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am 1. Dezember 2006
Videogames aus dem Bereich der Rennspiele gab es schon für die gute alte Sony Playstation wie Sand am Meer, aufgrund der überwiegend großen Verkaufserfolge sollte sich dies auch für die Playstation 2 nicht ändern. Nichtsdestotrotz blieben absolute Top-Vertreter des Rennspiel-Genres wie zum Beispiel „Gran Turismo“, „Ridge Racer“ und „Colin McRae“ eher Mangelware, bis auf die einzelnen Folgen der ebengenannten Rennspiel-Serien konnte kaum ein Titel besonders auf sich aufmerksam machen. Auch die bekannte Serie „Test Drive“ machte da grundsätzlich keine Ausnahme, zwar dürfte der Ableger für die PS2 aus dem Jahr 2002 namens „Off-Road Wide Open“ sicherlich keinen Reinfall bzw. einen unterdurchschnittlichen Titel darstellen, doch ähnlich wie bei den zahlreichen Versionen der „Need-for-Speed“-Reihe kann auch dieser (siebte) Teil von „Test Drive“ sich nicht sonderlich von der breiten Durchschnittsmasse abheben. Sowohl 08/15-Präsentation als auch Gameplay bieten nämlich nichts Besonderes, lediglich die Tatsache, dass das Ganze sehr unkompliziert und somit einsteigerfreundlich gestaltet wurde, dürfte (wenigstens) Neulinge erfreuen.

Wie der Titel dieser PS2-DVD es unschwer vermuten lässt, brausen wir bei „Off-Road Wide Open“ querfeldein umher, über Stock und Stein, Wiesen und Wälder, Schotter, Kies und Sand rasen wir um die Wette. Die Schauplätze, an denen wir unser Können mit den jeweiligen fahrbaren Untersätzen unter Beweis stellen können, sind (typischerweise) unterschiedlich ausgefallen, sowohl im staubtrockenen Wüstengebiet auf glühendem Asphalt, an malerischen Strandgebieten über weißen Sand, schlammige Pfade in Berg- und Waldgebieten über Kies und Schotterstraßen in der Dämmerung und vieles mehr: an die dreißig unterschiedliche Kurse erwarten uns in diesem Offroad-Spektakel, was sicherlich einen Pluspunkt dieses Rennspiels darstellt. Aufgrund der oftmals widrigen Umstände kämen wir mit schnittigen Sportwagen nicht weit, insofern wir in Pick-Ups, Jeeps und unter anderem auch einem Hummer Platz nehmen dürfen. Auffallend ist hierbei jedoch – ist dies ist nicht unbedingt ein Vorteil – dass das Fahrgefühl nicht unbedingt besonders realistisch rüberkommt, soll heißen dass Simulationsfreaks aufgrund der eher actionreichen und somit arcadelastigen Drauflosraserei eher das Nachsehen haben und Arcadefreaks mit einem Faible für Vollgas deutlich mehr auf ihre Kosten kommen dürften.

Um sich an die grundlegenden Dinge wie Handling und Streckenverläufe zu gewöhnen, empfiehlt es sich zunächst, ein paar Einzelrennen gegen weitere acht CPU-Fahrzeuge zu absolvieren, doch schon nach sehr kurzer Zeit sollten diese Euch (leider) nicht mehr besonders motivieren. Deutlich mehr Sinn (und auch Laune) macht es hingegen im Falle des Vorhandenseins eines zweiten Mitspielers, denn im Splitscreen-Modus liefert Ihr Euch nicht nur gegenseitig ein Duell, sondern es fahren netterweise noch vier weitere CPU-Fahrer mit. Wichtig ist es in den sogenannten „Blitzrennen“ – und dies wird nicht unbedingt jedem von Euch schmecken, schätze ich – wie beim Slalom die vorhandenen Tore brav in einer vorgegebenen Reihenfolge zu absolvieren, so dass die – grundsätzlich möglichen – Abkürzungen nicht immer Sinn machen bzw. Ihr Euch durch diese nicht immer einen entscheidenden Vorteil verschaffen könnt, da Ihr früher oder später eben doch wieder zurück auf die Hauptstrecke müsst, um eben jenes Tor zu passieren. In den „Checkpoint-Rennen“ hingegen wird Euch ein größerer spielerischer Freiraum gewährt, zwar müsst Ihr in diesen Rennen ebenso alle Checkpoints irgendwann einmal durchfahren haben, die Reihenfolge bleibt Euch hierbei aber selbst überlassen. Schließlich könnt Ihr selbstverständlich auch die „ganz normalen“ Rennen (wie in der Meisterschaft) zu zweit absolvieren, in denen Ihr wie gewohnt mehrmals Eure Runden auf einem bestimmten Kurs dreht. Alles in allem ist der Mehrspielermodus aber nicht besonders faszinierend ausgefallen, was in erster Linie an der eher mäßigen Präsentation liegt, doch dazu später an anderer Stelle noch mehr. Langzeitmotivierend ist der Zweispielerspaß aufgrund technischer Schwächen jedenfalls nicht.

