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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
55
4,3 von 5 Sternen
Nebenan: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:1,34 €+ 3,00 € Versandkosten


am 14. März 2017
Habe mir dieses Buch gekauft um mal was anderes zu lesen. Bin ein Fan von Zwergen , Orks und Co. Dieses Buch verbindet Gegenwart und Fiktion. Spielt in Köln , ist witzig und spannend. Leichte Lektüre. Kurzweilig.
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am 29. April 2003
Die Kurzzusammenfassung lautet: Fantasy, deutsch und witzig!
Eigentlich gibt es diese Kombination gar nicht. Aber Bernhard Hennen hat das bisher scheinbar Unmögliche möglich gemacht.
Fantasy aus deutschen Landen führt ein Schattendasein angesichts des übermächtigen Ansturms aus dem englischsprachigen Ausland. Dass ein deutscher Autor dagegen anhalten kann, ist selten. Hennen hat zielsicher Fantasyelemente mit der deutschen Märchen- und Sagenwelt kombiniert. Sprachwitz und Situationskomik machen Lust auf mehr!
Ich war absolut begeistert und gebe deshalb 5 Sterne!
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am 11. November 2012
Naja, die Geschichte ist ganz passabel - wobei das Alter der Zielgruppe (meiner Meinung nach 18 - 22Jahre) nicht für jedermann/frau geeignet ist. Die enwas bemühte Darstellung der "coolheit" der Ui Taichu strengt streckenweise ein wenig an.
Insgesamt recht kurzweilige Unterhaltung für Fans von: Köln, BioDrogen, Rollenspielen und Fantasy.
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am 4. März 2011
... sollte von diesem Buch die Finger lassen!! ;-)
Eigentlich bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden, als auf meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit ein lesender Mitreisender schallend lachte - und das mehrfach - und das 3 Tage in Folge. Also hab ich mal genau geschaut, welches Buch ihn zu solchen Lackattacken zwang - und habe mir Nebenan bestellt.
Ich kann nur sagen: es ist mir ebenso gegangen! Die Vorstellung dass Trolle am Kölner Ring Wegzoll verlangen... :-)
Kauftipp für alle Fantasy-Fans, die die Fantasy gerne auch in der Neuzeig daheim hätten!
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Bei einem Ritual öffnet eine Gruppe Studenten aus Versehen ein Tor zwischen der Welt der Menschen und der Welt "Nebenan". Finstere Gestalten übertreten die Grenzen und gelangen so in unsere Welt. Einer von ihnen ist der Erlkönig, welcher unsere Welt vollkommen auf den Kopf stellen will. Nur eine Gruppe aus tollkühnen Helden kann jetzt noch für Ordnung sorgen...

Eigene Meinung

Die Bücher von Bernhard Hennen habe ich schon lange im Auge, allerdings habe ich immer etwas zurückgeschreckt, da ich seine Bücher für nicht ganz so leichte Kost halte und seine Reihen auch so wahnsinnig lang sind.
Mit 'Nebenan' habe ich aber ein Buch gefunden, bei dem ich direkt bei null anfangen kann und das nicht so einen 'Rattenschwanz' hinter sich her zieht. Aber was soll ich sagen, ich glaube ich bin im Hennen-Fieber!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, das Buch ist einfach genial.
Zum einen sind da die Figuren, die so toll dargestellt sind, das man denken könnte sie stehen vor einem. Ganz besonders haben es mir die Heinzelmänner Wallerich und Birgel angetan. Die beiden sind ein tolles Team und haben so viel Charme und Witz, das ich mir fast wünschen würde, dass Wallerich auf einmal vor mir sichtbar wird.
Aber auch andere Figuren wie die Dunklen haben ihren ganz besonderen Charme. Vor allem die Versuche des Erlkönigs mit unserer Welt klar zu kommen waren sehr amüsant.
Sogar Nebencharaktere wie die Möwe Schnapper haben ihren ganz persönlichen Reiz, wodurch jeder von ihnen einzigartig ist.

Besonders gefallen hat es mir, dass die ganze Geschichte hier bei mir in der Nähe spielt, sodass ich viele der genannten Orte kenne, wenn auch manchmal nur vom hören. Dennoch verleiht es dem ganzen das gewisse Etwas. Bernhard Hennen hat genau den richtigen Mix aus Details und dem Vertrauen auf die Vorstellungskraft seiner Leser gefunden, was alles nur noch lebhafter wirken lässt.

Die Story ist toll erzählt und gleitet schnell voran. Auch die vielen Sichtwechsel stören den Lesefluss kaum, da man einfach bei jedem wissen will wie es weitergeht, auch wenn die Fäden mehr oder weniger parallel laufen.
Durch die Schreibweise des Autors wird man quasi in das Buch hinein gezogen und kommt so schnell nicht mehr raus. Diese Art zu schreiben ist mir so noch nicht unter gekommen und ich finde es absolut toll. Wenn auch seine anderen Bücher so geschrieben sind, dann werde ich sie definitiv verschlingen, egal wie lang die Reihen sind.

