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My Way [Vinyl LP]

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Vinyl, 22. Dezember 2009
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Vinyl, 1. Juni 2002
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Diese Platte sucht ihresgleichen und wird wahrscheinlich auch in Zukunft noch für lange Zeit unerreicht bleiben wird - zumindest was den Grad der Bizarrheit betrifft, mit dem sie produziert wurde.
In letzter Zeit hatte ich verstärkt das Gefühl, in der modernen elektronischen Musik gäbe es keine neuen Impulse mehr. Man hat schon alles gehört und die Hoffnungsträger Drum'n'Bass, Big Beat und Garage erwiesen sich leider als kurzlebig oder nicht einflussreich genug. Wenn man von einer Stilrichtung sprechen kann, die wirklich das Potential hatte, sich über Jahrzehnte zu halten, dann war das House. Die Gründe hierfür liegen wohl aber nicht darin, dass diese Musikrichtung so unheimlich innovativ ist, sondern eher im Gegenteil - House veränderte sich durch die Jahre hindurch nur langsam und ließ die Fangemeinde mitwachsen.
Mit My Way liefert nun Akufen einen dringend benötigten Innovationsschub, der nicht nur House beeinflussen könnte, sondern sicherlich auch andere elektronische Stilrichtungen voranbringen wird. Das besondere an dieser CD ist die Art, wie sie produziert wurde. Marc LeClaire hat sich im Januar 2002 für mehrere Wochen in eine Hütte im kanadischen Nordwesten eingesperrt und nur ein UKW-Radio und etwas Soundequipment mitgenommen. In dieser Zeit sammelte er massig Samples von Popsongs, Nachrichtensendungen, Jingles, Werbung und was sonst noch im Radio läuft. Er verarbeitete diese Versatzstücke zu kleinen und kleinsten Elementen, aus denen er wiederum komplette Tracks bastelte. Hinzugefügt wurden dann nur noch Beats sowie einige Flächensounds und schon war aus einem höchst atomisierten Samplemischmach ein extrem interessantes Album entstanden.
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Format: Audio CD
Als ich das erste Mal die "Deck The House" -12" von Akufen gehört habe, war ich total begeistert.
Selten mal -wenn überhaupt- hat jemand bisher ähnlich exzessiv und gleichermaßen virtuos von Sampling-Technik Gebrauch gemacht wie Akufen, der mikroskopisch kleine, aus dem Äther zusammengeklaubte Soundpartikel solange zu etwas Neuem zusammensetzt, bis es ganz unverschämt groovt.
Beim ersten Hören von "My Way" war ich zunächst etwas überrascht (so nach dem Motto "wohl doch zuviel erwartet?"), denn die ersten drei Stücke kommen eher konventionell ambient-mäßig daher.
Erst mit dem bereits genannten "Deck The House"-Knaller kommt die Platte für meine Begriffe richtig in die Gänge. In gleicher Manier geht es denn auch so weiter mit Stücken wie "Wet Floors", "Heaven Can Wait" etc., meine Favoriten sind derzeit "Jeep Sex" und das eher relaxte "Late Night Munchies".
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Format: Audio CD
nach dem ganzen hype bleibt festzuhalten, dass die platte die erwartungen gerade eben erfüllt. ihr geheimnis und zuweilen stolperstein ist die zweigleisigkeit, unmittelbar zugängliche grundlegende groove (beats+bass)-patterns als basis für dem frickeligen überbau aus emotions-fragmenten, radio-mikrosamples. Gas/Kompakt meets Oval, oder auch Bisk (Naohiro Fujikawa, wichtigster japaner der letzten 5 jahre). hat großartige momente, in denen sich alles magisch zusammenfügt, aber auch durchhänger, in denen die ebenen aneinander vorbeiarbeiten und sich nichts zu sagen haben.
gewissermassen steht das album in einer linie zu Luomos unerreichtem 'Vocal City'-werk auf gleichem label vor 2 jahren, das den samplewahn zugunsten von organik zurückstellte.
nichtsdestotrotz im stilschubladen-einerlei eine erfrischende angelegenheit, die den sommer kicken und in den jahresendabrechnungen weit oben stehen wird.
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