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Kundenrezensionen

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am 12. November 2003
Muchas Gracias - The best of
Zuviel Sonne soll ja bekanntlich ungesund sein. Von Kreislaufproblemen bis hin zum Hitzschlag erwartet vor allem den durchschnittlichen Wüstenbewohner einiges an unangenehmen Folgen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, und so ist der Abschied der Desert Rocker von Kyuss alles andere als vertrocknet oder saft- und kraftlos zu bezeichnen. Nach vier Alben, die es trotz unbestreitbarer Klasse und vor allem eines hohen Innovationspotentials nie wirklich zum Durchbruch schafften, löste man sich in Wohlgefallen auf. Das zurückbleibende "Muchas Gracias" ist, neben der offensichtlichen Danksagung, viel mehr als der Versuch, die besten Songs auf einer Scheibe zu vereinen. Hits gibt es keine im Bereich der Trockenrocker, also hat man sich auf eine relativ kleine Auswahl an ... nennen wir sie "allseits beliebten" .... Songs beschränkt und den Rest der Scheibe mit rarem Material von vergriffenen EPs und mit Live - Aufnahmen bis zur 75 Minuten - Marke gefüllt. "Fatso Forgotso" gehört ebenso dazu wie "Shine" und "Mudfly".
Ob man die Scheibe wirklich braucht läßt sich schwer beantworten. Wahren Fans würde auch ein einziger unveröffentlichter Song auf der Scheibe reichen, die eher weniger enthusiastischen Menschen werden sich zufrieden ihre vorhandene "Sammlung" anschauen, genüßlich grinsen und das Geld lieber in ein aktuelles Projekt der Mannen um Josh Homme und Nick Olivieri stekcen, etwa die Desert Sessions, QOTSA oder Mondo Generator. Schließlich scheint die Wüstensonne für genannte Personen so etwas wie Lebenselixier und Kreativquelle in einem zu sein.
Und versiegt auch so manches Rinnsal im Wüstensand, es wird ein neues entstehen ..
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HALL OF FAMEam 22. Januar 2003
Was ist Stoner-Rock? Stoner-Rock ist, wenn die Gitarre monströser ist als sonst, wenn sich jeder Akkord tonnenschwer ins Gehirn eingräbt, die Synapsen ihre Funktion einstellen und man zum willenlosen Zombie mutiert. Kyuss, die sich ganz bescheiden als "Heavy Version of Pink Floyd" bezeichnen, sind die Vorreiter des selbst erfundenen "Wüstenrock". Auf den Namen kamen sie, weil sie in Ermangelung einer lokaler Clubszene in ihrer Heimatstadt Palm Springs ihre Konzerte lieber unter freiem Wüstenhimmel abhielten, fernab jeglicher Zivilisation, und darum ohne Lautstärkenvorschriften. Als wollten sie die Hitze fühlbar machen, wandeln sie stilmäßig in den Pfaden von Black Sabbath, von Led Zeppelin und von Grunge. Nicht zu Unrecht sagte Sänger John Garcia, dass, wer etwas über sie erfahren will, sich einen Tag lang in die Wüste setzen und sein Gehirn von der Sonne rösten lassen muss.
Muchas Gracias wird von der Plattenfirma aus verkaufsfördernden Gründen als eine Art Best-of-Compilation vertrieben. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, denn mit One Inch Man, Asteroid oder 100, um nur drei Titel zu nennen, fehlen zwar einige der besten Lieder der Wüstenrocker, dafür sind lange verschollene B-Seiten, bislang unveröffentlichte Live-Aufnahmen und andere Raritäten enthalten, an die der Fan bislang nur schwer herankommen konnte. So ist Muchas Gracias eher ein Raritätenalbum geworden, unentbehrlich zur Komplettierung der Sammlung. Ein Klassiker!
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am 1. Mai 2004
Kyuss waren einfach die coolste Band auf Erden. Bei kaum einer anderen Musik hatte man so sehr das Bedürfnis, den Lautsärkeregler ganz nach rechts zu drehen. Stoner Rock (oder auch: Wüstenrock) war der Musikstil, den Kyuss Anfang der 90er zusammen mit Bands wie den Masters Of Reality oder Monster Magnet geprägt hatten und der nun von den direkten Erben Queens Of The Stone Age oder Bands wie Minus fortgeführt wird.
