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Moulin Rouge [VHS]

3.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen


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Produktinformation

  • Anzahl Disks: 1
  • Produktionsjahr: 1952
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen
  • ASIN: 6301972139
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 427.022 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Diese Rezension bezieht sich auf John Hustons Film "Moulin Rouge" von 1952 nach dem gleichnamigen biografischen Roman über Henri de Toulouse-Lautrec von Pierre LaMure und hat nichts mit dem gleichnamigen Musical mit Nicole Kidman zu tun, mit dem es hier bei diversen Rezensenten offenbar Verwechslungen gegeben hat.

Die Geschichte Toulouse-Lautrecs dürfte bekannt sein:
Der durch eine Erbkrankheit und mehrere Unfälle kleinwüchsige und oft bettlägerige Sohn aus einem alten französischen Adelsgeschlecht wurde in Paris vor allem durch seine Plakate für das Moulin Rouge und zahlreiche postimpressionistische Darstellungen von Motiven aus der Halbwelt, dem Circus und sonstigen Vergnügungsstätten bereits zu Lebzeiten ein erfolgreicher und anerkannter Maler, hatte einen entscheidenden Anteil an der (Weiter)entwicklung der Farblithografie und verstarb im Alter von nur 36 Jahren an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums.

Der Film setzt 1890 mit Lautrecs (José Ferrer) ersten beginnenden künstlerischen Erfolgen ein, erzählt in einer Rückblende seine Vorgeschichte und verfolgt seinen Lebensweg dann geradlinig bis zu seinem frühen Tod.
Dabei zeichnet Regisseur John Huston ein farbenprächtiges, manchmal etwas sentimentales Bild des Paris des fin de siècle.
Künstlerisch hervorragend und ausgesprochen anspruchsvoll ist die wunderschöne Farb- und Bildgestaltung von Kameramann Oswald Morris und Farbberater Eliot Elisofon ganz im Stile von Lautrecs Bildern, die hier teilweise akribisch nachgestellt wurden - ein Stilmittel, welches später von Vincente Minnelli in "Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft" kopiert wurde.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
John Huston, eigentlich König des Film noir, hat diesen Film als farbenprächtige Technicolor-Orgie inszeniert. Darin entführt er uns in das Paris des 19. Jahrhunderts und legt seinen Fokus auf den inzwischen weltberühmten Künstler Henri de Toulouse-Lautrec, der sein aristokratisches Elternhaus verließ und sich vom Südwesten Frankreichs in die pulsierende Hauptstadt aufmachte, um dort professioneller Maler zu werden.
Toulouse-Lautrec ist kleinwüchsig und trägt sich deshalb mit allerlei Komplexen - besonders sein Verhältnis zu Frauen ist angespannt. Aber er ist ein aufmerksamer Beobachter seiner Zeit und bannt seine Eindrücke mit filigranen Zeichnungen und Malereien auf Leinwand. So wird er zum großen Chronisten dieser Epoche, hält die absurde Gleichzeitig von Arm und Reich, Elend und Glück fest, wird zu einem der Pioniere des künstlerischen Plakatdrucks.
Hier im Film hält er sich zumeist im „Moulin Rouge“ auf - einem illustren Vergnügungstempel der Reichen und Schönen, in dem das Publikum mit ekstatischen Tänzen bei Laune gehalten wird, der aber auch die Manifestation einer dekadenten, in hohem Maße sozial ungleichen Gesellschaft ist. Denn nicht unweit von dieser Unterhaltungsstätte trifft man auf blankes Elend, kämpfen mittellose Menschen ums nackte Überleben. Toulouse-Lautrec findet hier reichlich Motive für seine Bilder.
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Format: DVD
Wie schon in anderen Rezensionen beschrieben, muß man den Film erst nach etwa 5 Minuten zu bewerten beginnen.
Bis dahin gleicht er eher einer schrillen Cirkusdarstellung mit Can-Can und einem Film über ein Lokal der Pariser Halbwelt.
Danach entwickelt er sich aber zu einer sehr genau beschriebenen Biografie des Malers Toulouse-Lautrec, der durch unglückliche Umstände verkrüppelt wird.
Durch einen Treppensturz erleidet er als Kind Brüche beider Beine, die nicht mehr richtig zusammenwachsen.
Eignelich der Sproß einer hochherrschaftlihen Familie erlebt er immer wieder Enttäuschungen, wenn die Erwartungen der Menschen, die ihn zum ersten Mal sehen sich in deren Gesichtsausdruck widerspiegelt.
So flüchtet er sich, um nicht immer wieder enttäuscht zu werden in die Pariser Halbwelt.
Im Pariser Moulin Rouge bekommt er dann das Angebot, für einen Monat kostenlosen Alkoholkonsum Plakate zu malen.
Er selbst weiß das herrschaftliche Leben durchaus zu schätzen, wenn er mit einer Zufallbekannschaft, die zu einer Liebelei wird, ein Vornehmes Lokal besucht.
Diese weiß das aber ebensowenig zu schätzen, wie die Liebe des Malers zu ihr.
Die Beziehung zerbricht tragisch.
Ebenso wie die Liebe zu einer Frau, die auch vom Stande her zu ihm passen könnte.
Diese wendet sich nur aufgrund psychologischer Mißverständnisse von ihm ab und heiratet einen vornehmen Mann, den sie eigentlich nicht liebt.
Insgesamt eine tragische Figur, da der Maler nicht nur aufgrund seines Unfalls ein tragiches Schicksal hat, sondern auch noch eine Liebe zerbricht.
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