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Nemesis Taschenbuch – 1. November 2012

3.8 von 5 Sternen 50 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Es ist Roths Geheimnis, dass er über die unerfindliche Schönheit seines Stils und struktureller Spannungsfinessen dem Leser jenen Trost gewährt, den er seinen Geschöpfen versagt. (FAZ)

Auch wenn es allmählich langweilig wird, Philip Roth zu loben: Er ist der Größte. (Die ZEIT)

Ein tröstendes Buch in einer trostlosen Welt - Weltliteratur. (Denis Scheck)

«Nemesis» ist ein Meisterwerk und Roth ist ein Meister nicht nur im Schreiben, sondern im Kampf mit dem - abwesenden - Gott. (Frankfurter Rundschau)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1998 erhielt Philip Roth für ‹Amerikanisches Idyll› den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Philip Roth ist der einzige lebende Amerikaner, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
"...Was Mr.Cantor meinte, wenn er das schmähte, was er als Gott bezeichnete, war eigentlich die Macht des Zufalls."

Bucky Cantor, ein hingebungsvoller Sportlehrer mit hohen Idealen und einem ausgeprägten Verantwortungsbewußtsein vermittelt seinen Schülern Werte und ist ihnen ein Vorbild. Er setzt alles daran, seine Schützlinge durch intensiven Sport von Angst abzulenken. Denn die Angst ist allgegenwärtig im Jahre 1944, in dem noch nichts über die Übertragungswege der Polio-Krankheit bekannt ist. Die Unwissenheit der Ansteckung ist zugleich der Stein, der die Geschichte ins Rollen bringt. Schauplatz ist die Industriestadt Newark, in der bei mörderischen Hitze die krankmachende Stickigkeit fast spürbar ist. Die verheerende Epidemie macht vor dem Sportplatz im jüdischen Viertel Weequahic keinen Halt; Bucky muss tatenlos mit ansehen, wie ihm anvertraute Kinder an Kinderlähmung erkranken und sterben. Er selbst ist athletisch, wurde aber wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht in den Kriegsdienst einberufen. Aufgewachsen ist er bei seiner liebenden Großmutter, da er seine Eltern zu früh verloren hat. Sein Pflichtgefühl und die Tatsache gebraucht zu werden, sind sein Antrieb. Das Streben nach Vortrefflichkeit und sein eigenes strenges Gefühl des moralisch Richtigen bestimmen sein Handeln. Das lässt ihn auch nur für kurze Zeit in ein Sommercamp nach Indian Hill fahren, in dem seine Geliebte in der kalten Reinheit des Sees badet, und er Kinder im Turmspringen unterrichtet. Er kehrt in die Schwüle der Stadt zurück, weil er sich verantwortlich fühlt. Das zieht sich durch die Handlung wie ein roter Faden: er hält sich immer für verantwortlich.
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Format: Gebundene Ausgabe
Philip Roth erzählt in "Nemesis", einem in puncto Umfang überschaubaren, kurzen Roman, der eher eine Novelle gleicht, die Geschichte des engagierten jüdischen Sportlehrers Bucky Cantor. Das Besondere an diesem Buch speist sich auch aus dem geschichtlichen Kniff Roths, der zum einen von der Polio-"Epidemie", jener grassierenden "Kinderlähmung" in den USA der 40er-Jahre erzählt, dessen tragischen Folgen viele Kinder und Jugendliche das Leben kostete; zum anderen die Schrecken und die Invasion des Zweiten Weltkrieges ("D-Day") aufblitzen lässt. Zwei Tragödien. Der agile und vitale Bucky Cantor geht nicht vor dem gegnerischen Nazikugelhagel in die Knie, sondern von ebenjener mysteriösen Poliomyelitis.

