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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
21
Mozart: Requiem KV 626
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. Januar 2016
Ich persönlich finde diese Version sehr ansprechend, weil sie auf den aufgesetzten, manchmal roboterhaften dramatischen Ernst mancher Interpretationen verzichtet. Mozart war bis zum Ende auch Kapellmeister an St. Stephan, einfach auch Kirchenmusiker, die Klangkörper waren gut, aber relativ klein, und es ging nicht nur darum, Höllenvisionen zu illustrieren, sondern Trost und Zuversicht zu spenden.
So erachte ich die vorliegende chorische Wiedergabe durch den ASC mit dieser kompetenten Begleitung (und natürlich adäquaten Solisten) für eine wunderbare Ausdeutung des etwas übermystifizierten Werkes.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Juli 2017
Genau wie in der Besprechung. Schöner Klang, gefühlvolle Klaviermusik für jung und alt. Anfänger und Hörprofis werden an dieser CD ihren Hörgenuss haben.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2013
Diese zweite Gesamtaufnahme des Requiems von Mozart unterscheidet sich deutlich von der ersten, quasi "revolutionären" Aufnahme von Harnoncourt, die damals fast wie ein Schock wirkte und deutlich schärfer akzentuiert war. Die neue Aufnahme von Harnoncourt wirkt hier deutlich verinnerlichter, leiser, ja fast zärtlicher. Es herrscht ein großer Ernst, umflort von einer Melancholie, die sehr berührend ist. An manchen Stellen wird Harnoncourt jetzt vielleicht sehr langsam, so dass er nicht immer der Gefahr entgeht, dass der Spannungsbogen abzureißen droht. Aber letztlich ist er als Musiker so eminent, dass er einen dann immer wieder zu fesseln versteht (man höre nur die Feindifferenzierung im Dies irae, wo er den Chor an manchen Stellen fast flüstern lässt).
Der Arnold-Schönberg-Chor zeigt einmal mehr seine große Klasse und der Concentus musicus spielt akzentuiert und sehr farbenreich. Leichte Einschränkungen zeigen sich für mich lediglich bei den (männlichen) Solisten: Finley ist mir zu wenig Bass, er müht sich mit der Tessitura und auch K. Streit ist an manchen Stellen etwas rauhstimmig und die Stimme "läuft" dann nicht leicht genug. Ganz wunderbar rein hingegen C. Schäfer im Sopran. Aber im Zusammenklang der Stimmen gelingt jezt nicht immer die große Homogenität.
In der Summe eine sehr zu empfehlende, spannende Aufführung mit nicht ganz optimaler Klangabmischung (das Orchester wirkt an manchen Stellen etwas überrepräsentiert).
15 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. September 2014
Für mich eine stimmige Aufnahme, auch mit der Übertragung auf meinen MP3 Player hatte ich keine Probleme und eine (für mich und mit meinen Kopfhörern) gute Qualtität
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am 17. September 2015
Eine wunderschöne CD - gesungen in deutschem Latein - auf der verdientermaßen das Genie Harnoncourt abgebildet ist. Ein großartiges Klangerlebnis.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Oktober 2010
Als Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren starb, hinterließ er eine seiner bewegendsten und großartigsten Kompositionen unbeendet: sein Requiem in d moll KV 626, das erst posthum unter der Federführung seiner Schüler Franz Xaver Süßmayr und Joseph Eybler vervollständigt wurde. Lange war unklar, für wen Mozart diese monumentale Trauermesse komponierte. Letzten Endes wurde sie zu seinem eigenen Tombeau.
Gleich nach seinem Tode und der Vervollständigung des Werkes erlangte die Komposition eine derartige Berühmtheit, die bis heute andauert - und das, obwohl der Komponist nur etwas zwei Drittel der Komposition selbst vornahm. Das Requiem wurde an so großen Grabsetzungen wie der Joseph Haydns aufgeführt. In den letzten Jahren hat es dementsprechend viele Aufnahmen gegeben. Die hier vorliegende Liveaufnahme des Concentus Musicus Wien unter der Leitung des mit Leichenbittermiene dreinblickenden Nikolaus Harnoncourt darf als eine der allerbesten gelten.

Besonders auffällig am Requiem sind die Dichte und die Intensität der Musik. Selbst die eigentlich in Dur stehenden Teile des Werkes wirken beklemmend und einnehmend. Schon der Beginn des Stückes, der berühmte Introitus, lässt erahnen, von welch umfassenden Leid hier gekündet werden wird. Dass Mozart über den letzten Zeilen des "Lacrimosa" eingeschlummert sein soll, ist wohl eine Legende, die aber dennoch beweist, wie beliebt allein dieser kurze Teil der Messe ist.
Die letzten vier Teile des Requiems stammen nicht mehr von Mozart selbst, hierzu hat er nur einige Skizzen hinterlassen. Die Instrumentierung dieser nachkomponierten Sequenzen steht der Meisterschaft der übrigen Teile aber in nichts nach. Besonders entrückend ist das grandiose Miteinander von Gesangssolisten, Chor und Orchester.

Der Concentus Musicus Wien spielt auf Originalinstrumenten und in Originalbesetzung. Der Klang ist lauter und rein. Harnoncourt dirigiert transparent, fesselnd und farbenreich. Typisch für ihn sind seine scharfe Akzentuierung und seine perlende, differenzierte Nuancierung. Selten hat man dieses überstrapazierte Werk derart schlank, aber dennoch packend gehört.
Hinzu kommt die phänomenale gesangliche Leistung des Arnold Schönberg Chors, der von Christine Schäfer (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Kurt Streit (Tenor) und Gerald Finley (Bass) ergänzt wird. Sämtliche Akteure harmonieren prächtig miteinander. Die Intonation ist punktgenau, der Gesang hell und klar, jedes Wort ist herauszuhören.
Und selbst derjenige, der die Worte dennoch nicht verstehen sollte, kann sie einfach im hervorragenden Booklet nachlesen, in dem auch auf die Entstehungsgeschichte des Requiems eingegangen wird. Zum Format der CD: SACD steht drauf. Damit kann ich nichts anfangen. Ich kann nur sagen, dass die Aufnahmequalität bestechend und makellos ist.

Fazit: Vielleicht die beste Einspielung von Mozarts Schwanengesang; auf jeden Fall aber die authentischste...
34 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Juni 2014
der Gott aller Mozart-Interpretationen! Besser kann ein Interpret, hier: Dirigent, es wohl nicht machen. War es das, was Mozart gemeint hat? Ich denke, ja. Und wer kann beweisen, dass es "Gott" gibt? Hanoncourt ist jedenfalls in seinem Fach einer.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. September 2014
die klangqualität hätte wirklich höher sein können. hab mir zuerst gedacht es liegt an meiner anlage, jedoch war die quali auch in
audiophiler umgebung unterdurchschnittlich. schade, bei so einem großen werk und nikolaus harnoncourt am cover hätte man sich auch einen guten tonmeister leisten können...
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Januar 2014
Harnoncourt, der stets bemüht ist, Musik zeitgemäß seiner Entstehung zu interpretieren, nähert sich hier wieder der Perfektion, die ihn auszeichnet. Den Komponisten hätte seine Herangehensweise sicherlich imponiert...
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Februar 2014
bin sehr zufrieden mit dem Artikel, es ist alles bestens, es gab keine Probleme damit, jederzeit wieder, nichts zu beanstanden,
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