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Mozart: Don Giovanni Box-Set

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Box-Set, 15. April 1991
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Produktinformation

  • Orchester: Wiener Philharmoniker
  • Dirigent: Wilhelm Furtwängler
  • Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
  • Audio CD (15. April 1991)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: EMI Classic
  • ASIN: B000002S2D
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 210.336 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Don Giovanni (Gesamtaufnahme) - Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker/Wilhelm Furtwangler

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Plötzlich ist alles dunkel und voller dramatischer Spannung. Die Ouvertüre zu Mozarts Oper "Don Giovanni" unter der Leitung Wilhelm Furtwänglers gleicht einem Bekenntnis zur düsteren Ernsthaftigkeit des Werks. Was sich in den knapp sieben Minuten zusammenbraut, ist einmalig. Es sind breite, aber nie verschleppte Tempi und atemberaubende Steigerungen, die schließlich die ganze Aufnahme durchziehen.

Der allgemein leichte Mozart unserer Tage ist nicht der Mozart, genauer der Don Giovanni, Furtwänglers. Das muß hier zuerst einmal festgehalten werden. Aber trotz des dunklen Grundtons ist diese Interpretation ein echter Mozart. Die breiten Tempi lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile oder Sämigkeit aufkommen, im Gegenteil. Furtwänglers Sinn steht auch hier nicht nach atmosphärischen, bunt schimmernden Seifenblasen. Er enthüllt vielmehr die ganze, fesselnde Bandbreite des "Dramma giocoso", des "lustigen Dramas". Er gräbt unerbittlich nach dem Kern des Werks, und der ist bei Furtwängler ein düsterer. War ein Don Giovanni dem Abgrund jemals näher als hier?

Neben den fabelhaften Wiener Philharmonikern, mit denen der Dirigent nach dem Krieg besonders intensiv zusammenarbeitete, und dem Chor der Wiener Staatsoper versammeln die Salzburger Festspiele eine hochkarätige Sängerriege. Der grandiose Cesare Siepi singt Don Giovanni, Elisabeth Schwarzkopf die Donna Elvira, Elisabeth Grümmer die Donna Anna. Otto Edelmann gibt Leporello, Anton Dermota den Don Ottavio, Erna Berger die Zerlina, Walter Berry den Masetto und Deszö Ernster den Commendatore. Dieses luxuriöse Ensemble ist ein wahrer Genuß.

