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Mutmassungen über Jakob: Roman (edition suhrkamp) Taschenbuch – 31. August 1992

3.8 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Schreiben, das für heute relevanter sein könnte, lässt sich kaum vorstellen. ... Sein Werk zeigt, dass es möglich ist, sich zu erinnern, ohne nostalgisch zu werden, sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen, ohne diese im Nachhinein zu verklären, und zu neuen Ufern aufzubrechen, ohne diese zum Heilsversprechen zu überhöhen.«
Daniel Schreiber, taz. die tageszeitung 18.07.2009

»Er [Der Roman] steht auf der Grenze zwischen zwei Staaten und zwei Machtblöcken, aber er betont auch die Linie zwischen Vergangenheit und erinnernder Gegenwart. Mit formalästhetischer Radikalität und gedanklicher Schärfe hat Uwe Johnson ... die Frage nach der objektiven Verlässlichkeit der Erinnerung gestellt - und damit zugleich auch ein erkenntniskritisches Gegenprogramm zur ›Blechtrommel‹ geschrieben.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung 28.09.2009

»Uwe Johnsons Debütroman ›Mutmassungen über Jakob‹ war die aufsehenerregende Neuerscheinung des Suhrkamp Verlags zur Frankfurter Buchmesse 1959 ... eine[r] der großen Romane des 20. Jahrhunderts, [ein] moderne[r] Klassiker, der auch am Beginn des 21. Jahrhunderts nichts an Aktualität verloren hat.«
Christian Krepold, literaturkritik.de Nr. 9, September 2009

»Hier ist nun also die Chance, einem jungen Schriftsteller neu zu begegnen, der seinen Kosmos von Anfang an genau kartiert.«
Heiko Kammerhoff, BÜCHERmagazin 03/2017

»Dieses Buch jetzt abermals zu lesen ist noch immer, und wieder, eine Offenbarung. ... Am besten liest man es in der historisch-kritischen Ausgabe ..., die nur wenige Wünsche offen lässt.«
Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau 06.04.2017

»Dieses Buch ... heute noch einmal zu lesen ist eine Offenbarung.«
Regina Mönch, Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.05.2017

»Sehr modern, sehr ergreifend, zeitlos.«
Lothar Schröder, Rheinische Post 28.04.2017

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und seiner Schwester zunächst nach Recknitz, dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 schrieb er sich an der Universität Leipzig als Germanistikstudent ein und legte sein Diplom über Ernst Barlachs Der gestohlene Mond ab. Bereits während des Studiums begann er mit der Niederschrift des Romans Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Er bot ihn 1956 verschiedenen Verlagen der DDR an, die eine Publikation ablehnten. 1957 lehnte auch Peter Suhrkamp die Veröffentlichung ab. Der Roman wurde erst nach dem Tode von Uwe Johnson veröffentlicht. Der erste veröffentlichte Roman von Uwe Johnson ist Mutmassungen über Jakob. Von 1966 – 1968 lebte Uwe Johnson in New York. Das erste Jahr dort arbeitete er als Schulbuch-Lektor, das zweite wurde durch ein Stipendium finanziert. Am 29. Januar 1968 schrieb er in New York die ersten Zeilen der Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl nieder. Deren erste ›Lieferung‹ erschien 1970. Die Teile zwei und drei schlossen sich 1971 und 1973 an. 1974 zog Uwe Johnson nach Sheerness-on Sea in der englischen Grafschaft Kent an der Themsemündung. Dort begann er unter einer Schreibblockade zu leiden, weshalb der letzte Teil der Jahrestage erst 1983 erscheinen konnte. 1979 war Uwe Johnson Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel Begleitumstände. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von cbm TOP 500 REZENSENT am 8. Februar 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Die Romanstory ist schnell umrissen. Jacob stirbt durch eine Rangierlok und offen bleibt, ob es sich um Unfall oder Stasianschlag handelte. Eben diese Unklarheit brachte es Johnson ein, dass es sein erstes Buch war, welches nicht in der DDR erscheinen durfte. Die kurze Zeit des politischen Frühlings durch die Ereignisse in Ungarn bis hin zur neuen Vereisung durch den Einmarsch der russischen Truppen in Ungarn, an deren Bewegung Jakob zweifelnd aber dienstgetreu Anteil hatte, sind der historische Hintergrund. Das politische Tauwetter und der 1956 noch mögliche Grenzverkehr (vor dem Mauerbau 1961) ermöglichte Jakob auch die Reise in den "Westen", wobei er sich dort nicht heimisch fühlt und seine Liebe verläßt, um in das Land zurückzukehren, in das er so große Hoffnungen auf eine neue menschliche Gesellschaft setzt.

