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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
Mr Mercedes, English edition
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:12,49 €+ 3,00 € Versandkosten


TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 15. Juni 2014
Ein Thriller, wie er besser nicht sein könnte: Glaubhafte Charaktere, eine Handlung, die auf die eine Katastrophe hinsteuert, die immer unvermeidlicher wird und ein Szenario, das ganz und gar und durch und durch lebensnah und -echt ist. Und natürlich ein Erzähler, der seinesgleichen heutzutage kaum hat: Stephen King.
Ein großartiger Roman ist ihm da gelungen, sprachlich und stilistisch meisterhaft. Packend und von Seite zu Seite spannender - ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag, bis auch der letzte Absatz gelesen ist.
Mein Fazit: Unbedingt lesenswert, und vor allem für Menschen, die immer noch an Horror denken, wenn sie den Namen Stephen King hören, dürfte dieses Buch bestens geeignet sein, sich endlich von dem alten Vorurteil zu befreien.
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am 6. November 2017
Die Geschichte eines geistig gestörten jungen Mannes, der vom großen "Abgang" mit möglichst vielen Toten träumt, und einem pensionierten Polizisten als Gegenspieler ist flüssig und - wie bei King zu erwarten - spannend erzählt. Durch einige Nebenfiguren, u. a. einem jungen Schwarzen, kommen auch durchaus soziale Aspekte ins Blickfeld, die die Handlung ein wenig über den reinen Thriller hinausführen. In der Charakterisierung der Figuren trägt King an manchen Stellen vielleicht etwas zu dick auf und auch das Ende des Täters ist für mich in seinem Ablauf nicht ganz so überzeugend, aber das schadet dem Gesamteindruck nicht sehr. Angesichts der zunehmenden Dicke heutiger Romane ohne nennenswerten Lese- oder Erkenntnisgewinn ist die überschaubare Seitenzahl positiv zu vermerken, Die englische Ausgabe ist gut lesbar; Begriffe, die nicht im Lexikon zu finden sind, können inhaltlich in der Regel aus dem Kontext erschlossen werden. Es ist nicht "Shining", aber bietet gute Unterhaltung.
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am 25. August 2017
„Mr. Mercedes“ follows Bill Hodges, a retired detective and Brady – our killer.
In the early hours of a foggy morning he drives through a whole bunch of people waiting in line for a job fair taking their lives. – Months later Bill and his companions are eager to stop whatever the villain has in mind after he approached Bill in a unconventional way. Suspense and curiosity on every page – guaranteed page-turner.

You are going to smile at simple human acts and shake your head incredulous about how a mind can be burned and sick. You will be disgusted and angry with a mother that has abandoned every right to have and raise a son… two sons.

The hardest part while reading was realizing how extremely close to reality this story is. Reading about Brady’s terroristic thoughts made me shiver over and over again.

My favourite character in the whole story was Janey, Olivia’s sister. I loved how „light“ and spontaneous she was no matter all the terrible things that has happened. Also Holly is a very interesting character and I hope to learn more about her in a future.
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am 15. Juni 2015
Nach langer King-Abstinez war dies wieder mal ein Versuch mit den neuen Werken Kontakt aufzunehmen. Das Buch an sich war unterhaltsam zu lesen und hat gefallen; warum sich viele Rezensenten jedoch dazu genötigt fühlen, diesem Werk 5 Sterne zu geben, entzieht sich mir.
Wenn man dieses Buch mit alten, besseren Büchern vergleicht, merkt man schnell, dass King hier viel erzählt und auch ebenso viel anreisst, sich aber immer wieder in Kleinigkeiten verliert. Und so neu ist die Handlung mit einem Psychopathen ja auch nicht, der noch bei der Mutter wohnt und sich zu schlimmen Taten hingerissen fühlt.
Dass ausgerechnet Stephen King mit dieser Story den Edgar Award gewinnen konnte, wirft entweder ein schlechtes Bild auf die Qualität der anderen Beiträge, oder man wollte wieder mal einen bekannten Namen unter den Gewinnern sehen.
Für mich hat dieser Roman einen solchen Preis definitiv nicht verdient. Mister King kann das besser!
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am 4. Juli 2014
Inhalt:
Detective Hodges ist pensioniert und wie fast jeder Cop in Rente unglücklich. Keine Frau, Tochter weit weg, nach der Spannung in seinem Leben nichts zu tun. Da bekommt er Post vom Mercedes Killer, ein Verrückter, der mit einem fremden Wagen inmitten einer Menschenmenge gerast ist - und von Hogdes nie geschnappt wurde. Sein Ehrgeiz wird geweckt und er will Mr. Mercedes finden, geht dabei aber weiter, als er sich je hätte träumen lassen ...

