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am 25. Januar 2009
Fast jeder kennt den kleinen Prinzen, doch kaum einer auch die anderen Bücher von Exupéry. Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass es mir nicht anders ging.

Der Nachtflug ist ein Buch, welches man in einem Rutsch durchlesen kann. Nach meinem Empfinden am Anfang etwas trocken geschrieben, aber nicht so trocken, dass man sich langweilen muß. Wie schon Der kleine Prinz ist auch dieses Buch wieder sehr tiefgründig und regt zum nachdenken an.

Wieviel ist ein Menschenleben wert. Wieviel hängt von der Entscheidung einer führenden Person ab und was geht in dieser Person vor, während sie Entscheidungen trifft...

Ich denke mal, dass man dieses Buch mehr als einmal lesen sollte, um die Feinheiten herauszulesen. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine reißerische Geschichte, obwohl es schon schwer vorzustellen ist, den Absturz eines Fliegers in so ruhigen und sachlichen Worten rüberzubringen, wie Exupéry das tut.

Meine Lieblingsstelle, die mich mal wieder sehr zum Nachdenken angeregt hat:

Zitat:
Er gestand sich ein, daß er alles, was das Leben süß macht, nach und nach immer mehr auf das Alter hin verschoben hatte, auf den Augenblick, da er "Zeit dazu haben" würde. Als ob man wirklich eines Tages Zeit dazu haben könnte. Als ob man ganz am Ende des Lebens den glücklichen Frieden gewinnen könnte, den man sich erträumt. Aber es gibt keinen Frieden. Es gibt vielleicht auch keinen Sieg. Es gibt keine endgültige Rückkehr aller Flugzeuge.
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am 18. Dezember 2004
Ein sehr ruhiges, nachdenkliches Buch.

Saint-Exupéry beschreibt darin einen einzigen Abend, im Südamerika der frühen 30er. Drei Postflieger befinden sich auf dem Weg nach Buenos Aires, der eine aus Chile, der andere aus Paraguay, der dritte schliesslich aus Patagonien kommend. Jener schicksalhafte Dritte sollte Buenos Aires, wo der Europakurier auf die Post wartet, schliesslich nicht mehr erreichen.

Die Erzählung setzt dabei am frühen Abend ein. Unüberstürzt baut sich anschliessend die Handlung auf. Abwechselnd wird aus der Perspektive des Unglückspiloten und aus jener des Leiters des Flugbetriebes, dem wohl insgeheim die ganze Zuneigung des Autors galt, erzählt. Ihre Gedanken werden beschrieben, um schliesslich ein stimmungsvolles Bild zu zeichnen, das dem Leser sehr geschickt den ganzen Hintergrund des Denkens und Fühlens dieser Männer illustriert.
Der Pilot, wenngleich das Steuer in Händen haltend, wird dabei als eigentlich höchst machtlose Figur beschrieben, der sich mit seinem Werkzeug, dem Flugzeug, und seinem Kameraden, dem Funker, Gewalten überantwortet, gegen die er niemals bestehen könnte. Diese Gewalten symbolisieren zugleich das Leben, in dem der Einzelne bestehen muss.
Allein der Leiter des Flugbetriebes, Rivière genannt, ist seinen Piloten Vater und gestrenger Hirte zugleich. Er weiss um den Kampf, den seine Flieger in der Nacht in jedem Augenblick auszutragen zu haben, und er bemüht sich, ihnen das nicht gewahr werden zu lassen. Seine unerbittliche Strenge lässt solche Erkenntnis unter den Piloten gar nicht erst aufkommen, und für Rivière ist das die einzige Chance, in der niemals endenden nächtlichen Pflichterfüllung letztlich erfolgreich zu bleiben.