Da Jakob nicht mehr lebt, wird seine Geschichte über die Mutmassungen seiner ihm nahestehenden Menschen erzählt. Dabei mutet Johnson seinen Lesern einiges zu, da er Cresspahl einen alten Kunsttischler im plattdeutschen Dialekt palavern läßt und den Text je nach weiterer mutmaßender Person mit englichen oder russischen Einsprengseln ausstaffiert. Damit stellt er zwar zwingend die Beziehung zu der jeweils nachsinnenden Person dar, verlangt aber beim Sortieren der Protagonisten seinen Lesern einiges ab, so dass manche Passage wiederholt gelesen werden muss, um dem Erzählstrang folgen zu können. Einige Ungereimtheiten finden sich im Text, soweit Jakob ab Beamter dargestellt wird. Zwar ist das Wort vom Bahnbeamten durchaus geläufig, nicht jedoch die Existenz eines Berufsbeamtentums in der DDR.
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Format: Taschenbuch
In Peter Suhrkamps Sterbezimmer, so die Anekdote, fand Siegfried Unseld 1959 ein ungelesenes Manuskript, das noch im selben Jahr veröffentlicht wurde, der Roman «Mutmassungen über Jakob» von Uwe Johnson. Schon der Titel dieser ersten Veröffentlichung des Autors ist beredt: Hatte Johnson, wie spekuliert wird, kein ß auf seiner Schreibmaschine? War die falsche Orthografie Schlamperei oder ein Marketing-Gag des Verlages? Wie auch immer, das Wort Mutmaßungen deutet bereits auf das sprachliche Konstrukt dieses heute als kanonisch eingestuften Romans hin, an dem viele Leser scheitern, der nicht zuletzt sogar professionelle Kritiker und Schriftstellerkollegen polarisiert. Wer die Literatur nicht nur als angenehmen Zeitvertreib ansieht, sondern vielmehr als großartige Kunstgattung, die ihn insgesamt interessiert, in allen ihren Ausformungen also, der sollte sich der Mühe unterziehen, diesen Roman zu lesen - und seinen literarischen Horizont zu weiten damit.

«Aber Jakob ist immer quer über die Gleise gegangen» lautet bezeichnenderweise schon der erste Satz, denn Jakob Abs, Dispatcher bei der Reichsbahn der DDR, sparte sich durch diese Abkürzung eine halbe Stunde Fußweg um das Bahngelände herum, - diesmal aber kostete es ihn sein Leben, er wurde von einer Rangierlok erfasst. Unfall, Selbstmord oder Mordanschlag, alles ist möglich, es darf gemutmaßt werden! Ausschließlich in Rückblenden schildert dieser Roman die Vorgeschichte dieses tragischen Todes, eine Klärung bietet er nicht. Enzensberger soll (ironisch?) von einer aktiven Rolle des Lesers gesprochen haben, die dieser Roman ihm anbietet als detektivische Aufgabe über das reine Lesen hinaus.
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Format: Taschenbuch
Literaturkritik:
Uwe Johnsons Roman ist ein typisches Werk im damals geteilten Deutschland.
Am Anfang eines langen kalten Krieges.Uwe Johnson geriet auch selbst immer
wieder in einen Konflikt mit den Zuständen im Ostteil Deutschlands.
Und die Mutmaßung des Erzählers über den Jakob und dessen plötzlicher Tod
ist umgarnt von der These,war es Mord,war es ein Unglück oder Zufall.Viel-
leicht war es sogar Selbstmord.
All dies geschah 1956,die Zeit der Entstalinisierung des Ostblocks,der Aufstand in
Ungarn und dem immer noch geteilten Land.
Es war aber Uwe Johnsons eigene Art,sein Schreibstil,die Wahl seiner Worte,
all das war einfallsreich,erfindungsreich,sehr begabt,der Fantasie freien Lauf lassen,
ausgeschmückt mit Ideenreichtum,sehr kreativ und vor allem originell.
Er wählte einfach die Form eines anderen Schreibens mit all seinen Eigenarten.
Und er schrieb ganz bewusst in der Art,dass dieses Buch nicht ganz einfach
zu lesen sein soll. Das war von Uwe Johnson so gewollt.
Irgendwie war er seiner Zeit voraus.Nicht umsonst wurde gerade dieses Werk mit
einem hohen Preis ausgezeichnet.
Ps: Es muss oben lauten- Uwe Johnson Mutmassung über Jakob: Roman
Fünf Sterne für diese außergewöhnliche ,besondere Art des Schreibens.

Empfehlung für anspruchsvolle Leser.
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Von Ein Kunde am 1. September 1999
Format: Taschenbuch
Kaum ein Autor hat wohl die Lebensumstände der Menschen in der DDR prägnanter und zugleich einfühlsamer gefaßt als Uwe Johnson. Sein vielleicht berühmtestes Werk "Mutmassungen über Jakob" wurde 1959 in der Bundesrepublik gedruckt. Es schildert einen Lebensabschnitt des Bahnangestellten Jakob Abs, der nach und nach in die Fänge der Staatssicherheit gerät. Am Ende stirbt Jakob bei einem Zugunglück, ein Ereignis, das bereits am Anfang der Erzählung vorausgenommen wird, wobei sich die Frage stellt, ob hier wirklich nur ein Unfall geschehen ist. Außergewöhnlichstes Merkmal des Romas ist die eigenwillige Struktur. Der Autor wechselt mit großer Häufigkeit die Perspektiven, er spricht als Jakobs Jugendfreundin Gesine Cresspahl, als Herr Rohlfs, ein Mitglied der Staatssicherheit, er läßt die Personen in Dialogen miteinander sprechen, so Gesine mit ihrem Lebensgefährten, Gesine mit Herrn Rohlfs oder Gesines Freund mit einem Bekannten Jakobs. Durch diese zahlreichen Blickwinkel ergibt sich ein reichhaltiges, mehrschichtiges Bild der Geschichte, der Leser erhält eine quasi-objektive Sicht auf die Handlung. Da Johnson die Perspektive nie direkt benennt, muß man sich erst schrittweise in den Roman hineinarbeiten, eine mehrfache Lektüre ist sehr gewinnbringend. Diese offenbart erst die wunderbare Schlüssigkeit der Erzählung, die in einzigartiger Weise Aspekte des Lebens in der DDR darstellt, weder allein aus der Sicht des Befürworters noch der des Widerständlers. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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