Meine Meinung:
Brady Hartsfield wurde von Stephen King als DER neue Bösewicht beschrieben, wie konnte man als Fan also anders, als neugierig zu werden?
Würde er den Antagonisten Kings wie Leland Gaunt den Rang ablaufen?

Eines kann man getrost sagen: Brady Hartsfield möchte man nicht begegnen, er ist der geborene Psychopath, der sich wunderbar in unser Leben einfügt, er könnte jeder sein: dein Nachbar, dein Kollege, dein Chef. Du würdest ihn erst erkennen, wenn es zu spät ist.

So geht es Retired Detective Hodges, der in seiner aktiven Zeit nie auch nur eine Spur zu Mr. Mercedes hatte, obwohl alle Voraussetzungen gegeben waren; selbst Hartsfield war überrascht, mit seiner Tat davonzukommen.
Hodges ist mir richtig sympathisch geworden, ein älterer Herr, paar Kilo zuviel und des Lebens müde, jemand, der wieder einen Sinn zum Leben brauchte, den ihn Brady dann liefert.
Im Alltag eines Polizisten gefangen, kommen ihm in der Rente Gedanken, die ihn näher zu dem nie gefundenen Mercedes-Fahrer führen, als jemals während seiner aktiven Zeit, obwohl auch da alle Möglichkeiten gegeben waren. Aber ist es so nicht immer? Mit etwas Abstand sieht man Sachen, die einem vorher nie aufgefallen waren.
Mithilfe von einigen Komplizen kommt er Brady immer näher, während der selbstsicher denkt, in Sicherheit zu sein.

Als Leser ist man bei allem dabei, weiß von vorneherein, wer Brady ist und was jede Seite aktuell unternimmt, aber doch bleibt die Spannung durchweg erhalten, so stark, wie es nur ein Stephen King schafft. Ist man bei Hodges, Jerome und Holly möchte man ihnen helfen, sie anschreien: "DA ist das Puzzlestück!", wobei man aber nie zweifelt, dass sie die Arbeit besser machen, als Hodges ehemalige Kollegen es tun würden, obwohl doch jeder normale Mensch sein Wissen weitergeben würde. Brady hingegen möchte man nur erwürgen, wenn man in ihm auch ab und an den normalen Jungen erkennt, der er hätte sein sollen.

Hier gibt es nichts Übernatürliches, hier gibt es die menschliche Jagd nach einem Verrückten, mit allen Opfern, die man sich nur vorstellen kann. King geht wieder einmal tief in die Abgründe der Menschen, lässt sie (und den Leser) leiden, aber sich auch entwickeln, wie man z.B. wunderbar an der Figur der Holly erkennen lässt.
Die Charaktere waren herrlich lebendig, ich war jederzeit voll dabei, freundete mich mit Hodges, Jerome und den anderen an, war genervt von Hollys Verwandtschaft, hatte eine große Abneigung gegen Brady. Es gab Tränen meinerseits wie auch kleine Schmunzler, ich wurde wieder durch alle Landschaften geführt, die King da vor mir ausbreitete. Und hatte immer nur die Hoffnung, dass Brady geschnappt wird. Denn jeder Mörder möchte das Gefühl seines ersten Mordes nachempfinden, so ist nur zu schnell klar, dass Brady erneut zuschlagen wird - diesmal im Offenen, so war der Showdown etwas vorhersehbar, aber konnte mich dennoch überzeugen.