Kernpunkt dieses Offroad-Spiels ist auf jeden Fall der Karriere-Modus, der zumindest für einige Tage Euch vor den Bildschirm fesseln sollte. Tut er aber nicht und dies aus schwerwiegenden Gründen, welche speziell im Bereich des Handlings und der Optik liegen. In den zu absolvierenden Meisterschaftswettbewerben geht es in erster Linie um das Einsacken dicker Preisgelder, um sich mit dem sauer verdienten Zaster neue Fahrzeuge leisten zu können oder um zumindest den gegenwärtigen Modellen nette Extras einbauen zu können. Die Rennen an sich laufen leider viel zu anspruchslos ab, ein gefühlvoller Umgang mit Gas, Lenkung und Bremse ist hier leider nicht erforderlich. Das Fahrverhalten der Fahrzeuge wirkt dabei wenig realistisch, ob Ihr nun einen Pick-Up von Ford, einen Jeep von Chrysler oder den schon erwähnten Hummer fahrt: gewaltig große Unterschiede konnte ich nicht ausmachen, zudem wackeln mir die Fahrzeuge viel zu oft und die unterschiedlichen Bodenbeläge spürt Ihr auch nicht unbedingt hautnah. Darüber hinaus wirken die Rennen uninspiriert, es fehlt einfach der letzte Pepp, was vor allem an der zu unspektakulären und vor allem vereinzelt mit dicken Patzern versehenen Präsentation liegt.

An der Soundkulisse liegt es jedenfalls nicht, dass die Präsentation von „Offroad Wide Open“ enttäuscht, denn die guten Beats und phasenweise wirklich rockigen Rhythmen (so unter anderem von Metallica) sorgen für eine gelungene akustische Untermalung und auch die Außengeräusche wirken halbwegs authentisch und schaffen eine zumindest halbwegs dichte Spielatmosphäre. In erster Linie bin ich von der Optik enttäuscht, denn trotz der sehr unterschiedlichen und grundsätzlich gut gezeichneten Hintergrundlandschaften ist diese ein Schwachpunkt dieses Rennspiels. Das sehr farbenfrohe Design kann nämlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Fahrzeuge an sich erschreckend klobig aussehen, betrachte ich mir die regelmäßig kantig und eckig wirkenden Fahrzeugmodelle, so fühle ich mich primär an Durchschnittsracer für die alte Sony Playstation erinnert, dass wir es hier vielmehr mit einem Rennspiel für Sonys Playstation 2 – immerhin einer 128-Bit-Konsole - zu tun haben, merken wir leider nicht. Des Weiteren war ich über die verhältnismäßig oft urplötzlich auftretenden Pop-Ups entsetzt, welche das Spielgefühl empfindlich stören. Solche Design-Patzer sollten eigentlich der Vergangenheit angehören, sind es aber offensichtlich noch nicht. Hier fehlt definitiv der Feinschliff, was in meinen Augen für eine lieblose Umsetzung spricht und den Spielspaß beträchtlich mindert.

Unter Berücksichtigung der positiven und negativen Gesichtspunkte dieses PS2-Racers fällt schließlich auf, dass „Offroad Wide Open“ zwar sehr einsteigerfreundlich und schön bunt ausgefallen ist, ein zumindest kurzfristig unterhaltsames (auch zu zweit) Rennspielvergnügen bietet, doch wir es im Grunde mit einer zwar actionreichen aber doch sehr anspruchslosen Arcade-Raserei zu tun haben. Es fehlt der letzte Kick, der Feinschliff, der letzte Funke, der einfach nicht überspringen will oder wie auch immer. In erster Linie – und das sind eben speziell bei einem Rennspiel gravierende Dinge – missfallen mir das unrealistische Fahrverhalten und die unübersehbaren Design-Patzer, denn gerade „das Auge fährt bekanntlich mit“. Flott und unkompliziert ja, anspruchsvoll inszeniert und liebevoll umgesetzt eher nein. Für die Bezeichnung als bemerkenswertes Rennspiel für die Sony Playstation 2 ist mir dies insgesamt etwas zu wenig, aufgrund des nicht ganz unbeachtlichen Fun-Faktors durch die unterschiedlichen Spielmodi und zahlreichen Rennstrecken vergebe ich noch eine halbwegs gnädige Spielspaßwertung in Höhe von 62%.

PLUS ---> Zahlreiche Kurse, abwechslungsreiche und nett anzuschauende Landschaften, unkomplizierter Einstieg möglich, grundsätzlich interessante Spielmodi, ordentlicher Zweispielerspaß, gute Soundkulisse

MINUS ---> Dicke Design-Patzer durch klobig wirkende Fahrzeuge und hässliche Pop-Ups während der Rennen, unrealistisches Fahrverhalten, ziemlich anspruchslos, geringe Langzeitmotivation
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am 16. Dezember 2001
Das Spiel sit phantastisch. Es gibt viele verschieden Off-Road Wagen der neusten Generation. Die Grafik ist toll, ob man durch Wälder, Wüsten, Gebirge oder einfach auf der Landstraße fahren. Auch die Wetterbedingungen sind sehr realistisch. Sand, Schnee, Matsch, Nebel oder starker Regen. Ein komplettes Spiel ohne größere Fehler mit einer annähernd perfekten Grafik. Es hat mich voll und ganz überzeugt.
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