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Muchas Gracias: The Best Of Kyuss
 
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Muchas Gracias: The Best Of Kyuss

19. Dezember 2006 | Format: MP3

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Muchas Gracias - The best of
Zuviel Sonne soll ja bekanntlich ungesund sein. Von Kreislaufproblemen bis hin zum Hitzschlag erwartet vor allem den durchschnittlichen Wüstenbewohner einiges an unangenehmen Folgen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, und so ist der Abschied der Desert Rocker von Kyuss alles andere als vertrocknet oder saft- und kraftlos zu bezeichnen. Nach vier Alben, die es trotz unbestreitbarer Klasse und vor allem eines hohen Innovationspotentials nie wirklich zum Durchbruch schafften, löste man sich in Wohlgefallen auf. Das zurückbleibende "Muchas Gracias" ist, neben der offensichtlichen Danksagung, viel mehr als der Versuch, die besten Songs auf einer Scheibe zu vereinen. Hits gibt es keine im Bereich der Trockenrocker, also hat man sich auf eine relativ kleine Auswahl an ... nennen wir sie "allseits beliebten" .... Songs beschränkt und den Rest der Scheibe mit rarem Material von vergriffenen EPs und mit Live - Aufnahmen bis zur 75 Minuten - Marke gefüllt. "Fatso Forgotso" gehört ebenso dazu wie "Shine" und "Mudfly".
Ob man die Scheibe wirklich braucht läßt sich schwer beantworten. Wahren Fans würde auch ein einziger unveröffentlichter Song auf der Scheibe reichen, die eher weniger enthusiastischen Menschen werden sich zufrieden ihre vorhandene "Sammlung" anschauen, genüßlich grinsen und das Geld lieber in ein aktuelles Projekt der Mannen um Josh Homme und Nick Olivieri stekcen, etwa die Desert Sessions, QOTSA oder Mondo Generator. Schließlich scheint die Wüstensonne für genannte Personen so etwas wie Lebenselixier und Kreativquelle in einem zu sein.
Und versiegt auch so manches Rinnsal im Wüstensand, es wird ein neues entstehen ..
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Von Peter-Thilo Hasler HALL OF FAME REZENSENT am 22. Januar 2003
Format: Audio CD
Was ist Stoner-Rock? Stoner-Rock ist, wenn die Gitarre monströser ist als sonst, wenn sich jeder Akkord tonnenschwer ins Gehirn eingräbt, die Synapsen ihre Funktion einstellen und man zum willenlosen Zombie mutiert. Kyuss, die sich ganz bescheiden als "Heavy Version of Pink Floyd" bezeichnen, sind die Vorreiter des selbst erfundenen "Wüstenrock". Auf den Namen kamen sie, weil sie in Ermangelung einer lokaler Clubszene in ihrer Heimatstadt Palm Springs ihre Konzerte lieber unter freiem Wüstenhimmel abhielten, fernab jeglicher Zivilisation, und darum ohne Lautstärkenvorschriften. Als wollten sie die Hitze fühlbar machen, wandeln sie stilmäßig in den Pfaden von Black Sabbath, von Led Zeppelin und von Grunge. Nicht zu Unrecht sagte Sänger John Garcia, dass, wer etwas über sie erfahren will, sich einen Tag lang in die Wüste setzen und sein Gehirn von der Sonne rösten lassen muss.
Muchas Gracias wird von der Plattenfirma aus verkaufsfördernden Gründen als eine Art Best-of-Compilation vertrieben. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, denn mit One Inch Man, Asteroid oder 100, um nur drei Titel zu nennen, fehlen zwar einige der besten Lieder der Wüstenrocker, dafür sind lange verschollene B-Seiten, bislang unveröffentlichte Live-Aufnahmen und andere Raritäten enthalten, an die der Fan bislang nur schwer herankommen konnte. So ist Muchas Gracias eher ein Raritätenalbum geworden, unentbehrlich zur Komplettierung der Sammlung. Ein Klassiker!