So viel gelacht wie bei 'Nebenan' habe ich, glaube ich, noch bei keinem Fantasybuch. Es sind so tolle Szenen dabei, die man gar nicht alle aufzählen kann. Aber sich vorzustellen, dass Trolle in Köln Wegezoll verlangen ist einfach grandios. Also wenn man während Bus-/ oder Zugfahrten nicht auffallen möchte, dann sollte man 'Nebenan' im Koffer lassen, denn man kann gar nicht anders als bei diversen Vorstellungen einfach laut loszulassen. Auch diverse Situationen zwischen den Charakteren sind urkomisch und richtig toll dargestellt.

Das Cover ist verhältnismäßig schlicht gehalten, aber trotzdem sticht es ins Auge. Das Detail mit den vier Totenköpfen an den Ecken macht nochmal ein bisschen neugieriger und wenn man dann auch noch den Namen des Autors liest, ja dann muss man einfach auch den Klappentext lesen.

Fazit

Ein grandioses Buch, welches man nach dem Lesen am liebsten gleich nochmal lesen würde. Mich hat es definitiv dazu gebracht mehr von Bernhard Hennen lesen zu wollen, denn sein Schreibstil ist einfach genial.

Empfehlung

Wer Bernhard Hennen noch nicht kennt und, wie ich, von seinen langen Reihen etwas angeschreckt ist, der sollte mit 'Nebenan' beginnen. Aber auch wer Lust hat auf eine tolle Mischung aus Fantasy und unserer heutigen Welt, der kommt hier ganz auf seine Kosten. Eigentlich sollte dieses Buch einfach jeder lesen!
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am 8. Januar 2009
Ich finde 'Nebenan' extrem schwer zu bewerten, und habe mich deshalb in der Sternanzahl für die demokratische Mitte entschieden.
So begeistert wie ein Großteil der Rezensenten bin ich bei weitem nicht.
Meiner Meinung nach ist das weitem Unterhaltsamste an dem Buch die 'Dramatis Personae'.

Trotzdem lese ich es gerade zum zweiten Mal.
Also was jetzt?

Der Vergleich mit 'Fool on the hill' drängt sich vor allem auf den ersten Seiten auf, wenn Till auf dem Friedhof steht wie weiland S.T. George beim Drachensteigen, aber ansonsten ist 'Nebenan' ein durchaus eigenständiges Werk aus dem gleichen Subgenre, würde ich sagen.

Vielleicht erkläre ich erstmal, was mir nicht gefällt:
Mir drängte sich die ganze Zeit das Gefühl auf, dass das jemand keine Zeit mehr hatte um ordentlich Korrektur zu lesen.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich es jetzt gleich nochmal lesen, gibt es die Brüche in der Logik wirklich, oder habe ich beim ersten Mal nur was übersehen (Dinge wie: die Begründung, warum Nörgel die Ringe in den Koffer tut... Warum und wann können Geschöpfe von Nebenan (nicht) gesehen/gehört werden... warum hat nur Till am Ende einen Stein im Brett in Nebenan und muss um Erlaubnis fragen, ob Rolf auch mal rüber darf... Warum hat nebenan Gabriella so verändert, die anderen aber nicht?...Was will der Erlkönig jetzt eigentlich?... und was Cagliostro?)

Gleichzeitig stimmt für auch der Erzählfluss nicht. Nebensächlichkeiten werden wahnsinnig augewalzt, wichtige und spannende Stellen kurz abgehandelt. Häufig bleubt für mich auf die Charakterentwicklung auf der Strecke. Tills Liebesgeschichte war mir einfach zu platt, zum Beispiel.

Wie gesagt, mit nochmal ordentlich überarbeiten hätte 'Nebenan' locker ein 5 Sterne Roman werden können, denn:

Die Charaktere sind in ihrer Anlage super (Deswegen liebe ich das 'Dramatis Personae' auch so)

Die Geschichte ist auch in all ihren Nebenhandlungen spannend.

Die Anspielungen auf die Rollenspiel und Mittelalter Szene haben mir persönlich viel Spaß gemacht.

Einige Formuliereungen sind einfach super! z.B. "Wer hat meine Digitalkamera in einen nicht Windows kompatiblen Malkasten verwandelt?"

Einige Begriffe finde ich in ihrer Einfacheit und Neuheit wunderbar. Allen voran den Titel. Die Phantastische Parallwelt, wie sie so häufig vorkommt, 'Nebenan' zu nennen, dass ist einfach wunderbar.