Wie immer ließ der Autor einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen, ließ mich eintauchen in das trostlose Leben von Hodges, in die Abartigkeiten von Bradys, ließ mich die Hoffnungslosigkeit mancher Nebencharaktere erleben - das ist etwas, was die wenigsten Autoren schaffen.

Stephen King beweist wieder einmal, dass er nicht nur Übernatürliches kann, sondern auch fast Alltägliches und das so spannend, dass man nicht aufhören kann zu lesen.

Info:
Teil 1 einer Trilogie
Teil 2 wird 2015 erwartet
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am 15. Juni 2014
Vor wenigen Jahren ist jemand mit einem gestohlenen SL500 in eine Gruppe von wartenden Arbeitslosen vor den noch geschlossenen Toren eine Jobmesse gefahren. Acht Personen sind dabei getötet getötet worden und etliche andere verletzt. Police Detective Kermit William Hodges ist damals der ermittelnde Beamte gewesen und dies ist einer der wenigen Fälle, die er ungelöst mit in den Ruhestand genommen hat. Geschieden, entfremdet von seiner Tochter und ohne weitere Ziele im Leben sitzt er stundenlang vor konfliktreichen Talkshows, nimmt an Volumen zu und streichelt die ehemalige Dienstwaffe seines Vaters und steckt sie auch mal probehalber in den Mund. Da erreicht ihn eines Tages ein Brief. Der Mercedeskiller meldet sich direkt bei ihm um ihm von der Freude zu erzählen, die ihm diese spezielle Aktion damals gebracht hat. Er möchte noch mehr Tode verursachen - oder sogar versuchen, seine bisherigen „Leistungen“ zu übertreffen. Und so laufen die beiden Antagonisten stetig auf eine abschließende, alles entscheidende Begegnung zu.

Es ist eigentlich gleichgültig, in welchem Genre er sich bewegt, Kings Erzählstimme ist immer fesselnd und mitreißend und so ist es auch in diesem Roman, der das klassische Muster „Einzelgängerischer-Ermittler-gegen-intelligenten-Psychopathen“ aufnimmt und es auf sehr idiosynkratische Weise verarbeitet. King lässt uns tief in das Denken und das Fühlen der Spieler auf beiden Seiten eintauchen und so lassen und Brady und Bill bis zur letzten Seite niemals wirklich los.

Ein sehr gelungener Thriller mit viel Sprachwitz und sehr einprägsamen Charakteren.
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am 10. August 2014
Vor mehr als einem Jahr ist der Mercedes-Killer mit einem gestohlenen Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat acht Personen getötet und zahlreiche weitere schwer verletzt. Gefasst wurde der Täter nie, doch jetzt setzt sich der Killer mit dem verrenteten Detective Bill Hodges in Verbindung. Der hat den Ruhestand bislang vor allem vor dem Fernseher verbracht, sich ziemlich nutzlos gefühlt und immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Jetzt hat Hodges eine neue Aufgabe - unterstützt durch einen befreundeten College-Schüler und eine psychisch ziemlich labile Dame setzt Hodges sich auf die Fährt und lässt sich auf ein riskantes Katz-undMaus-Spiel mit Mr. Mercedes ein, der ihm auf einer Website namens "Under the Blue Umbrella" Nachrichten hinterlässt.

