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Muo und der Pirol im Käfig Taschenbuch – 1. September 2005

4.1 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dai Sijie, geboren 1954 in der Provinz Fujian in China, wurde von 1971 bis 1974 im Zuge der kulturellen Umerziehung in ein Bergdorf geschickt. Nach Maos Tod studierte er Kunstgeschichte und emigrierte 1984 nach Paris. »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin«, sein erster Roman, wurde ein großer internationaler Erfolg und in einer französisch-chinesischen Produktion erfolgreich verfilmt. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch »Der kleine Trommler«.

Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dai Sijie emigrierte 1984 nach Paris, lebt und arbeitet seitdem dort, in erster Linie als Regisseur und Autor. Seine Romane schreibt er auf französisch. Mit Sicherheit beherrscht er die französische Sprache meisterlich, kehrt sogar Redewendungen und Vokabeln hervor, die die Franzosen selbst kaum benutzen.

Dennoch: In der ersten Hälfte des Romans hat mich diese "Spracharbeit" nur genervt. Ich wurde das Bild nicht los, wie Dai Sijie den "Larousse" wälzt , um die richtige sprachliche Wendung zu finden. So eine geblümte, mal zu lyrische, mal zu bemüht intellektuelle, an schmückenden Adjektiven überreiche Sprache; dieses Anbiedern an den französischen Nationalchauvinismus und dann der inflationäre Gebrauch von Versatzstücken europäischer Aufklärung und Psychoanalyse (Freud und Lacan). Das alles wirkt so konstruiert, liest sich so holprig, ist weder Fisch noch Fleisch, dass man sich fragt: Was willst Du eigentlich erzählen? Soll DAS eine Geschichte sein, die unbedingt heraus musste? Oder hat sich da ein kulturell etwas verwirrter Intellektueller in Schwerstarbeit eine Kopfgeburt abgerungen?

Was also zunächst überhaupt nicht authentisch wirkt, entwickelt dann überraschend doch noch ein abenteuerliches Potenzial und eine Eigendynamik, die trägt. Zum Schluss hin wird die Geschichte immer fantastischer, wimmelt vor Abenteuern und skurrilen Begegnungen sowie Einblicken in ein post-sozialistisches China mit all seinen Träumen und Verwerfungen, und zwar von Einem, der seine Herkunft nicht vergessen und doch gehörigen Abstand zu ihr gewonnen hat. Der Schluss wiederum ist eigentlich keiner, und der Leser fragt sich etwas ratlos, was nun aus Protagonist Muo werden wird. Fortsetzung folgt?
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Format: Taschenbuch
Muo, ein 40jähriger chinesischer Intellektueller fährt nach Jahrzehnten im französischen Exil in sein Vaterland, um seine alte Jugendliebe "Vulkan des Alten Mondes" aus dem Gefängnis zu befreien. Ist Muo der Ich-Erzähler aus "Balzac und die chinesiche Schneiderin" und ist Vulkan des alten Mondes die Schneiderin selbst? Ja und Nein. "Muo und der Pirol im Käfig" ist eine eigenständige Erzählung, aber sie ist über zahlreiche textliche und wohl auch autobiographische Details mit Sijies Erstlingswerk verknüpft. Die Erzählstrategie der Doppeldeutigkeit hat Sijie gegenüber der Schneiderin ausgebaut und perfektioniert. Alles ist hier doppelbödig angelegt, das Tragische ist komisch, das Komische ist tragisch. Muo selbst ist ein tragisch-komischer Held, der Jahre mit dem Studium der Texte von Freud und Lacan verbracht hat, sich zurück in der Heimat gar als erster chinesischer Psychoanalytiker der Freud-Lacan Schule ausgibt, aber noch nie mit einer Frau geschlafen hat. Die Jungfräulichkeit ist überhaupt das beherrschende Thema (oder sollte man sagen: Phantasma) dieses Romans. Somit strukturiert die Suche nach einer unberührten Frau sowohl den Roman als auch - wie es sich für einen Lacan-Schüler gehört - das Begehren des Muo.
Das Freud/Lacan Thema kommt im Roman mehrfach vor und Sijie führt uns seinen Muo als durchaus begabten Traumdeuter vor, verzichtet aber auf eine nähere inhaltliche Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse. Wer diese Theorien kennt, registriert aber mit Vergnügen, daß Muo durchaus "freudianisch" nicht am Bild, sondern am Wortzeichen deutet und sich auch durch einen erfunden Traum der Polizeibeamtin nicht aus dem Konzept bringen läßt.
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Format: Taschenbuch
Dai Sijie hat ein wunderbares Meisterwerk der Schreibkunst hervorgebracht. Doch sollte man sich vom Buchtitel nicht täuschen lassen. Die Geschichte handelt weder ausnehmend von der Psychoanalyse, noch hat ein kleiner Pirol eine herausragende Stellung in dem Roman.
Muo kehrt nach 10 Jahren des Studiums der Psychoanalyse in Frankreich, in seine Heimat China zurück, um seine ehemalige Studienfreundin und große Liebe >>Vulkan des alten Mondes<< aus politischer Gefangenschaft zu befreien. Was sich als schwierig gestaltet, denn der Weg zur Befreiung führt über Richter Di. Muo versucht ihn mit Geld zu bestechen, aber dieser hat einen ganz anderen Wunsch. Er möchte eine Jungfrau. Muo im zarten Alter von 40 Jahren selbst noch jungfräulich, macht sich fortan auf die Suche nach einem unberührten Mädchen. Unter dem Schleier des fahrenden Psychoanalytikers zieht er durch die Lande, deutet die Träume der Frauen und verstrickt sich immer wieder in tragikomische Momente. Die nicht zuletzt seine Unberührtheit rauben, und ihm zum Liebhaber der Frauen aufsteigen lassen. Immer wieder scheint er kurz vorm Ziel, und das Schicksal reißt ihm erneut alle Fäden aus der Hand. Fast schon mitleidig schaut man auf ihn herab. Wir reisen durch seine Träume, die sowohl von Angst als auch von Leidenschaft zeugen, wir verstricken uns in seltsamen Kuriositäten, bewegen uns in einem China das ewig im Wandel ist. Ein sehr schönes Buch, das zu jeder Zeit die volle Aufmerksamkeit verlangt, damit der Pirol uns das Ende der Geschichte pfeift.
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