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Nachtflug: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 1988
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe128 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberFischer
- Erscheinungstermin1. Dezember 1988
- Abmessungen12 x 0.89 x 19 cm
- ISBN-103596293162
- ISBN-13978-3596293162
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Produktinformation
- Herausgeber : Fischer; 22. Edition (1. Dezember 1988)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 128 Seiten
- ISBN-10 : 3596293162
- ISBN-13 : 978-3596293162
- Originaltitel : Vol de Nuit
- Abmessungen : 12 x 0.89 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138,991 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 4,630 in Klassiker (Bücher)
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Die ausgefeilte Sprache ist ein Genuss und der Vorleser ist spürbar mit Begeisterung dabei.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
Beispiel: "Sie heben die Geologie?" Sollte heissen "Sie lieben die Geologie?"
Wieviele Fehler kann man aber nicht unmittelbar erkennen??
Diese Ausgabe ist schlampig herausgegeben. Nicht einmal ein Korrekturlesen hat stattgefunden. Man hat sich auf eine automatische Rechtschreibprüfung verlassen.
«Die Höhenzüge, tief unter dem Flugzeug, gruben schon ihre Schattenfurchen ins Gold des Abends» lautet der erste Satz. Der Pilot Fabien und sein Bordfunker sind an diesem Abend im Postflugzeug von Patagonien nach Buenos Aires unterwegs. Außer ihnen sind zwei weitere Kurierflieger von Chile und Paraguay auf dem Weg dorthin, nach Mitternacht übernimmt der Europakurier dort die Fracht der drei Maschinen. Im Wettbewerb mit Eisenbahn und Schifffahrt hat Direktor Rivière gegen manchen politischen Widerstand diesen Kurierdienst eingerichtet, der wegen seiner hohen Risiken allerdings heftig umstritten ist. Als Leiter der Luftpost regiert er mit harter Hand, beschwört den Pioniergeist seiner Piloten herauf, verlangt eiserne Disziplin und akzeptiert keinerlei Angst. «Diese Menschen […] sind glücklich, weil sie ihren Beruf lieben, und sie lieben ihn, weil ich hart bin», glaubt er. Nach einer Zwischenlandung gerät Fabien in ein heftiges Unwetter, das schnell den ganzen Kontinent erfasst hat, ein Umfliegen der Wetterfront ist unmöglich. Er fliegt in völliger Dunkelheit, ohne Sicht und ohne jede Chance auf eine Notlandung, zudem wird bald auch sein Treibstoff zu Ende gehen. Die Verständigung mit dem Bordfunker erfolgt über handgeschriebene Zettel, die sie sich jeweils zureichen, schließlich bricht auch die Funkverbindung mit den Bodenstationen ab. Als Fabien die Maschine aus den heftigen Turbulenzen nach oben zieht und die Wolkendecke durchstößt, sieht er bei ruhigem Wetter plötzlich den Sternenhimmel über sich, alle Beide geraten in eine trügerische Euphorie.
Die Geschichte ist zweisträngig erzählt, parallel zum dramatischen Fluggeschehen werden die hektischen Aktivitäten der Flugleitung geschildert. Direktor Rivière verfolgt ungeduldig den Funkverkehr mit der in Not geratenen Maschine, spricht mit der Frau von Fabien, die verzweifelt auf Nachricht von ihrem Mann wartet. Innerlich aber hadert er mit sich, weil er seine Piloten zu solch riskanten Flügen ermutigt hat, stellt sogar den ganzen Luftpost-Dienst in Frage als zu riskant, technisch trotz aller Sorgfalt nicht wirklich beherrschbar. Gleichwohl lässt er schließlich doch den Europakurier ohne die Post aus Patagonien pünktlich starten, er hört die Maschine über den Platz brummen wie immer, der Flugbetrieb geht weiter.
Man hat Saint-Exupéry vorgeworfen, mit «Nachtflug» ein Hohelied des Idealismus, der Pflichterfüllung und Kameradschaft unter Männern angestimmt zu haben, ein Heldenepos der vergleichsweise primitiven Fliegerei jener Tage, - die Kommunikation per Zettel zwischen Pilot und Funker kündet überdeutlich davon. Was zählt bei solch heroischem Machbarkeitswahn ein Menschenleben? Welchen Preis darf der Fortschritt haben? Heiligt der Zweck die Mittel? Den Autor, der sein Buch als eine «Erforschung der Nacht» gedeutet hat, stürzte die herbe Kritik daran in eine tiefe Schaffenskrise, erst acht Jahre später erschien wieder ein Roman von ihm. «Nachtflug» ist ein geradezu meditativer Roman, geschrieben in einer ungemein suggestiven Sprache, knapp und ohne jedes Pathos bewirkt sie beim Leser das beklemmende Gefühl, Zeuge einer unabwendbaren Tragödie zu sein, selbst ganz hautnah die Unerbittlichkeit des Schicksals zu spüren.
