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am 22. Juli 2006
"Musik im Kopf" von Manfred Spitzer enthält auf 468 Seiten Darstellungen über das Hören. Spitzer fängt an beim Hörapparat und endet in verschiedenen Bereichen der Musikpsychologie. Dabei bleibt er immer sehr anschaulich und ist leicht zu verstehen.

Es ist auch nicht notwendig, das gesamte Werk zu lesen, was es zu einem wunderbaren Nachschlagewerk macht, welches mir persönlich bei meiner ersten Staatsexamensarbeit sehr geholfen hat. Kommilitonen, die sich ebenfalls mit dem Hören und psychologischen Effekten des Hörens beschäftigt haben, fanden das Buch unabhängig von mir und waren ebenso begeistert über die Informationsfülle, die Spitzer offeriert.

Von allen Fachbüchern, die ich zu diesem Bereich gelesen habe, ist Manfred Spitzer das mit Abstand beste gelungen, was auch an der Aktualität und Vielfalt liegen wird.

Für Laien und Fachleute höchst empfehlenswert.

Sollte Ihnen meine Rezension hilfreich gewesen sein, freue ich mich über einen Klick. Ansonsten natürlich auch über Kommentare, die mir helfen, meine Rezensionen zu verbessern.
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am 18. Januar 2006
Auf fesselnde Weise beschreibt der Autor alles, was man zum Verständnis der Musik braucht. Angefangen von den physikalischen Voraussetzungen bis zur neurophysiologischen Verarbeitung, ja sogar Lernprozesse und psychologische Auswirkungen werden (immer unterlegt mit interessanten wissenschaftlichen Ergebnissen) beleuchtet. Dabei werden alle Grundlagen so erklärt, dass sie dem medizinischen oder musischen Laien leicht verständlich sind und den Experten keineswegs langweilen. Jedem passionierten Musiker ist aus meiner Sicht die Lektüre unbedingt zu empfehlen. Ein sicher einmaliges Buch- von dem ich nur hoffen kann, dass es bald auch dem englisch sprachigen Interessenten zur Verfügung steht.
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am 28. Februar 2007
Musik im Kopf - Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk, so der Titel einer sehr umfassenden Arbeit über die Wahrnehmung der Musik. Schallwellen, Resonatoren auf der einen Seite, das Gehirn auf der anderen. Wie gelangen Töne in unser Bewusstsein, wovon hängt unser Empfinden ab? Hat Musik eine physiologische Wirkung im Körper? Der Psychiater und Psychologe Spitzer, nun Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, hat sich mit dieser Fragestellung dezidiert auseinander gesetzt. Er erläutert physikalische wie physiologische Grundlagen ebenso wie die neuronaler Netze. Man merkt seinem Buch seine eigene Faszination der Musik an. Trotzdem jedoch ist dieses "harte Kost" und nicht ohne intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zu lesen. Spitzer gelingt allerdings den Leser immer wieder einzufangen mit einer Fülle an Sachkenntnis und Anekdoten, die nach schwierigen Passagen Erholung bieten. Nicht ohne Grund wurde Manfred Spitzer unlängst mit dem mit 50 000 Schweizer Franken dotierten Cogito-Preis für seine Beiträge zur Annäherung von Geistes- und Naturwissenschaften ausgezeichnet. Manchmal allerdings fragt eine leise Stimme im Hinterkopf, wie es dem Vielschreiber Spitzer gelingen mag, all diese Informationen zusammen zu tragen. Eine Stimme übrigens, die nicht in das von ihm skizzierte Raster des Hörens fällt.
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am 25. November 2010
Dieses Werk ist tatsächlich rundum gelungen. Unabhängig vom Bildungsstand des Lesers gibt dieses Buch interessante Einblicke bzgl. unseres Gehörsinnes.
Jeder HNO, Musiker, Tontechniker, Akustik-Ingenieur oder auch jeder der an einer Beeinträchtigung seines Gehörs leidet, sollte dieses Buch im Bücherregal haben.
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am 26. April 2011
Könnte auch doppelt so dick sein, was der Ulmer Professor (mit Herzblut) unterhaltsam und detailiert in Sachen Musik zu sagen hat.
Uneingeschränkte 5 Punkte, ein bißchen Wissen oder zumindest Interesse für Hirnforschung vorausgesetzt. Ich hätte mir einiges noch vertiefender vorgestellt, aber dann wäre die Schwarte unverkäuflich gewesen. Sollte in jeder Handbibliothek stehen.
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am 6. Januar 2013
Das Buch ist durchaus interessant, wenn auch leider mit ziemlich vielen Schwächen. Der eigentliche Inhalt wir anschaulich dargestellt. Leider trüben viele Ungenauigkeiten das Bild. So wird schon im Vorwort von den Nullen und Einsen auf einer CD gesprochen - Herr Spitzer sollte es besser wissen! Dies mag man kleinlich finden, aber ich finde man sollte nicht schon in der 9. Zeile die ersten Ungenauigkeiten finden. So zieht sich das leider durch das gesamte Buch. Ein schönes Beispiel ist die Mär von den Zecken, die sich 'fallen lassen' (S. 173). Auch dies sollte Herr Spitzer besser wissen usw. usw.
Mehr zu seinem eigentlichen Thema: wenn er schon über Musik auf 440 Seiten redet, dann sollte er sich auch die Zeit nehmen, die verwendeten Grundbegriffe zu erklären. Auf Seite 2 redet er schon von C-F und G-C, Oktaven, Quinten und Quarten ohne diese Begriffe jemals im Buch zu erläutern.
Nebenbei: Bei diesem Thema bietet es sich an, eine CD mit Hörbeispielen dazuzulegen, um die verschiedenen Beispiele anschaulicher und hörbarer zu machen.
Was er zu sagen hat, ist durchaus häufig interessant, wenn auch nicht übermäßig neu. Häufig gewinnt man den Eindruck, er habe eher fleißig Material aus vielen Büchern zusammengetragen als das es sich um eigene Erkenntnisse handeln würde. Bestimmte Bereiche würde man sich etwas gründlicher wünschen (Gedächtnis), andere fehlen gänzlich, wie die Anwendung des Themas auf HiFi Komponenten und die zu Grunde liegende akustische Illusion.
Regelmäßig erfahren wir auch Anekdoten aus seiner Zeit als Jugendlicher und Einblicke in seine Familie und deren Musikalität. Dies mag man mögen oder eben eher nicht. Ich habe diese Teile schnell als belanglos mit Hang zur Selbstdarstellung überlesen.
Überhaupt gewinnt man mit zunehmender Lektüre den Eindruck, das hier etwas gezwungen die Sache in die Länge gezogen wird und zu allem und jedem etwas gesagt wird. Dabei steht banales neben komplexem, Allerweltsansichten neben wissenschaftlicher Analyse. Ein bisschen Stammtisch-Niveau kommt zum Tragen, je länger das Thema strapaziert wird.

