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Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? Taschenbuch – 1. März 2003

4.5 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

FRANÇOIT TRUFFAUT wurde 1932 in Paris geboren. Bereits mit 14 Jahren beginnt seine berufliche Laufbahn. Er lebt von seiner Liebe zum Kino, ersten Buchveröffentlichungen und Gelegenheitsjobs. Es ist André Bazin, eine Art Vaterfigur, der ihn dazu ermuntert, seine ersten Filmkritiken zu schreiben. 1954 dreht er seinen ersten Film »Une visite«, einen Kurzfilm in 16mm. Insgesamt werden es mehr als 20 Filme, darunter Klassiker wie »Jules und Jim«, »Fahrenheit 451«, »Sie küssten und sie schlugen ihn« und »Die letzte Metro«.
Truffauts freundschaftliche Verbindung zu Hitchcock hielt bis zu dessen Tod an. Viele Gemeinsamkeiten verbanden die beiden Männer: eine fast religiöse Affinität zum Kino, die Unerbittlichkeit, die Leidenschaft, die Faszination für ihre Schauspieler, die traumatische Kindheit.
Viel zu früh starb François Truffaut am 21. Oktober 1984.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wer könnte besser geeignet sein als François Truffaut, den großen Alfred Hitchcock zu interviewen? Zwei Meister unter sich, zwischen denen offensichtlich die Chemie stimmt, und der Fragesteller Truffaut ist nicht nur einer der besten Filmregisseure der Welt, sondern auch noch ein erfahrener Journalist.
Nach einer launigen Einführung, in der Truffaut seine erste Begegnung mit Hitchcock schildert, liest man, in 15 Kapitel gegliedert, ein Interview, wie es spannender und informationsgeladener nicht sein könnte. Truffaut hat seine Fragen sichtlich gut vorbereitet, und mit vielen Ausflügen in Hitchcocks reichen Fundus an Erinnerungen geht es hier um dessen Leben und Werk.
Im Vordergrund steht natürlich Hitchcocks Schaffen, von den Stummfilm-Anfängen in London über seine großen Hollywood-Produktionen bis hin zu "Topas" und "Frenzy".
Das besondere an diesem unglaublichen Interview ist nicht, d a s s Hitchcock hier seine Filme kommentiert (das tun andere Regisseure auch), sondern w i e er das tut: Neben zahlreichen Anekdoten über Vorbereitungen und Dreharbeiten geht es vor allem um das "Wie". Der Buchtitel verspricht nicht zuviel. Genau darum geht es: Wie Hitchcock zu dem Inbegriff von Suspense wurde, der er ist.
Dieses Interview ersetzt tatsächlich manch ein filmtheoretisches Buch, wenn Hitchcock erläutert, mit welchen Mitteln er seine Effekte erreichte; er kannte sich schließlich nicht nur mit der Technik aus, sondern auch mit der Psyche der Zuschauer, und nicht das kleinste Detail überließ er dem Zufall.
Hitchcock überlegte genau, und was er z.B.
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Format: Taschenbuch
Also mit zwei Wörtern: ein Muß!
Dies ist das Filmbuch für jeden echten (!) Filmfreak. Es handelt sich um ein 50-Stunden-Interview von Francois Truffaut mit Alfred Hitchcock. Allein diese beiden Namen lassen den Kenner mit der Zunge schnalzen.
Der Altmeister wird also von einem seiner "Filmjünger" interviewt. Wer anderes wäre besser in der Lage gewesen, die entscheidenden Hintergründe "herauszukitzeln" und seine Fragen mit soviel Kompetenz zu unterlegen?
Dieses Buch hat sicherlich auch biographischen Charakter, trotzdem ist es keine Biographie und auch keine reine Filmopgraphie, wie man dies leider heutzutage zunehmend in dem scheinbar sich gut verkaufenden Genre der "Filmbücher" feststellen muß. Es ist sowohl ein Zeitzeugnis als auch eine phantastische Auseinandersetzung eines Schöpfers mit seinem eigenen Werk. Möglich wird dies durch die unbestechliche Begeisterung und Sachkunde des Interviewers, eben des viel zu früh verstorbenen Francois Truffaut.
Das Interview befaßt sich akribisch mit allen Filmen Hitchcocks. Hierbei wird chronologisch vorgegangen und sehr oft sehr weit ins Detail gegangen, wobei der echte Filmfreund sehr viele Hintergründe im Hinblick auf die wirtschaftlichen, menschlichen und auch technischen Schwierigkeiten erfährt, die die Realisierung der einzelnen Filme erschwert haben. Sehr interessant sind natürlich die Schilderungen der Probleme und Problemlösungen im "Special-Effekt"-Bereich.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zu jedem Film werden interessante und wissenswerte Hintergrundinfos auf mehreren Seiten geboten. Selbst zu Filmen, zu denen sich Hitchcock eigentlich nicht äußern wollte und die er als unbedeutend und misslungen erachtet (z. B. Bei Anruf Mord oder Rebecca) entlockt ihm Truffaut einige interessante Bemerkungen, die manches Mal ein neues Licht auf diese Produktionen werfen. Sicher kann man bei dem wenigen Raum, das das Buch bietet, nicht wirklich tief auf die Filme eingehen, aber es ist interessant, welche Meinung Hitch zu vielen seiner Filme hat, die überhaupt nicht dem entsprechen, was nach Kritikermeinung Konsens sein sollte.

