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Mozart: Eine Biographie Taschenbuch – 1. März 2007

3.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Das Bild des Harlequins ließ Martin Geck nicht mehr los. Wäre es nach ihm gegangen, sein Mozart-Buch hätte den Titel „Harlequin komponiert“ getragen. „Das Schwere angenehm zu machen“, so in etwa ließe sich Mozarts Schaffen als „Aufatmen“ zwischen den deutschen Tiefsinns-Titanen Bach und Beethoven charakterisieren. Vor uns liegt „eine Darstellung von Leben und Werk auf neuestem Forschungsstand“. Nicht ohne Hintersinn unterteilt Geck sein Komponistenportrait in 27 Kapitel. Je 12 sind dem Leben und Werk gewidmet. Die drei mittleren Stücke behandeln die Ästhetik, das zentrale Kapitel schließlich lautet "Harlequin komponiert". 27 ist 3 ³, die vollkommene Zahl. Ganz der „geordneten“ Musik des Protagonisten entsprechend. Nun also doch! Gecks Wille ist geschehen.

Diese heilige Ordnung nun nicht mit einem „Sturzbach von Worten“ zu übergießen, war feste Absicht des Autors. Und doch, zu seriös sein Gegenstand. Nicht immer macht es der renommierte Musikwissenschaftler leicht, seiner fundierten tiefenpsychologischen Werkanalyse zu folgen. Speziell die schwierigen Schlusskapitel über die „Haydn-Quartette“ und die späten Sinfonien verlangen dem unbedarften Musikfreund und Notenunkundigen einiges an Fachwissen ab. Als hätte Geck geahnt, wie schwer das Vermitteln von Leichtigkeit sein kann, bat er den befreundeten Zeichner F. W. Bernstein, seine „ironisch-gebrochenen“ Karikaturen den Kapiteln voranzustellen.

Die „Reise ins Mozart-Land“ bietet mehr als nur Musik. Geck durchstreift Zeit- und Kulturgeschicht-liches, pflegt den philososophischen Diskurs, und stößt so nebenbei liebgewonnene Bösewichter wie etwa Vater Leopold von ihrem Sockel. Auch das immer wieder zu düsterem Raunen Anlass gebende „Requiem“ wird entschlüsselt. Am Ende werden wir Mozart besser kennen, diesen freiheitsliebenden und freimaurerischen Geist, der die Kunst vervollkommnete, schwerste Stoffe in hellstem Lichte erstrahlen zu lassen.

Service-Leistungen gibts obendrein. Nicht nur hält Geck eine Discografie der schönsten Mozart-Aufnahmen bereit, nein, man staune, auf den Leser wartet auch ein komplettes Köchelverzeichnis! Zusammen mit der poetischen Lebensbetrachtung Wolfgang Amadeus Mozart von Piero Melograni ist man also bestens gerüstet für das Mozartjahr 2006. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Faszinierend! (FAZ)

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Format: Gebundene Ausgabe
'Mozart. Eine Biographie' verkünden Schutzumschlag und Titelseite und führen damit sogleich in die Irre: Denn der im engeren Sinn biographische Teil, der die Chronologie von Mozarts Leben verfolgt, endet bereits nach der Hälfte des ca. 400seitigen Texts; es folgen drei Kapitel zur Ästhetik (ca. 35 Seiten) sowie 12 Kapitel zum Werk, kein systematischer Gesamtüberblick, sondern Kommentare zu wichtigen Werken bzw. Werkkomplexen.
Nun gut, eine gewisse Unschärfe im Titel, aber was soll man sich lange dabei aufhalten, wenn die launige Aufmachung des Buches (Illustrationen von F.W.Bernstein) und gefällige Kapitelüberschriften ("Genie auf dem Sprung", "Harlequin komponiert", "Ein Kapitel für Liebhaber: Die Klavierkonzerte") angenehme, sogar unterhaltsame Lektüre verheißen - und da der Autor im Vorwort vermerkt, man könne überall einsteigen, warum nicht z.B. mit dem Kapitel "Wer spricht da von Wiener 'Klassik'?" aus dem Ästhetik-Teil. Interessante Fragestellung - wie berechtigt ist dieser Begriff eigentlich, den man so leichtfertig benutzt? Ja, das will ich wissen, schlage das Kapitel auf uns lese dann z. B. auf S.236: "Während man die Gemeinsamkeit in klassizistischer Sicht gern als eine zentripedale Kraft sieht, die zur Reinheit, Eindeutigkeit und Geschlossenheit des Systems tendiert, dominieren in Wahrheit die zentrifugalen Kräfte, die von einem idealen Zentrum wegdrängen und eine Vielfalt von Mutationen hervorbringen" ...
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Format: Gebundene Ausgabe
Das ist, was Amadé Mozart, wie er seinen Namen meist selber schrieb, mit seiner Musik nach Geck geleistet hat. Das ist aber auch, was der Autor mit seinem Buch leistet. Geck ist Musikprofessor und er hat schon über andere grosse Komponisten geschrieben, so über Bach, Mendelsohn und Beethoven. Er ist mithin ein etablierter, grosser Fachmann.

