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Nicht von schlechten Eltern - Meine Hartz-IV-Familie Gebundene Ausgabe – 22. August 2013

3.4 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Undine Zimmer ist ehrlich bis an die Schmerzgrenze. […] Bevor es zu gefühlig wird, ist sie aber wieder wunderbar direkt. (Sybille Hasenclever Norddeutscher Rundfunk, NDR Info 2013-08-26)

ein wichtiges Buch (Michaela Moser Weiber Diwan 2013-11-01)

Ehrlich und reflektiert […] Ihre Erzählungen lösen Gedanken über eigene Lebenseinstellungen aus, belehren nicht. (Marie Eickhoff Kirchenzeitung 2013-11-17)

Undine Zimmer gelingt es, […] abseits von Schuld- und Opferstereotypen, das heißt differenziert zu vermitteln, was Armut in einem reichen Land heute bedeutet. (Ruth Eisenreich Falter (Bücher-Herbst 2013) 2013-10-10)

Der Satz ›Wir haben kein Geld‹ kann ein ganzes Leben prägen, sagt […] Undine Zimmer. Sie erzählt klug, berührend und kein bisschen larmoyant von dieser Prägung. (Chantal Louis Emma, September/Oktober 2013)

Ein eindringlicher Bericht! (Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb Radio Fritz 2013-09-25)

Das ist ein Buch, das Mut macht und verdammt gut auch als Survival-Ratgeber taugt. (Jan Drees Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE 2013-09-17)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Undine Zimmer, geboren 1979, studierte in ihrer Heimatstadt Berlin Skandinavistik, Neuere Deutsche Literatur und Publizistik. Sie schrieb nach Stationen u.a. bei der »Zeit« und »AVIVA-Berlin« als freie Journalistin für verschiedene Publikationen. Für ihre Reportage »Meine Hartz-IV-Familie«, erschienen im »Zeit-Magazin«, war sie 2012 in der Kategorie Essay für den Henri-Nannen-Preis nominiert. Sie lebt in Berlin und Reutlingen.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Jouvancourt HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 7. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
*

So ganz habe ich das Buch auch nach der letzten Seite nicht verstanden. Was soll uns dieses Buch sagen? Dass Geld alleine nicht ausschlaggebend für Bildung ist? Dass sie ihr ganzen Leben lang wegen Geldmangel leiden musste? Dass sie die verschiedenen, sehr unterschiedlichen Harz IV Empfänger aus eigener Erfahrung gut kennt?

Die Autorin war zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter ihr ganzes Leben lang auf Sozialhilfe angewiesen. Ihr Vater hielt sich nach dem Studium als Taxifahrer in Berlin über Wasser, ihre Mutter, gelernte Krankenschwester, kam aus gesundheitlichen Gründen nie mehr in ihren Beruf hinein. Undine Zimmer wurde danach Journalistin, verdiente damit auch kaum mehr als Sozialhilfe, und arbeitet heute auf der anderen Seite, der Seite, die ihr persönlich in ihrer Kindheit die meisten Traumata zugefügt hatte: sie ist Angestellte eines Jobcenters geworden!

Sie hat es also heute geschafft, diesen Quantensprung über den Schreibtisch und sitzt jetzt auf der "richtigen" Seite! Aber was ist schon richtig? Hier wird sie sicher richtig bezahlt, aber vielleicht ist das ja erst die "richtig deprimierende Seite" der Gesellschaft? In ihrem Rückblick, ihrer Autobiografie, erzählt sie von den peinlichen Situationen der "sozial schwachen " Schicht, der sie angehörte. Ich würde hier korrigierend sagen, dass ihre Familie einfach arm war, aber keinesfalls sozial schwach. Beide Eltern hatten studiert, sie selbst konnte auch studieren, aber sie waren alle drei in ein einem Denkmuster gefangen, das ihnen keine andere Zukunft erlaubte.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Undine Zimmer beschreibt ihre Kindheit in einem Elternhaus, in dem sowohl Mutter als auch Vater ihre Probleme haben. Beide sind kontaktscheu und haben Schwierigkeiten, sich in Arbeitsprozesse einzufinden. Beide leben aus diesem Grund viele Jahre und Jahrzehnte joblos (die Mutter) oder haben nur schlecht bezahlte Jobs (der Vater). Undine wächst damit in den 1980-gern bei ihrer alleinerziehenden Mutter in einem Umfeld auf, das mit wenig oder gar keinem Geld auskommen muss.

Undines Kindheit und Jugend findet also lange vor der Einführung von Hartz IV statt. Insofern ist der Untertitel des Buches nicht zutreffend und wurde wohl vom Verlag aus Marketinggründen so gewählt.