Hitch drehte Psycho beispielsweise nicht aus künstlerischen Gründen in schwarzweiß, sondern aus pragmatischen - weil zu jener Zeit die explizite Darstellung von farbigem Blut in einer solchen Szene für Mainstream-Produktionen unzumutbar war. Die Duschszene war denn auch der einzige Grund für Hitch, wieso er den Film überhaupt drehte. Der Rest des Films interessierte ihn kaum. Das Buch ist voller solcher kleinen Anekdoten und auf jeden Fall ein empfehlenswerter Schmöker zum Zeitvertreib, den man nicht chronologisch lesen braucht, sondern beliebig aufschlagen kann.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als dieses Buch erschien nannte es ein Kritiker "das vielleicht aufschlussreichste Filmbuch überhaupt." Das war 1966 , aber vielleicht ist diese gewagte Behauptung selbst heute noch gültig. Zumindest spricht allein schon die Tatsache dass vor wenigen Jahren diese aktualisierte Neuausgabe erschien dafür das dieses buch nach wie vor lesenswert ist.
Dabei lässt dies die Grundkonzeption des Buches nicht unbedingt vermuten. Ein junger, gerade erst arrivierter Regisseur interviewt einen älteren und bereits legendären Kollegen über alle seine Filme schön chronologisch und erschöpfend sowie außerdem über das Kino an sich. Klingt das nicht doch wie eine etwas abgehobene Fachsimpelei für Cineasten?
Vielleicht, aber das buch ist genau das nicht! Vielmehr vermittelt Hitchcok hier dem interessierten Laien anschaulich wie es ihm immer wieder gelang den Zuschauer zu fesseln, welche Tricks er nutzte, welche Ideen er hatte, welche Prinzipien, wie er Probleme löste, welche Stoffe ihn noch interessierten, welche er verwarf - kurz als Leser glaubt man fast man weiß genug um selbst eine Laufbahn als Regisseur anzustreben.
Dies liegt aber auch daran dass Hitchcok zum einen immer wieder amüsante und erhellende Anekdoten beisteuert, zum anderen sich auch häufig recht selbstkritisch zeigt.
So betrachtet er z. B. "Rebecca" nicht als "Hitchcokfilm" und über "Der falsche Mann" meint er zu Truffaut`s Entsetzen :"Tun wir ihn zu den schlechten Hitchcoks"
Natürlich ist die Qualität dieses Interviews auch ein Verdienst von Truffaut. Man merkt stets dass er ein großer und langjähriger Bewunderer Hitchcoks war.
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