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Musikzimmer: Avantgarde und Alltag (KiWi) Taschenbuch – 23. September 2005

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„Pop-Musik will in die Welt getragen und angewandt werden“, sagt Diedrich Diederichsen. Dazu muss sie aber erst ihre Rezipienten erreichen. Wenn deren Alltag schöner wird, hat Pop den Praxistest bestanden. Der Popkritiker freilich lebt in dem Dilemma, dass er einerseits nur im Modus des Irgendwie-Berührtseins etwas zu sagen hat, andererseits aber seine Rezeption von außen betrachten soll. Der Vorwurf, Popschreiber redeten ja immer nur von sich -- meist vorgetragen von Leuten, die doch einfach nur wissen wollen, ob sich der Kauf eines bestimmten Tonträgers lohne -- greift insofern ins Leere, als „wir [Kritiker] ihnen nur an unserem lebenden Beispiel vorführen, dass es an ihnen liegt, ob der Kauf lohnt. Willst du auch so inspiriert behämmert daherlabern wie ich?“, fragt Diederichsen zurück. „Dann bist du mit diesem Album gut bedient.“

Diese Herangehensweise birgt natürlich die Gefahr einer gewissen „tribalistischen Perspektive“. Viele Texte über Pop lesen sich wie Predigten zu Menschen, die bereits bekehrt sind. Die Musikzimmer-Kolumne, die zwischen 2000 und 2004 im Berliner „Tagesspiegel“ erschien, und aus der die hier versammelten Diederichsen-Texte stammen -- neben D.D. schrieben dort auch noch Rainer Moritz, Lutz Hachmeister und Kurt Scheel -- versucht gleichsam einen dritten Weg zwischen universalistischer Kunstkritik und reinem „Rezeptionstheater“ (D.D.). Leitfrage:„Wie viele unterschiedliche Dinge kriegt man noch unter dem Namen Musik zusammen?“

Von John Coltrane bis Fat Boy Slim, von Arnold Schönberg bis zu den Einstürzenden Neubauten und von Walfischgesängen bis Animal Collective reicht Diederichsens Spektrum. Er schreibt an gegen einen Musikbegriff, der Pop auf Unterhaltung reduziert, glossiert „Portishead und die Folgen“ und die Bord-Musik im ICE, und sinniert darüber, dass die heutige Popmusik sich schwer tue, unironisch Nein zu sagen -- und wie schön es sei, wenn ein Zwanzigjähriger auf sein Leben zurückblicke wie sonst nur Frank Sinatra. Denn: „Die Pop-Musik lebt davon, dass junge Spinner, die eigentlich doch noch gar nichts wissen können, auftreten, als wüssten sie alles -- und damit durchkommen.“ Im Ozean der Töne muss jeder selber seinen eigenen Weg finden, aber Navigatoren wie Diedrich Diederichsen bewahren uns davor, ständig im Kreis zu fahren oder nur vor uns hinzudümpeln. --Axel Henrici

Pressestimmen

»Ein Buch voller Musikkritik, die ungemein komplexer, ernsthafter, kenntnisreicher und argumentationsmächtiger ist, als es in der alltäglichen Popkritik üblich ist.« (motor.de)

»Kein Zweiter kommt zu analytisch so klugen und zutreffenden Schlüssen. Nach dem Diederichsen-Lesen hört man Musik anders, neu, genauer, kritischer.« (Goon-Magazin)

»Diedrich Diederichsen ist ein Lusthörer.« (Die literarische Welt)

»Ein dichter Essay, der diskutiert, was Pop alles ist [...]. Eindrucksvoll bleibt die Fähigkeit dieses Autors, die ästhetische Grammatik von Musik [...] in originelle Worte zu fassen.« (Literaturen)

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Format: Taschenbuch
Der Band versammelt die einzelnen Artikel, die Diederichsen zwischen 2001 und 2004 in der Kolumne »Musikzimmer« für den Tagesspiegel verfasst hat. Im wesentlichen handelt es sich also um Zweitverwertung. Der Kauf lohnt dennoch. Zunächst bekommt man die 62 im angenehm lockeren Diederichsen-Stil geschriebenen, kurzen Rezensionen verschiedener Pop- Jazz- und Avantgardewerke in einem Buch, das man ebenso als kleines Kompendium zum Nachschlagen verwenden kann (als Update zu »2000 Schallplatten«), wie zur Unterhaltung in der Straßenbahn oder wann immer sonst man Zeit totzuschlagen hat. Oft treffen die Texte ohne Umschweife ins Schwarze, oder aber man wundert sich amüsiert über idiomatische Gedankenverzweigungen und konsequentes Spinntisieren. Diese Rezensionen verstehen sich eben nicht bloß als Kaufberatung. Abgesehen vom unwahrscheinlichen Fall, dass die Leserin Diederichsen an Bescheidwissen übertrifft, sind natürlich trotzdem so manche musikalische Entdeckungen drin. Darüber hinaus ist schließlich das recht lange Vorwort lesenswert, in dem der Autor uns klar zu machen versucht, was ihn am Pop neuerdings enttäuscht hat, und warum auf den folgenden Seiten daher vermehrt auch andere als Pop-Musik besprochen wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Den gelungenen und scharfsichtigen Ausführungen des Rezensenten „henningninneh“ ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Das 2005 erschienene Buch „Musikzimmer – Avantgarde und Alltag“ ist eine lesenswerte sowohl informative als auch unterhaltsame Sammlung von Zeitungskolumnen.

Wie „Sexbeat“ so enthält auch dieses Werk ein Vorwort, indem es um die Bedeutung und Funktion von Pop-Musik sowie um das Schreiben darüber geht.

Das Schreiben über Pop-Musik führt nach Diederichsen oft zum Behandeln von Kunst und Politik. Es soll reich an Voraussetzungen, komplex und seriös sein.
Es reiche nicht, lediglich locker oder heiter-ironisch über den eigenen Geschmack und persönliche Jugenderinnerungen zum Bespiel im Stile des Flaneurs zu berichten.
Der Popmusik-Kritiker soll ein professioneller Rezipient sein (S. 14); er müsse, beobachten, beurteilen und vor allem bezeugen.
Ob ein Werk gelungen ist, hänge auch von der sozialen Welt ab, die es mit hervorbringt (S. 13). Wichtig sei die „qualifizierte soziale Rezeption“ (S. 13).
„Pop-Musik will in die Welt getragen und angewandt werden“ (S. 13). Die Aufgabe der Rezipienten besteht darin, ihren verbesserten Alltag, das schönere Leben, zu zeigen (S. 13).
Der Kritiker muss zwar einerseits die Rezeption von außen mit bewerten. Andererseits ist er aber auch Teil der Rezeption, indem er mit seinem Rezeptionserlebnis beispielhaft vorangeht (S. 14).

Gute Pop-Musik habe früher das Versprechen einer besseren Welt beinhaltet (S. 18). Heute hingegen könne Popmusik nichts mehr versprechen.
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