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Format: Audio CD
Kyuss waren einfach die coolste Band auf Erden. Bei kaum einer anderen Musik hatte man so sehr das Bedürfnis, den Lautsärkeregler ganz nach rechts zu drehen. Stoner Rock (oder auch: Wüstenrock) war der Musikstil, den Kyuss Anfang der 90er zusammen mit Bands wie den Masters Of Reality oder Monster Magnet geprägt hatten und der nun von den direkten Erben Queens Of The Stone Age oder Bands wie Minus fortgeführt wird.
Da kommt eine Best Of gerade recht, um Neulingen diesen Sound näherzubringen. Doch "Muchas Gracias" trägt den Titel "The Best Of" zu Unrecht. Gerade mal 5 Songs stammen von den insgesamt 4 Alben: "I'm Not", "50 Million Year Trip (Downside Up)", "Demon Cleaner", "Hurricane" und "El Rodeo". Dazu gibt es 6 überwiegend sehr rare Tracks und 4 Liverversionen. Also keineswegs eine Best Of, sondern vielmehr ein 5. Album für diejenigen, die keine Sammler sind und nun die besten B-Seiten serviert bekommen.
Mit den Worten "Hello, nobody" wird man in "Un Sandpiper" begrüßt. Weitere Anweisungen folgen: "Kick back and stretch your sack, 'cause here is Kyuss!" Danach folgt ein Song, der den großen Hits in keinster Weise nachsteht. Auch "Shine" kann mit einem genialen Gitarrenmotiv und schönen Low-Fi-Gebrüll im Refrain überzeugen. Zu "50 Million Year Trip" und "Demon Cleaner" muss man nicht viel sagen: Es sind einfach Klassiker. Auch "I'm Not" rockt noch ordentlich. Vom QOTSA-Split sind "Fatso Forgotso" und "Flip The Phase" (ursprünglich: "Fasto Forgotso Phase II") enthalten.
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Format: Audio CD
Dass es sich bei "Muchas Gracias" nicht um ein normales Best-of Album handelt, wurde ja schon eingehend erläutert. Nur fünf der fünfzehn enthaltenen Songs sind so auf den herkömmlichen Kyuss-Alben zu hören: "I m not" von "Wretch", "50 Million Year Trip" von "Blues for the Red Sun", "Demon Cleaner" von "Sky Valley" plus "Hurricane" und "El Rodeo" vom Album "...and the circus leaves town". Diese Lieder ergeben an sich schon mal einen netten Schnitt durch das Werk der Stonerrockband.
Der eigentliche Reiz von "Muchas Gracias" liegt für mich jedoch an den B-Seiten und Liveaufnahmen.
"Un Sandpiper", der Opener ist gut 8 Minuten lang und kann es meines Erachtens ohne Weiteres mit Kyuss-Krachern wie "Gardenia" oder "Supa-Scoopa" aufnehmen. Der zweite Titel, "Shine", erinnert vom Sound her stark an "Mondo Generator" von "Blues for the Red Sun". Ein psychedelischer Gitarrenpart wechselt sich mit stark verzerrten Gesang untermalt von einem dicken Riff ab. Bei "Mudfly" handelt es sich um ein rhytmisches, sehr cooles Instrumental. Der nächste seltene Track ist "A Day Early and a Dollar Extra", ein sehr ruhiger Song á la "Space Cadet". "Flip the Phase" ist ebenfalls ein ziemlicher Hammer, schnell und hart mit fettem Gesangspart. Der letzte der B-Seiten Songs, "Fatso Forgotso" dürfte einigen Kyuss-Liebhabern schon bekannt sein, es existieren diverse Liveaufnahmen bei Youtube, außerdem ist er auf der Kyuss/Queens of The Stone Age Split LP zu hören. Erstklassiger Song!
Vier Livemitschnitte aus dem Jahre 1994 runden das Album ab. Hier werden die Klassiker "Gardenia", "Thumb", "Conan Troutman" und "Freedom Run" in einer recht guten Qualität dargeboten.
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