Stephen King verzichtet erneut auf jeden übernatürlichen Schrecken und liefert mit "Mr. Mercedes" ein solides Stück Spannungsliteratur ab. Die Figuren sind king-typisch recht glaubwürdig beschrieben, der Plot ist spannend ... und das Ende ist, auch das für King nicht ungewöhnlich, ein klein bisschen enttäuschend, da sehr abrupt. Mein Urteil unterm Strich: kein Meilenstein im King-Oeuvre, aber auch keine größere Enttäuschung - sehr manierliche Unterhaltung für ein verregnetes Wochenende.
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am 1. November 2014
Eigentlich sollte ich diesem Buch 4 Sterne geben, aber in diesem Fall messe ich Mr. Mercedes gegen all die anderen Bücher, die Mr. King geschrieben hat (und ich habe sie alle gelesen - mehrmals). Mit seinen anderen Büchern kann Mr. Mercedes leider nicht mithalten. Sein Ausflug ins Thriller Genre ist meiner Meinung nach nicht ganz geglückt. Zuerst das Positve: Mr Kings Erzählweise ist auch in diesem Buch unantastbar. Ab Seite 1 ist man in den Köpfen der Protagonisten gefangen. Dies, obwohl Mr. King ausnahmsweise im Präsens schreibt. Nun zum Negativen: dies ist die erste Geschichte von King, bei der ich wusste was auf der nächsten Seite passieren würde. Die Charaktäre haben leider ein recht stereotypisches Verhalten: durch die Bank. Auch der Plot ist vohersehbar und bringt keine sonderlichen Überraschungen. Zugegeben, ich bin vielleicht ein wenig überkritisch: trüge dieser Roman den Namen eines anderen Autors, hätte ich wahrscheinlich 4 Sterne gegeben, denn erzählt ist er gut, und er hat keine großen Längen. Aber Mr. King ist Mr. King und ich weiß, er kann es besser :-). Insgesamt definitiv kein Fehlgriff, aber auch nicht eines der Bücher, die ich nicht hinlegen konnte. Freue mich auf die nächsten Bücher, die mir hoffentlich wieder so gut gefallen, wie seine anderen Geschichten.
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am 9. Juni 2015
Auf “Mr. Mercedes” von Stephen King habe ich mich schon sehr lange gefreut, denn bislang war fast jeder, den ich kenne, von dem Buch begeistert, sodass ich es auch unbedingt lesen wollte. Als großer Fan des Autors habe ich immer sehr hohe Erwartungen, wenn ein weiteres Buch erscheint, doch leider muss ich sagen, dass ich bei “Mr. Mercedes” ein wenig enttäuscht bin.

Die Geschichte ist an sich vollkommen in Ordnung und vom Autor wie immer lockerflockig mit jeder Menge Spannung und sarkastischen Dialogen erzählt und auch sonst wollte hier vieles zusammenpassen. Das Problem, das ich bei diesem Buch jedoch hatte, war der Einstieg, denn der fiel mir leider viel zu schwer, sodass ich fast zweihundert Seiten gebraucht habe, um tatsächlich in die Geschichte hineinzufinden und mich mit den Figuren anzufreunden.

Ich muss zugeben, dass ich Bücher, in die ich überhaupt nicht reinkomme, spätestens nach einhundert Seiten abbreche. Bei King, der zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört, habe ich dies einfach nicht übers Herz gebracht, sodass die ersten zweihundert Seiten wahrlich kein großer Spaß waren. Danach wurde die Geschichte jedoch zunehmend besser, ich konnte mich einigermaßen mit den Figuren anfreunden und wollte immer mehr erfahren. Von daher bin ich mehr als froh, dass die Geschichte und ich doch noch ein versöhnliches Ende miteinander finden konnten.

So gut die Figuren an sich ausgearbeitet sind, muss ich leider sagen, dass diese mir oftmals zu klischeehaft waren und mir viel zu sehr in eine Schublade gesteckt wurden. Brady Hartsfield, der den sogenannten Mörder “Mr. Mercedes” verkörpert, ist hier der typische Bösewicht, der vom Leben frustriert und psychisch nicht ganz auf der Höhe ist, wie man es bereits viele Male in anderen Büchern erleben durfte. Der Polizist Bill Hodges, der hier die Hauptfigur in der Trilogie ist und aufgrund seiner Pensionierung oftmals sehr frustriert ist, ist ein harter, scharfsinniger, aber auch sehr sympathischer Kerl, der mir jedoch oftmals alles zu schnell alles richtig geschlussfolgert hat.

