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Nicht mein Tag. Roman Taschenbuch – 1. Juli 2009

3.1 von 5 Sternen 101 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ralf Husmann ist Erfinder und Autor von ›Stromberg‹, ›Dr. Psycho‹ und des neuen ›Tatort‹-Teams Dresden mit Alwara Höfels. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Comedy-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis sowie dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Husmann ist Kolumnist des ›KulturSPIEGEL‹ und schrieb die Romane ›Nicht mein Tag‹, verfilmt mit Moritz Bleibtreu, und ›Vorsicht vor Leuten‹, verfilmt mit Charly Hübner. Außerdem erschienen von ihm ›Das total gefälschte Geheim-Tagebuch vom Mann von Frau Merkel‹ und das ultimative Büro-Buch ›Stromberg – Die goldenen Job-Regeln‹.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Till Reiners ist Ende dreißig, trägt langweilige Klamotten und einen Seitenscheitel, arbeitet bei der Dresdner Bank und träumt davon, mit seiner jungen, leicht merkbefreiten Kollegin Jessica nach Paris durchzubrennen. Zu Hause, in der fast bezahlten Eigentumswohnung am Rande von Osthofen, warten Miriam, mit der Till nur noch selten Sex hat, und Nico, dessen Geburt den Anfang vom Ende des Glücks markierte. Folgerichtig unterteilt sich die Geschichte des Ehepaars in die Zeit vor und nach Nico. Vor Nico spielte Till Gitarre, nach Nico hört er nur noch Rolf-Zuckowski-CDs. Mit Nico.

Dann betritt Nappo die Bank, ein junger Prolet mit riesiger Sonnenbrille auf der Nase und einer Waffe in der Hand. Nappo überfällt die Bank, Till sieht die Chance, sich vor Jessica zu beweisen, und drängt sich quasi als Geisel auf, bevor er den Gedanken in aller Konsequenz zu ende denken kann. Es beginnt eine seltsame Odyssee, die das ungleiche Paar in eine Kleingartenkolonie, später nach Holland und schließlich nach Frankreich führt, und während dieser Tour de Force entdeckt Till nach und nach ungeahnte Charaktereigenschaften an sich selbst, sogar den Hang zur Gewalttätigkeit. Aber zu Hause, in Osthofen, wächst gleichzeitig der Verdacht, dass Till mit dem Überfall etwas zu tun haben könnte. Schlimm wird es, als die dusselige Jessica ihre Chance wittert, das unerwartete Medieninteresse für sich zu nutzen.

Der Roman beginnt lässig und amüsant, ist sehr lesbar, spannend und wirklich komisch.
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Format: Taschenbuch
Interessant, wie weit Meinungen auseinander gehen können! ;o)

Habe "Nicht mein Tag" in der letzten Woche gelesen und konnte es gegen Ende kaum erwarten, bis das Leid endlich aufhört! Till Reiners ist mir schrecklich auf die Nerven gegangen, sein Selbstmitleid und Unfähigkeit etwas zu unternehmen haben mich beim Lesen schier wahnsinnig gemacht und mehr als einmal habe ich gedacht "Das kann doch jetzt nicht Dein Ernst sein!!".

Und gelacht? Sorry, habe ich nicht. Kein einziges Mal. Im Gegenteil, ich fand das Buch in seiner Gesamtheit eher deprimierend. Lauter unglückliche Menschen überall!

Die Serien "Stromberg" und auch "Dr. Psycho" finde ich super! Aber "Nicht mein Tag" hat mich fertig gemacht und ich war erleichtert, als Till Reiners Trip endlich vorbei war.

Aber wie gesagt: Vielleicht bin das nur ich? Vielleicht war ich in schlechter Stimmung?

Fand es nur wichtig, hier auch mal eine ganz konträre Meinung abzugeben.

Am besten also, Ihr bildet Euch Eure Eigene! ;o)
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Von mother am 3. September 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Also: ich kenne Ralf Husmann als Autoren für diverse Comedyserien und kam auf das Buch, als ich gesehen hab, dass es mit Moritz Bleibtreu und Axel Stein verfilmt wird und nächstes Jahr in die Kinos kommt - deswegen dachte ich: "guckste mal rein, denn wenn der olle Moritz da mitspielt, kanns nicht schlecht sein." - UND: es ist auch nicht schlecht....

Zur Story: ein Bankangestellter ist leicht mit der Gesamtsituation unzufrieden und gerät - eher freiwillig - in eine Geiselsituation als seine Bankfiliale von nem Amateurräuber überfallen wird. Mit dem Bankräuber und dessen Freundin beginnt dann in nem Oldtimer eine Odyssee und der Trip entwickelt sich für unseren Protagonisten mehr und mehr zur Reise in die Selbsterkenntnis.

Grundsätzlich ist das Buch gut geschrieben - die Charaktere werden schön herausgearbeitet, Ecken und Kanten der einzelnen Akteure werden gut gezeichnet und man baut eine gewisse Art von Sympathie für den Jedermann inkl Familie, seinen proletenhaften Kidnapper und dessen Gespielin auf. Letztlich fehlt mir hier aber so ein bisschen der Kick an der Geschichte - das Ende ist doch recht schnell vorherzusehen und der Humor war jetzt auch nicht ganz mein Fall. Letztlich war ich froh, als ich mit dem Buch fertig war (was man anfängt zu lesen, liest man schließlich auch zu Ende) und hoffe, dass die filmische Adaption im nächsten Jahr die spürbaren Längen der Romanvorlage ausbügelt.

3 Sterne
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Format: Taschenbuch
...ab heute wird zurückgeschossen" (14). Till Reiners ist 38, Angestellter bei der Dresdner Bank, verheiratet mit Miriam, hat einen vierjährigen Sohn und einen völlig unstylischen Seitenscheitel. Zudem steht Till auf seine attraktive, aber völlig blöde Arbeitskollegin Jessica und fragt sich jeden Tag, ob es das mit seinem Leben schon gewesen sein soll. Seinem Chef Herrn Walther schreibt er zu dessen 60. Geburtstag den oben zitierten Spruch in die Glückwunschkarte. Tills Spießerdasein erhält einen Knick, als eines Tages plötzlich Nappo in der Bank steht, wild schreiend mit seiner Pistole herumfuchtelt und wenig später mit 30.000 Euro und Till als Geisel die Filiale wieder verlässt. Es beginnt eine Odyssee, auf der Till Bekanntschaft mit den Hunden Saddam und Hitler macht, die ihn nach Holland und Frankreich führt und auf der er die eine oder andere überraschende Erkenntnis über sich selbst macht.

Ralf Husmann gehört zu Deutschlands besten Drehbuchautoren. Er ist der Macher der Serie "Stromberg", die zu den qualitativ hochwertigsten deutschen Produktionen der vergangenen Jahre gehört. Zu Recht ist Husmann bereits mehrfach mit dem deutschen Comedy-Preis ausgezeichnet worden. Man durfte also auf seinen Debütroman gespannt sein. Doch leider kann "Nicht mein Tag" die hohen Erwartungen nicht erfüllen und enttäuscht in weiten Teilen. Husmann versucht, das Konzept, welches unter anderem "Stromberg" so erfolgreich gemacht hat, auf den Roman zu übertragen. Die Fernsehserie zeichnet sich vor allem durch die gelungene Gratwanderung zwischen Humor und Tragik aus.
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