Da kommt eine Best Of gerade recht, um Neulingen diesen Sound näherzubringen. Doch "Muchas Gracias" trägt den Titel "The Best Of" zu Unrecht. Gerade mal 5 Songs stammen von den insgesamt 4 Alben: "I'm Not", "50 Million Year Trip (Downside Up)", "Demon Cleaner", "Hurricane" und "El Rodeo". Dazu gibt es 6 überwiegend sehr rare Tracks und 4 Liverversionen. Also keineswegs eine Best Of, sondern vielmehr ein 5. Album für diejenigen, die keine Sammler sind und nun die besten B-Seiten serviert bekommen.
Mit den Worten "Hello, nobody" wird man in "Un Sandpiper" begrüßt. Weitere Anweisungen folgen: "Kick back and stretch your sack, 'cause here is Kyuss!" Danach folgt ein Song, der den großen Hits in keinster Weise nachsteht. Auch "Shine" kann mit einem genialen Gitarrenmotiv und schönen Low-Fi-Gebrüll im Refrain überzeugen. Zu "50 Million Year Trip" und "Demon Cleaner" muss man nicht viel sagen: Es sind einfach Klassiker. Auch "I'm Not" rockt noch ordentlich. Vom QOTSA-Split sind "Fatso Forgotso" und "Flip The Phase" (ursprünglich: "Fasto Forgotso Phase II") enthalten.
Die Livetracks zeigen dann, dass Kyuss auf der Bühne einfach gerockt haben, was das Zeug hält. Hier befinden sich "Gardenia", "Thumb", "Conan Troutman" und "Freedom Run" von einem 1994er Gig im Marquee Club in St. Pauli. Wer also nur irgendetwas mit Stoner Rock anfangen kann, der sollte sich (nicht nur) dieses Kyuss-Werk holen.
Highlights: Shine | 50 Million Year Trip (Downside Up) | Demon Cleaner | Flip The Phase | Gardenia (Live)
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am 19. Oktober 2008
Dass es sich bei "Muchas Gracias" nicht um ein normales Best-of Album handelt, wurde ja schon eingehend erläutert. Nur fünf der fünfzehn enthaltenen Songs sind so auf den herkömmlichen Kyuss-Alben zu hören: "I m not" von "Wretch", "50 Million Year Trip" von "Blues for the Red Sun", "Demon Cleaner" von "Sky Valley" plus "Hurricane" und "El Rodeo" vom Album "...and the circus leaves town". Diese Lieder ergeben an sich schon mal einen netten Schnitt durch das Werk der Stonerrockband.
Der eigentliche Reiz von "Muchas Gracias" liegt für mich jedoch an den B-Seiten und Liveaufnahmen.
"Un Sandpiper", der Opener ist gut 8 Minuten lang und kann es meines Erachtens ohne Weiteres mit Kyuss-Krachern wie "Gardenia" oder "Supa-Scoopa" aufnehmen. Der zweite Titel, "Shine", erinnert vom Sound her stark an "Mondo Generator" von "Blues for the Red Sun". Ein psychedelischer Gitarrenpart wechselt sich mit stark verzerrten Gesang untermalt von einem dicken Riff ab. Bei "Mudfly" handelt es sich um ein rhytmisches, sehr cooles Instrumental. Der nächste seltene Track ist "A Day Early and a Dollar Extra", ein sehr ruhiger Song á la "Space Cadet". "Flip the Phase" ist ebenfalls ein ziemlicher Hammer, schnell und hart mit fettem Gesangspart. Der letzte der B-Seiten Songs, "Fatso Forgotso" dürfte einigen Kyuss-Liebhabern schon bekannt sein, es existieren diverse Liveaufnahmen bei Youtube, außerdem ist er auf der Kyuss/Queens of The Stone Age Split LP zu hören. Erstklassiger Song!
Vier Livemitschnitte aus dem Jahre 1994 runden das Album ab. Hier werden die Klassiker "Gardenia", "Thumb", "Conan Troutman" und "Freedom Run" in einer recht guten Qualität dargeboten.
Fazit: Für Kyuss-Fans kann ich den Kauf der CD nur empfehlen, die Songauswahl und Qualität überzeugt durchweg. Außerdem macht sich so ein "Sammlerstück" natürlich nett im CD-Regal, da das Artwork auch überzeugen kann.
Zum Kennenlernen der Band ist "Muchas Gracias" auf jeden Fall ebenfalls geeignet, da viele der Hits enthalten sind. Auch Freunde von Stonerrock, Nachfolgebands wie Hermano oder den Queens of The Stone Age oder allgemein hervorragender Musik sei der Kauf oder zumindest das Probehören nahegelegt.
Fünf Sterne!
