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Kommentar: 1. Aufl.. 21,2 x 13,4 x 2,4 cm, Taschenbuch dtv, 01.04.2002. 215 Seiten Cover kann abweichen, Auflage:2002, O375,1
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Nö: Roman Taschenbuch – 1. April 2002

4.0 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Der bockige Titel ist natürlich Programm. Miriam Merz, irgendwo Mitte 20 und in München zu Hause, ist speziell. Lieber ein Extra-Nö zu viel als diese ewige "Konsenssoße". La-Perla-BHs und Duftkerzen von Crabtree & Evelyn im Bad -- um Gottes willen, über so was kann Fräulein Merz herrlich lästern.

Zeit genug hat sie, denn Miriam leidet an einer seltenen Krankheit: Sie kann kaum länger als zwei Stunden schlafen, um dann wieder vier Stunden wach zu sein, "polyphasisches Schlafmuster des desorganisierten Typus". Aber was heißt schon "leiden": Eigentlich liebt Miriam ihr desorganisiertes Leben, den "Depperl"-Job in der Playboy-Redaktion, ihre handverlesenen Freunde, bei den sie sich auch mal abrollen kann, wenn wieder einmal der Schlaf kommt. Und dann ist da ja auch noch dieser gut aussehende Typ.

Wenn sie gerade nicht pennt, dann ist Miriam Merz wacher als die meisten Normalschläfer. Dann macht sie sich einen Haufen rastlose Gedanken über sich und die Welt, immer schön ätzend und trotzdem leidend an diesem, okay, ausgetretenen Zynismus, der Intelligenz der Davongekommenen: "Man hat mir zu verstehen gegeben, meine Wut entspringe in ihrer Eigentlichkeit der Angst, immer und ewig auf einer anderen Umlaufbahn zu kreisen als die anderen, wie ein Kind das zornig wird, weil man es nicht mitspielen lässt..."

Keine Sorge, "Alice Jelinek" nimmt sich ihr Stück von der Torte. Claudia Frenzel, Jahrgang 1966, gelingt mit ihrem Debütroman ein witziger und knackig geschriebener Report aus dem Leben einer voll integrierten Außenseiterin. Anzusiedeln ist er irgendwo zwischen dem Aufklärbericht von Benjamin von Stuckrad-Barre und Florian Illies und den literarischen Identitätstifterinnen der Generation Ally, Helen Fielding und Ildiko von Kürthy. Und so unmittelbar, wie Frenzels Heldin uns einsteigen lässt in ihr Leben, schmeißt sie uns auch wieder raus. Happy End? Nö, besorg's dir doch selber! --Nikolaus Stemmer

Pressestimmen

›Nö‹ ist ein Buch, das einen zum Nachdenken bringt und einem den Mut gibt, zu tun und zu sagen, was man tatsächlich will.

Claudia Frenzel hat mit ihrem Roman ›Nö!‹ ein kleines Meisterwerk geschaffen. Der Leser wird mitten in das Leben dieser besonderen Person hineingeschleudert und genauso plötzlich wieder herausgerissen.

Das Buch für schlaflose Nächte? Nö! Aber Pflichtlektüre für Aufgeweckte.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
ich saß im zug und hatte aufgrund von sturmschäden drei stunden verspätung (selbst für die deutsche bahn nicht schlecht). so hatte ich zeit und gelegenheit genug mit "nö" anzufangen, das ich zufällig noch in den rucksack gepackt hatte. eine gute idee, denn bald schon packte mich das ungewöhnliche leben der protagonistin miriam, die auf freche, schrecklich besserwisserische und erfrischende weise von ihrem ganz anderen lebensrhythmus berichtete. dass auch sie ein betont ganz anderer (und vermutlich in den meisten belangen schlicht besserer) mensch sei, erwähnte sie dabei auch auf fast jeder seite. aber das störte mich nur manchmal. und wenn miriam wieder nervte weil sie sich wieder ewig lang in ihrer unerfüllten liebe zu einem berühmten dj oder die oberflächlichen angewohnheiten ihrer umwelt verlor, las ich halt weniger aufmerksam. insgesamt machte es aber sehr großen spaß das buch zu lesen, da sich jeder (und ich bin mir sicher: jeder) irgendwo hundertprozentig wiederfindet. und es stören auch kleine schwächen nicht, wenn sich ihre anekdoten manchmal doch als übliche floskeln herausstellen und ihr obskurer imaginärer freund jj plötzlich nicht mehr auftaucht, wenn man zwischenzeitlich richtig laut lachen muss.
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Format: Taschenbuch
„Nö" lautet der Titel von Claudia Frenzels Erstroman, und „Nö" sagt darin auch Protagonistin Miriam März, die sich irgendwo in den Zwanzigern befindet und die bayrische Metropole München ihr Zuhause nennt, zur Anpassung und Eingliederung in ein gesellschaftliches System. Warum sollte sie sich auch die Mühe machen, einen normalen Alltag zu führen, wo ihr Leben doch eigentlich alles andere als normal ist?
Denn Miriam leidet seit ihrem 12. Lebensjahr an einer seltenen Schlafkrankheit, dem "polyphasischen Schlafmuster des desorganisierten Typus", die es ihr nicht erlaubt, mehr als zwei Stunden am Stück zu schlafen. Nachdem sie den Großteil ihrer Jugend in diversen Schlaflabors verbracht, ihre Abitur aufgrund zu vielen Verschlafens erst auf den 3. Anlauf geschafft und, nach Einsicht, dass ein geregeltes Leben in ihrem Falle eben einfach nicht möglich ist, ihr Studium nach der Hälfte abgebrochen hat, begnügt Miriam sich jetzt damit, sich mit einem Teilzeitjob in der Playboy-Redaktion über Wasser zu halten, wo sie kommen und gehen kann, wie sie will, und ihr ausgefallener Schlafrhythmus ihr nicht im Wege steht.
Natürlich ist Miriam ein Außenseiter, fühlt sich unverstanden und lästert liebend gerne über alles Oberflächliche, doch ist sie trotzdem nicht weniger in das Leben integriert, als die meisten Menschen - nur anders eben, und oft zu einer anderen Zeit. Anstatt eines 9-Stunden-Schlafs stehen bei ihr nächtliche Spaziergänge durch München, Spaghetti um 5 Uhr morgens und mit Lesen durchwachte Nächte auf dem Programm.
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Format: Taschenbuch
Das Buch hat mir sehr gut gefallen - klug und witzig geschrieben, obwohl man an einigen Stellen das Gefühl hat, dass die Ich-Erzählerin einen totalen Hass auf andere Menschen hat. Dafür musste ich immer wieder laut lachen, weil sie ihren Zustand und das Verhalten der Leute in ihrer Umgebung absolut treffend schildert.

