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Never Say die! (Vinyl) [Vinyl LP]

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Vinyl, 9. Oktober 2009
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Produktinformation

  • Vinyl (9. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Pias UK/Bmg Rights Management/Sanctuary (rough trade)
  • ASIN: B002JIEYK8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  DVD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen
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Format: Audio CD
Nach Ozzy's kurzzeitigem Austritt und einem noch kürzeren Gastauftritt von Dave Walker (Ex-Savoy Brown) an den Vocals begab sich die Original-Besetzung in Kanada ins Studio um den Technical-Ecstasy-Nachfolger einzumeiseln. Die Produktion stand dabei unter denkbar ungünstigen Sternen. Die Plattenfirma hatte ein enges Zeitfenster gesetzt und Problemkind Ozzy weigerte sich die bereits fertig komponierten Tracks einzusingen, und so mußte in Windeseile neues Material aus dem Ärmel geschüttelt werden.

Trotz der damaligen Probleme sind die Songs gut arrangiert und durchkomponiert. Die 9 Tracks versprühen fast eine ähnliche Atmosphäre wie anno 1973 *Sabbath Bloody Sabbath*. Womit mal wieder bewiesen wäre das wahre Genies auch unter Druck hervorragende Arbeit abliefern können.

Als Anspieltipps kann man getrost den genialen Titelsong, *Johnny Blade*, *Juniors Eyes*, *Over To You* oder auch *Air Dance* mit seinem super Feeling empfehlen. Ungewöhnlich sind allerdings die Bläsersätze auf dem überflüssigen Instrumental *Break Out*. Dafür wird mit dem Rauswerfer *Swinging The Chain* erneut ein Song von Drummer Bill Ward eingesungen.

Gemeinhin gilt *Never Say Die* als schwächstes Werk mit Ozzy, die Musikpresse ist sich diesbezüglich seit Jahrzehnten einig. Man sollte allerdings nie den Fehler begehen die LP/CD mit den ersten beiden Sabbath-Scheibe in einen Topf zu werfen, denn dafür hatte sich die Band in musikalischer und kompositorischer Hinsicht und in 8 Jahren zu sehr weiterentwickelt.

FAZIT: *Never Say Die* eine Scheibe die großen Spaß macht...
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Format: Audio CD
Liebe Sabbath-fans,
auch ich habe die Platte hier früher eher selten gehört, aber nicht bewußt, sondern das ergab sich einfach so. Ich hab damals nur Rock gehört, sonst nix und das war auch ok so.
Inzwischen höre ich alles was gut ist und mache keine Schubladen mehr auf und zu. Höchstens noch die zwei: "Göttlich" und "absolut Tonne".
Ich konnte mich mittlerweile auch sehr für Bands wie Radiohead begeistern, weil die das auch konsequent in der Musik machen, Schubladen sprengen, und so.
Und da höre ich neulich im Auto meines -noch-immer-viel-mehr-als-ich-hardrockenden- Kumpels, aus uralten Tagen, dieses Dingen, "Never say die"!
Und werde davon schier erschlagen! Ich meine klar, der Titeltrack ist ja geläufig, ein Klassiker sozusagen (hab ich sogar mal mit ner Band gecovert). Aber der andere wirre und zuweilen extrem goile Kram, der war mir dann so nicht mehr klar gewesen! Heilige Maria! Ich war total weggeblasen von der unglaublichen Experimentierfreude und auch wie cool das trotz allem heute noch kommt!
Sicher, der klassische Fan hat da eventuell andere Vorstellungen, aber da haben Sabbath in einer schwierigen Phase noch "nebenbei" eine total krasse experimentelle Scheibe gemacht! Auch mit amtlichem Slomo Song dazwischen!
Ich bin immer noch sprachlos! Und sehe Kid A von Radiohead nun mit ganz neuen Augen - als ihr Sabbath-album ;-)
Fazit: Genialer Streich, aber bitte vorher mal reinhören, ob`s einem nicht zu extrem ist. Musikalisch ist jedenfalls alles auf höchstem Niveau!
Gruß und viel Fun damit!
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Von Child in time TOP 1000 REZENSENT am 25. Januar 2016
Format: Audio CD
"Never Say Die!" von 1978. Ein letztes Mal hören wir hier die Orginalbesetzung mit Tony Iommi (Guitars), Geezer Butler (Bass), Ozzy Osbourne (Vocals) und Bill Ward (Drums). Alle Songs wurden angeblich von Black Sabbath geschrieben, heute weiss man aber, dass Ozzy keinen Anteil mehr an den Stücken hatte. Don Airey (u.a. Deep Purple, Rainbow) war als Gastmusiker für die Keyboards zuständig.

