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Der Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg: Eine Abrechnung mit den Pop-Ökonomen Gebundene Ausgabe – 17. Februar 1999

4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Wie schlecht es dem Standort Deutschland geht, versucht man uns allenthalben klarzumachen. Und meist dient die internationale Konkurrenzsituation als Begründung. Doch wirtschaftliche Probleme auf ausländische Einflüsse zurückzuführen ist zu einfach, denn unsere Schwierigkeiten sind vielmehr "hausgemacht" -- eine Erkenntnis, die Politiker und Wirtschaftsfachleute jedoch gerne verschweigen.

Nicht so Paul Krugman: Er hält die These der internationalen Wettbewerbsfähigkeit schlicht für falsch und folglich auch das Niveau der Diskussion über Weltwirtschaftsfragen für "erbärmlich". In seinem Buch betrachtet er die wahren Hintergründe unserer Wirtschaftssituation. Die Vorstellung, Globalisierung und Verschiebung der Produktion in billigere Länder würde uns Arbeitsplätze wegnehmen, widerlegt Krugman eindeutig. Vielmehr sieht er hier neue Märkte mit vielen Chancen. Der These, daß in globalen Wirtschaftsbeziehungen der Gewinn des einen den Verlust des anderen bedeutet, erteilt Krugman eine klare Absage, denn "der internationale Handel ist kein Nullsummenspiel".

Zudem führt die Fixierung auf die weltweite Wettbewerbsfähigkeit die Diskussion nicht nur in eine falsche Richtung, sondern ist sogar gefährlich, wenn deswegen verkehrte Entscheidungen getroffen werden. So versucht Krugman wachzurütteln, endlich eine sinnvolle Diskussion über künftige wirtschaftliche Entwicklungen zu beginnen.

Sein selbstgestecktes Ziel, ein verständliches Buch zu schreiben, erreicht Krugman. Zwar bedingt die Form einer Aufsatzsammlung gelegentliche Wiederholungen, dennoch bleibt das Buch eine treffende Analyse moderner Wirtschaftszusammenhänge und bringt neue Anregungen in eine eingefahrene Diskussion.

Krugman gibt auch Anlaß zur Hoffnung, wenn er feststellt, daß heutige negative Entwicklungen nicht zwangsläufig so weitergehen müssen. Den Trend etwa, daß schlechter Qualifizierte zunehmend Probleme bei der Jobsuche bekommen, hält er für zeitlich begrenzt und folgert, "daß auf das momentane Zeitalter der Ungleichheit eine goldene Zeit der Gleichheit folgen wird".--Joachim Hohwieler

Pressestimmen

19.01.1999 / Die Tageszeitung:
Den Markt mögen, aber nicht verehren

"Der US-Ökonom Paul Krugman ist der Popstar seiner Zunft."

27.01.1999 / Tages-Anzeiger:
Globalisierung ist die Hoffnung für Milliarden Menschen der Dritten Welt

"Der Markt ist ein total amoralisches System. Der Markt basiert auf Egoismus. Konservative Intellektuelle versuchen, eine Moral im Markt zu finden. Ich halte dies für aussichtslos."

27.01.1999 / Tages-Anzeiger:
Ökonomische Irrlehren sterben nie aus

"Ohne eine einzige mathematische Gleichung zu verwenden, schafft es Krugman, kompetent und gleichzeitig auch für Laien verständlich über die wichtigsten Wirtschafstthemen der Gegenwart zu schreiben."

01.02.1999 / Bilanz:
Der Wirtschaftskrieg findet nicht statt

"Ein neues Buch von Paul Krugman ist immer eine kleine Sensation. Wie kein anderer versteht er es, ökonomische Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dank seinem provokanten Stil werden trockene wirtschaftliche Fragestellungen zu spannenden Auseinandersetzungen."

01.03.1999 / Capital:
Wer bitte ist Lafontaine?

"Ich wundere mich, daß in Deutschland überhaupt noch jemand arbeitet. Die neue Regierung versucht mit völlig verstaubten und unzulänglichen Mitteln, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen."

01.03.1999 / Harvard Business Manager:
Welthandel

"Was jemand auch an Gutem oder Schlechtem von der unaufhaltsamen Globalisierung erwarten mag - er sollte Krugman lesen. Er schreibt flüssig, pointiert und attackiert seine intellektuellen Widersacher in einem erfreulich argumentatitven Stil."