Zusammengefasst: 'Nebenan' ist ein gutes Buch, dass leider noch viel besser hätte sein können.

Liebe Grüße,
Sijanda
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am 14. Januar 2003
Was passiert, wenn einer Gruppe abenteuerlustiger Fantasyfans zum Samhain-Fest ein Ritual irrtuemlich so gut gelingt, dass ein Tor nach „Nebenan" geoeffnet wird? Ja, richtig gehoert, gleich nach Nebenan; was in diesem Falle bei Koeln und in der Schneeifel liegt. Tja, dann gelangen nebst seiner elbischen Hoheit, dem Erlkoenig, der luestern-betruegerische Graf Cagliostro und ein Werwolf, der sich als Hund fuehlt, in die Welt der Menschen. Einer Schar mit High-tech Geraeten ausgeruesteten Heinzelmaenner gefaellt dies gar nicht. Um die Seinsdimensionen wieder ins rechte Lot zu ruecken, organisieren sie nun ihrerseits einen Trupp irischer MythologieheldInnen, die ins Nebenan einfallen. Daneben mischen noch das BKA, die Heilige Inquisition und ein Promi-Zahnarzt mit Tierbefreierambitionen mit.
Dass dies zu komischen Verwicklungen und extrem amuesanten Leseminuten fuehrt, ist dem Witz und der Vorstellungskraft des Autors Bernhard Hennen gut zu schreiben. Hennen zeigt, dass Fantasyliteratur nicht zwangslauefig mit heroischen Gestalten gespickt sein muss, sondern dass fuer den einen oder anderen Antihelden durchaus Platz ist; etwa den schwarz-weißen Bullterrier „Blue".
Einige Passagen bringen einen selbst nach mehrmaligem Lesen stets aufs Neue zum Lachen. Etwa wenn der unsichtbare Erlkoenig von einer Polizeistreife wegen Rasens angehalten wird - in diesem Fall erhaelt das Wort „Geisterfahrer" einen bisher nicht bedachten semantischen Sinn. Mitten drinnen im chaotisch-komischen Kampf zwischen Gut und Boese verlaeuft wie feines Wurzelwerk eine romantische Geschichte zwischen dem Altgermanistikstudenten Till und der bezaubernd gruenen Dryade Neriella, ihres Zeichens grazile Baumnixe mit ausgepraegtem Hang zur Romantik. Eine Lovestory, so subtil eingeflochten, dass der geneigte Leser mit dem Paar mitfiebert - oder schmunzelt, naemlich dann, wenn der Heinzelmann Wallerich vor Eifersucht in Wallung geraet. Ganz nebenbei entdeckt der Erlkoenig eine andere Liebe neu, die zu intakter Natur. Auf dass Eschen in Kernreaktoren spriessen! „Nebenan" ist schrullig, genial, kultig. Eindeutig fuenf Punkte auf der Leseskala!!!
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am 20. November 2003
Manche definieren ein gutes Buch durch die Tatsache, dass es ein zweimaliges Lesen wert ist; wie soll ein Buch bezeichnet werden, dass es wert ist, direkt nach Beendigung gleich wieder begonnen zu werden?
Es ist ein wunderbares Buch, nicht nur für Aventurien - Fans, leidende Germanistik - StudentInnen oder Anhänger der keltischen Kultur und ähnlichem.
Man schließt den mafiosen Nörghel, den leicht cholerischen Wallerich und den Extremchaoten Till samt absonderlichen Freundeskreis schnell ins Herz; doch auch die - leicht "naiv" wirkende - Marina, der (bitterböse) Graf Cagliostro und der verrückte Panzerfahrer Joe sind einem sofort sympathisch - selbst für die Polizei entwickelt man ein Herz...
Also, der langen Rede kurzer Sinn: wer noch keine Weihnachtsgeschenke für Mama, Papa, Schwester, kranken Nachbarn Heinz und den Wellensittich der Oma weiß, sollte jedem sein eigenes Exemplar von "Nebenan" schenken - und wer es selber noch nicht hat: in die Ecke stellen, schämen und 15 sec. später zum Buchhändler hetzen!!
ps.: den Met nicht vergessen...
pps.: falls Herr Hennen hier vorbeischauen sollte - weiter so!!
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am 8. Mai 2016
Rezension zu : „Nebenan“ von Bernhard Hennen ( Piper Verlag )
Es existieren eben doch mehr Dinge auf unserer Welt, als wir zu träumen wagen !
Inhalt :
Ja, da wird es schon schwierig :-)
Der Roman spielt in Köln.
Unsichtbar für unsere Augen, bevölkern jede Menge magische Wesen die Stadt um den berühmten Dom : Heinzelmännchen leben unter der Bibliothek, eine Dryade lebt in einem Baum auf dem nahegelegenen Friedhof, und „Nebenan“ , in der Parallelwelt, leben alle anderen magischen Geschöpfe – Hexen, Zauberer, Werwölfe … die Tore aber zu unserer Welt werden von den Heinzelmännchen bewacht, um Kollateralschäden zwischen den Menschen und den magischen Wesen zu vermeiden.
