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Mozart: 5 Violin Concertos - Sinfonia Concertante Doppel-CD

4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

DGG 4530432; DEUTSCHE GRAMMOPHON - Germania; Classica Orchestrale per violino


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Top-Kundenrezensionen

Von vully TOP 1000 REZENSENT am 25. Juni 2006
Format: Audio CD
Jeder Geiger, der sich für eine Orchesterstelle bewirbt, wird für sein Vorspiel zumindest einen Satz aus einem der Violinkonzerte von Mozart im Repertoire haben müssen, nicht nur, weil sie technisch alle Anforderungen des klassisch-romantischen Repertoires beinhalten und in ihrer Transparenz mögliche Mängel in der Intonationssicherheit gnadenlos entlarven.

Vor allem aber stellen sie wie kaum ein anderes Werk das Tongefühl, den Geschmack und die Phantasie jedes Solisten auf die Probe. Und da wird man immer wieder - auch und gerade von berühmten Virtuosen - schwer enttäuscht:

Mal verkommen diese Konzerte, bei denen es so auf Leichtigkeit und Natürlichkeit ankommt, zu Zirkusnummern (Tetzlaff, Mutter), mal zu romantischen Schwergewichten (Zukerman), mal stören Stilentgleisungen (Portamenti bei Zimmermann und Perlman), übertriebene Süßlichkeit oder fehlende Phantasie.

Ganz anders bei Gidon Kremer: Bei aller technischer Perfektion behält er immer einen schlanken, leuchtenden Ton bei, eine fast volksliedhafte Einfachheit, hinter der sich trotzdem eine unglaublich raffinierte und ausgefeilte Artikulation versteckt.

Großartig ist auch das Zusammenspiel mit den wunderbareren Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, die sich nicht auf eine routinierte Begleitung beschränken, sondern ebenso schlank, flexibel und federnd spielen wie der Solist und fast die Rolle eines Kammermusik-Partners bekommen. Da muss vor der Aufnahme sehr viel Probenarbeit stattgefunden haben.

Kurz: Eine optimale Einspielung dieser zentralen Werke, die in keiner Sammlung von Violinkonzerten fehlen sollte.
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Von Ein Kunde am 4. November 2002
Format: Audio CD
Unter den Klassikern gilt Mozart oft als derjenige, dessen Handschrift sofort in jedem Werk herauszuhören ist. Man könnte demnach meinen, zwei CDs mit Mozarts Violinkonzerten fordern die Langeweile geradezu heraus. Daß dem nicht so sein muß, beweist die vorliegende Gesamtedition mit dem hervorragenden Geiger Gidon Kremer. Er präsentiert Mozarts Konzerte natürlich technisch brillant und so durchsichtig, wie man das erwartet. Aber er nutzt auch jede Möglichkeit, Kontraste herauszuarbeiten. Jeder harmonischer Wechsel erhält eine tiefere Bedeutung. Und so kommen die Konzerte einmal kindlich verspielt daher, einmal zutiefst leidenschaftlich, feine Melancholie wechselt mit rhythmisch akzentuierten, scherzhaften Passagen. Die in der Mehrzahl von Robert D. Levin geschriebenen Kadenzen und Überleitungen arbeiten mit Mozarts musikalischen Bausteinen in durchaus eigenständiger Weise, sind aber nicht von dem Bedürfnis geleitet, das ohnehin unzweifelhafte Können des Solisten herauszustellen. Sie bilden eine Auseinandersetzung mit Mozart, eine Ergänzung, vielleicht eine Art Kommentar. Es ist wohltuend, daß Gidon Kremer darauf verzichtet hat, die technisch schwierigen, dem Werk aber nicht so angemessenen Kadenzen Joseph Joachims zu verwenden.
Ein Höhepunkt der Gesamtedition ist ohne Zweifel die Sinfonia Concertante KV 364 mit Kim Kashkashian als Bratschistin. Mozart gab dem Begriff „Konzertieren" hier seine ursprüngliche Bedeutung von consertum = lat. zusammenfügen (Fischer-Lexikon „Musik") zurück: die Soloinstrumente gestalten einen Wechselgesang, necken sich, klagen miteinander, jubilieren sich zu. Besonders (an-)rührend ist der zweite Satz, das Andante.
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Format: Audio CD
Der DGG ist es zu danken, daß sie diese Konzerte in der Top-Besetzung mit Gidon Kremer und Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern in ihrer preiswerten "2 CD"-Serie wiederveröffentlicht hat. So hat der Klassik-Liebhaber die Möglichkeit, Spitzeninterpretationen aller fünf Violinkonzerte Mozarts zusammen mit der großartigen Sinfonia concertante Es-dur KV 364, in der Kim Kashkashian den Viola-Part übernommen hat, zum kleinen Preis zu erwerben. Die Digitalaufnahmen aus den Jahren 1983-1987 sind mit Abstand die besten neueren Einspielungen. Musikalisch sind sie Spitze, und technisch sind sie es, erst recht nach nochmaligem Re-Mastering im "Original-Image Bit-Processing"-Verfahren, nicht minder. Ein gutes, informatives Textbuch liegt den Aufnahmen bei, dem auch interessante Details zu den benutzten Kadenzen zu entnehmen sind. Wer die "klassischen" Gesamteditionen von Oistrach (EMI), Schneiderhan (DGG), Grumiaux/Davis (Philips) oder Isaac Sterns Einspielungen aus den 1960er Jahren besitzt, sollte sich diese moderne Alternative zulegen. Sie eröffnet ganz neue, aufregende Einblicke in die Werke.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese Aufname überzeugt durch die unbändige Musizierfreude mit der Orchester und Solist das Werk gestalten. Der Dirigent leuchtet die Partitur detailliert aus und führt die Wiener Philharmoniker agil wie ein Kammerorchester. Kremer spielt emphatisch-mitreißend und exakt mit hellem Violinton; glättender Schönklang wird vermieden.

Die Aufnahme ist sehr transparent und im Klangcharakter leicht frisch gehalten mit leuchtendem Obertonspektrum in den Streichern. Man hört hier jedes Detail. Kremers Violine ist in den Orchesterton gut integriert mit hellem, prägnanten Ton. Die Räumlichkeit ist ansprechend-natürlich.
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