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New York 1999 Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1999
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Gleichzeitig erleben wir, wie der Chinesenjunge Billy um sein nacktes Überleben kämpft. Die Sojaburger, die er in einer der Unruhen erbeutet hat, bringen ihm viel Geld auf dem Schwarzmarkt und erkaufen ihm eine Stelle als Laufjunge. Sein erster Auftrag führt ihn direkt in die Enklave der Reichen -- und zu einem Mord.
New York 1999 -- im Original Make Room! Make Room! -- ist einer der großen Klassiker der SF-Literatur und wurde jetzt in der Reihe High 8000 in einer erstmals ungekürzten Übersetzung neu herausgebracht. Die Originalausgabe erschien 1966 und warnte eindringlich vor den Gefahren der Bevölkerungsexplosion -- lange bevor dies ein Thema der öffentlichen Diskussion wurde. Natürlich ist nicht alles so gekommen, wie Harrison es vorausgesagt hat. Aber für Menschen in den Metropolen der Dritten Welt wird das Leben oft kaum besser sein als für die Figuren in Harrisons Roman. Und das klaustrophobische Gefühl der Enge, das den Leser in New York 1999 von der ersten Seite an gefangen nimmt, ist in allen Großstädten der Welt existent. Das Gefühl, nur noch ein Stück Massenware zu sein, ein überflüssiger Fürsorgeempfänger in einer entmenschlichten Gesellschaft, in der außer Agression jedes Gefühl auf der Strecke bleiben muß.
New York 1999, verfilmt als Soylent Green (dt. ...Jahr 2022... die überleben wollen...), ist ein spannendes Geflecht aus unterschiedlichen Handlungssträngen, die alle ein Thema haben: das menschenunwürdige Leben in der modernen Großstadt unserer Zeit. --Birgit Will
- Seitenzahl der Print-Ausgabe285 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberHeyne
- Erscheinungstermin1. Januar 1999
- ISBN-10345316170X
- ISBN-13978-3453161702
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Produktinformation
- Herausgeber : Heyne; 1. Edition (1. Januar 1999)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 285 Seiten
- ISBN-10 : 345316170X
- ISBN-13 : 978-3453161702
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 203,027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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August 1999, New York City:Auf engsten Raum leben 35 Millionen Menschen. Es mangelt an Rohstoffen:Lebensmittel, Wasser, Strom, Medikamenten, Papier. Die meisten Menschen sind in Elendsvierteln zusammen gepfercht, die Wohlhabenden haben sich in eigene, bewachte Viertel zurück gezogen. In eines dieser Gebäude bricht der asiatische Junge Billy Chung ein. Doch der Einbruch geht schief:Chung wird vom Wohnungsbesitzer Mike O’Brien überrascht. O’Brien bleibt ermordet zurück, Billy Chung flieht. Der Fall wird Polizeidetektiv Andrew Rusch übertragen:Dieser ist auch nicht auf Rosen gebettet:Mit dem alten Solomon Kahn teilt er sich ein schäbiges Apartment. Rusch findet schnell Gefallen an der Freundin des ermordeten Mike O’Brien, Shirl Greene …
KRITIK:
Nachdem ich ‚Blade Runner’ von Philip K. Dick und ‚Schöne neue Welt’ von Aldous Huxley gelesen hatte, begann ich ‚New York 1999’, der die Vorlage zum Film ‚… Jahr 2022 … die überleben wollen’ bildet.
Schon erstaunlich, wie finster einst die Science Fiction auf die Zukunft blickte. Heute, nachdem vieles noch schlimmer geworden ist, mit allumfassenden Daten- und Kommunikationsnetzen, die sich wunderbar zum Überwachen und Ausspionieren eignen, einer globalen Bevölkerungsexplosion samt damit einhergehenden knapper werdenden Ressourcen, hat es lange Zeit kaum noch moderne Publikationen zum Thema Dark Future in der Literatur gegeben - bis Dmitry Glukhovsky mit seiner ‚Metro 2033’-Reihe erschien.
Ähnlich wie ‚Blade Runner’ spielt auch ‚New York 1999’ nach einem nicht näher erklärten Krieg, durch den offenbar Ackerboden und Ozeane derart verseucht wurden, dass fortan ein Mangel an lebensnotwendigen Waren und Produkten herrscht.
Obwohl der Roman nicht das bittere Ende des Films hat, ist die Welt des Romans deutlich trostloser - dagegen wirkt John Carpenter’s ‚Die Klapperschlange’ wie eine hoffnungsvolle Utopie!
Durch die vier Charaktere Andrew Rusch, Shirl Greene, Billy Chung und Solomon Kahn werden verschiedene Betrachtungen vermittelt. ‚New York 1999’ wartet mit einer öden, hoffnungslosen Welt auf, in der auch keine Aussicht mehr besteht, dass es besser werden könnte.
Das die Geschichte so abrupt endet, der Autor die Erzählung komplett offen lässt hat mich überrascht
1999 leben in New York 35 Millionen Menschen, die Bedingungen sind katastrophal. Die Mehrheit der Bevölkerung kann sich nicht mehr ernähren und nur eine kleine Schicht Superreicher kann es sich richten. In diesem Umfeld wird der Verbrecher Big Mike selbst zum Opfer. Billy Chung tötet ihn als er bei einem Einbruch Big Mike überrascht in Panik gerät. Andy Rush wird beauftragt den Fall zu klären, verliebt sich dabei in die Lebensgefährtin von Big Mike (Shirl) und schließlich zieht Shirl zu Andy, der eine kleine Wohnung mit dem alten Sol bewohnt. Im Vordergrund steht aber, wie in Dystopien üblich, nicht der Kriminalfall oder die Liebesgeschichte, sondern ausschließlich die gesellschaftspolitische Entwicklung.
Sprachlich ist das Werk ordentlich gemacht aber nicht herausragend. Gerade gute Science Fiction zeichnet sich auch durch gute Sprache aus, und so sind nur die wahren Meister der Sprache auch zu den ganz großen des Genres aufgestiegen. Harry Harrison gehört zweifellos zu jenen die eine sauber Sprache zu nutzen wissen, an einen Ray Bradbury oder Stanislaw Lem reicht er dennoch nicht heran.
Ein Buch das vielleicht in mancherlei Hinsicht nicht ganz an die großen Konkurrenten wie "1984", "Brave New World" oder "Fahrenheit 451" heranreicht, das aber dennoch nicht unterschätzt werden darf. Insgesamt ist es jedenfalls lesenswert.
