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Murder Ballads [Vinyl LP]

4.7 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Vinyl, 5. Februar 1996
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Produktinformation

  • Vinyl (5. Februar 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mute (Intercord)
  • ASIN: B00004ZI8O
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  Mini-Disc  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.236 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 6. Februar 2002
Format: Audio CD
Ich bin erst vor kurzem, genauer im September 2001, durch das Lied "Fifteen feet of pure white snow" auf "Nick Cave and the Bad Seeds" gekommen. Nach dem Kauf seiner neuesten Platte bin ich in einen wahren Rausch verfallen, so toll fand ich "no more shall we part". Beinah jeden Monat hab ich eine weitere CD bestellt - "Murder Ballads" war meine Dritte. Da ich davor nur das jüngste Album und "The boatman's call" gehört hatte, bekam ich einen kleinen Schreck wegen der "härteren Gangart". Das lag jedoch nur an meiner damaligen Unwissenheit bezüglich dieser Gruppe.
Nur kurze Zeit später hab ich "Murder Ballads" wie alle anderen bisher gehörten Platten auch in mein Herz geschlossen. Sicher ist sie gewöhnungsbedürftig - nichtsdestotrotz aber auch eine beinah ideale Platte für den "gewillten neuen Anhänger".
Teils sehr melancholisch und bedrückend ("The Kindness of Strangers"), dann aber auch wieder mit ungeahnter Freude und mitreißendem Rhythmus ("The Curse of Millhaven") besingt Nick Cave in jedem der 10 Lieder das Thema Tod uns Sterben.
Die Schilderung eines Familiendramas ist ebenso auf der Platte zu finden wie auch die Geschichte des unheilvollen Schicksals einer kleinen Stadt und der Mutmacher "Death is not the end". Ein besonderes Sahnehäubchen ist auch das Duett mit Kylie Minogue - wirklich ein herzzerreißendes Stück Musikgeschichte (für echte Fans unentbehrlich!!)
Im Großen und Ganzen kann sich "Murder Ballads" ohne Abstriche in die Reihe der Meisterwerke von "Nick Cave and the Bad Seeds" stellen und ist wahrlich ein El Dorado für all jene, die dem Tod nicht nur mit Tränen entgegenblicken.
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Format: Audio CD
"Mothers keep your girls at home" heißt es mal in "The Kindness of Strangers"; ein gutes Motto fürs gesamte Album. Ein Konzept-Album (dass es sowas noch gibt!) über außergewöhnliche Morde in vielen, vielen Versionen, jeweils in die passende Musik gepackt wie die zerstückelte Leiche in den Koffer: Mal minimale Instrumentierung und mal schmelzender Geigenklang; mal Punk, mal Folk-Balladen und mal beides auf einmal, mal Ska und mal der Beweis, dass sogar Swing-Rhythmus so düster klingen kann, dass dagegen der nebelumwaberte Friedhof bei Neumond der passende Ort für den Kindergeburtstag scheint.
"Song of Joy" -- wenn's nicht auf dem Cover geschrieben stünde, also, auf den Songtitel wär ich im Leben nicht gekommen: Eine düstere Ballade über ein ehedem unschuldig' Kind, ein "Le Fanu"-würdiger Text in ein typisches Balladenmotiv eingeflochten. Nicht nur hier passt Nick Caves unglaublich tiefer Bass wie vom Sargschreiner angemessen. Düsterer Punk im Balladenton -- das sowas geht, hätte ich auch nie geglaubt, bevor mir's Cave nicht vorgesungen hätte: Eine "Lovely Creature" wird en passant über Nacht kommentarlos gemordet, in romantisch assoziierter Umgebung, in atemlosem British-Ska-Ton.
Nicht nur die Musik, nein, auch die Texte lohnen das genaue Hinhören, und alles stimmt zusammen, ohne je zum Klischee zu verkommen -- und zwar nicht nur, wenn einem in dieser "Stagger Lee"-Version tatsächlich die Kugeln nur so um die Ohren pfeifen. Nicht nur in P.J.
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Format: Audio CD
Lieder über Mord und Totschlag gab es in der Folktradition schon immer - aber im Fall dieses Albums bekommt man den Eindruck, Nick Cave sei für diese Art Musik geradezu bestimmt. Das Album "Murder Ballads" ist wohl der zentrale Fixpunkt in seiner schillernden Biographie. Cave und seine Band verbinden auf unnachahmliche Weise Tradition und Moderne, Folk und Gothic zu einem augenzwinkernden Panoptikum des Grauens. Caves spröde Stimme, Klavier, Gitarre, Bass, Drums, bittersüße Klangteppiche und gelegentliche Noise- Attacken intonieren Symphonien von Tod und Verderben, bei zwei Stücken unterstützt von P.J.Harvey und Kylie Minogue als Duettpartnerinnen. Hervorzuheben ist die Produktion: Harmonische und disharmonische Elemente umspielen einander, halten sich aber stets die Waage, so dass weder ein poppiges noch ein experimentell- avantgardistisches Album entsteht. Dass alle Instrumente transparent und nah klingen, versteht sich von selbst.

Das Songspektrum reicht von der Spoken Word- Performance "Song of Joy" über das zum obszönen Gangsta- Blues modernisierte "Stagger Lee" und das hektische "Curse of Millhaven" bis zum Radio- Hit "Where the wild Roses grow", dem sanften "Kindness of Strangers" und der narzisstischen, fünfzehnminütigen Gewaltorgie "O'Malley's Bar" - und in jedem Stück werden zwischen einer und zwanzig Personen bestialisch umgebracht. Wenn dann zum Abschluss Bob Dylans "Death is not the End" wie ein Chor der untoten Moorleichen erklingt, fragt man sich selbst, warum eine solche Anhäufung unaussprechlicher Brutalitäten so unterhaltsam sein kann. "Murder Ballads" ist politisch inkorrekt, bitterböse, obszön, zynisch und zutiefst amoralisch - und dennoch ein absolutes Meisterwerk.
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