld auch jede Seite gelesen haben will, ist das allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen. Wolfgang Hohlbein oder Andreas Eschbach haben mehr Substanz in ihren Charakteren. Und das meine ich ehrlich.
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Ein Kunde am 1. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Alltagsgeschichten sind es, die Judith Hermann in diesem Buch erzählt, Geschichten von jungen und alten Menschen, ihren Beziehungen zueinander, ihren Gesprächen und Gedanken. Es sind zumeist locker gefügte Verbindungen, die Personen kommen und gehen, und patchworkartig erschließen sich dem Leser nach und nach Lebensumstände. Sehr behutsam und doch ausgesprochen nuancenreich zeichnet Judith Hermann die Charaktere ihrer Figuren. Ihre Erzählperspektive bleibt distanziert, ohne zu verfremden, die Sprache ist unverstellt, fast schlicht und dabei immer subtil, wenn es darum geht, Gefühle und Empfindungen auszudrücken.
In der ersten der insgesamt sieben Erzählungen ('Ruth') geht es um zwei Freundinnen, zwei Frauen ohne feste Bindungen, beide eingefügt in ein Berufsleben, das ihren tristen Alltag bestimmt. In dieses fein abgestimmte Verhältnis tritt eines Tages ein Mann, und von da an entwickelt diese Dreierbeziehung eine ganz eigene und in ihrer Konsequenz sehr stringente Dynamik.

Ganz ähnlich die anderen Geschichten, ob sie nun von einem Freundestreffen auf Island' handeln ('Kaltblau') oder von einem älteren Ehepaar, das aller Berufs- und Kindersorgen ledig seine Tage auf Reisen verbringt ('Aqua Alta') usw., immer sind es Alltagsgeschichten, die Judith Hermann mit einem feinen Gespür für zarte zwischenmenschliche Beziehungen erzählt. Es geht eine stille Melancholie von diesen Erzählungen aus.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden