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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
63
3,6 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:15,05 € - 299,95 €

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am 7. Mai 2015
Das Gameplay ist super aber die Grafik unter dem Durchschnitt. Zudem gingen den Entwicklern wohl die Ideen aus, denn manche Gebiete und Bosse wirken wie hingeklatscht. Macht aber trotzdem viel Spaß.
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am 22. Januar 2015
Ich habe mich sehr auf dieses Spiel gefreut und bereue es nicht. Für mich ist ist es ein Meisterwerk.

Allerdings ist es wichtig hier einen Gamepad vorzubereiten. Es ist fast unmöglich das Spiel mit Tastatur und Maus zu bedienen!

Hierfür habe ich einen meiner PS2 Controller geholt, einen PS2 to USB Adapter hier bei Amazon für ein paar Euro gekauft, Xpadder und GeDoSaTo installiert und somit spiele ich nun das Spiel mit meinem PS2 Controller und das Spiel gibt mir alle Informationen mit PS2 Tasten was super ist. Wegen dieser schlechten Port-Umsetzung allerdings hier einen Punkt Abzug!

Sobald ihr einen Gamepad habt steht nichts mehr im Wege! Das Spiel ist wirklich gut. Es hat eine tolle Geschichte, obwohl diese euch nicht einfach so erzählt wird. Vieles muss man selber herausfinden. Es ist ein hartes Spiel und viele werden am Anfang frustriert, allerdings bitte ich euch das Spiel eine faire Chance zu geben.

Natürlich wird es Spieler geben die hier von Dark Souls 1 oder sogar Demon's Souls kommen, diese brauchen wohl kaum meine Empfehlung. Die Grafik wurde verbessert, der Framerate ist inzwischen auch immer bei mindestens 30 Frames (man kann es sogar mit Mods erhöhen) und es fühlt sich weiterhin wie ein Dark Souls! Der Multiplayer ist auch verbessert worden.

Für mich war das eine gute Investition, ich kann das Spiel (wenn ihr einen Gamepad habt) empfehlen!
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am 7. Juni 2014
Im großen und ganzen sehr ähnlich dem ersten Teil:
-Sehr komplexe Welt, sehr viele Items/Zauber/Charaktere
-Sauschwere Bosse
-Spiel mit Herausforderung
-Stimmige Atmosphäre
-Sehr gute online Interaktion, Spiel kaufen(!) lohnt sich also
-Ja, man sollte sich ein Gamepad zum spielen holen - ich hab xbox360 Controller, kostet nicht viel, lohnt sich eh.

Habe jetzt 80h gespielt und macht immernoch viel Spaß - unbedingte Kaufempfehlung.
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am 25. April 2014
Dark Souls 2 ist eines dieser Spiele das einen total in seinen Bann ziehen kann. Man vergisst alles um einen herum und übelegt nur noch wie man diesen verfluchten Boss(nach dem 10. Versuch) nun endlich besiegen kann.
In dieser Hinsicht ist DS2 ein Unikat auf dem heutigen Spielmarkt. Wenige Spiele schaffen es heutzutage noch mich dermaßen zu fesseln.
Es ist knüppelhart und verzeiht kaum Fehler. Dafür ist das Glücksgefühl das man verspührt wenn der Schurke endlich im Dreck liegt unvergleichlich. Man muss gewillt sein sich teilweise die Zähne auszubeissen ansonsten ist man bei diesem Spiel falsch aufgehoben.

Ein normaler Durchgang liefert, wenn man sich Zeit nimmt, gut 100h Spielspaß. Welches Spiel bietet das heutzutage noch?
Danach bleibt einem noch das sogenannte "Normal-Game+" (NG+), sprich ein weiterer Durchgang der stärkere Bosse/Gegner, neue Items und einige andere Neuerungen bietet.
Der Multiplayermodus hat zumindest bei mir gut funktioniert und bietet einem die Möglichkeit anderen zu helfen oder sich selbst bei schwierigen Kämpfen helfen zu lassen.

Jedoch hat Dark Souls 2 leider auch einige Schwächen. Für meinen Geschmack gibt es zuviele Bosskämpfe, was dazu führt dass die Kämpfe nicht mehr den selben Reitz versprühen als noch in Dark Souls 1. Klasse statt Masse wäre hier der richtige Weg gewesen. Außerdem wirken die Levels zum Ende hin etwas lustlos aneinandergereiht, zudem ähneln viele Levels denen aus Dark Souls 1. Etwas mehr Abwechslung hätte hier nicht geschadet.

Was bleibt ist ein hervorrangends Spiel das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht.
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am 3. April 2016
Super Spiel!

Habe mehrere hundert Stunden in dem Spiel verbracht.
Es ist kein Spiel für jedermann, man muss diese Art von Spielen mögen, bei denen man sich rein fuchsen muss und die Mechanik gut lernen muss, um auch nur annähernd eine Chance zu haben.

Natürlich hat es auch die ein oder anderen Negativ-Punkte.
Im Gesamtpaket ist es nicht besser als Dark Souls, der Vorgänge. Die Steuerung und das Kämpfen an sich sind flüssiger, etwas schneller als bei DS. Jedoch ist das Level-Design nicht gut in DS2. Leider konnte das wirklich grandiose Level-Design von DS, mit all den Abkürzungen, nicht wiederholt werden. Was wohl daran liegt, dass es nur von dem 2. Team entwickelt wurde und nicht von den ursprünglichen Köpfen hinter DS.

Aber nichts desto trotz ist das Spiel sein geld wert.
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am 11. August 2014
Hallo allerseits.

Eins vorweg... Die 1+2 Stern Rezessionen stossen bei mir auf grosses Unverständnis !! Ein Spiel dieser Güte hat einfach keine 1 oder 2 Sterne verdient!
Wenn man die schlechten Rezessionen liest sind es meisten entäuschte Spieler die den 1. Teil geliebt haben und nun in der Fortsetzung nicht das gefunden haben was sie sich erhofft haben. Die einzelnen Meinungen/Kritiken dazu kann ich nachvollziehen aber was für einen Newcommer in der DarkSouls Welt als erstes ins Auge sticht sind die 1 oder 2 Sterne... Und das hat ein solches Spiel einfach nicht verdient!

Ich habe den ersten Teil ebenfalls auf dem PC gespielt und war am Anfang auch wirklich begeistert. Abgesehen natürlich von der grotiig schlechten PC-Umsetzung ;-) Ohne Mods und Gamepad... Naja lassen wir das... Jedoch war mir der 1. Teil an einigen Stellen doch zu schwer und frustrierend. Auch mein eigenes Unvermögen das Leveldesign und die Spielmechanik wirklich zu begreifen haben dazu geführt aufzuhören.

Nun aber zum Nachfolgen Dark Souls 2:
Für mich eines der besten Spiele die ich in den letzten Jahren spielen durfte!! Und ich bin nicht mehr der Jüngste! Normalerweise spiele ich fast ausschliesslich Mmorpg's und ElderScrolls Titel. Jedoch sind die heutigen Titel einfach nur noch ... gähn... Ja klar Skyrim ist schon grandios aber das wars dann auch, für mich zumindest.

Durch das ebenfalls knallharte MMO 'Darkfall' habe ich wieder Lust bekommen, mich nach einem fordernden Spiel umzuschauen. e voila Dark Souls 2 ist endlich auf dem PC erschienen.
Vorweg, ohne Gampad immer noch unspielbar und was From Software gegen die PC-Gamer hat weiss ich auch nicht ;-)

ABER trotzdem, was für ein Erlebnis dieses Game zu spielen. Ich gebe zu, dass ich vielleicht nicht der ambitionierteste Spieler für dieses Spiel bin und nach 60 Stunden Spielzeit den Endboss immer noch nicht gesehen habe aber es ist einfach grandios immer und immer wieder zu sterben und dem Kerl der dich zum x-ten Mal gekillt hat nun endlich eins in die Fresse zu geben.

Fordernd, motivierend, spannend, befriedigend, belohnend, athmosphärisch, düster, witzig, melankolisch, erfrischend, unerwartend, überraschend, einfach genial was einem die Spielwelt zu bieten hat. Das Leveldesign finde ich grandios. Der Schwirigkeitsgrad finde ich genau richtig, schwer z.T. sauschwer aber immer, immer fair und schaffbar (irgendwann zumindest hehe). Zu dem es für die ganz harten Jungs im NG+ Modus noch um einiges schwieriger werden soll.

Diesesmal haben sie es auch geschafft mich solange zu motivieren, dass ich so langsam auch verstehe was ich mit all diesen Items, die man überall findet, anzufangen habe. Klar musste ich auch schon googeln damit ich endlich verstanden habe aber naja vielleicht bin ich auch nur ein bisschen schwer von Begriff...

Genial auch das dein Handeln schwerwiegende Folgen für deinen Fortschritt haben kann. z.B. sollte man sich gut überlegen an welcher Stelle man welches Item verwendet, denn es gibt sie nicht im Überfluss und weg ist weg! Desweiteren musste ich bereits schmerzhaft festestellen was es heisst einen Npc zu töten Ok in meinem Fall einen wichtigen und zu meiner Verteidigung aus versehen! Ich wollte meinen neu erstandenen Feuersturm testen!! Leider am falschen Ort... ups Smaragd Botin, mit einem kurzen 'Was soll das' tot... Öhhm und jetzt?!? Wie steige ich nun im Level auf. Einfach geil was so ein unüberlegtes Handeln für Auswirkungen haben kann. Wo kriegt man das heute noch geboten in einem Spiel.

Es gibt noch so viele Dinge die ich gerne schreiben würde (PVP, Boss- und Gegner Design etc.) aber erstens gibt es schon genügend Rezessionen die das machen und zweitens sollten die Interessierten das Spiel einfach spielen und selbst herausfinden wie genial diese Spielwelt aufgebaut ist.

Zugegeben man sollte schon ein gewisses Mass an Frustration aushalten können und ein Gamepad ist Pflicht und die Grafik ist sicher auch nicht das Mass aller Dinge. Trotzdem von mir eine klare Kaufempfehlung an alle, die wieder einmal ein forderndes RPG Spiel der Sonderklasse spielen wollen.

Diese Rezession beruht natürlich nur auf meinen eigenen Erfahrungen und Vorlieben und ist natürlich nur eine Meinung unter vielen.

Also Leute kaufen spielen und sterben.. !!! Und die Rechtschreibe- und Kommafehler dürft ihr, wie immer, gerne behalten...
Greetz

Eins möchte ich aber doch noch loswerden weil es mir gerade auf der Seele brennt.
ACHTUNG SPOILER !!!
Und zwar etwas was für mich auf totales Unverständnis gestossen ist und ich bis jetzt nicht verstanden habe warum From Software dies so gelöst hat. Da sie dies noch nicht gepatched haben scheint dies so gewollt zu sein !?! Ich sage nur reparieren eines ganz besonderen Gegenstands. Vielleicht verstehe ich den Hintergrund dieser Designentscheidung noch nicht aber für mich zerstört es doch ein wenig das Flair der Spielwelt. Mehr spoilern werde ich hier auch nicht.
Auf jeden Fall hat dieser Umstand fast zu einem Sterne Abzug geführt. Aber heee nobody ist perfect. Und trotzdem ich diesen Umstand nun weiss, tut es meiner Motivation keinen Abruch, das Spiel immer und immer wieder zu spielen ...!!
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am 26. März 2015
Nicht so schwer wie der erste Teil, dennoch löst es eine Faszination aus.
Der schmale Grad zwischen Frustration und Erfolg macht diese Spiele Reihe aus.
Wenn man stirbt, ist man selber schuld.
Ich kann das Spiel nur jedem wärmstens Empfehlen, der es mag eine gute Story zu erforschen ( ja erforschen, ist halt wie in Teil 1), und immer noch hohen Schwierigkeitsgrad mag, wird hier seinen Spaß haben.

Aber Achtung: Eingewöhnungszeit wird benötigt. Dann entfesselt es seinen ganzen Charme.
Die ersten Gebiete sind leider nicht sehr schön doch es bessert sich im weiteren Spielverlauf :)
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am 9. Dezember 2014
Eins der besten Spiele die ich je gespielt habe.
Die harte und fordernde Art erzeugt einen unglaublichen Mix aus Frustration und Euphorie.
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am 20. August 2014
Nachdem mich der ersten Teil komplett überzeugt hat, kommt nun DS2, das mich in keiner Weise enttäuscht.

Habe bereits das erste Spiel auf Tastatur und Maus ohne Probleme und nun auch den Nachfolger beendet. Wer also keinen Controller besitzt, wird nach einigen Startschwierigkeiten genauso in den Spielfluss hineinkommen, wie jeder andere auch.

Graphisch ist der Zweite Teil ein weiteres Vergnügen; der Stil ist meiner Meinung nach bestens für das Genre und die Atmosphäre gewählt und wird jedem gefallen, der nicht AAA+ verwöhnt ist.

Zum Gameplay: Man wählt eine Spielerklasse aus, die entweder auf Schwertkampf (sei es zweihändig, mit Schild oder auch gern mit zwei Klingen bewaffnet), Zauberei, Pyromantie oder Wunder ausgelegt ist und wird sofort von Gegnern gefordert, die, im Gegensatz zu anderen Spielen, wesentlich gefährlicher sind, seien es Bosse oder einfache Mobs. Der Spieler kann im Verlauf persönliche Fortschritte in Skillung und Ausrüstung erzielen, die notwendig sind, um am Ende gegen die größten Gefahren zu bestehen.

Einziges Manko für DS Veteranen: MIR PERSÖNLICH ist das Singleplayer-Spiel einfacher vorgekommen, als sein Vorgänger, was mir nur minimal aufgestoßen ist. Habe mich wieder auf endlose Todesfolgen, wie in Anor Londo eingestellt, was aber "leider" ausblieb.

Ich empfehle Dark Souls 2 jedem, der Rollenspiele zu schätzen weiß, die einen nicht von Anfang bis Ende an die Hand nehmen, denn das macht Dark Souls nicht.
Findet euch gefälligst selbst in dieser tödlichen und doch wunderschönen Welt zurecht und erfahrt, was hinter dieser nächsten düsteren Ecke mit den einschüchternden Geräuschen auf euch wartet.
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am 18. Mai 2014
Vorweg sei gesagt, dass ich in dieser Rezension nicht auf das eingehen möchte, was Dark Souls (/Demons Souls) so beliebt machen, sondern eher die Punkte ansprechen, die einen Fan des vorherigen Teils interessieren würden. Dh. ob das Spiel was Schwierigkeitsgrad, Kampf, Story, Grafik und Spielwelt angeht gleichbleibende oder sogar bessere Qualität abliefert als der direkte Vorgänger. Vorwegnehmen möchte ich abgesehen davon, dass der PC-Port von Dark Souls II deutlich besser ausfällt als der bekanntermassen eher mässige Port von Dark Souls I. Mir sind beim Spielen keine Slowdowns aufgefallen, die 60FPS wurden von meinem System durchgehend gehalten. Desweiteren ist diese Rezension komplett spoilerfrei, kein Gegner oder Gebiet wird direkt beschrieben, nur das Allgemeine wird besprochen.

(Davon abgesehen möchte ich mich noch für diverse Rechtschreibfehler entschuldigen, diese resultieren zum Teil daraus, dass auf der Tastatur, auf der ich gerade schreibe weder ein Scharf-S noch gross geschriebene Umlaute möglich sind)

Das wichtigste zuerst: Schwierigkeitsgrad.

Vielerorts hat man vor Release Sorgen gehört, dass DS nun mit Teil 2 den Casual-Playern angepasst werden sollte, alles sollte direkter und übersichtlicher und einfacher und schneller und allgemein gesprochen schlechter werden. Kurz gesagt: Nein, wurde es nicht.
Das Spiel ist im Grunde genauso schwer oder einfach wie schon Teil 1. Von leichter kann hier wirklich keine Rede sein, im Gegenteil, einige Passagen empfand ich als deutlich schwerer als bei DS1, obwohl damals das Spielprinzip für mich absolutes Neuland war. Das liegt vorallendingen am grandios gemeinen Leveldesign. Einige Abschnitte sind wirklich schlichtweg gemein gestaltet worden. Wobei ich mit "gemein" an dieser Stelle auf keinen Fall "unfair" meine. Vielmehr möchte ich damit ausdrücken, dass die Gegner und Fallen so gesetzt wurden, dass man wirklich ungeheuer vorsichtig sein muss, um nicht in einem vermeintlich simplen Gebiet in Sekunden zerfetzt, verbrannt, in einen Abgrund geschleudert oder von einem besonders starken Gegner zermalmt zu werden. In Teil 1 war dies zwar auch schon der Fall, meiner Meinung nach allerdings nicht so stark. Am ehesten kommen die berüchtigten Bogenschützen aus Anor Londo an das ran, was ich meine. Wobei diese hart an der Grenze zum Unfairen waren. In DS2 ist dies nur an einer (unendlich nervigen) Stelle des Spiels der Fall, ansonsten muss man zwar aufmerksamer sein, als gewohnt (in Teil 1 habe ich immerhin deutlich über 100 Stunden versenkt), das Spiel dann jedoch genauso schwierig, fair, aufregend und spannend ist, wie erhofft.

Was allerdings wirklich vereinfacht wurde, ist die "Durchsichtigkeit" des Spiels. Wo man in Teil 1 ohne Internet-Guide in so gut wie keinen Fällen jemals alle Spielelemente verstanden oder auch nur entdeckt hätte, ist dies nun in Teil 2 auch ohne externe Informationsfällen gut möglich. Damit meine ich zum Beispiel das Crafting-System (also das Schmieden von Waffen). In Teil 1 musste man, um mit der besonderen Seele eines Bosses eine zuvor auf das Maximal-Level geschmiedete Waffe zur besonderen Boss-Waffe umschmieden. Man hatte jedoch keinerlei Anhaltspunkt, welche Art Waffe man aufleveln muss, oder dass man das überhaupt muss. Es gab schlichtweg keinerlei Hinweise auf ein derartiges System, alles musste durch Ausprobieren (oder Nachlesen) selbst entdeckt werden. Das hat zwar auch einen guten Teil des Spasses ausgemacht, lief letztendlich allerdings meist darauf hinaus, dass man doch einfach in eine Dark Souls Wikia geschaut hat, um sich die entsprechenden Infos zu besorgen. Dies alles wurde nun deutlich vereinfacht. Es gibt nun beispielsweise einen Händler für Bosswaffen, mit der Boss-Seele als Währung für das entsprechende Item. Das nimmt zwar auf der einen Seite ein wenig das "Mysteriöse" aus der Welt, hat mir jedoch beim Spielen nicht direkt gefehlt, weil nach dem Genuss von DS1 das Ganze System sowieso nicht mehr geheim und mysteriös gewesen wäre. Von demher: Mir eigentlich egal. ;-)

Die Leuchtfeuer finden sich jetzt übrigens häufiger, was unter anderem allerdings dem Umständ geschuldet sein dürfte, dass die einzelnen Gebiete kleiner sind, dafür jedoch sehr viel mehr verschiedenen Gebiete existieren. Das macht das Spiel natürlich etwas einfacher, aber in meinen Augen ist das einer der Punkte, die in Teil 1 etwas unfair waren. Die Laufwege waren (vorallem da es auch einige Leuchtfeuer hinter unsichtbaren Wänden gab, die kein normaler Spieler normalerweise finden würde) etwas lang. Das ist nun etwas entschlakter, ohne jedoch dadurch an Spannung zu verlieren. Vielmehr empfand ich die Leuchtfeuer nun deutlich besser gesetzt, was einfach nur positiv zu vermerken war, wenngleich das auch Geschmackssache ist.

Nun zum zweiten, für mich genauso wichtigen Punkt: Spielwelt und Umfang.

Auch hier kann man weitgehend Entwarnung geben, das Spiel ist nicht kürzer als der Vorgänger, sondern vermutlich sogar noch ein gutes Stück länger. Für Teil 1 habe ich in etwa 45 Std. Spielzeit gebraucht (allerdings mit einigen wenigen Ausflüge in eine Komplettlösung), für Teil 2 nun komplett ohne externe Informationen oder Spoiler (auch keine Trailer, wollte mich nicht spoilern) etwa 48 Std. Dabei habe ich allerdings noch deutlich mehr Zeit in Erkundung und Ausprobieren gesteckt, als noch bei DS1, schlichtweg weil ich die allgemeinen Prinzipien des Spiels schon verinnerlicht hatte. Dadurch wird natürlich die Spielzeit deutlich relativiert, würde ich komplett ohne Vorwissen in DS2 einsteigen, würde ich vmtl sogar noch länger brauchen als bei Teil 1. Wobei hier die Spielzeit mMn noch durch Dinge wie den Abyss-Ring gestreckt wurde, ohne den man einen elementaren Bosskampf nicht spielen konnte, was einem natürlich aber nicht gesagt wurde, was für sinnloses Herumprobieren gesucht hat. Derartiges findet sich in DS2 nicht mehr, oder nurnoch marginal.

Die Spielwelt an sich ist dabei allerdings nicht mehr ganz so wunderbar gut gelungen wie in Teil 1. Das liegt allerdings am allgemeinen Aufbau der Welt. War diese in DS1 noch sehr zentriert, mit viel Erforschung in die Höhe und Tiefe, geht DS2 eher in die Breite. Der "zylindrische" Aufbau wird hierbei durch einen sternförmigen getauscht, man hat also einen zentralen Ausgangspunkt, von dem viele, sich verzweigende Wege abgehen. Dadurch verliert die Spielwelt etwas von ihrem Zauber, weil es niemals zu Momenten kommt, an denen man sich auf einmal an einem Punkt wiederfindet, den man vor 20 Stunden schon passiert hatte, nun jedoch aus einer anderen Richtung kommt. Das ist zwar irgendwie schade, aber auf der anderen Seite sind dafür die einzelnen Gebiete deutlich abwechslungsreicher gestaltet, was sehr schön ist. Wobei dadurch wiederum ein wenig die übergänge von Gebiet zu Gebiet etwas holpriger ausfallen und die Welt nicht ganz so harmonisch wirkt, wie noch in Teil 1. An der allgemeinen Qualität der Gebiete ist allerdings überhaupt nichts auszusetzen, immernoch finden sich überall versteckte Geheimnisse, Abkürzungen, Fallen, verzweigte Gänge, gefährliche Sprünge und verzweifelte NPCs. Auch optisch hat mich kein einziges Gebiet gelangweilt, einige würde ich sogar als deutlich besser einstufen, als in Dark Souls 1.
Desweiteren gibt es nun sehr viel mehr, hübschere Rüstungssets und Waffen, hier sind einige wirklich schöne Designs dazugekommen. Auch gibt es nun weniger wirklich hässliche Gegenstände, eigentlich jedes Set ist tragenswert. Zu den Waffen im nächsten Punkt aber gleich noch mehr.

Kämpfen, Standartgegner und Bosskämpfe.

Ich will es an dieser Stelle kurz machen: Das Kampfsystem ist genauso gut und genial wie in Teil 1. Was primär daran liegt, dass sich nicht viel geändert hat. Einige Detailveränderungen gibt es zwar dennoch, diese sind jedoch allesamt dem Spielgefühl zuträglich. So etwa eine etwas präzisere Steuerung der Figur, vereinfachte Sprungmechaniken usw. Das sind Details, die in Trailern und Tests nicht wirklich zu erkennen sind, für den geübten Fan allerdings sofort aufallen, mir jedoch allesamt gut gefallen haben, weswegen ich das nicht näher ausführen will, sondern schlicht mit "Etwas präziser" abkürzen möchte. Keine Sorgen also an dieser Stelle. ;-)
Erfrischend sind hierbei übrigens auch die neuen Animationen der zum Teil bereits bekannten Waffen. Die neu hinzugekommenen Twinblades haben einen interessanten, sehr schnellen Stil, der gut in das bekannte Kader passt, sich jedoch komplett anders und neu spielen. Ansonsten haben zum Beispiel Hämmer, äxte und Sensen endlich mehr verschiedene Animationen erhalten, an deren Stelle zuvor nur ein sehr simpler, ewig gleicher Schlag stand. Daher machen diese Waffen nun auch deutlich mehr Spass. Das gilt auch für "Exoten" wie die Peitschen, die in Teil 1 mMn der totale Müll waren, nun machen auch diese Waffen endlich richtig Spass. Negativ hat es auf den ersten Blick allerdings den Konterschlag erwischt. Ich habe in Dark Souls ehrlich gesagt noch nie wirklich viel gekontert, im Gegensatz zu Teil 1 kam mir das Zeitfenster für einen erfolgreichen Konter allerdings deutlich kleiner vor, oder es war anders gesetzt. Gekontert habe ich daher bisher eigentlich nie, was sich allerdings in kommenden Spieldurchläufen (aktuell bei Nummer 3) ändern wird, evtl. werde ich hier dann nachliefern.
Ganz krass im Gegensatz dazu stehen übrigens die diversen Zauber. Diese waren in Teil 1 eher umständlich und unpraktisch zu spielen, da man nur schwer Zugang zu neuen, bzw. mehr, Zaubern erhalten hat. Das ist nun etwas simpler, man hat sehr schnell und einfach Zugang zu 60 Seelenpfeilen, mit denen sich die ersten Bosse durchaus einfach (bzw. eben nicht schwieriger als mit Nahkampfwaffen) besiegen lassen. Damit und in Kombination mit den vielen neuen, zum Teil richtig spassigen Zaubern, Wundern und (ebenfalls neu) Hexereien steht diversen Zaubererklassen nun wirklich nichts mehr im Wege. Diese sind nun endlich auf einem Niveau mit "regulären" Klassen und stehen genauso wie Bogenschützen nicht mehr als Exoten am Rande der Hardcore-Spieler, welche natürlich auch bisher wenig Probleme mit derartigen Klassen hatte. ;-)

Zu den Standartgegnern lässt sich übrigens nicht allzuviel positives oder negatives sagen. Im Grunde erhalten Spieler von Dark Souls 2 genau den Mix aus bekannten Gegnern und neuen, schön ekelhaften neuen Designs für neue Gegner, den sie vermutlich erwarten. Wobei auch bereits bekannte Feinde eine neue Optik verpasst bekommen haben, was ich sehr schön fand. Man kann daher eigentlich nur sagen: Gleichbleibendes Niveau, wem es bisher gefallen hat, wird weiterhin auf seine Kosten kommen, aber auch keine grossen überraschungen erleben. Wobei einige Gegner natürlich aus der Menge herausstechen, kann man hier mehr oder minder einfach sagen "Ah, der hier ist wie in Dark Souls 1 die Scorpion-Dämonen" und ähnliches. Schlecht fand ich das allerdings nicht, zum einen weil es wie erwähnt genügend eigenständige Monster gibt, es zum anderen aber auch für einige sehr schönen Deja Vus gesorgt hat.

Bei den Bossgegnern sieht das schon ganz anders aus. Denn hier hat sich Dark Souls stark verändert, ob zum positiven oder zum negativen, ist jedem selbst überlassen. Das betrifft vorallem die Menge an Bossgegnern. Es gibt nun SEHR viele davon. Wirklich SEHR SEHR viele. Das fand ich persönlich auf der einen Seite schade, weil nun einige Bosskämpfe schlichtweg etwas langweilig sind, weil die Designs und Abläufe eher denen von Standartgegnern entsprechen, andererseits fand ich das gut, weil dadurch häufiger Spannung aufgebaut wurde, wo ansonsten die Aufregung etwas abgeflacht wäre. Denn eine Nebelwand in Dark Souls erzeugt immer einen etwas erhöhten Herzschlag, was durchaus zuträglich ist. Und wirklich einfach ist auch kein einziger Kampf, einige sind jedoch eher als "grössere Standartgegner" zu bezeichen (rein von der Schwierigkeit her, vom Design her ist natürlich jeder Bossgegner einzigartig).
Ansonsten sind die Bosskämpfe allerdings wieder absolute Spitzenklasse und auch wieder bockschwer. An dieser Stelle ist also ebenfalls Entwarnung angesagt. Es gibt vier "Old Ones" die in etwa den vier Lordseelenträgern aus Teil 1 entsprechen, was Spannung und Schwierigkeitsgrad angeht. Aber auch ansonsten sind sehr viele wirklich gut gelungene und vorallem spassige Kämpfe dabei, einige davon übertreffen sogar die Bosse aus DS1, das ist jedoch natürlich Geschmackssache. Positiv anzumerken ist auch, dass es in Dark Souls 2 nun kein nervigen "Bed Of Chaos" Bosskampf mehr gibt, der vielen Fans sicherlich noch als eher unangenehm bekannt sein dürfte. Auch Schwierigkeitsspitzen wie in Teil 1 Ornstein und Smaugh tauchen jetzt nicht mehr auf. Was nicht heissen soll, dass es keinen Kampf gäbe, der ähnlich schwer ist, sondern vielmehr, dass die Schwierigkeitsgrade der Bosse nun nicht mehr derart schwanken, sondern eher aufeinander aufbauen, was ich als sehr angenehm empfand.

Die Geschichte von Dark Souls 2.

Die Geschichte von Dark Souls 1 war gelinde gesagt subtil. Nur wer wirklich aufgepasst hat, die Beschreibungen von Items gelesen hat und allen NPCs zugehört hat, konnte sich am Ende mit ein wenig Glück einen Reim darauf machen, was gerade passiert ist. Jedoch konnte man so auch unglaublich tief in die Welt eintauchen und hat im dritten Durchlauf immernoch neue Hinweise auf die Geschehnisse bekommen, was für Fans der Geschichte einfach nur spannend war. Auf YouTube finden sich so mittlerweile auch unzählige Videos die Theorien und Geschichten diskutieren oder aufdecken. Für mich persönlich war das einer der Punkte bei Dark Souls die mir am besten gefallen haben, dementsprechend war ich natürlich sehr gespannt auf die Erzählweise in Teil 2, die etwas direkter erfolgen sollte. Und was kann ich sagen: Das tut sie auch. Das hat diverse Auswirkungen auf mein Empfinden der Geschichte, die sich im Endeffekt jedoch alle irgendwie wieder zu relativeren scheinen. So gibt es noch immer keine (Gott sei Dank) Zwischensequenzen oder ähnliches (lediglich zu Beginn und zum Ende eine kurze Sequenz), dafür sind jedoch die NPCs und Itembeschreibungen etwas deutlicher im Preisgeben ihrer Geschichte. Und obwohl das Ganze immernoch sehr subtil ist, empfand ich das als negativ im Vergleich zu Teil 1. Auf der anderen Seite hingegen traut sich die Geschichte dafür nun im Gegensatz zum Prequel auch, ein paar kleinere Twists in die Handlung aufzunehmen, wodurch ich wiederum überrascht wurde. In Teil 1 bestand die Geschichte ja eher aus dem Entschlüsseln der Vorgeschichte des Spiels und weniger aus einer direkten Handlung innerhalb des Spiels. Mit der kleinen Handvoll "Twists" ist dies nun anders und relativiert mMn die Direktheit (von Direktheit zu sprechen ist immernoch etwas hoch gegriffen) der Story wieder. So habe ich im zweiten Durchlauf schon deutlich mehr Details entdecken können und eigene Theorien aufgestellt, Potenzial zum Rätseln besteht also weiterhin.

Technik

Wie eingangs gesagt ist die Performance von Dark Souls 2 auf dem PC optimal, durchgehend 60 Bilder pro Sekunde und ich vermisse auch keine grafischen Einstellungen, alles vorhanden, was man so erwarten sollte. Zur Steuerung mit Maus und Tastatur kann ich nichts sagen, ich stelle mir das Ganze jedoch fürchterlich vor und würde einen Controller daher voraussetzen.
Ansonsten kann die Grafik leider nicht das halten, was im Vorfeld versprochen wurde. Wie bereits erwähnt habe ich vorweg zwar keinerlei Trailer gesehen, jedoch bin ich nun im Nachhinein darauf aufmerksam geworden, dass die ersten Trailer gerade in Sachen Lichteffekte deutlich besser aussehen, als das aktuelle Spiel. Das finde ich schade und ein klein wenig unverschämt, ist mir jedoch persönlich irgendwie egal, da ich die entsprechenden Trailer ja im Vorfeld nicht gesehen habe und dementsprechend nicht enttäuscht wurde. ;-)
Denn die grafische Qualität ist im Vergleich zu Teil 1 deutlich gestiegen. Die Schattenwürfe der eigenen Figur sind deutlich besser, die Texturen der Umgebung grösstenteils (leider nicht immer) ebenfalls, dank AA und höherer Auflösung auf dem PC ist das Bild nun auch richtig schön knackig und nicht mehr so verwaschen wie noch Teil 1 (den ich auf der Xbox spielte).
Lediglich die Landschaft ausserhalb des Spielgebiets sieht wirklich schlecht aus. Das wurde in Teil 1 entweder durch starke Unschärfeeffekte kaschiert, oder kam aufgrund des engen Aufbaus der Welt gar nicht erst vor, in Teil 2 nun blickt man öfters mal auf wirklich hässliche Matschtexturen und Playstation 2 - Niveau - Bäume die nur aus zusammengesteckten Texturen bestehen (ähnlich dem kurzen Waldabschnitt in Teil 1 zwischen Sens Fortress und dem Schmied)

Mit aktuellen Titeln kann das Spiel dementsprechend also nicht mithalten, das Niveau von Teil 1 wird jedoch mindestens gehalten, in vielerlei Hinsicht sogar übertroffen. Und wie bereits zuvor ist das Spiel rein vom Design her auf einer derartig hohen Stufe, dass man sich über fehlende Polygone oder verwaschene Texturen nicht wirklich aufregen sollte. Für Grafikhuren natürlich dennoch nichts.

Fazit

Das Fazit wird jetzt kaum noch jemanden überraschen, daher werde ich es kurz und bündig in einen Satz fassen:
Dark Souls 2 ist in meinen Augen die beinahe perfekte Fortsetzung, die sich zwar in einigen Punkten vom Vorgänger unterscheidet, dabei allerdings niemals schlechter als dieser ist und die Tugenden, die Teil 1 gross gemacht haben weiterhin vertritt.

Daher steht nun für mich jetzt schon fest, bestes Spiel des Jahres und auf meiner persönlichen Liste der besten Spiele die ich je gespielt habe zusammen mit Teil 1 auf Platz 1, neben Grössen wie Deus Ex, Bioshock, Shadow of the Colossus und Baldurs Gate.
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