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Neil Gaiman: Marvel 1602 Broschiert – 17. März 2010

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Existierte das Marvel-Universum schon im Jahre 1602 zu Zeiten der Regentschaft von Königin Elisabeth? Wenn ja, wie sah es dann wohl aus? Gab es schon damals Helden und Schurken und missverstandene Mutanten? Trefft außergewöhnliche Versionen von Spider-Man, den X-Men, Nick Fury, Dr. Strange,Daredevil, der Black Widow, Dr. Doom,Magneto, dem Geier und anderen, wenn Neil Gaiman die Pforten von Raum und Zeit öffnet und das Marvel-Universum einer magischen Vergangenheit mit seiner überbordenden Fantasie zum Leben erweckt! Dieser Band enthält Marvel 1602, geschrieben von Star-Autor Neil Gaiman (berühmt für seine Comic-Serie SANDMAN und Romane wie American Gods oder Das Graveyard-Buch) und mit Artwork von Andy Kubert (WOLVERINE: ORIGIN, DIE ULTIMATIVEN X-MEN, BATMAN) und Richard Isanove (Der dunke Turm).


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Format: Broschiert
Dieser Band gehört zu den besten Comics, die ich je gelesen hab.
Die Handlung wurde, samt Marmel-Helden-Crew, ins Jahr 1602 verlagert, und das funktioniert wiedererwartend gut.

Die Superwesen (Helden und Schurken) wurden ihrer Zeit entsprechen verändert, sowohl in Kleidung, Erscheinungsbild, Kräften, Entstehungsgeschichte, als auch im Namen. So wurde zum Beispiel aus Professor Charles Xavier der bärtige, aus Spanien stammende Carlos Javier und aus den Fantastic Four wird die Schiffscrew die sich, nach ihrem Schiff, die Vier von der Fantastik nennen.
Diese Änderungen sind aber keinesfalls ärgerlich, sondern vielmehr interessant. So fragt man sich oft, was die Person nun eigentlich mit ihrem Äquivalent aus der Gegenwart gemeinsam haben. Teilweise tauchen diese Gemeinsamkeiten nur als Nebensächlichkeit auf, jedoch erkennt der geübte Marvel-Leser die elementare Bedeutung dieser.
Das zeigt, dass sich der Autor wirklich gut mit der Materie auseinander gesetzt hat.

Sehr gut gefallen haben mir auch Zeichenstil und Kolorierung. Es wirkt alles eher wie ein Gemälde, als ein modernes Comic-Heft. Dadurch entsteht eine wundervolle Atmosphäre und man kann sich gut in die Zeit reindenken. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass der Comic komplett auf schwarze Seiten gedruckt wurde.
Somit ist die gesamte Optik in jeder Hinsicht gelungen.

Vom Aufbau her ist der Comic in mehrere Handlungsstränge eingeteilt, zwischen denen ständig hin und her gesprungen wird und die sich zum Ende hin bündeln.
An dieser Stelle muss ich jedoch auch einen negativen Punkt ansprechen: Der Höhepunkt des Bandes ist schon einige Seiten vor dem Ende erreicht.
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Format: Broschiert
Neil Gaiman, Andy Kubert und Richard Isanove haben ein wahres Comic-Meisterwerk auf Basis der vielen Marvel-Superhelden und Superschurken geschaffen.

Handlung
England, 1602:
Königin Elizabeth I. ist alt und krank und die Bedrohungen gegen England sind stark.
Ihr Geheimagent Sir Nicholas Fury ist ihr treu ergeben und versucht gegen innere wie äußere Feinde Englands vorzugehen.
Hofarzt Stephen Strange versucht die Königin zu heilen, was aber nicht gelingt.
Die Königin wird zudem von Träumen geplagt in der sich eine mächtige Waffe in Jerusalem befindet.
In England leben Menschen mit übermächtigen Fähigkeiten (Mutanten) versteckt vor der Inquisition, die sie als Hexenbrut ansehen und ihre Vernichtung anstreben.
Der Spanier Carlos Javier will nicht zulassen, dass die Inquisition die Menschen mit den übernatürlichen Fähigkeiten jagen und vernichten. Carlos Javier meint, dass Gott seine Gründe hat Menschen mit solchen übernatürlichen Fähigkeiten zu segnen.
Daher ermöglicht er der sogenannten Hexenbrut Unterschlupf und unterrichtet sie darin ihre Kräfte kontrolliert einzusetzen.
Inzwischen kommt aus der Neuen Welt ein Schiff mit der jungen Virginia Dare in Begleitung des hünenhaften Indianers Rojhaz, der ihr bester Freund und Leibwächter ist, in England an.
Ihre Mission ist es bei der Königin um Hilfsgüter für die Kolonie Roanoke zu erbitten.
Alle mysteriösen Ereignisse überschlagen sich bald und später werden wahre Helden gebraucht.

1602-Versionen von Superhelden und Superschurken der Marvel-Comics in Aktion.
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Format: Broschiert
Bereits 2003 wurde diese achtteilige Miniserie in den USA veröffentlicht. Panini Comics hat nun einen dicken Band herausgebracht, der das gesamte Meisterwerk auf einen Schlag den deutschen Lesern zugänglich macht. Auf den Seiten mit schwarzem Hintergrund tummeln sich unzählige Marvel-VIPs, beziehungsweise deren von Gaiman kreierten Versionen aus dem Jahre 1602. Neil Gaimans dichte und überraschende Story, gepaart mit den düsteren Illustrationen von Andy Kubert und der farbenfrohen Kolorierung Richard Isanoves, ergibt ein rasantes, fesselndes und bewundernswertes Stück Comicliteratur. Die eigentlich jedem Marvel-Fan bekannten Charaktere treten in neuen Versionen auf. Hier kann man Daredevil in Form eines blinden Barden begegnen und Peter Parquagh - einer Alternativversion von Peter Parker - der zwar einige interessante Kontakte mit Spinnen hat, jedoch nicht gebissen wird - und von Sir Nicholas Fury als Mündel angenommen wurde. Die Begegnung mit den Fantastick, über deren fatalen Schiffbruch sogar Lieder gesunden werden, wird jeden Marvel-Fan begeistern. Aber auch wer im Marvel-Universum nicht sattelfest ist, kann in diese Story eintauchen. Man muss nicht unbedingt jeden Charakter erkennen, um sie zu genießen.
Besonders positiv ist, dass dem Comic trotz der ernsten Situation eine Prise Humor nicht fehlt. Ohne diese wäre das Ganze fade und eintönig. So aber kann man sich einer Vielzahl von Gefühlen bei der Lektüre sicher sein. Das Verfolgen der Story ist zudem recht anspruchsvoll, da mehrere Handlungsstränge gleichzeitig voran getrieben werden. Zwischen diesen gibt es nur hin und wieder Kennzeichnungen, oft springt die Handlung einfach von einem zum anderen Schauplatz.
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