Der Kampf, vor allem innere Kampf, zwischen den Ansprüchen Cantors an sich selbst- und dem sich ausbreitenden Grauen, ist durchaus gekonnt, wie auch seitens Roth nicht anders zu erwarten, sprachlich präzise erzählt. Gleichwohl ist "Nemesis", das den - im wahrsten Sinne des Wortes - Niedergang des 23jährigen Buckys erzählt, auch ein wenig "leer", meiner Ansicht nach zu selbstreflexiv. Dialoge, strotzend vor Esprit à la "Der menschliche Makel" oder "Empörung", fehlen hier leider en gros.
Fazit: "Nemesis" ist ein solides, gutes Werk aus der Feder Roths. Ein düsterer, bisweilen nihilistischer Niedergang, dem es hie und da an einer Prise Humor und Spritzigkeit fehlt, die man gemeinhin von Roth gewohnt sein mag. Klagen auf hohem Niveau.
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Format: Taschenbuch
Ich kann allen Lesenden, die ein gut geschriebenes, literarisches Werk suchen und eine mitreißende, grundlegende Fragen des Lebens aufwerfende Thematik schätzen, diesen Roman wärmstens empfehlen. Nachdem ich die Bewertungen, die diesem Roman lediglich einen Stern zustehen wollten, las, konnte ich nicht anders als mich für selbigen auszusprechen. Oft liest man in den Kritiken literarischer Romane, sie seien langweilig und es fehle ihnen an ausreichend Handlung. In der Regel kann ich in diesen Fällen lediglich den Rückgriff auf diverse Schundliteratur empfehlen.

Nun zurück zu "Nemesis":
Der Junge Sportlehrer Bucky Cantor sieht sich in seiner Heimatstadt Newark mit einer heftigen Polio-Epidemie konfrontiert, die die Kinder, die er in den Ferien auf dem Sportplatz betreut, gefährdet. Hin und hergerissen zwischen seiner inneren Verpflichtung gegenüber diesen Kindern und der Liebe zu seiner Freundin Marcia kommt er in Bedrängnis. Dieser fesselnde Roman zeichnet einen sehr aufrichtigen Charakter, der dem Leser ans Herz wachsen muss und dessen Innere Zerissenheit deutlich spürbar ist. Einige historische Fakten der Polio-Epedimie, die Theodizee-Frage und die Auswirkungen während des 2. Weltkriegs und anderes machen diesen Roman vielschichtig. An Aktualität verliert er nie, denn es geht nicht zuletzt um die zeitlose Situation eines Menschen, der droht alles zu verlieren. Einer der gelungensten Romane der Gegenwart.
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Format: Gebundene Ausgabe
1944. In Europa kämpfen seine Freunde gegen Hitlers Armeen. Der Protagonist fühlt sich schuldig, ohne es zu sein: Er ist wegen seiner Kurzsichtigkeit vom Kriegsdienst ausgeschlossen und bleibt als Sportlehrer zu Hause. Dort wütet nicht der Krieg, aber eine Polio-Epidemie. Und so ungerecht wie der Krieg in der Normandie die Besten seiner ehemaligen Kommilitonen fällt, tut es die Epidemie mit den besten seiner Schüler an der Heimatfront im ärmlichen, staubigen, heißen Newark.

Die griechische Tragödie lässt ihren Helden unschuldig schuldig werden. Indem er sich gegen sein ihm vorbestimmtes Schicksal stemmt, führt es hierdurch eben erst herbei. In seiner amerikanischen Tragödie fügt Philip Roth dieser Konstellation einen weiteren Twist hinzu. Der Protagonist entscheidet sich im Zwiespalt zwischen Liebe und Pflicht für die Liebe und zerstört dadurch, ohne es zu wollen, alles: die Liebe, diejenigen, die ihm durch seine Pflicht anvertraut sind und schließlich auch sich selbst.

Eine düstere Geschichte voll bitterer Ironie gegenüber Gott ebenso wie gegenüber dem Glauben an das Machbare, der das Gute will und das Böse schafft, in klarer, uneitler Prosa. Wortakrobatik, intellektualistisches Geschwurbel oder manieriertes Sprachgetänzel à la Tellkamp oder Lewitscharoff haben einige Rezensenten bei Philip Roth offenbar vergeblich gesucht und ihm darum nur einen Stern gegeben. Aber zu mehr Sternen dürfte es für die dann auch bei Edgar Allan Poe oder Herman Melville nicht langen.
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