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Neue Menschen: Bildungsroman Taschenbuch – 1. Dezember 2006
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe272 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberFISCHER Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. Dezember 2006
- Abmessungen12.4 x 2.2 x 18.9 cm
- ISBN-103596166969
- ISBN-13978-3596166961
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Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : FISCHER Taschenbuch; 1. Edition (1. Dezember 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 272 Seiten
- ISBN-10 : 3596166969
- ISBN-13 : 978-3596166961
- Abmessungen : 12.4 x 2.2 x 18.9 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,203,658 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 115,384 in Literatur (Bücher)
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freude freude im elyssé und darüber hinaus im gartyen der hesperiden
Im Mittelpunkt steht der Protagonist, der nach zwanzig Jahren zurückschaut, auf sein Leben als Student. Und er kann es nicht glauben, an welche Ideale, welche Weltanschauungen und welche Überzeugungen er seine Existenz hingegeben hat und für welche Ziele er täglich gekämpft hat. Sicherlich, es war das „Rote Jahrzehnt", Lenin war in vielen westdeutschen Haushalten der „Hausheilige". Der Ich-Erzähler psychologisiert eigentlich nicht, er flüchtet sich in sentimentale Musik und in Männerbündelei. Es ist der marxistische Studentenbund „Spartakus", der all seine Zeit in Anspruch nimmt, er bereitet sich mit Gleichgesinnten auf die vor der Tür stehende Weltrevolution vor, denn sie glaubten an einen Wissensvorsprung, sie glaubten ein neues totales „Welterklärungsmodell" erfunden zu haben und sie glaubte einen „neuen Mensch" in der Projektion zu haben.
Heute berichtet er mit anrührender Ehrlichkeit ironisch, dass weniger der Studienerfolg Ziel seines Lebens gewesen ist sondern die marxistische Weltrevolution. Und er fragt sich, was ihn da ideologisch verhext hat und er möchte das zu erklären versuchen. Das ist das wirklich Spannende, aber auch umstritten Provokante an Stephan Wackwitz Roman.
Die Erklärung, die er findet, hat die deutsche Kultur- und Ideengeschichte schon lange Zeiten geprägt. Er spricht von „gnostischer Häresie", das heißt, auf Erden gibt es seit ewigen Zeiten einen Kampf zwischen den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichts. Dieser Kampf findet auf vielen Ebenen statt. Das hat er mit seiner Hölderlin Interpretation sehr schön herausgearbeitet, eine messianische Vorstellung der erlösenden Weltrevolution in politischer Naherwartung.
Er verfolgt auf verschiedenen Reflexionsebenen die Spuren des „neuen Menschen" in der Geschichte. Das Leben ging in diesem Jahrzehnt jedoch nicht auf Grund des Aktionismus sondern auf Grund des pathologischen Theoretisierens an ihm vorbei. Im Aktionismus hat man vieles ausagiert, weil man eigentlich keine Alternativen sah. Er weiß heute, es war schließlich irgendwie ein verlorenes Jahrzehnt, um das er betrogen worden ist, durch sich selbst betrogen worden ist.
Der Roman ist einerseits eine kurze geistreiche Abhandlung, die die eigene Lebensgeschichte nacherzählt, andererseits ist er essayistisch in dem Sinne, dass er in sehr stimulierender und intellektueller Weise, ideengeschichtlich und gesinnungsbezogen argumentiert.





