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Murmeljagd Gebundene Ausgabe – 1. September 2009

3.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der perfekte Geschenk-Tipp: Die Chance minimal, dass es der Beschenkte schon hat, das Lektüreglück dagegen maximal. Man kann sich auch selber damit beschenken. Glauben Sie mir: Ein komischeres, tragischeres, spannenderes, temperamentvoller geschriebenes Buch werden Sie so schnell nicht finden, Sie werden lachen und weinen, Sie werden schlaflose, staunende Nächte haben und nicht fassen, dass Sie es nicht kannten.« (Eva Menasse, Die Zeit)

»So gutgelaunt wurde selten eine Weltverzweiflung beschrieben. Ulrich Becher wirbelt die Sprache um und um, als hätte er sie erfunden.« (Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

»Eminenter Sprachwitz, bodenlose Selbstironie und tintenschwarzer Humor: In seinem Buch MURMELJAGD hat Ulrich Becher die Tragödie seiner Zeit in eine herrliche Groteske verwandelt. Ein wundersam herrliches Buch.« (Ernst Osterkamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ulrich Becher, geboren 1910 in Berlin, studierte Jura und war der einzige Meisterschüler von George Grosz. 1932 erschien sein Debüt Männer machen Fehler, das 1933 von den Nationalsozialisten als sogenannte entartete Literatur verbrannt wurde. Becher verließ Deutschland, lebte in verschiedenen europäischen Städten und floh 1941 nach Brasilien. Er übersiedelte 1944 nach New York und kehrte 1948 nach Europa zurück, zunächst nach Wien, 1954 nach Basel, wo er starb 1990 starb. Murmeljagd erschien 1969 erstmals bei Rowohlt.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Murmeljagd ist eines der fazinierensden und schönsten Bücher, die ich gelesen habe. So ist es mir seit langem nicht mehr passiert, dass ich es nicht erwarten konnte, zu meiner Lektüre zurückzukehren. Allein die schönen Worte! Becher verwendet Worte und Sätze aus verschiedenen Sprachen und Dialekten, nicht nur wienerisch, graubündnerisch oder romontsch, auch englisch, französisch, italienisch usw., und auch solche Worte, die man in der deutschen Sprache nicht mehr jeden Tag hört, ohne dadurch veraltet zu klingen. Dies stört auch keineswegs den Lesefluss, sondern passt an den entsprechenden Stellen einfach in das Bild, das vor dem Leserauge entsteht. Obwohl ein Exilroman, er handelt 1938, denkt man manchmal einen Thriller zu lesen, denn Tote gibt es genug. Und trotzdem kann man ab und zu den ernsten Hintergrund der Geschichte vergessen, ob der Handlungen und Denkweise der Hauptperson Trebla = Albert (rückwärts); da kann man manchmal sogar schmunzeln.
Die Beschreibung der Gegend, in der der Roman hauptsächlich spielt, ist so präzise, dass ich maches aus früheren Aufenthalten in Graubünden wieder erkannt habe. Es ist fast so, als ob ich mit ihm auf der Straße von San Gian gelaufen wäre.
Dieses Buch werde ich meinen ernsthaften Lesefreunden empfehlen.
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Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 17. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Gekommen bin ich zu diesem Buch durch eine Autorenlesung mit Harry Rowohlt. Der las nämlich aus "Murmeljagd" in seiner unverkennbaren Art und mit seiner einmaligen Stimme. Dadurch wurde deutlich, welch einmaliges Stück Literatur Ulrich Becher, von Hause aus Journalist, geschaffen hat.

Wer sich nun fragt, wie und warum man Murmeln jagt, dem sei gesagt, dass es sich nicht um das Spielzeug handelt, sondern um eine verkürzte Form des Murmeltiers. "Ein Murmel, eine Fleder, das tut's auch." lässt Becher seinen Protagonisten und Ich-Erzähler Trebla (= Albert rückwärts) an einer Stelle sagen. Wobei mit "Fleder" die Fledermaus gemeint ist, wie man sich nun denken kann. So sparsam also an der einen Stelle mit Buchstaben umgegangen wird, so großartig reichhaltig ist alles andere. Nicht nur, aber auch, weil Becher ins Deutsche eine ganze Reihe anderer Sprachen einflechtet. Italienisch, schweizerdeutsch, spanisch, Latein, rätoromanisch, englisch. Aber immer gut lesbar, da teilweise mit einer sinngemäßen Übersetzung versehen, teilweise auch aus dem Zusammenhang verständlich, zumindest mit ein paar Grundkenntnissen der einen oder anderen genannten Sprache.

Auf die Geschichte will ich hier nicht in epischer Breite eingehen. Der Journalist Trebla - im 1. Weltkrieg abgeschossener und schwer verletzter Kampfflieger - flüchtet mit seiner Frau Xane aus Österreich in die Schweiz. Offiziell, um eine Kur anzutreten, inoffiziell aber flüchtend vor dem nach dem Anschluss sich ausbreitenden Schreckensregime. Dort trifft er auf eine Reihe interessanter und nicht selten auch kurioser Gestalten, die für viele amüsante Stellen im Roman sorgen.
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Von walli am 12. Februar 2017
Format: Taschenbuch
Im Frühjahr 1938 flieht der österreichische Journalist Albert Trebla mit seiner Frau in die Schweiz. Doch auch in dem vermeintlich neutralen Land fühlt er sich nicht sicher. Zwar lernen die Eheleute schnell neue Menschen kennen und treffen alte Bekannte. Doch schon bald nach der Ankunft bekommt Trebla das Gefühl, er werde von zwei Blonden beschattet. Und bald darauf verstirbt ein Jurist, mit dem Trebla sich anzufreunden begann. Die Meldungen aus der alten Heimat stimmen auch nicht eben fröhlich, der Krieg schickt seine Boten voraus, die Gefahr scheint immer näher zu kommen.

Wem kann man noch trauen in dieser verrückten Zeit? Hilfe kommt manchmal ebenso unerwartet wie eine Bedrohung von einer Seite, die man sicher glaubte. Auf der Flucht ist auch das Geld verdienen keine leichte Aufgabe, will der Journalist Trebla etwas veröffentlichen, braucht er eine Erlaubnis, für eine Erlaubnis braucht er einen gültigen Ausweis. Doch er hat nur Papiere eines Landes, das es seit kurzem so nicht mehr gibt. Dauernde Geldsorgen, das Gefühl der Bedrohung, die Sorge um die Gesundheit seiner Frau. Wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht, scheint sich das Schicksal um Treblas Hals zu legen. Schlechte Nachrichten aus der Heimat tun ein Übriges dazu, Treblas Nervenkostüm aufzureiben.

Am Vorabend des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist dieser Roman ein bedrückendes Dokument, dass Flüchtlinge damals ebenso wie heute nicht freudig empfangen wurden. Mit Mühe finden die Eheleute Trebla Unterschlupf, eher noch bei Ihresgleichen. Widersinnig wirkt so manches fröhliches Beisammensein vor dem Hintergrund der politischen Lage. Doch vielleicht bedarf es einfach der Ablenkung, ein stundenweises Kopf in den Sand.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch ist durchgehend spannend und interessant. Die Geschichte des Autors Albert Trebla ist teilweise traurig, aber auch komisch und die Stimmung in dem Werk ist von präpsychotischer Paranoia geprägt - man weiß einfach bis zum Ende nicht ob er nun wirklich in Gefahr ist oder nicht. Die Sprache ist außergewöhnlich gestaltet, aber originell zu lesen. Ich persönlich fand es durchaus lesenswert.
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