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Namen die keiner mehr nennt. Ostpreussen - Menschen und Geschichte Taschenbuch – 1997

4.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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"Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt.

600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie -- wie damals zu Pferd -- den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde.

Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten -- den endgültigen Verlust ihrer Heimat. --Manfred Schwarzmeier


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Wieder wälzen sich Flüchtlingsströme aus vielen Orten der Welt in langen Fußmärschen in vermeintlich sichere Gebiete und manchmal wissen sie nicht einmal wohin.
Da ist es gut, sich zu erinnern, dass es diese Umschichtung von Völkern als Folge des Zweiten Weltkrieges auch bei uns gab.
Gräfin Dönhoff beschreibt in diesem Buch, wie sie 1945 dem Einmarsch der Russen in Ostpreußen entkam, in dem sie erst zusammen mit Bediensteten des elterlichen Gutshofes (d.h. der Gutshöfe) auf dem Rücken ihres Pferdes in Richtung Westen floh. Als ihre Begleiter sich aufgrund der unmenschlichen Bedingungen des Flüchtlingstrecks entschlossen, nach Ostpreußen zurückzukehren oder zu bleiben, wo sie gerade angelangt waren, entschloss sie sich, den gefahrvollen Weg alleine fortzusetzen. Sie konnte sich unterwegs ein Bild davon machen, was der Krieg angerichtet hatte. Wie sie waren Tausende von Menschen mit ihrem Tieren überwiegend
zu Fuß in Eis und Schnee unterwegs. Viele blieben erfroren am Wegrand zurück. Die Menschen waren zu geschwächt, um die Toten zu begraben - was auch wegen des bis in die Tiefe gefrorenen Bodens nicht möglich war.- Im Kapitel "Ritt durch Masuren" ist dies in klarer Sprache ohne Wehleidigkeit beschrieben.-
Das Schicksal derer, die "zu Hause blieben" war nicht weniger grausam.- Sie waren Fremde geworden in der Heimat für lange Zeit. Allen, die ihren Weg begleiteten von Kindheit an bis zur Flucht setzt Marion Gräfin Dönhoff schreibend ein Denkmal.
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Eher zufällig ist mir dieses Buch in die Hände gefallen. Eher unwillig habe ich darin zu lesen begonnen, denn Ostpreußen war nicht die Materie, von der ich glaubte, daß sie mich interessieren würde. Doch schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch so gefesselt, daß ich es binnen zwei Tagen gelesen hatte.
Ein Sachbuch soll es sein - das ist im Hinblick auf die geschichtlichen Aspekte und die Analysen über den ostpreussischen Adel bestimmt richtig. Mehr noch als ein Sachbuch ist es aber ein aufregender Bericht über die Menschen, mit denen Marion Gräfin Dönhoff gelebt hat und über sich selbst, über eine großartige Vergangenheit und ein großartiges Land.
Wer ein Faible für die jüngere deutsche Geschichte oder Ostpreußen hat, dem sei dieses Buch ebenso empfohlen, wie all jenen, die gerne Geschichten über Menschen und ihr Leben lesen.
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Wer auch immer eine Verbindung zu Ostpreußen hat, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Erinnerungen tauchen auf, Erzählungen der Eltern bekommen ein Bild und die Geschichte ein Gesicht. Und auch derjenige, der keine Wurzeln dort besitzt, möge dies lesen, um zu sehen, daß Preußen eben nicht das Klischee des dumpfen militärischen Starrsinns ist, sondern eine ganz besondere Heimat, die von denen, die dort ihre Wurzeln haben, von ganzem Herzen in aller Stille geliebt wird.
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