Lässt sich Armut aber alleine durch die Abwesenheit oder Knappheit von Geld definieren? Die Mutter interessiert sich für Literatur, die Mutter hört gerne Oper. Und vor allem, die Mutter kümmert sich um Undine. Ermöglicht ihr trotz aller Geldknappheit Dinge, erfüllt ihr Wünsche, lässt sie teilhaben. Undine tanzt im Ballett, Undine lernt Klarinette.

Obwohl die Autorin für sich selbst nicht den Schluss zieht und man nicht so recht erfährt, ob sie dies zu schätzen weiß, kann doch der Leser, zwischen den Zeilen lesend, den Schluss für sich ziehen: Sich aufgehoben zu fühlen, eine glückliche Kindheit zu haben hat nicht immer nur mit Geld zu tun, sondern ganz viel eben mit "kümmern" und "sorgen".

Das eigentliche Problem vieler "Hartz-IV-Familien" hat Undine deshalb niemals erlebt: Wenn die Eltern sich eben nicht kümmern. Oftmals nicht so sehr, weil sie nicht wollen, sondern weil sie einfach nicht können. Weil sie überlastet sind, mit ihren eigenen Problemen und Sorgen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mindestens dreimal habe ich angesetzt, um eine kleine Rezension über dieses überraschende Buch zu schreiben, aber ich wollte nicht der Erste sein, war neugierig, wie sich andere Leser äußern. Das Buch ist jetzt einige Tage auf dem Markt. Es liest sich flüssig, ich selbst hatte es in kurzer Zeit, wie man so schön sagt, "verschlungen". Doch nun sehe ich hier immer noch einen leeren Fleck und bin etwas ratlos: Wird das Buch ignoriert? Oder macht es so betroffen, dass sich niemand traut?
Als Schriftstellerin und Erzählerin kann sich Undine Zimmer mit dem Besten messen, was der deutsche Buchmarkt hergibt. Politisch ist das Buch eine kleine Bombe. Es räumt mit dem Mythos auf, Deutschland hätte weniger als drei Millionen Arbeitslose. Es zeigt den diffizilen, hinterhältigen Druck, der auf die "Kunden der Jobcenter" ausgeübt wird, damit diese möglichst wenig kosten und möglichst vielzählig aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden. Und es zeigt auch, dass ein unter großen Anstrengungen erworbenes hohes Bildungsniveau allein für sich kein Garant für einen erfolgreichen Einstieg in ein ausreichend (von gut soll gar nicht die Rede sein) bezahltes Arbeitsleben ist.
Undine Zimmer beschreibt alles aus erster Hand, aus eigenem Erleben. Sie liefert keine trockene statistische Analyse, sondern ein sehr anschauliches Bild dessen, was der Mangel an Arbeit in unserer Gesellschaft anrichtet.
2 Kommentare 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich finde, dass das Buch einen wesentlichen Aspekt, welcher meiner Meinung nach im direkten Zusammenhang mit Langzeitarbeitslosigkeit oder fehlender Etablierung auf dem ersten Arbeitsmarkt steht, in den Mittelpunkt rückt: Selbstverständnis bzw.Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist eigentlich neben Gesundheit und möglicher Chancen (wird ja in Indien nicht so funktionieren wie in Deutschland) der wichtigste Faktor für Erfolg im Leben, nicht nur im Beruf, sondern auch in allen anderen Bereichen. Undine Zimmer stellt in ihrem Buch klar heraus, dass es ihrer Familie daran gemangelt hat, weniger an den Fähigkeiten. Erst mangelte es am Selbstvertrauen und dann dadurch an weiteren Möglichkeiten. Die Mißerfolge in beruflicher Hinsicht führten zu Ohnmacht und Selbstaufgabe, welche womöglich auch auf das weitere persönliche Leben ausgestrahlt haben. Es scheint nämlich so zu sein, als ob beide Elternteile auch keine längerfristige Partnerschaft mehr eingegangen sind. Das heißt der eine instabile Zustand der Persönlichkeit bedingt einen instabilen Zustand im partnerschaftlichen sowie im beruflichen Bereich, welche wieder die Persönlichkeit instabiler macht. Ein Teufelskreis den Undine Zimmer meiner Meinung nach gut aufgezeigt hat.Zu diesem Selbstvertrauen, in diesem Zusammenhang auch Habitus genannt, gibt es Studien. Es ist kein Geheimnis, die soziale Herkunft die Studierfähigkeit, Arbeitssuche und Anzahl der beruflichen Angebote und Chancen bestimmt ("Vitamnin B"). Insofern ist es folgerichtig, dass sich Undine Zimmer, wenn sie sich mit Leuten auf der Ebene vergleicht, welche sie erreicht hat (Universitätsbereich, Kulturbetrieb, also eher einen elitärem Kreis), unzureichend und fremd vorkommt.Lesen Sie weiter... ›
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