Insgesamt wie gesagt eine durchaus interessante Lektüre mit deutlichen Schwächen, so nur 3 Sterne.
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am 12. Mai 2013
Umfassendes Werk mit fundiertem Wissen zum Thema Musik und Gehirn. Ich habe mich sehr mit diesem Thema auseinandergesetzt, und um dieses Werk kommt man nicht herum- es bildet die Basis für das Verstehen aller Vorgänge. Sogar Randgebiete wie die Synästhesie werden genau erläutert. Schwer zu empfehlen!
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am 23. März 2013
Ein SEHR interessantes Buch, wenn auch etwas anstrengend zu lesen.
Man wird erstaunt sein, was man bisher alles nicht wusste.
Gewisse Vorkenntnisse in Musiktheorie und -praxis und in Biologie/
Physiologie/Anatomie sind sicherlich von Vorteil.
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am 11. Mai 2013
Leider ein insgesamt sehr enttäuschendes Buch. Der Autor schreibt in sehr holprigem, oft schwer lesbarem Deutsch. Die Wissenschaftlichen Erkenntnisse werden nicht klar dargelegt, sondern populärwissenschaftlich und oberflächlich erwähnt. Argumente fehlen meist. Ich schlage mal eine beliebige Seite auf: "Die Mitgliedschaft in einem Chor setzt soziale Kompetenz voraus, die bekanntermaßen bei Frauen größer ist als bei Männern. Daher ist das Singen im Chor bei Mädchen wesentlicher beliebter..."

Man hat auch den Eindruck, dass ein Hobbymusiker mit Psychologiestudium sich an etwas versucht, wovon er keine grundlegenden Kenntnisse hat. Musikalische Werke oder Formen kommen im Buch nicht vor. Komponisten ebenfalls nur am Rande. Auf deren Schaffen und Können wird kaum eingegangen. Man hat beim Lesen zwar den Eindruck, etwas zu erfahren, bei genauerem hinsehen entpuppt sich das dann aber leider sehr oft als Schein. Ein dickes Buch mit vielen schlecht aufgearbeiteten Informationen.

Ein vielleicht für viele positiver Aspekt des Buches ist, dass der Autor unangenehme Wahrheiten nicht erwähnt. Das gilt für ein anders Buch zum selben Thema, das ich wirklich empfehlen kann, nicht: Robert Jourdain "Das wohltemperierte Gehirn: Wie Musik im Kopf entsteht und wirkt".
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am 2. Juli 2014
Wer sich fachlich sehr intensiv damit auseinandersetzen möchte, was Musik im Gehirn des Menschen auslöst und wie diese sich letztendlich auf Geist und Seele auswirkt findet in diesem Buch interessante Beispiele. Allerdings ist das Buch weniger leicht verständlich geschrieben. Empfehlen würde ich dies eher Musikstudenten.
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