Und so nehmen die Dinge in dieser Nacht ihren Lauf. Der Patagonienkurier fliegt in eine plötzlich aufkommende, schwere Unwetterfront und verliert darin die Orientierung. Zum Schluss hin muss der Pilot Fabien, der befürchtet bereits gegen die Höhenzüge der Anden anzufliegen, das nahende Ende akzeptieren. Nach ewig erscheinendem Flug geht der Treibstoff aus, und den nahen Absturz vor Augen zieht Fabien sein Flugzeug aus den Wolken hinaus, in die ruhige, klare Nachtluft über der Unwetterfront. Die ewig leuchtenden Sterne vor Augen erwarten Fabien und sein Funker ihr Schicksal.
Rivière indessen erfasst das ganze Ausmass des Unglückes, und die dadurch ausgelöste Gefährdung der Nachtfliegerei, und versteht, dass die Dinge weitergehen müssen, als wäre nichts geschehen. Und in diesem Bewusstsein handelt er, ruhig und überlegt lässt er den Europakurier ohne die Ladung aus Patagonien starten. Einer Ladung, die nie mehr in Buenos Aires eintreffen wird. Und der Europakurier startet in die Nacht hinaus, zu seinem Flug über den atlantischen Ozean.

Sur quinze mille kilomètres le frémissement de la vie aura resolu tous les problèmes...über 15000km wird das Brausen des Lebens alle Zweifel und Fragen gelöst haben.
Dieser Satz, einer der letzten des Buches, verrät vielleicht mehr über den Menschen Antoine de Saint-Exupèry als jeder andere Satz, den er je geschrieben hat.

Ich würde den 'Nachtflug' als sehr gelungene Erzählung charakterisieren, als eine wunderbare Geschichte, und auch als kleines Heldenepos, das sich mit Männern wie Alain Delon, Gérard Depardieu und einigen anderen Franzosen hervorragend verfilmen liesse.
Allein: Besonders philosophisch finde ich es nicht, ich habe auch den kleinen Prinzen nicht als philosophisch empfunden, vielleicht als etwas esoterisch, aber das war es dann auch.

Aber in jedem Fall ein kleines, schönes Buch, wunderbar geeignet für eine längere Zugfahrt, oder einen klirrend kalten Winterabend, wünschenswerterweise am Kamin.
Aber jener ist wohl eine der Errungenschaften, deren Verlust durch die moderne Zivilisation schon der Romantiker Antoine de Saint-Exupéry einst bedauerte.
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am 5. September 2007
Ein einfühlsames und eindrucksvolles Epos über die Pioniere der Luftfahrt, deren Berufung es war, sich ganz in den Dienst der Fliegerei zu stellen. Auf ihren Missionen gingen sie bis an ihre physischen und psychischen Grenzen. Und weit darüber hinaus. Sie riskierten stets aufs Neue ihr Leben - nicht wenige haben diesen hohen Preis am Ende auch tatsächlich bezahlt ...

Zitat von Rivière/Nachtflug: "Ein Nachtflug ist jedes Mal eine Chance zu sterben."

Die Urteile gehen - wie überall - stark auseinander. Realitätsferne kann man Antoine de Saint-Exupéry allerdings sicher nicht vorwerfen. Er wusste genau, wovon er erzählt. Wenn man jedoch keinen Bezug zu diesem Thema hat und/oder eine vielschichtige Handlung erwartet: Finger weg!

Dieser intensive Roman zeichnet die weitschweifigen Gedankengänge des Protagonisten Rivière und der Piloten nach und beschreibt detailliert die technischen Abläufe.

Die Geschichte wird von einer unglaublichen Dramatik und Melancholie dominiert, die nicht zuletzt in der nächtlichen Atmosphäre Ausdruck findet.