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am 3. August 2006
... zumindest nicht im üblichen Sinne. Etliches neues (B-Seiten, aber wer kauft schon Singles?) und ein paar Livemitschnitte machten diees Werk zur schönen Ergänzung für den Fan und zum geeigneten Einstieg. Wenn ich richtig gezählt habe, gibts jeweils 3 Stücke von 'Blues' und 'Sky Valley', 2 von 'Circus', 1 von 'Wretch' und 6 neue Dinger.

Das unveröffentlichte wuchtige 8 Minuten-Ei 'Un sandpiper' zeigt wos langgeht, und man sieht: die Richtung stimmt. Auch über die Livesachen hab ich mich recht gefreut, da die Band sich ein Paar Wochen vor dem in meinem Heimatort angekündigten Konzert aufgelöst hat. Ich war untröstlich. ;-)

Sonst gibts gar nicht viel zu sagen - ausser dass die CD recht lang ist (75 min). Aus Prinzip 5 Punkte.
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am 3. Februar 2012
Die Bezeichnung "Best of" ist hier ziemlich fehl am Platz, da gerade mal sieben der fünfzehn Songs offiziell veröffentlicht wurden. Der Rest ist bis dato nur auf B-Seiten bzw. Split-EP's erschienen und vier Tracks sind Liveaufnahmen. Gleich der erste Song "Un sandpiper" stammt von der "Gardenia"-Single und die Einleitung ist schonmal verdammt cool: "Hello nobody. Tonight we have a very special musical presentation. So, kick back and stretch your sack 'cause here's Kyuss with Un Sandpiper." Der Song selbst ist ein typischer Kyuss-Klassiker, also Wüsten-Stoner-Rock mit ellenlangen Instrumentalpassagen, genau wie er sein muss. Mit einem Instrumentalstück "Shine" geht es gleich weiter. Hier dominiert vor allem das Gitarrensolo von Josh Homme. Dann wird es schnell mit "50 million year trip (downside up)" von der "Blues for the red sun"-CD. Es folgt wieder ein Instrumentaltitel, nämlich "Mudfly", welches von Scott Reeder's Bassläufen durchzogen ist. Der Song "Demon cleaner" deckt dann das "Sky valley"-Album ab. Die folgende B-Seite "A day early and a dollar extra" könnte so auch in jedem Indianerreservat von einem Schamanenkrieger stammen. Der Song "I'm not" stammt vom Debüt "Wretch" und natürlich dürfen die beiden Brecher "Hurricane" und "Fatso forgotso" hier nicht fehlen. Die abschließenden Livetracks wurden im Hamburger Marquee Club auf St. Pauli am 24. Mai 1994 aufgenommen. Fazit: Für Kyuss-Fans ein Muss, alle anderen sollten vorher besser reinhören.
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am 16. Dezember 2012
Ich hatte mir auf einen Rutsch gleich die drei Alben 'Blues for the red sun', 'Sky Valley' und 'The Circus leaved town' gekauft.
Am besten gefällt mir immer noch das erste Album 'blues for the red sun', dass ich auch am wärmsten empfehlen würde.
Schließlich habe ich mir auch noch dieses Album gekauft, obwohl ja viele songs schon auf den Alben sind. Und ich muss sagen, es hat sich nicht gelohnt. Die neuen songs würde ich nicht zu 'Best Of' zählen, sondern eher unter der Kategorie B-Seiten einsortieren. Daneben sind die live Versionen keineswegs so mitreisen wie man es erwarten könnte. Sie klingen eher wie schlechte Studioaufnahmen mit Gegröle am Anfang und Ende der Aufnahme.
Mein Fazit: Wer Kyuss schon kennt kann auf dieses Album verzichten, wer Kyuss kennen lernen möchte, dem würde ich das Album 'Blues for the red sun' empfehlen.
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am 10. Juli 2001
Meine Güte! Diese CD ist ABSOLUTE WELTKLASSE! Ich bin auf Kyuss über die so hochgelobten "Queens of the Stone Age" gekommen, die gelinde gesagt gegenüber dieser Band mehr als armseelige Mukke abliefern. Ich weiss gar nicht genau was mich an dieser CD so fasziniert, da ich aus einer durchaus härteren Ecke komme (Slayer, Ryker's, Anal Cunt etc.), dennoch diese CD ist ein absoluter Ohrenschmaus! Kaufen, kaufen, kaufen!
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am 26. April 2014
Diese Kapelle hätte ich gerne live gesehen, dafür aber 2011 Kyuss Lives! beim W:O:A - es war ein Gedicht! Einziger Makel: die ganze Platte hätte ruhig live sein dürfen ;-)
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am 16. September 2015
Dieses Best of enthält einige Stücke die nur hier zu finden sind. Somit ist der Titel etwas irreführend. Ein Muss für jeden Fan und Liebhaber des Desertrock
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