Dies mag vielleicht ganz nett sein, wenn man nicht immer nur über fünf Ecken denkt, allerdings habe ich mir bei knapp sechshundert Seiten doch die ein oder andere falsche Richtung gewünscht. Dadurch ist auch das Problem entstanden, dass die Geschichte zwar an sich spannend geschrieben ist, aber für mich stellenweise zu vorhersehbar war. Dennoch war es ganz nett, wie der Fall beschrieben ist. Hodges kommt nicht darüber hinweg, dass er den sogenannten “Mr. Mercedes” nach den Anschlägen nicht gefunden hat und möchte trotz weniger Hinweise nicht aufgeben und diesen Fall noch abschließen.

Auch die Nebenfiguren waren in Ordnung, wenn auch nicht unbedingt überragend. Ich mochte die Darstellung der Opfer und die Figuren, die bei der Suche des Mörders helfen wollten. Trotz einiger Sympathien muss ich jedoch auch hier sagen, dass ich einige davon wieder einmal klischeehaft fand, sodass sie sehr austauschbar wirkten.

Die Auflösung des Falles hat mir am Ende aber ganz gut gefallen, auch wenn das Ende ebenfalls mit einigen Klischees zu kämpfen hatte. Dennoch wurde ich hier gut unterhalten und habe ein Ende bekommen, das fast alle Fragen beantwortet und kaum neue aufgeworfen hat.

Das Cover ist gelungen, passt sehr gut zur Geschichte und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte versprochen hat. Schade, dass es am Ende doch so lange gedauert hat, bis die Geschichte tatsächlich Fahrt aufgenommen hat.

“Mr. Mercedes” ist sicherlich ein gutes Buch und ein spannender Trilogie-Auftakt, allerdings hatte ich besonders am Anfang große Probleme mit dem Buch, sodass ich mich leider erst viel zu spät auf die Geschichte einlassen konnte. Dennoch möchte ich auf jeden Fall auch den zweiten Band lesen, denn die Geschichte klingt einfach zu verlockend. Große Fans des Autors sollten das Buch definitiv lesen. Wer jedoch Kings Bücher nur sehr unregelmäßig verfolgt, hat hierbei sicherlich nicht allzu viel verpasst.
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am 27. Juni 2016
Mit "Mr. Mercedes" hat Stephen King ein wahres Meisterwerk vorgelegt. In vielen Rezensionen wird bemängelt, dass das Buch Durchhänger habe und zu wenig spannend sei. Ich kann das nicht bestätigen. Es handelt sich in der Tat nicht um einen "Action-Krimi", der am Ende jedes Kapitels einen Cliffhanger bereithält. Auch gibt es nicht "einen twist pro Kapitel". Die Stärke dieses Buches liegt vielmehr in dem Zusammenspiel zwischen einer spannenden Rahmenhandlung und der Herausbildung von Charakteren in überragender Manier. Der Mercedes-Killer, der dem Leser schon sehr früh als Brady Hartsfield vorgestellt wird, ist eine realistische und furchterregende Figur. Er ist nicht einfach "ein Monster, das alles plattmacht" und auch nicht einfach "Der Böse". Seine Persönlichkeit ist vielmehr zum einen glaubwürdig und zum anderen deshalb so gruselig, weil sein Anschein so normal ist. Es regt durchaus zum Nachdenken an, wie sehr sich das Innenleben anderer Menschen anscheinend von deren Fassade unterscheiden kann.
Zwar erscheinen mir einige Handlungsstränge nicht sehr realistisch (Stichwort: Bradys Passwort), das schadet insgesamt jedoch nicht wirklich. Das Ende von "Mr. Mercedes" ist übrigens entgegen anders lautenden Darstellungen KEIN Cliffhanger. Man kann "Mr. Mercedes" deshalb auch dann lesen, wenn man auf die Fortsetzungen keine Lust hat und erhält trotzdem ein befriedigendes Ende. Empfehlen kann ich das freilich nicht, denn die Fortsetzungen "Finders Keepers" und "End of Watch" sind ebenfalls herausragend und lassen "Mr. Mercedes" im Nachhinein sogar noch besser erscheinen.

Klare Leseempfehlung!
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