Wer meine Passion für das Fliegen teilt und sich gerne mit Sinnfragen auseinander setzt, wird bestimmt nicht enttäuscht werden.
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am 28. September 2005
Antoine de Saint-Exupery hat mit dieser Erzählung ein Werk geschaffen das heute mehr denn je an Aktualität gewonnen hat. Hier kommen im Namen des Fortschrittes und Kapitalismus Mittel zum Einsatz, die gegen jegliche "gute Sitten" verstoßen.
Aber auch der innere Konflikt der Verantwortlichen kommt zum Ausdruck und spiegelt die damalige gesellschaftliche Position des Autors wieder.
Wenn es auch heute nicht mehr um „Menschenleben" geht, sehr wohl aber Existenzen bedroht sind, so ist der Grundtenor dennoch vollends auf unsere Zeit übertragbar.
Wem die lyrische Art des Erzählers geläufig ist, wird sich dieses Buch als spannender jedoch nicht so tiefgehend wie andere Werke des Autors präsentieren.
Empfehlenswert ist diese Buch auf alle Fälle, der Leser sollte jedoch geübt sein im Umgang mit klassischer Literatur.
Aber auch für den ungeübten Leser wird sich hier eine lyrische Welt voller Spannung auftun. Und vielleicht ist es für den einen oder anderen ein Einstieg in eine neue Welt des Lesens.
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am 31. Oktober 2001
In seinem Roman "Vol de Nuit" thematisiert Antoine de Saint-Exypéry den Zusammenhang von Beruf und Selbstfindung. Am Beispiel von Fliegern, die ihr Leben dem Erobern der Lufträume opfern, demonstriert er die Wichtigkeit des Berufs für den Menschen. Exupéry zufolge benötigt der Mensch den Beruf, um sich selbst zu finden. Denn nur durch das Erfüllen einer Aufgabe schafft der Mensch etwas ewiges, etwas beständiges, während er selbst vergänglich ist. Somit ist das Finden und Erfüllen einer Aufgabe für die Sinn- und Selbsfindung unbedingt erforderlich. Exupéry betrachtet es sogar als richtig und angemessen, für seinen Beruf und somit für seine Aufgabe zu sterben.
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TOP 500 REZENSENTam 13. März 2013
"Vor einem offenen Fenster blieb er stehen und umfasste mit innerem Blick die Nacht. Sie schloss sich um Buenos Aires, aber auch um ganz Amerika, wie um ein riesiges Schiff. Nichts ungewohnte für ihn, so im großen zu denken. Der Himmel von Santiago de Chile, ein fremder Himmel - aber war einmal ein Kurier unterwegs dorthin, so lebte man, von einer Linie bis zur anderen, unter derselben riesigen Wölbung."

Als beeindruckende Dokumente von Schicksal und Dasein des Menschen haben sich seit jeher weniger die philosophischen Schriften oder die politischen Reden, sondern ein paar Stücke der darstellenden Kunst in Text und Bild erwiesen. Es ist dort oft nicht der große Wurf, sondern das kleine, manchmal sehr ferne, spezielle Beispiel, das die Fragen nach Grund und Glück der menschlichen Existenz aufgreift und uns mit seiner Botschaft durchdringt, fesselt und sogar kurze Zeit bin in unsere Tiefen hinein erleuchtet. Es sind Bücher und Filme, denen wir nicht auf der Ebene "Betrachtung eines Kunstwerks", sondern sehr viel persönlicher begegnen. Es geht darin nicht vorrangig um ein großes Geschehen und manchmal nicht einmal so sehr um die menschlichen Figuren, die daran teilnehmen (die mehr Blitze sind und nicht das Gewitter), sondern um das Wesen der Dinge selbst - wie es in Saint-Exupérys Buch "Nachtflug" um das Wesen der Nacht und die Taten des Menschen geht und wie sich beides zu etwas Unausweichlichem, Zentralen und Metaphysischen verbindet, wo sie aufeinandertreffen, und doch die nahe Spannung eines Erlebnisses behält.

"Rivière denkt an Herrlichkeiten, die in der Tiefe der Nacht verborgen sind wie in einem Fabelmeer... Die Apfelbäume, die den Tag erwarten mit all ihren Blüten im Finstern."