Für mich ist "Never Say Die" die schwächste Sabbath-Platte mit Ozzy. Sie ist gut produziert (Black Sabbath, aber hauptsächlich wohl von Tony Iommi), daran liegt es nicht. Auch musikalisch ist sie gut, auch daran liegt es nicht. Aber irgendwie ist das hier nicht mehr Sabbath. Es fehlen die typischen Riffs, die Iommi vorher aus dem Ärmel schüttelte. Ich glaube sie haben hier, vor lauter experimentieren auf den vorherigen Platten, die musikalische Richtung verloren. Wirklich schlecht ist die Platte aber nicht. Der Titelsong z.B. ist bärenstark, auch `Johnny Blade` und `Swinging the chain` (gesungen von Bill Ward) sind prima. `Air dance` und `Break out` sind sehr ungewöhnlich für die Gruppe. Die anderen Songs sind ganz in Ordnung, wirkliche highlights sind aber nicht dabei.

Ich wundere mich sehr über die teilweise guten Bewertungen hier, ich kann mich nur zu 3 Sternen durchringen. Mit Ronnie James Dio und der "Heaven And Hell" wurde ein neues und besseres Kapitel der Band geschrieben.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ja, es ist nicht der typische Lavasound. Trotzdem finde ich, dass es mal eine gelungene Abwechslung ist und man hört immer noch, dass es Black Sabbath ist. Viele Rockbands wären froh, wenn sie ein solches Album herausgebracht hätten. Was ich immer richtig stark fand, war das Cover. Darf in keiner Black Sabbath Sammlung fehlen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
1978 erschien erstmals "Never Say Die", und wurde zum letzten mal in der Original-Besetzung von Ozzy Osbourne (Vocals), Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward eingespielt. Als Produzenten und Songwriter wird die Band höchstpersönlich genannt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: "Never Say Die!" erreichte für mich nie die Klasse von "Paranoid" oder der groovenden, mit fetten Riffs bestückten "Vol.4". Woran das lag kann man eigentlich nicht so recht sagen. Die Band untereinander, hatte Drogen- und Alkoholprobleme, und Ozzy kehrte nach dem Tod seines Vaters zu Band zurück, konnte sich innerhalb der Band aber nicht mehr so profilieren, wie er es auf vorangegangenen Alben tat. Hier sang er ein (vorerst) zum letzten mal richtig gut.

Ende September erschienen, sollte "Never Say Die" die letzte Scheibe in ihrem seit Anfang der Siebziger ununterbrochen zelebrierten Stil bleiben. Die aufwendigen Arrangements, wie sie etwa auf "Sabbath Bloody Sabbath" und "Technical Ecstasy" enthalten waren, wichen wieder dem typischen Sound der vier Birminhamer Arbeitersöhne. Problemkind Ozzy weigerte sich allerdings die bereits geschriebenen Songs einzuspielen, und so war man gezwungen sich abermals mehrere Titel mal so locker aus dem Ärmel zu schütteln.

Der Großteil der hier enthaltenen Highlights (die aber trotz meiner oben genannten Kritikpunkte teilweise wirklich gut sind) findet sich bereits auf der ersten LP-Seite mit den Hits "Never Say Die", "Johnny Blade", "Juniors Eyes", "A Hard Road" und "Shockwave". Dass die Band bis auf den Titelsong keinen auf Konzerten spielt erschließt sich mir nicht, hier hätten es wirklich Mehrere verdient.
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