23.03.1999 / Berliner Zeitung:
Krieg ist kein Losungswort

"Krugmans Buch ist eine Provokation."

29.03.1999 / Frankfurter Allgemeine:
Krugman und die Irrlehren der Pop-Ökonomen

"Krugman bietet den Ideologen der Globalisierung auf einfachem Niveau und in ansprechender Form die Stirn. Und das Lesevergnügen bleibt dabei nicht auf der Strecke."

04.04.1999 / Die Tageszeitung:
Doch nicht so global

"Wenn das Buch eine größere Leserschaft findet, dürften sich einige heilsame Effekte einstellen."

08.04.1999 / Süddeutsche Zeitung:
Der Schlüssel zum Wohlstand: Die Produktivität der Arbeit

"Krugmans Buch kommt zur rechten Zeit, um die Gefahren der Standortpolitik der 'Pop-Ökonomie' zu erkennen."

16.05.1999 / Berliner Morgenpost:
Abrechnung mit einem Mythos

"Krugman schreibt erstaunlich verständlich und sogar amüsant."

20.05.1999 / Wirtschaftswoche:
Ökonomen als Missionare

"Originell und anregend, anschaulich und witzig."

16.06.1999 / Handelszeitung:
Globalisierte Wirtschaft

"Stilistisch brillant, pointiert und unterhaltsam."

01.12.1999 / Markt und Mittelstand:
Lektüre zum Schenken und Selberlesen

"Die Themen sind hochaktuell, die Analyse ist scharfsinnig, die Sprache ist leicht verständlich."

