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am 2. April 2015
Genau genommen, ist jenseits der Lebensdaten Johann Sebastian Bachs nicht viel über diesen Giganten der Musik bekannt. Wie hat er gedacht? Was hat ihn getrieben? Nur ein einziger persönlicher Brief (an einen alten Schulfreund) ist überliefert. Dort liest man von Bachs Klagen über die elende Bürokratie in Leipzig und seine schlechte Bezahlung. Aber es gibt ja Bachs Musik, die großen Messen, aber auch mehrere hundert Kantaten, auf die sich diese Biografie besonders stützt. Und wenn man glaubt, von dem Werk auf das Leben schließen zu können (wie es viele Biografen tun), dann kann ein so enthusiastischer Mann wie Gardiner daraus eine superbe Lebensbeschreibung machen.

Der kleine enge Schriftsatz strengt die Augen an, diese Unannehmlichkeit wird aber wettgemacht durch brillante Farbtafeln, siehe z.B. die „Himmelsburg“ auf Tafel 8, von der das Buch seinen Titel nimmt, oder die Abbildungen 12 und 13 der Calov-Bibel, einer opulenten Luther-Übersetzung, die Bach für seine Kantaten gründlich studiert und mit Randbemerkungen versehen hat. Eine dieser gekritzelten Bemerkungen ist denn auch zentral für Gardiner’s Bach. Wo in der Bibelstelle die Rede ist von Musik zum Lobe des Herrn, präzisiert Bach dies am Rand mit einem metaphysischen Glaubensbekenntnis, das auch sein berufliches Credo wird: „NB. Bey einer / andächtigen Musiq / ist allezeit Gott / mit seiner Gnaden= / Gegenwart“. Das bedeutete für Bach, seine eigene Musik könne und müsse Gott für die Musiker und die (singenden) Gemeinde präsent und anwesend machen.

Auch in der Arbeitsweise Bachs erkennt Gardiner ein Prinzip, eine Methode, von Cicero entlehnt: wie viele (alle?) kreativen Genies gehe Bach meist im Dreischritt vor: inventio, elaboratio, executio. Nach der originellen Idee sind für ihn die Ausarbeitung und letztlich auch die Aufführung der Musik gleichermassen wichtig.

Zweifellos ist diese Biografie ein Meisterwerk, ein Lebensprojekt Gardiners. Bisweilen gebraucht Gardiner sehr viele Worte, so wie ja auch sein wiegender oder tanzender Dirigier-Stil manchmal sehr gestenreich und emotional sein kann. Trotz des Reichtums und gelegentlicher Seitenwege ist das dicke Buch leicht lesbar und ein weit größeres Vergnügen als das akademisch steife, an Details übervolle Standardwerk „Johann Sebastian Bach“ von Professor Christoph Wolff (wo meiner Meinung nach die Musik zu kurz kommt). Leider scheint die deutsche Übersetzung von Gardiners Buch, seit langem bei Hanser unter „Bach: Musik für die Himmelsburg“ angekündigt, irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein.

Wer eine leichtere Kost möchte, in der Bachs Leben kontrastierend mit dem von Friedrich d. Großen skizziert wird, sollte unbedingt James R. Gaines Buch „Das musikalische Opfer. Johann Sebastian Bach trifft Friedrich den Großen am Abend der Aufklärung“ lesen. Allerdings ist die bibliophile Ausgabe des Eichborn Verlags sehr teuer; das englische Original gibt es dagegen als preiswertes Taschenbuch.
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am 18. Januar 2015
"Bach: Music in the Castle of Heaven" by John Eliot Gardiner is well-written biography about one of the greatest composers of all time, whose works are an indispensable part of the world's musical heritage.

John Eliot Gardiner is considered one of the composer's greatest living interpreters who grew up in a family that was entrusted keeping the Bach's portrait made by Bach the Elias Gottlob Haussmann during WW II.
Due to interest in the music that was very important in his family, Gardiner has been studying Bach life and works, making him the perfect person to write this kind of biography book.
Also he very early realized that he needs to study and learn performing Bach's music which is why he became a great interpreter of author's pieces performing them ever since.

Gardiner starts his story with Bach's birth in 1685, his orphanage days when he was 9 years old, start of living with his eldest brother, and beginning of his composer career when he was teenager. Author's opinion is that Bach can thank for his success not only obvious great natural talent but also to the living with his older brother who taught him many difficult life lessons.
The story continues with Bach being awarded the position at the Neukirche in Arnstadt when he was only 18 and soon followed Thomas cantorate in Leipzig...

In his book Gardiner also speaks about the organization of Bach Cantata Pilgrimage, very important cultural and musical event that took place in 2000 for the occasion of the anniversary of 250 years of the Maestro's death.
That was very important event due to the first-time performance of Bach's newly found materials that were owned by the communist DDR and therefore unfamiliar to the world public.

"Bach: Music in the Castle of Heaven" is an excellent book that can be recommended to all lovers of classical music, especially Bach's fans for the providing a bit different, more human side, of the musical maestro, a book that despite the comprehensiveness, it is easy and interesting to read until last of its pages.
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am 10. Januar 2016
I haven't even finished the book - but I can't wait to share my joy in reading it. I am a German protestant church musician who fell in love with Bach with the first Bach cantata I sang when I was 14. But I have never read anything ABOUT Bach that came anywhere near the full-bodied vitality emotional range I experience in the music. Either it was dry analysis or genuflecting praise for the "Erzkantor". Boring.
The Bach I meet in Gardiners book, warts and all, is fully human, church and coffee house, brain and heart, a struggler and a worrier, and divine in all that.
Some reviewers criticise JEG's way of writing about many things that are "not Bach" - but I love it! Especially the humour that pops up in many places. When Gardiner describes the ease of the angels rolling away the stone from the tomb ("no hands!") or illustrates the idea of Kairos through Winnie-The-Pooh ("time for a little something") I know exactly what he means - and I take it in with a big smile on my face.
In short: a book to read - and re-read - and re-read. And most important: it inspires to listen to the music, play it, sing it. Alleluia!
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am 12. Januar 2014
Sehr aufschlussreiches Buch über Bach, das nicht nur musikwissenschaftliche sondern allgemein kulturelle Einkreisungeen anbietet.
Anregend geschrieben, allerdings: gute Englischkenntnisse erfordert
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am 10. Dezember 2013
Vor allem aus dieser Zeit erfährt man sehr viel, zum Teil Unbekanntes. Eine von großer Liebe und großer Kenntnis getragene Biographie.
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am 20. September 2014
Das Buch ist sehr tiefschürfend und weit ausholend. Leider ist es sehr klein gedruckt und daher mühsam zu lesen. Die vielen Anmerkungen, die noch kleiner gedruckt sind, habe ich übersprungen.
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am 3. Juni 2015
Diese Buch ist kein Biografie, sondern eine vielfachtige portrait über Bachs Musik und Leben. Gardiner schreibt als ein Dirigent und Musikologe.
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am 2. März 2014
J. S. Bach Ausgezeichnet!

A dichotomy between the sacred and the secular...

This, the magnum opus of the author John Gardiner about Johann Sebastian Bach once-over. A unique
treatise, comprehensiveness by its esoteric approach and very scholarly judicious understanding of one
of the musical geniuses.

Here is a must study for all lovers of J. S. Bach!

Dag Stomberg
Independent Scholar
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