Als beeindruckende Dokumente von Schicksal und Dasein des Menschen haben sich seit jeher weniger die philosophischen Schriften oder die politischen Reden, sondern ein paar Stücke der darstellenden Kunst in Text und Bild erwiesen. Es ist dort oft nicht der große Wurf, sondern das kleine, manchmal sehr ferne, spezielle Beispiel, das die Fragen nach Grund und Glück der menschlichen Existenz aufgreift und uns mit seiner Botschaft durchdringt, fesselt und sogar kurze Zeit bin in unsere Tiefen hinein erleuchtet. Es sind Bücher und Filme, denen wir nicht auf der Ebene "Betrachtung eines Kunstwerks", sondern sehr viel persönlicher begegnen. Es geht darin nicht vorrangig um ein großes Geschehen und manchmal nicht einmal so sehr um die menschlichen Figuren, die daran teilnehmen (die mehr Blitze sind und nicht das Gewitter), sondern um das Wesen der Dinge selbst - wie es in Saint-Exupérys Buch "Nachtflug" um das Wesen der Nacht und die Taten des Menschen geht und wie sich beides zu etwas Unausweichlichem, Zentralen und Metaphysischen verbindet, wo sie aufeinandertreffen, und doch die nahe Spannung eines Erlebnisses behält.
"Rivière denkt an Herrlichkeiten, die in der Tiefe der Nacht verborgen sind wie in einem Fabelmeer... Die Apfelbäume, die den Tag erwarten mit all ihren Blüten im Finstern."
Drei Flieger sind es, die die Nacht über Südamerika, von Chile, Patagonien und Ascension aus, durchfliegen, um in Buenos Aires zusammenzutreffen und dort die gesammelte Post für den Europaflug abzuliefern, der dann um 2:00 Uhr Morgens nach Osten abhebt. Jede Nacht ist es ein Spiel mit den Unwägbarkeiten des Wetters. Wo eben noch klarer Himmel ist, kann in zwei Stunden ein Sturmtief oder ein Gewitter sein und die Maschinen sind darauf angewiesen, regelmäßig zu landen und zu tanken und dazu braucht man in der Nacht klare Sicht. Es ist ein Tanz aus Erleichterung, Pflicht, Furcht und Dunkelheit und Glück, den Piloten und Organisatoren der Nachtlüge in jenen Stunden durchleben. Das Aufsetzten eines der drei Flugzeuge, die Wettermeldungen, die mit Angaben wie "zu drei Vierteln bedeckt" die Unruhe anfachen und die tiefe Bodenlosigkeit der Nacht erahnen lassen, diesem Geschöpf, das zugleich so freundlich, lieblich, unvergesslich und doch auch grausam ist - das alles kommt in diesem dünnen Buch, dieser kleinen Geschichte zusammen. Einer Geschichte, die, wie eine Meditation, keine wirklichen Aufs und Abs kennt, nur das Atemholen und das Atemanhalten; die gipfelt in der Nähe und der Entfernung, die in der Nacht zu einem Gefühl verschmelzen; die spricht von der Ratlosigkeit angesichts der großen Entfernung zwischen Ländern, Menschen, Sekunden und Stunden.
"Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen nicht alles tun und alle Dinge plötzlich ihren Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt..."
In diesem Satz hat Saint-Exupéry etwas von dem eingefangen, was den Menschen ausmacht. Den Menschen der täglich arbeitet, der Entscheidungen treffen muss, bei denen es keine Gewinner geben kann, nur Betroffene und Nichtbetroffene. Die Piloten, die einsam kämpfen und andere, die für viele kämpfen und doch nur wollen, dass ihre Kinder nachts ohne Furcht schlafen können. Es ist die große, beinahe unscheinbare und doch interstellare Poesie und Kraft, die dieses Buch so beeindruckend macht; es trägt einen die ganze Zeit, während der ganzen Lektüre zieht es einen mit sich, stets bang und doch unentwegt. Als hätte es der Autor geschafft, unseren eigenen Herzschlag an das Geschehen anzuschmieden, was sich erst knapp vor dem Ende langsam löst.
Es gäbe noch viele Zitate, viele Anmerkungen, denn der Raum, den dieses Buch durchschreitet, ist nicht abzumessen; jeder Tropfen Poesie daraus zieht weite Kreise in der eigenen Seele, im eigenen Verstand und es ist letztlich die eigene Entscheidung, wie man mit den Intuitionen zwischen Buch und Leser umgeht. Die Tatsache, dass dieses Buch wie ein Dialog ist, dem man lauscht und so eigene Fragen sich aufwerfen und eigene Ansichten und Momente erkannt werden, macht dieses Buch zu einem kleinen, freien Meisterwerk. Einem Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte.
"Des Menschen Schicksal scheidet sich an der einzelnen Tat, in einer Welt voller Menschen, die du Leben nennen kannst oder auch Glück - es gibt keine Namen, es gibt keine Versprechen: es gibt Tag und Nacht."
Rene Char
Der Schreibstil ist ungewöhnlich abgehackt, was aber auch an der schlechten Übersetzung liegen kann. Ansonsten ist es fast schon poetisch, nicht flüssig, weshalb man trotz der Kürze etwas langsamer liest.
Die Botschaft kommt auf jeden Fall an und das Abwägen von menschlichem Leben und Pflicht ist als Thema interessant.