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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 29. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Auf einer Veranstaltung des frisch gewählten Präsidenten Clinton lauschte der amerikanische Ökonom Paul Krugman einem Vortrag des damaligen Apple-Chefs John Sculley über den "globalen Krieg in der Wirtschaft". Die martialische Rede erntete begeisterten Applaus anwesender Honoratioren. Krugman klatschte nicht, sondern dachte nach: In seinen Augen war die Weltwirtschaft keineswegs der Kampf um einen Kuchen namens Wohlstand, kein Nullsummenspiel, bei dem der eine dem anderen etwas wegnahm. Doch die Populisten, die genau dies behaupteten, stießen nicht nur überall auf offene Ohren, sondern machten mit ihren Thesen zudem ordentlich Kasse. Also schrieb Krugman eine Generalabrechnung mit den "Pop-Ökonomen". Man kann ihm nur dankbar sein dafür, denn es beleuchtet das Thema Internationaler Wettbewerb mit vielen plausiblen Beispielen (leider meist nur aus den USA), Analysen und Kommentaren, gewürzt mit reichlich Polemik gegen seine akademischen Widersacher. Schade nur, dass Krugman in vielen Kapiteln immer wieder von vorne anfängt und die Thesen und Themen gebetsmühlenartig wiederholt - wohl weil das Buch eine Zweitverwertung einzelner, bereits vorher veröffentlichter Artikel ist. Wir empfehlen es trotzdem allen, die bei den Themen Globalisierung und Internationaler Wettbewerb fundiert mitreden wollen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Kurz nach der ersten Wahl Bill Clintons zum Präsidenten der Vereinigten Staaten veran-staltete die neue Clinton-Administration einen Wirt-schaftsgipfel in Little Rock. Auf diesem sprach Clintons Vorzeige-Wirtschaftsführer John Sculley, seinerzeit noch Chef von Apple Computer. Er betonte die Rolle der USA im internationalen Wettbewerb, in dem die Nationen analog zu den Unternehmen in harter, weil globaler, Konkurrenz ste-hen. Die Teilnehmer des Gip-fels beklatschten die Ausfüh-rungen, unter ihnen Bill Clinton und viele weltbekannte Öko-nomen. Nur einer klatschte nicht, sondern nahm diese Situation zum Anlaß, ein Buch über den weitverbreiteten Irr-tum vom globalen Wirt-schaftskrieg zu schreiben. Anfang 1999 erschien es in deutscher Sprache. Es handelt sich um den be-kannten Ökonomen vom re-nommierten Massachusetts Institute of Technology, Paul Krugman. Der 45-jährige ist seit Jahren ein heißer Anwär-ter auf den Nobelpreis. Schließlich publizierte er 26-jährig seinen ersten bahnbre-chenden Aufsatz über Finanz-krisen, revolutionierte danach die Außenwirtschaftstheorie, gehörte Anfang der 90 Jahre zu der Minorität, die Mexiko und Asien vor schwerwiegen-den Krisen warnten und bot im vergangenen Jahr eine Erklä-rung der Asienkrise von 1997, die heute als Standardanalyse dient. Daß ihm die bedeutend-ste Auszeichnung bislang ver-wehrt blieb, liegt wohl vor al-lem an seiner harschen Kritik an Kollegen und anderen be-rühmten Personen - wie eben Bill Clinton oder dem (aufla-genstarken) Ökonomen Lester Thurow. Seine Kritik liest sich wie folgt: Jeder macht Fehler.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Arbeiter in den Billiglohnländern nehmen uns die Jobs weg - logisch. Auf den zweiten Blick müssen wir aber einräumen, dass der Aussenhandel der Ersten mit der Dritten Welt nicht einmal 5% beträgt. Also kann man die Jobs an zwei Händen abzählen, die in die Dritte Welt abwandern, wenn unterm Strich nicht sogar welche geschaffen werden.
Ein Staat ist wie ein Unternehmen und daher gezwungen genauso zu rechnen und zu agieren - logisch. Auf den zweiten Blick muss uns aber klar sein, dass Staaten nicht verschwinden, wenn sie pleite sind (Mit Ausnahme der DDR - aber dies ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.), und ein Staat kann seine Bürger nicht entlassen.
Der Rote Riese China wird die Erste Welt in mittlerer Frist ökonomisch stark ins Schwitzen bringen, bei gleichbleibendem Wachstum. Auf den zweiten Blick sieht man aber schnell ein, dass in Lenkungswirtschaften, auch im grossen China, durchweg eine geringe Produktivität erreicht wird. Vielleicht produzieren die Chinesen ja irgendwann jeden Videorecorder auf dem Planeten und unsere Videoindustrie geht Bach abwärts. Aber durch billige China-Video-Rekorder wächst auch unsere Kaufkraft.
Das sind nur wenige Auszüge aus einem wahren Feuerwerk von Analysen, die einem die Augen aufgehen lassen und an manchem Fachmann in den Medien zweifeln lässt.
Das einzige kleine Manko an dem Buch ist die Tatsache, dass es eine Sammlung von einzelnen Artikeln ist und sich vor allem die Buchkritiken öfter wiederholen.
Aber trotzdem ist dieses Buch ein Muss für jeden, der die Weltwirtschaft und die Politik besser verstehen will!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Paul Krugman, einer der brilliantesten ökonomen unserer zeit, rechnet mit der these ab, die staaten würden untereinander konkurieren wie unternehmen, ja es würde regelrecht ein kampf um alles oder nichts stattfinden.
Anfang der neunziger machten sich viele amerikaner sorgen, von der deutschen und japanischen wirtschaft erdrückt zu werden. Nachdem diese volkswirtschaften selber in eine krise gerieten, war das plötzlich kein theman mehr. Nun waren die asiatischen schwellenländer das feindbild, bis diese ebenfalls in eine krise gerieten.
Paul Krugman beweist, dass feindbilder im welthandel ein unsinn sind. Je höher das wirtschaftswachstum eines landes und je stärker seine exporte steigen, desto schneller wächst auch das dortige lohnniveau und der bedarf nach hochwertigen importgütern.
Krugmans werk ist auch eine reaktion auf reißerische bücher selbsternannter experten wie Lester Thurow, die wirtschaftskriege vorraussagen. Krugman gelingt es die thesen dieser gurus bloßzustellen und deckt viele peinliche fehler auf.
Dieses buch wurde in den neunzigern geschrieben. Die thesen kann man aber uneingeschränkt auf die gegewart beziehen. So hat die gegenwärtige wachtumsschwäche und hohe arbeitslosigkeit in deutschland nichts mit dem welthandel oder den aufstrebenden neuen EU-Mitgliedern zu tun. Deutschland exportiert nach wie vor mehr als wie es importiert. Die probleme sind zu viel staat, zu viel regulierung, zu wenig flexibilität, zu hohe steuern, zu geringer anreiz für arbeitslose einen schlecht bezahlten job anzunehmen.
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