Die Live-Aufnahme entstand am 3.
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Von vully TOP 1000 REZENSENT am 2. Februar 2003
Format: Audio CD
Zunächst eine Warnung: Wer eine normale, temperamentvolle Aufnahme erwartet, wird diese Aufnahme entsetzt zur Seite legen: Hier klingt es mehr nach Bruckner oder Wagner als nach Mozart, die Tempi sind extrem langsam, der Orchesterklang ist extrem feierlich. Dazu muß erklärend gesagt werden, dass es sich hier nicht nur um eine Live-Aufnahme, sondern sogar um eine Freilicht-Aufnahme aus der Felsenreitschule in Salzburg handelte.
Trotzdem kann man hier eine zwar sehr altväterliche, aber auch spannende Interpretation hören.
Die eigentliche Sensation sind allerdings die Sänger:
Cesare Siepi war - vielleicht mit Ausnahme von Ezio Pinza - der Darsteller des Don Giovanni überhaupt: Technisch ohne Probleme, gefährlich, erotisch und elegant in der Interpretation.
Otto Edelmann singt einen erstklassigen Leporello, souverän, saftig komödiantisch, ohne zur Witzfigur zu werden.
Wunderbar die Donna Anna der Grümmer: Verletzlich, verletzt, damenhaft, mit wundervollem Timbre und technisch in den mörderischen Koloraturen überraschend gut. Sie war vor ihrer Sängerlaufbahn Schauspielerin, und das merkt man.
Anton Dermota ist als Ottavio bis heute unübertroffen: Ihm glaubt man seine devote Haltung gegenüber der Verlobten, ohne das er zum charakterlosen Nichts verkäme. Vielmehr bietet er eine unglaublich differenzierte Darstellung.
Die Schwarzkopf in ihrer besten Rolle braucht nicht länger kommentiert zu werden: Furie und verletzte Frau in einem, unübertrefflich.
Als Masetto gab der später weltbeste Leporello sein großartiges Debut: Walter Berry.
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Format: Audio CD
Der erste Eindruck beim Hören dieser Liveaufnahme von den Salzburger Festspielen ist irritierend. Wenn man z.B. die von der "Historischen Aufführungspraxis" geprägte Aufnahme eines Gardiner im Ohr hat, mag man kaum glauben, was man hört. Extrem breite Tempi in fast allen Nummern, ein dicker, romantisierender Orchesterklang.
Wenn man aber dem ersten Impuls, die CD sofort abzuschalten, nicht nachgegeben hat, öffnet sich einem ein ganz neues Bild dieser so bekannt geglaubten Oper.
Dies nicht zuletzt durch die großartigen Rollenportraits der Sänger, im besonderen die Elvira von E. Schwarzkopf.
Allein wie sie die Arie "Ah, fuggi il traditor" piano und sotto voce beginnt, raubt einem den Atem.
Hier wird in dieser einen Phrase mehr von der Figur Elvira deutlich, als die meisten späteren Sängerinnen in der ganzen Oper zustande bringen.
Dies ist sicher eine Aufnahme für Kenner des Werkes, aber deswegen nicht weniger zu empfehlen.
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Von Ein Kunde am 24. August 2001
Format: Audio CD
Furtwängler's "Don Giovanni" Interpretation ist markant und zupackend. Das Orchester und die Solisten folgen ihm auf das Beste. Das Salzburger Ensemble (Siepi, Schwarzkopf, Berger, Dermota, Berry, Grümmer) zeigt sich ganz der Ensemblekultur verschrieben und imponiert mit wundervollen Stimmen, die bis heute ihresgleichen suchen.
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Amazon.com: 4.3 von 5 Sternen 3 Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarzkoph is just a bit less than he best self even though she thought she owned the role 26. September 2014
Von Arthur M. Lawrence - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
This is Furtwangler's 1954 third and final "live" Salzburg Don. The first from 1951 stars a snarling Tito Gobbii which every connoisseur would want even though many misunderstand his reading. Elisabetrh Grummer takes on the challenging Donna Anna in Furtwangler's 1953 Salzburg performance and as near to perfection as that role can be done. Schwarzkoph is just a bit less than he best self even though she thought she owned the role. This 1954 performance is top drawer but doesn't quite match the flair of "53. Grummer is also magnificent in the Metropoulos 1956 Salzburg Don which is available in excellent sound. So many wonderful artists rising to the challenge in a great tradition yet seldom perfect - that is the unending quest this greatest of operas presents. Arthur Lawrence 9/9/1931

Even though I have over 50 versions of this opera I have yet to hear a "classically clean" performance that doesn't go dreary - the intellectual focus just seems to be beyond any conductor
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mostly for Furtwangler fans. 28. Juli 2015
Von William Kasimer - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
This is a fine performance, but it depends upon what you want. If you're looking for Furtwangler's take on the opera, this is certainly highly recommendable. It's a relatively dark, weighty view. The sound on this recording is fine - even excellent by live 1954 performance standards.

The cast is mostly excellent - the names are familiar, so I doubt that I need to detail their strengths. Grümmer is particularly wonderful here, as always. My only quibbles are with Schwarzkopf, a singer I generally loathe (which is, of course, *my* problem), and Edelmann, who is a rather Teutonic Leporello.

But the reason I've only given this a four-star rating is that there are better ways to hear the real stars of this performance, Siepi and Grümmer. Specifically, the 1956 Salzburg performance, conducted by Mitropoulos, is available: Mozart: Don Giovanni. The sound is excellent, and Mitropoulos leads a white-hot, dramatic performance. And as for the cast, the changes are all for the better - Della Casa instead of Schwarzkopf, Corena instead of Edelmann, and Simoneau instead of Dermota. Streich vs. Berger is a toss-up.
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark and Serious Don Giovanni 6. Dezember 1998
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
Charles Rosen has pointed out that Mozart can be performed elegantly and superficially, or in a way that brings out the dark complexities of his music. This album definitely belongs in the latter category. Siepi was a great Don Giovanni, and in the absence of the Krips album (London) from the catalog this is one of the best places to hear him. The rest of the cast is wonderful, especially Schwarzkopf, Gruemmer, and Dermota. This is the most serious interpretation of the score imaginable. The recorded sound is adequate, but not much more. My copy lacks an English translation, so in addition to this you might want one of the versions that provides that (such as Giulini (EMI) or Fricsay (DG) or the new Solti (London), in descending order).
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