Drei Flieger sind es, die die Nacht über Südamerika, von Chile, Patagonien und Ascension aus, durchfliegen, um in Buenos Aires zusammenzutreffen und dort die gesammelte Post für den Europaflug abzuliefern, der dann um 2:00 Uhr Morgens nach Osten abhebt. Jede Nacht ist es ein Spiel mit den Unwägbarkeiten des Wetters. Wo eben noch klarer Himmel ist, kann in zwei Stunden ein Sturmtief oder ein Gewitter sein und die Maschinen sind darauf angewiesen, regelmäßig zu landen und zu tanken und dazu braucht man in der Nacht klare Sicht. Es ist ein Tanz aus Erleichterung, Pflicht, Furcht und Dunkelheit und Glück, den Piloten und Organisatoren der Nachtlüge in jenen Stunden durchleben. Das Aufsetzten eines der drei Flugzeuge, die Wettermeldungen, die mit Angaben wie "zu drei Vierteln bedeckt" die Unruhe anfachen und die tiefe Bodenlosigkeit der Nacht erahnen lassen, diesem Geschöpf, das zugleich so freundlich, lieblich, unvergesslich und doch auch grausam ist - das alles kommt in diesem dünnen Buch, dieser kleinen Geschichte zusammen. Einer Geschichte, die, wie eine Meditation, keine wirklichen Aufs und Abs kennt, nur das Atemholen und das Atemanhalten; die gipfelt in der Nähe und der Entfernung, die in der Nacht zu einem Gefühl verschmelzen; die spricht von der Ratlosigkeit angesichts der großen Entfernung zwischen Ländern, Menschen, Sekunden und Stunden.

"Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen nicht alles tun und alle Dinge plötzlich ihren Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt..."

In diesem Satz hat Saint-Exupéry etwas von dem eingefangen, was den Menschen ausmacht. Den Menschen der täglich arbeitet, der Entscheidungen treffen muss, bei denen es keine Gewinner geben kann, nur Betroffene und Nichtbetroffene. Die Piloten, die einsam kämpfen und andere, die für viele kämpfen und doch nur wollen, dass ihre Kinder nachts ohne Furcht schlafen können. Es ist die große, beinahe unscheinbare und doch interstellare Poesie und Kraft, die dieses Buch so beeindruckend macht; es trägt einen die ganze Zeit, während der ganzen Lektüre zieht es einen mit sich, stets bang und doch unentwegt. Als hätte es der Autor geschafft, unseren eigenen Herzschlag an das Geschehen anzuschmieden, was sich erst knapp vor dem Ende langsam löst.

Es gäbe noch viele Zitate, viele Anmerkungen, denn der Raum, den dieses Buch durchschreitet, ist nicht abzumessen; jeder Tropfen Poesie daraus zieht weite Kreise in der eigenen Seele, im eigenen Verstand und es ist letztlich die eigene Entscheidung, wie man mit den Intuitionen zwischen Buch und Leser umgeht. Die Tatsache, dass dieses Buch wie ein Dialog ist, dem man lauscht und so eigene Fragen sich aufwerfen und eigene Ansichten und Momente erkannt werden, macht dieses Buch zu einem kleinen, freien Meisterwerk. Einem Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte.

