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Nachruf verpflichtet Gebundene Ausgabe – 29. Juli 2014

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Amon Geboren 1954 in Wien. Freier Autor, Verfasser mehrerer Romane und Theaterstücke, Arbeiten für den ORF. Essays, Feuilletons und Kommentare in österreichischen und deutschen Zeitungen und Zeitschriften. Vielfach ausgezeichnet; u.?a. Peter-Altenberg- und Bruno-Kreisky-Preisträger. Im vorliegenden dritten Kriminalroman, nach „Der Glanz der Welt“ (2012) und „Wehe den Besiegten“ (2013), richtet der Autor erneut den Blick in menschliche und politische Abgründe. Weitere Romane: Lemming (1998 & 2003), Yquem (2002 & 2011), Sonnenfinster (2006), Fromme Begierden (2011), Panikroman (2014). Mehr Info zu Buch und Autor unter: www.echomedia-buch.at www.michaelamon.com

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Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ echomedia buchverlag; 1., Edition (29. Juli 2014)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 264 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 390290027X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3902900272
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.9 x 2.8 x 19.6 cm
  • Kundenrezensionen:
    5,0 von 5 Sternen 2 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Amon besuchte acht Jahre ein katholisches Knabeninternat in Wien, danach die Handelsakademie I der Wiener Kaufmannschaft.

Tätigkeit beim Verband sozialistischer Mittelschüler und in der Sozialistischen Jugend.

Ab 1977 Broterwerb in der Privatwirtschaft, Leiter des Rechnungswesens und der EDV. Zuletzt kfm. Leiter eines großen Medienunternehmens.

Nebenberufliche Tätigkeit als Essayist und Feuilletonist, Buch- und Theaterkritiker in der Furche, im Wiener Journal und vielen anderen österreichischen und deutschen Zeitschriften.

Für sein Theaterstück "Villach oder Provinz ist überall" erhält er den ersten Preis beim Goetzner Theaterwettbewerb. Sein Theaterstück zum 12. Feber 1934, "Sozusagen eine Welt" (gemeinsam verfaßt mit Helmut Mayer) erhält den Förderungspreis des Wiener Volkstheaters.

Seit 1992 hauptberuflich als freier Schriftsteller tätig.

Sein erstes Buch, ein Erzählband, erscheint 1989 in der Edition Atelier, Wien: Nachtcafé. Für die gleichnamige Erzählung erhält er den Peter Altenberg-Preis.

In der Folge erscheinen seine Romane "Lemming - Geschichte eines Aufstiegs", "Yquem" und "Sonnenfinster", die miteinander eine Art österreichische Trilogie bilden. Darüber hinaus beschäftigt Amon sich mit politischen und ökonomischen Fragen der Zeit. Seine Abrechnung mit der rechts-nationalen österreichischen Regierung unter Haider und Schüssel erscheint in Essayform unter dem Titel "Kollateralschäden - Essays zur blau-schwarzen Wende". Für dieses Werk erhält der den Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch.

In "Nach dem Wohlstand - Politik jenseits der Menschen" entwickelt Amon seine Kritik an Neoliberalismus und dem Versagen der etablierten Parteien. Schon vor dem großen Crash rechnet er mit den Fehlern des Marktextremismus ab.

Der autobiographische Essay "1968 - Ein kurzes Lächeln im langen Mai", behandelt Amons Kindheit und Jugend in den 1960er-Jahren und unter dem Aspekt der aufkommenden Jugendrevolte.

Das Buch "Und sie lügen doch" ist eine weitere, diesmal satirisch-essayistische Auseinandersetzung mit Zeitströmungen, insbesondere dem Neoliberalismus.

Im Herbst 2010 veröffentlicht der Verein Alltag Verlag einen neuen Erzählband des Autors: "Krisennovellen - Erzählungen aus dem Wellental der Konjunktur".

Für das Frühjahr 2011 plante der Wiener Molden-Verlag (Styria-Books) die Veröffentlichung seines ersten, literarisch geprägten Kriminalromans. Leider wurde der Roman vom Verlag zurückgezogen. Der Autor hat inzwischen eine Klage auf Druck und Vertrieb des Auftragswerks eingebracht und spricht von politischer Zensur, weil er sich im Krimi ausgiebig und satirisch-persiflierend mit der Korruption unter der blau-schwarzen Regierung in Österreich auseinandersetzt. Der Verlag bestreitet, Zensur auszuüben.

Im Herbst erscheint Amons neuer, autobiographischer Roman "Fromme Begierden" im Klever Verlag, Wien. Er setzt sich dort mit seiner Zeit in einem katholischen Internat auseinander, beschreibt Mißbrauch und Gewalt, die er dort erlebt hat. In einer Parallelhandlung erzählt er die Geschichte des Bundes Neuland, einer katholischen Erneuerungsbewegung, aus deren Reihen die Gründerin der Internatsschule gekommen ist, die er besucht. Er versucht zu begreifen und begreiflich zu machen, wie es geschehen konnte, daß eine Schule, die ursprünglich von reformpädagogischen Ansätzen geprägt war, nach und nach in Terror gegen Kinder und Jugendliche sowie in "schwarzer" Pädagogik versank.

Über sein neues Buch "Panikroman" schreibt der renommierte Kritiker Peter Pisa in der österreichischen Tageszeitung KURIER:

"Was kommt nach uns? Nur der Börsenschluss.

Wir befinden uns im Kopf eines Börsenhändlers, eines Traders – in diesem Fall ist das gewissermaßen eine Blase.

Gesicht hat der Ferrari-Fahrer keines. Braucht er ja nicht. Nur ein Telefon links braucht er, um in Chicago einzukaufen, und ein Telefon rechts, um in Tokio zu verkaufen.

„Das mit den Märkten erzählen wir nur den Leuten, damit sie etwas haben, woran sie glauben können, denn der liebe Gott ist nicht mehr hier.“

Während einer fiebrigen Erkältung erkennt dieser Typ, dass er wider Erwarten doch nicht unbesiegbar ist. Die Panikattacken, die er fortan bekommt, passen zum Zucken der Kurven, die die Börsenkurse anzeigen. Und weil’s ihmschlecht geht, legt er es auf den Crash an...

Der Wiener Michael Amon will mit diesem Porträt Angst erzeugen. Großartig gelingt ihm das. Er ist einer der wenigen Schriftsteller im Land, die sich einmischen – in Wirtschaft und Politik. Das macht ihn so wichtig."

Des weiteren ist soeben "Nachruf verpflichtet", der Dritte Band seiner "Wiener Bibliothek der Vergeblichkeiten", erschienen, eine Krimireihe, die das Genre Krimi auslotet. Die ersten beiden Bände hießen "Der Glanz der Welt" (ist in der zweiten Auflage!) und "Wehe den Besiegten".

Kommentare von Michael Amon erscheinen regelmäßig in den angesehenen Wiener Tageszeitungen DER STANDARD und DIE PRESSE.

Der Autor lebt abwechselnd in Wien und Gmunden.

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Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 15. Februar 2019