Manchmal habe ich mich selbst wiedererkannt. Kostprobe: "5 Uhr 24. Ich stehe mitten im Zimmer. Was ich immer befürchtet habe, scheint sich zu bewahrheiten: Die Wohnung frisst Bücher." (Geht mir genauso.)

Das Buch ist voller Anspielungen auf Bücher oder Filme. Das meiste davon kannte ich, aber einiges habe ich nicht ganz verstanden.
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Von Ein Kunde am 29. August 2003
Format: Taschenbuch
Herrlich, diese Protagonistin, die über alles und jeden spöttelt, jedoch selbst von Beruf "Tochter" ist, also keine großen Geldsorgen hat und bei Parties Ihre Designersachen genau auswählt - sie ist ja nun auch nicht so ganz ernst zu nehmen...
Das Buch ist so nett geschrieben, in der Sprache und auch von der Story her so erfrischend anders - es macht einfach Spaß und ist ein "Muß" für alle Münchner
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Von Heide am 16. April 2002
Format: Taschenbuch
Eigentlich kann ich diese gesamte "neue Literatur" von gutbürgerlich aufgewachsenen Mädels und Burschen wahrlich nicht leiden. Aber Claudia Frenzel konnte mich - und wahrscheinlich viele andere - eines Besseren belehren. Dieses Debüt ist nämlich wirklich gelungen. Zwar wird auch hier keine Geschichte im eigentlichen Sinne erzählt, macht aber nix, denn beinahe sämtliche Beschreibungen des Protagonistinnen-Alltags sind gut beobachtet und scharfzüngig notiert. Der Blick der Außenseiterin auf das Leben in der Jetzt-Zeit ist vergnüglich und erzeugt den Wunsch nach Diskussionen ("was, so siehst du das? Nö, seh ich ganz anders!")
Weiter so, Claudia F. - ich freue mich schon auf dein zweites Buch.
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Format: Taschenbuch
Ganz am Anfang war ich begeistert. Ein etwas anderer Erzählstil, kann ziemlich erfrischend sein. Auch fand ich es amüsant, dass die Hauptcharakterin kein Blatt vor dem Mund nimmt. Sie leidet unter dem "Polyphasisches Schlafmuster des des desorganisierten Typus". Was bedeutet, sie hat so gut wie keinen Schlafrythmus. Sie war, wie sie mehrere Male beiläufig erwähnte, in mehreren Schlaflaboren, aber das hat offenbar nichts gebracht. Allerdings gibt es keinen roten Faden, ich kann nicht erkennen, was mir die Autorin mit der Geschichte sagen will. Es wirkt, als hätte jemand privaten Weblogeinträge in einem Buch verfasst und veröffentlicht. Auch kommt die Hauptcharakterin sehr unsympathisch rüber. Sie ist, ich zitiere aus dem Buch: "Eine anstrengende, überlebliche, kleine Spießerin, die den anderen aus lauter Neid den Spaß verderben will."
Das sind Dinge, die mich am Buch mehr als gewaltig stören. Das einzige, was mir durch das Buch durch gefallen hat, war die Tatsache, dass es in München stattfindet und ich so den einen oder anderen Ort kenne (vom Sehen oder vom Namen her). Wer Interesse an "stark privaten Weblogeinträgen hat", hat mit dem Buch seine Freude. Ansonsten würde ich vom Kauf eher abraten.
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