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Nebelgrauer Gruselschauer. Super Gruselgeschichten Taschenbuch – 1. September 2008

5.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Manfred Mai, 1949 in Winterlingen geboren, wuchs auf einem Bauernhof auf. Sein Weg zu seinem Traumberuf war ziemlich verschlungen, aber seit einigen Jahren ist er glücklich als freier Schriftsteller. Mittlerweile hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands. Heute lebt er mit seiner Familie in Schwaben.



Detlef Kersten studierte Graphikdesign und arbeitete 25 Jahre als Graphiker und Art-Direktor im Verlagswesen. Seit 2000 ist er freiberuflich tätig, u.a. als Cartooonist für die renommierte Zeitschrift "spielen und lernen".

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Isa hatte Geburtstag. Sie wurde acht Jahre alt. Auf ihrem Gabentisch lagen schöne Geschenke. In der Mitte saß eine neue Puppe. So eine hatte sich Isa schon lange gewünscht. Ein Buch war auch da: Dracula, der König der Vampire. Isa las gern unheimliche Geschichten.
Tante Sabine hatte ihr ein Päckchen geschickt. Tante Sabine war Isas Patentante. Neugierig packte Isa das Geschenk aus. In einem hübschen Kästchen lag auf weißer Watte ein kleines silbernes Kreuz. Es hing an einer feinen Silberkette. In der Mitte blitzte ein grüner Stein.
„Oh, wie schön!", rief Isa. Aber sie legte die Kette noch nicht um. Alle Geschenke sollten erst noch auf dem Gabentisch liegen bleiben.
Für den Nachmittag hatte Isa acht Kinder aus ihrer Klasse eingeladen.
Die Geburtstagsfeier fand im Garten statt. Es war ein schöner Sommertag.
Zuerst gab es Kakao und Kuchen. Danach machten sie viele Spiele. Alle waren sehr lustig.
Als es dunkel wurde, brachte die Mutter das Abendbrot.
Es gab Kartoffelsalat mit Würstchen, dazu viel Limonade. Zwischen den Bäumen schaukelten bunte Lampions. „Aaah!", machten alle.
„Es ist ein schöner Geburtstag!", dachte Isa. Zufällig streifte ihr Blick den Gartenzaun. Da stand ein fremdes Kind und sah sehnsüchtig herüber. Es trug einen weiten schwarzen Umhang. Weder Arme noch Beine waren zu sehen. War es ein Junge oder ein Mädchen? Isa wusste es nicht. Aber das Kind musste ungefähr so alt sein wie sie.
„Schau nur, da ist noch ein Besuch gekommen", sagte die Mutter.„Ist es ein Kind aus deiner Klasse?"
„Nein", antwortete Isa, „ich kenne es gar nicht."
„Aber es will dir bestimmt gratulieren", meinte die Mutter.„Hol es doch herein! Es kann mit euch Abendbrot essen."
Da lief Isa zum Gartenzaun.
„Bist du auch zu meinem Geburtstag gekommen?", fragte sie.
Das Kind nickte. Es hatte ein feines blasses Gesicht mit dunklen Augen. Die glatten schwarzen Haare fielen bis auf den Kragen.
„Ich habe dir etwas mitgebracht", sagte das fremde Kind und streckte ein weißes Händchen aus dem Umhang.
Isa nahm das Geschenk. Es war ein glatter schwarzer Stein, etwa so groß wie ein Ei.
„Es ist ein Glücksstein", sagte das Kind.„Du musst ihn Tag und Nacht bei dir tragen."
Isa öffnete das Gartentor.„Wie heißt du?", fragte sie.
„Culadra", antwortete das Kind.
Das klang merkwürdig. Sicher war es ein ausländischer Name.
Die anderen Kinder rückten zusammen. Culadra setzte sich neben Isa. Den Stein legte die Mutter zu den übrigen Geschenken. Er fühlte sich warm an und strömte einen eigenartigen Geruch aus.
„Du meine Güte!", sagte die Mutter leise zum Vater. „Er sieht fast aus wie eine Ratte."
Die Eltern gingen ins Haus und ließen die Kinder allein. Vorher hatten alle gelacht und geschwatzt. Jetzt waren sie seltsam still. Culadra saß so dicht neben Isa, dass es schon unangenehm war. Der schwarze Umhang roch nach Mottenpulver.
Nach dem Abendbrot spielten alle Verstecken. Culadra musste suchen. Isa schlüpfte in die Lücke zwischen Gartenschuppen und Fliederbaum. Sie machte sich so klein wie möglich. Aber schon fühlte sie ein kaltes Händchen im Nacken.
„Jetzt hab ich dich!", sagte Culadra und Isa erschrak.
Culadras Gesicht war dicht über ihr. Die Nase schnüffelte wie die eines Hundes. Die Zähne blitzten im Mondlicht. Irgendetwas war nicht in Ordnung damit.
Isa schrie laut auf und riss sich los. Sie rannte auf die Lampions zu. Culadra hinter ihr her.
Isa lief zum Gabentisch. Sie wusste eigentlich gar nicht, warum. Nur einen Augenblick zögerte sie. Dann griff sie mit zitternden Fingern nach dem Silberkettchen mit dem Kreuz dran. Blitzschnell streifte sie es über den Kopf. Sie drehte sich um.
Culadra wich sofort zurück. Culadra fauchte wie eine wütende Katze. Culadra bedeckte das Gesicht mit beiden Händen. Culadra floh.
Voller Ekel ergriff Isa den schwarzen Stein und warf ihn hinterher. Man hörte keinen Aufschlag.
Die anderen Kinder und Isas Eltern kamen gelaufen.
„Culadra ist fort!", sagte Isa. „Ich weiß jetzt, was der seltsame Name bedeutet. Wenn man die Silben vertauscht, wird DRACULA daraus."
Jutta Richter

