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Mozart: Requiem KV 626 Enhanced

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Audio-CD, Enhanced, 26. September 2008
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Produktinformation

  • Orchester: Concentus Musicus Wien
  • Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
  • Audio CD (26. September 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Enhanced
  • Label: Dhm (Sony Music)
  • ASIN: B001FO7JV8
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
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Top-Kundenrezensionen

Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 16. Juli 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese zweite Gesamtaufnahme des Requiems von Mozart unterscheidet sich deutlich von der ersten, quasi "revolutionären" Aufnahme von Harnoncourt, die damals fast wie ein Schock wirkte und deutlich schärfer akzentuiert war. Die neue Aufnahme von Harnoncourt wirkt hier deutlich verinnerlichter, leiser, ja fast zärtlicher. Es herrscht ein großer Ernst, umflort von einer Melancholie, die sehr berührend ist. An manchen Stellen wird Harnoncourt jetzt vielleicht sehr langsam, so dass er nicht immer der Gefahr entgeht, dass der Spannungsbogen abzureißen droht. Aber letztlich ist er als Musiker so eminent, dass er einen dann immer wieder zu fesseln versteht (man höre nur die Feindifferenzierung im Dies irae, wo er den Chor an manchen Stellen fast flüstern lässt).
Der Arnold-Schönberg-Chor zeigt einmal mehr seine große Klasse und der Concentus musicus spielt akzentuiert und sehr farbenreich. Leichte Einschränkungen zeigen sich für mich lediglich bei den (männlichen) Solisten: Finley ist mir zu wenig Bass, er müht sich mit der Tessitura und auch K. Streit ist an manchen Stellen etwas rauhstimmig und die Stimme "läuft" dann nicht leicht genug. Ganz wunderbar rein hingegen C. Schäfer im Sopran. Aber im Zusammenklang der Stimmen gelingt jezt nicht immer die große Homogenität.
In der Summe eine sehr zu empfehlende, spannende Aufführung mit nicht ganz optimaler Klangabmischung (das Orchester wirkt an manchen Stellen etwas überrepräsentiert).
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Von Andre Arnold TOP 1000 REZENSENT am 12. Oktober 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Als Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren starb, hinterließ er eine seiner bewegendsten und großartigsten Kompositionen unbeendet: sein Requiem in d moll KV 626, das erst posthum unter der Federführung seiner Schüler Franz Xaver Süßmayr und Joseph Eybler vervollständigt wurde. Lange war unklar, für wen Mozart diese monumentale Trauermesse komponierte. Letzten Endes wurde sie zu seinem eigenen Tombeau.
Gleich nach seinem Tode und der Vervollständigung des Werkes erlangte die Komposition eine derartige Berühmtheit, die bis heute andauert - und das, obwohl der Komponist nur etwas zwei Drittel der Komposition selbst vornahm. Das Requiem wurde an so großen Grabsetzungen wie der Joseph Haydns aufgeführt. In den letzten Jahren hat es dementsprechend viele Aufnahmen gegeben. Die hier vorliegende Liveaufnahme des Concentus Musicus Wien unter der Leitung des mit Leichenbittermiene dreinblickenden Nikolaus Harnoncourt darf als eine der allerbesten gelten.

Besonders auffällig am Requiem sind die Dichte und die Intensität der Musik. Selbst die eigentlich in Dur stehenden Teile des Werkes wirken beklemmend und einnehmend. Schon der Beginn des Stückes, der berühmte Introitus, lässt erahnen, von welch umfassenden Leid hier gekündet werden wird. Dass Mozart über den letzten Zeilen des "Lacrimosa" eingeschlummert sein soll, ist wohl eine Legende, die aber dennoch beweist, wie beliebt allein dieser kurze Teil der Messe ist.
Die letzten vier Teile des Requiems stammen nicht mehr von Mozart selbst, hierzu hat er nur einige Skizzen hinterlassen. Die Instrumentierung dieser nachkomponierten Sequenzen steht der Meisterschaft der übrigen Teile aber in nichts nach.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
die klangqualität hätte wirklich höher sein können. hab mir zuerst gedacht es liegt an meiner anlage, jedoch war die quali auch in
audiophiler umgebung unterdurchschnittlich. schade, bei so einem großen werk und nikolaus harnoncourt am cover hätte man sich auch einen guten tonmeister leisten können...
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Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Ich persönlich finde diese Version sehr ansprechend, weil sie auf den aufgesetzten, manchmal roboterhaften dramatischen Ernst mancher Interpretationen verzichtet. Mozart war bis zum Ende auch Kapellmeister an St. Stephan, einfach auch Kirchenmusiker, die Klangkörper waren gut, aber relativ klein, und es ging nicht nur darum, Höllenvisionen zu illustrieren, sondern Trost und Zuversicht zu spenden.
So erachte ich die vorliegende chorische Wiedergabe durch den ASC mit dieser kompetenten Begleitung (und natürlich adäquaten Solisten) für eine wunderbare Ausdeutung des etwas übermystifizierten Werkes.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
der Gott aller Mozart-Interpretationen! Besser kann ein Interpret, hier: Dirigent, es wohl nicht machen. War es das, was Mozart gemeint hat? Ich denke, ja. Und wer kann beweisen, dass es "Gott" gibt? Hanoncourt ist jedenfalls in seinem Fach einer.
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Format: MP3-Download
Diese Version des Mozart-Requiem ist mit weitem Abstand die beste, die ich je gehört habe. Die Solisten und das Orchester musizieren wirklich einwandfrei. Aber was wäre dieses Requiem ohne diesen eindrucksvollen Chor?
Die wirklich außergewöhnliche reine Intonation und dieser perfekt homogene Klang des Windsbacher Knabenchores machen diese Aufnahme zu einem Hörerlebnis ganz besonderer Art!
Ich habe dieses Requiem schon oft gehört. Mit verschiedenen Chören. Aber der Klang und das Niveau dieses Ensembles ist wirklich unbeschreiblich. Irgendwie auch unvergleichlich.

Die Aufnahme selbst ist unglaublich sauber, ohne störende Geräusche.

Was noch positiv zu erwähnen wäre, ist das ausgesprochen edel gestaltete Cover der CD.

Ich kann diese Aufnahme mit bestem Gewissen weiterempfehlen!!! ...
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