Bei den Menschen hat sich eine Gruppe unterschiedlichster Charaktere zusammengefunden, die ein Interesse eint : Mittelalterliche Schaukämpfe – in entsprechender Kostümierung und mit den Waffen der damaligen Zeit. Die Clique beherrbergt eine Druidin, eine Todesbotin, einen Krieger, einen Barden und andere Charaktere.
Bei einem jährlichen Ritual am Strand erschafft die Gruppe allerdings versehentlich ein Tor nach Nebenan, durch das der Erlkönig, sein Gehilfe Cagliostro und ein etwas unterbelichteter Werwolf auf unsere Seite gelangen. Ihr Ziel : Die Befreiung der Tore von den Heinzelmännchen, um ungestört die Welt der Menschen zu besuchen und nach ihrem Geschmack gestalten zu können.
Dies wird jedoch vom Ältesten der Heinzelmänner, Professor Nöhrgel, in seinem Wahrscheinlichkeitskalkulator vorausgesehen. Mit Hilfe der Menschenclique will er den Bösen von Nebenan einen Strich durch die Rechnung machen.
Was eine Reliquie im Kölner Dom, ein Drache, die Schneekönigin und ein fliegender Teppich für eine Rolle spielen, lest ihr am besten selbst !
Zum Buch
Kein typischer Hennen – zur High Fantasy à la die Elfenzyklen oder anderen bekannten Fantasyromanen dieses Autors kein Vergleich. Bernhard Hennen hat hier ein Stück weit seine eigene Jugend aufgearbeitet und nennt es „sein persönlichstes Buch“.
Das Buch hat mir gut gefallen und war amüsant zu lesen, doch irgendwie hat mir so der letzte Schliff für die ultimative Begeisterung gefehlt. Ich kann nicht wirklich den Finger drauf legen – die Story ist wirklich gut zu lesen, spannend und witzig, aber irgendwie konnte ich mich nicht wirklich in die Charaktere hineinlesen.
Generell finde ich es aber immer wieder toll Bücher zu lesen, in denen die typische Fantasywelt in unsere reale Welt eingebunden wird – genau diese Art von Geschichten sorgen dafür, dass ich als Mensch meinen Glauben an das Unsichtbare zwischen Himmel und Erde nicht verliere.
Und hatten wir nicht alle schon mal das Gefühl, die Heinzelmännchen waren da ? Aber nicht das ihr jetzt glaubt, die Heinzelmännchen aus diesem Buch wären die Guten und würden über Nacht alles reparieren – nein, die Sorte haben wir hier eher nicht !Ein bisschen erinnern mich die Heinzelmänner hier eher an die Schlümpfe…
Ein bunter Mix aus verschiedenen Sagengestalten, bekannten Märchen und ein paar studentischen Rollenspielfans ist hier auf jeden Fall geboten, langweilig wird es auch nicht, also Leser die auch gerne Fantasy nicht immer so bierernst nehmen und auch mal damit klarkommen, dass das Genre an sich ein bisschen auf die Schippe genommen wird, sind hier sicherlich gut bedient.
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am 14. Februar 2008
In diesem Buch hat Bernhard Hennen einmal zu einem gewaltigen Rundumschlag ausgeholt und alles getroffen, was dabei im Weg stand. Bekannte Sagen, Märchen, Polizei, Politik, Kirche, die Brüder Grimm und auch der "Kölsche Klüngel".

Dieses Buch zeichnet sich durch die lineare Storyentwicklung, den Wortwitz, durch die sympathischen Charaktere (von einem Politiker sowie ein bis zwei Zwergen einmal abgesehen) und die leichte, eingängige Schreibweise aus. Schnell kristallisieren sich für den Leser einige Lieblingsfiguren heraus, deren wirken und handeln man dann weiterverfolgt. Die verschiedenen Handlungsstränge wechseln sich in ihrer Chronologie hervorragend ab und lassen so den Leser auch die Szenen weniger geliebter Charaktere erleben, bevor der eigene Favorit wieder in den Vordergrund tritt.

Niemand sollte natürlich ein Buch erwarten, in dem die Protagonisten nur so vor Charaktertiefe strotzen, aber alle sind durch die Bank sehr liebevoll gestaltet. Eingängige Orts- und Situationsbeschreibungen sorgen für die entsprechende Atmosphäre und bieten dem Leser so einen Rahmen für seine eigenen Bilder.

Kurzum: Tolles Buch, schnell gelesen, viel gelacht und - ganz wichtig - ich würde es wieder kaufen.
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