Der Untertitel heisst "Eine Biographie". Das stimmt, aber es ist mehr als das. Der Reihe nach.

Der erste Teil ist die Mozart-Biographie. Geck hält sich eng an die Quellen und er berichtigt manches, was in der Mozart-Biographik, die schon kurz nach seinem Tod anhob, krumm gelaufen war. Mozart wird uns als erfolgreicher, freier Künstler präsentiert, der bis in seine Todesnacht gearbeitet hat und am Abend noch Leute zur Probe zuhause hatte. Alles ist nachvollziehbar und sehr gut lesbar.

Dann gibt es einen zweiten Teil, der sich der Musik widmet. Ich als weitgehender Laie dachte mir, dass mir das zu hoch sein würde. Aber nein, auch dieser Teil erwies sich als interessant und verständlich. Hier wird der Entstehungsgeschichte und den Aufführungsbedingungen nachgegangen und die Eigenarten der einzelnen Opern, der Klavierkonzerte und einigem anderen besprochen. Alles erscheint locker und leicht, gut recherchiert, professoral in der Übersicht und im Ausgreifen in das kulturelle und historische Umfeld, aber elegant und witzig geschrieben.

Zusammengefasst also müsste der Titel heissen: Ein Mozartbuch; sein Leben und seine Musik.

Ich kann dieses Mozartbuch allen empfehlen, selbst denen, die nur wenig mit Musik zu tun haben und nur wenig davon wissen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Titel soll, schreibt der Verfasser in seinem Vorwort, solle vorab deutlich machen, was den Leser erwarte: "eine Darstellung von Leben und Werk, auf neuestem Forschungsstand". Das stimmte schon bei Erscheinen des Hardcovers pünktlich zum Jubiläumsjahr 2006 keineswegs. Vermutlich hat Geck aus diesem Grund auf jeden noch so kleinen wissenschaftlichen Nachweis seiner Theorien verzichtet, und dem Leser stattdessen eine ungemein subjektive, daher verzichtbare Discographie mitgeliefert. "Nicht seichter, aber leichter" als sein wirklich verdienstvolles und wertvolles Bach-Opus solle diese Mozart-Vita werden, verspricht Geck. Doch die Kapitelanfänge zeigen, dass er dieses Versprechen nicht zu halten geneigt war, sondern es nur sich leicht gemacht hat. "Die These sei gewagt: Das ganze frühe künstlerische Wachstum Mozarts hat nichts von Zauberei an sich." Diese These ist nur dann gewagt, wenn der Leser auf dem Niveau von Hindercks-Kutschers 50er-Jahre-Werk "Donnerblitzbub Wolfgang Amadeus Mozart" stehen geblieben ist. Oder: "Allmählich drücken auch i h n die Schulden - den Biographen. Gern begänne er das Kapitel mit einem Blick auf die Werke - die Messias-Bearbeitung KV 572, die drei Preußischen Streichquartette KV 575, KV 589 und 590, das Klarinetten-Quintett KV 581, Così fan tutte und das Streichquartett D-Dur KV 593." Spätestens nach fünf Kapitel ist dem Leser klar: schreiben kann Geck nicht, forschen könnte er, als Professor mit Assistenten im Kreuz, das aber war ihm im Fall Mozart zu mühsam.Lesen Sie weiter... ›
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