Die Kellerkatze
Die Kellerkatze hatte Glühaugen und war groß wie ein Panther.
Sie saß ganz hinten im Keller, auf dem alten Bettgestell neben Papas Bierkasten. Und sie saß da immer.
Die Großen sagten: „Stell dich nicht so an." Oder sie sagten: „Du mit deiner Fantasie!" Oma meinte, das käme vom vielen Lesen.„Das Kind verdirbt sich noch mal die Augen." Und Papa lachte und meinte: „Krause Haare, krauser Sinn."
Aber die Kellerkatze saß auf dem alten Bettgestell und funkelte mich mit ihren Glühaugen an, wenn ich zwei Flaschen Bier holen musste.
Niemand außer mir konnte sie sehen, und doch war sie da.
Und ich fürchtete mich und wollte nie mehr in den Keller gehen. Und Mama sagte, ich wäre zu faul, bequem und faul.„Nicht mal Kartoffeln holen will das Kind. Es ist eine Katastrophe mit ihr."
„Komm doch mit!", bettelte ich. „Nur einmal."
„Also gut", sagte Mama, „obwohl, da gehe ich ja schon wieder selbst und es ist doch deine Aufgabe ..."
Aber sie kam mit. Sie ging vor mir her, öffnete die Eisentür, hinter der die steile Kellertreppe hinabführte, und knipste das Licht an. Die Glühbirne mit dem Drahtgitter drumherum leuchtete nur schwach. Es lagen zu viele tote Fliegen in der Glasschale. Mama schob mich vorwärts.
„Also, wo sitzt deine Kellerkatze?", fragte sie spitz. „Zeig sie mir, und wehe du hast gelogen ..."
Ich kniff die Augen zusammen. Ich wollte gar nicht hingucken. Ich merkte, wie meine Hände feucht wurden, und mein Herz klopfte gegen das Summen der Umwälzpumpe an.
„Da!", sagte ich und zeigte auf das alte Bettgestell. „Da sitzt sie immer!"
„Nichts sitzt da!", sagte Mama. „Absolut nichts. Guck doch selbst!"
Sie machte drei Schritte nach vorn. Die Kellerkatze fauchte.
Pass auf, Mama!, wollte ich schreien, aber es kam kein Ton über meine Lippen. Ich war wie gelähmt. Stumm vor Entsetzen.
Die Kellerkatze sträubte ihr Fell. Sie sah plötzlich doppelt so groß aus. Ein Panther war ein Schoßkätzchen gegen sie. Die Kellerkatze machte einen Buckel. Ihr Schwanz peitschte drohend hin und her.
Mama stand jetzt genau vor ihr und wollte mit der Hand auf das Bettgestell klopfen. Sie hätte die Kellerkatze geschlagen, wenn es nicht plötzlich pitsch gemacht hätte, und dann war stockfinstere Nacht.
Ich schrie, weil ich fürchtete, die Kellerkatze hätte Mama angesprungen. Dann wäre alles zu spät. Nie im Leben hätte ich Mama helfen können. Ich war ja nur ein Kind.
„Sei still", sagte Mama und nahm meine Hand.„Sei ganz ruhig, das war nur die Sicherung!"
Und dann führte sie mich langsam die Kellertreppe hoch, öffnete die schwere Eisentür, und es war wieder hell.
„Du bist wirklich ein kleiner Angsthase", sagte sie und drückte mich.„Es gibt keine Kellerkatzen und es wird nie welche geben."
Aber das stimmte nicht. Ich wusste, was ich wusste, und ich sah, was ich sah. Und lieber war ich ein Angsthase, als mich von Kellerkatzen fressen zu lassen.
Es wäre alles für immer so geblieben, wenn Herbert nicht in unser Haus gezogen wäre.

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Das Buch hat meinem Enkel sehr gut gefallen. Abends wenn es Dunkel wird, lese ich Ihm hin und wieder eine Geschichte vor, welcher er dann ganz gespannt zuhört. Tolle Geschichten für "Große Jungs ab ca. 5 Jahren"
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Hat alles super geklappt, war schnell da, sieht ordentlich aus und war bei Amazon preiswert. Werde ich meinen kleinen Schülern vorlesen:)
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