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Nachtmahr - Ein Roman aus der Chronik der Vampire Taschenbuch – August 1996

4.0 von 5 Sternen 39 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anne Rice wurde 1941 als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und gilt als Königin des modernen Schauerromans. Berühmt wurde sie mit ihrer "Chronik der Vampire", einem Zyklus von jeweils vier in sich abgeschlossenen Romanen um den Vampir Lestat. Anne Rice lebt mit ihrer Familie in einem alten Landhaus in New Orleans.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von FrancoHB am 5. August 2005
Format: Taschenbuch
Das vierte Buch aus der Vampir-Chronik ist anders als seine Vorgänger. Die Handlung spielt dieses mal nur in der Gegenwart und konzentriert sich fast nur auf LESTAT, DAVID und natürlich "Die Geschichte vom Körperdieb", so auch der Originaltitel. Warum das Buch bei uns unter dem Namen "Nachtmahr" erschienen ist, weiss ich nicht. Sicherlich meint man, sich in einem Alptraum zu befinden...
Wieder wird die Handlung von LESTAT erzählt und das natürlich in seiner gewohnt eigenwilligen Art und Weise. Aber wir lernen jetzt auch eine andere Seite von ihm kennen...
Zu der Handlung möchte ich nicht viel verraten. Allein die Idee zum Körpertausch und wie dieser vollzogen wird ist der reine Wahnsinn. Aber das Highlight in diesem Buch ist das Finale auf dem Kreuzfahrtschiff. Spannung pur! Anne Rice, bekannt für ihre ruhige, detaillierte Schreibweise, beweist uns hier, dass sie es auch anders kann.
Und dann der Schluss!!! Eigentlich denkt man, dass die Geschichte zu Ende ist und dann zeigt uns LESTAT doch noch mal seine absolut vampirische Seite. Da ist man absolut sprachlos. Aber dann versteht man LESTAT. Wie konnte er auch anders?
Alles in allem ganz klar 5 Sterne für mich. Ein tolles Buch mit vielen Highlights!
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Format: Taschenbuch
Im vierten Buch der Vampire Chronicles präsentiert uns Anne Rice erneut eine ihrer kreativsten Ideen: während in unzähligen Büchern Menschen zu Vampiren gemacht werden, nimmt in "The Tale of the Body Thief" ein Vampir den Körper eines Menschen ein. Dieses Konzept ist im klassischen Fantasygenre ein Novum und daher bewundernswert. Trotzdem ist diese Rahmenhandlung, abgesehen vom Ende, sowohl simpel als auch vorhersehbar.
Im Vergleich zu den vorherigen Büchern verlangsamt sich die Geschwindigkeit, in der der Handlungsstrang abgearbeitet wird. Die Autorin legt mehr Wert auf Stimmung, Details und Gefühle. Gelgentlich setzt sogar die Rahmenhandlung komplett aus und die Protagonisten diskutieren über philosophische Prinzipien und Lebenskonzepte. So wird beispielsweise Gretchens philantropisch- theologische Einstellung den anarchistischen und atheistischen Prinzipien Lestats gegenübergestellt.
Bei genauerem Nachdenken entdeckt man, daß der Plot im Wesentlicher auf purer Ironie basiert: als unzerstörbarer Vampir sehnt sich Lestat nach dem Tod. Als er sich schließlich in einer sterblichen Hülle befindet und er theoretisch keine Probleme hätte, seinen vorherigen Wunsch zu verwirklichen, kämpft er mit allen Mitteln um die Unsterblichkeit. Im übertragenen Sinne führt dies zu der Frage, ob Menschen stets das begehren, was sie nicht besitzen.
Obwohl "The Tale of the Body Thief" über eine sehr plausible Handlung verfügt, findet man immer wieder inhaltliche Schwachpunkte: wäre es für Raglan James nicht naheliegender gewesen, Lestat direkt nach der Übergabe zu töten, zumal er von Anfang an beabsichtigt, dessen unsterblichen Körper zu behalten?
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Von Twyll am 2. Juni 2003
Format: Taschenbuch
Die ersten 3 Teile der "Vampir Chroniken" habe ich nicht gelesen, die habe ich verschlungen.
Wobei es bei "Königin der Verdammten" schon etwas schleppender lief, weil Lestat nicht in der Ich-Form erzählte.
Was Anne Rice aber hier abliefert, entbehrt jeder Beschreibung.
Durften wir uns in den vorherigen Bänden noch daran erfreuen, dass der Hauptakteur ein riesen Tamtam darum machte, wie sehr er Menschen liebt und dass auch in den Vorworten lesen, wird sich hier auf kurze, abweisende Worte beschränkt.
Der ach so große Vampir kommt nicht mehr aus dem Schwelgen über seine wahnsinnigen Kräfte heraus, vor allem nicht nachdem im ersten Teil des Buches ein Selbstmordversuch seinerseits fehlschlägt, und er erkennt, dass er wirklich und wahrhaftig unsterblich ist.
Und so mutiert das bisher immer so sympathisch wirkende Kind der Nacht zu einem Großkotz, mit dem man sich gar nicht mehr anfreunden möchte.
So ziehen sich die ersten 250 Seiten wie Kaugummi, beschränken sie sich doch fast ausschließlich auf mehr oder weniger tiefsinnige Gespräche zwischen Lestat und seinem sterblichen Freund.
Die zweite Hälfte läuft wesentlich besser, weil hier wirklich etwas passiert, und vor allem deshalb, weil Lestat mal wirklich eins übergebraten bekommt; was man ihm nach den vorherigen Ergüssen auch wünscht.
Ich kann mich dem Urteil der vorherigen Rezensenten nicht anschließen, dass dieses Buch "hocherotisch" wäre; es finden sexuelle Begegnungen zwischen Lestat und Frauen statt, diese sind allerdings weniger erotisch, sondern ziemlich plump beschrieben.
Ein ziemlicher Absturz, den Anne Rice sich hier leistet, und der keine Hoffnung aufkommen lässt, dass die nächsten Bücher der "Vampir Chroniken" besser sind.
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Von MJ am 31. Juli 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Vampirchronik von Anne Rice, Teil 4.

Persönlich kaufe ich mir eigentlich keine Bücher, bis auf sehr, sehr wenige Ausnahmen. Wofür gibt es schließlich eine Stadtbücherei?

Dieses, wie alle Bücher von Anne Rice, habe ich mir aber gekauft.

Warum? Weil es sehr schön geschrieben und durchaus spannend ist. Ich habe es sehr zu lesen genossen und bislang auch mehrfach gelesen.

Einfach nicht mit diesen neuen (schlechten) Vampirbüchern zu vergleichen.
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