"Des Menschen Schicksal scheidet sich an der einzelnen Tat, in einer Welt voller Menschen, die du Leben nennen kannst oder auch Glück - es gibt keine Namen, es gibt keine Versprechen: es gibt Tag und Nacht."
Rene Char
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am 12. Februar 2007
Die Geschichte erzählt in eindrucksvoller Weise den Kampf zwischen Menschlichkeit und Besessenheit Ziele zu erreichen. Reviére, der Leiter des Streckennetzes von und nach Buenos Aires, ist felsenfest davon überzeugt, dass Nachtflüge sinnvoll und wirtschaftlicher sind als Flüge bei Tag. Damit steht er gegen die landläufigen Meinungen seiner Konkurrenten. Geplagt von technischen Problemen an seinen Flugzeugen und der Unzulänglichkeit seiner Piloten beschließt er durch harte Regelungen und durch Bestrafung sein Ziel zu erreichen. Es funktioniert, denn die Piloten und Mechaniker geben wirklich alles um die Vorgaben zu erreichen und damit nicht entlassen zu werden oder weniger Gehalt zu bekommen. Die Piloten trotzen jedem Wetter und jeder Gefahr; fliegen Stunde um Stunde durch die Nacht - wie ein Uhrwerk.

Eines Tages gerät einer seiner besten Piloten in ein Unwetter und droht verloren zu gehen. Gewissensbisse und Fragen nach dem Sinn seines Handelns lassen Ihn nicht mehr los. Als die junge Frau des Piloten ihn zur Rechenschaft ziehen will versucht er sich der Verantwortung zu entziehen. Inmitten seiner Selbstzweifel erkennt er, dass er mit seiner Verantwortung sehr alleine ist und sich ihm nur eine Möglichkeit bietet mit der Situation umzugehen. Reviére geht wieder zur Tagesordnung über und zeigt sich seinen Untergebenen als wahrer Geschäftsmann der alles im Griff hat.

1931 zeichnet Saint-Exupéry mit seiner Geschichte ein Menschen- und Gesellschaftsbild das heute noch Bestand hat. Will man Ziele erreichen, so muss man Verluste in Kauf nehmen und wenn es nur die eigene Einsamkeit ist.
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am 30. Dezember 2014
hatte mir eine spannende Flieger-Geschichte vorgestellt, aber schnell stellt man fest, dass die Stärken des Buches nicht in seinem Handlungsaufbau liegen, sondern in den Worten und Bildern, die Saint-Exupèry im Kopf des Lesers entstehen lässt.
Ich habe aber auch noch vorher kein Buch von ihm gelesen. Dies war mein Erstes aber betimmt auch nicht mein Letztes.
Er malt virtuos mit Worten. Das ist meiner Meinung nach die außergewöhnliche Stärke des Schriftstellers.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2011
Vorliegender Roman schildert den Preis des Fortschritts, welchen hier beispielhaft die sprichwörtlich "Tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" bezahlen.

Was Antoine de Saint-Exupéry hier liefert ist, in meinen Augen, nicht alleine unterhaltsamer Abenteuerroman - die Geschichte regt vielmehr zum nachdenken an, so z.B. im Bezug auf die Bereitschaft des Menschen, sich zum Spielball wirtschaftlich konkurrierender Unternehmen machen zu lassen.

Das abschliesende Urteil ist zu jeder Zeit dem Leser überlassen - der Autor drängt keine Meinung auf - man mag die Geschichte als Kampf des Menschen um Fortschritt und Entwicklung lesen, in der Perspektive des Vorgesetzten aufgehen, oder mit dem leidenschaftlichen Piloten fühlen - lesenswert ist dieser Roman in jedem Fall!!!
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am 2. Januar 2012
Saint-Exupery ist ein großer Meister der Reflexion des inneren Erlebens. Seine wundervoll poetische Sprache und die zugleich nüchterne, sehr diesseitige Beschreibung von Technik, Gefahr und Herausforderungen ist, macht seine Einzigartigkeit aus. Er war ein Dichter-Philosoph, und alle, die ihn in die Niederungen kleinlicher Polit-Ideologien zerren wollen, gehen am Phänomen dieses großen Schriftstellers völlig vorbei. Wer aber über die Grundfrage "Was ist der Mensch?" reflektieren möchte, sollte seine Bücher lesen. Alle! Dass sein Werk Generationen überdauerte, spricht für sich. Auch bei diesem Roman, welcher das Thema Verantwortung und Einsamkeit beleuchtet, wird man berührt.
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