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Motorola Moto X Play Smartphone (13,9 cm (5,5 Zoll) Display, 16 GB Speicher, Android 5.1) schwarz
Kaufoptionen und Plus-Produkte
| Marke | Motorola Mobility |
| Modellname | Moto X Play |
| Mobilfunkbetreiber | Entsperrt |
| Betriebssystem | Android 5.1 |
| Mobilfunktechnologie | 4G |
| Speicherkapazität | 16 Unbekannt |
| Konnektivitätstechnologie | GPRS, UMTS, GSM, LTE, EDGE, WLAN |
| Farbe | Schwarz |
| Drahtlose Netzwerktechnologie | GSM, UMTS, Wi-Fi, LTE |
| Auflösung | 1920 x 1080 |
Info zu diesem Artikel
- Full HD Display, Corning Gorilla Glass 3
- 5 Megapixel Vorderseite Kamera; Kamerablitz: Farbkorrektur Doppel LED Blitz
- Prozessor: Qualcomm Snapdragon 615 mit 1,7 GHz Octa-Core CPU; Betriebssystem: Android 5.1, Lollipop
- SD Kartenslot; Abmessungen: 75mm x 148mm x 8,9 - 10,9mm
- Lieferumfang: Motorola Moto X Play 16GB Smartphone schwarz, USB-Kabel, Ladegerät, Garantiekarte, Kurzanleitung, Sim Removal Tool
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Produktbeschreibung des Herstellers
Das Smartphone wählen, das einen zurückliebt
Man verdient den richtigen Partner – Moto X Play ist der richtige Partner. Dank 48 Stunden Akku-Power und wasser-abweisendem Design ist es immer einsatzbereit – bei Tag und Nacht, bei Regen oder Sonnenschein. Atemberaubende Fotos und HD-Videos mit der 21-Megapixel-Kamera aufnehmen und auf dem lebendigen 5,5 Zoll-1080p-Display ansehen.
Plus: Das pure Android-Erlebnis und Moto Innovationen genießen, die vieles für einen erledigen. Moto X Play.
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Akku-Power für volle zwei TageDas Leben kennt keine Pause – und das sollte auch fürs Smartphone gelten. Bis zu 48 Stunden* unterwegs Filme anschauen, im Web surfen, spielen und vieles mehr, ohne das Smartphone mittendrin wieder aufladen zu müssen. *Alle Angaben zur Akku-Laufzeit sind Annäherungswerte basierend auf einem gemischten Standard-nutzungsprofil. Dieses Profil basiert auf Motorola-Geräten in führenden 4G LTE-Netzwerken mit hervor-ragender Netzabdeckung und berücksichtigt sowohl Nutzungs- als auch Standby-Zeiten. Für das Profil der gemischten Nutzung wurden die Werkseinstellungen verwendet, um die Akku-Laufzeit zu berechnen. Die tatsächliche Akku-Leistung variiert und ist von vielen Faktoren abhängig, dazu zählen Signalstärke, Netzwerkkonfiguration, Alter des Akkus, Umgebungstemperatur, ausgewählte Features, Geräteein-stellungen sowie sprach-, daten- und andere anwendungsspezifische Gegebenheiten. |
Aufladen in RekordzeitDer schnelle Energieschub, wenn man ihn am dringendsten braucht. Mit dem TurboPower 15 Ladegerät genügen 15 Minuten aufladen, um das Moto X Play für bis zu sieben Stunden zu nutzen.* *Akku muss größtenteils entladen sein; Aufladegeschwindigkeit nimmt mit zunehmender Aufladung ab. Ladegerät in einigen Märkten separat erhältlich. |
Wassergeschützt und sorgenfrei unterwegsWasser ist der größte Feind eines Smartphones. Daher wird das Moto X Play innen und außen von einer wasserabweisenden Beschichtung geschützt.* Verschüttete Flüssigkeiten, Spritzer oder Regen sind kein Grund mehr, das Smartphone nicht zu benutzen. *Durch die fortschrittliche Technologie der Nano-Beschichtung wird eine wasserabweisende Schicht gebildet, die dabei hilft, das Gerät vor moderatem Kontakt mit Wasser zu schützen, etwa bei versehentlichem Verschütten, Wasserspritzern oder leichtem Regen. Das Gerät darf nicht in Wasser bzw. andere Flüssigkeiten eingetaucht oder Wasserdruck ausgesetzt werden; nicht wasserdicht. |
Keinen Moment verpassenEinfach kurz schütteln, und schon ist die 21-Megapixel-Kamera einsatzbereit. Großartige, lebensechte Fotos gelingen dank schneller Fokussierung und Blitz mit Farbausgleich (CCT). Die Kamera macht automatisch HDR-Bilder – für beste Ergebnisse bei jedem Licht. Man kann sogar HD-Videos aufnehmen und jedes Detail in atemberaubender 1080p-Schärfe erleben. |
Das pure Android-Erlebnis und Moto Innovationen
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Das Smartphone erledigt esMotorola Regeln erkennt, ob man im Auto, in einer Besprechung oder zu Hause ist, und passt sich automatisch daran an. So lässt sich das Smartphone beispielsweise lautlos stellen, wenn man schläft, oder es antwortet während einer Besprechung automatisch auf wichtige Nachrichten. Es können sogar neue Orte und Aktivitäten wie beispielsweise „Büro“ oder „Schule“ hinzugefügt und Voreinstellungen festgelegt werden, die das Gerät stummschalten oder neue SMS laut vorlesen. |
Benachrichtigungen auf einen BlickMoto Infos zeigt Vorschauen für Benachrichtigungen und Updates einfach und diskret an, ohne dass man das Smartphone zuvor entsperren muss. Anstupsen genügt, um Neuigkeiten zu sehen, die mit der entsprechenden App direkt – oder später – bearbeitet werden können. Man kann sogar Musik abspielen oder stoppen, ohne das Smartphone zu entsperren. Schließlich sollte man keine großen Sprünge machen müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben. |
Agieren und das Smartphone reagiertMoto Action ist äußerst hilfreich, denn es reagiert auf Gesten. Natürlich. Instinktiv. Sofort. Man kann z. B. das Smartphone einfach kurz schütteln, um die Kamera zu aktivieren, ohne es entsperren zu müssen – so entgehen einem nie mehr die besten Fotos. Moto Action. Passt sich perfekt an. |
Mehr erledigen mit der eigenen StimmeDie Hände frei haben und das Smartphone mit der eigenen Stimme steuern: Nach dem Weg fragen, Informationen suchen oder Antworten auf Fragen erhalten – ganz ohne das Gerät berühren zu müssen. Moto Sprache ist immer bereit auf Kommandos zu reagieren und Fragen ganz diskret zu beantworten, sogar wenn man das Gerät zum Ohr führt. Und das Beste: es funktioniert, wenn man so spricht wie sonst auch. Man muss also keine „Fremdsprache“ lernen, um das Gerät optimal nutzen zu können. |
Stil und Schutz
Für Extraschutz, der nicht stört gibt es Motorola Flip Shells.*
*Motorola Shells separat erhältlich. Farben und Verfügbarkeit variieren je nach Markt.
Das neue Moto X Play
Auch in Weiß erhältlich.
Selbst designen mit Moto Maker
Farbe und Akzente des Smartphones und eine austauschbare Motorola Shell auswählen. Per Lasergravur kann man sogar einen Namen oder eine Botschaft hinzufügen lassen. Von klassischen Designs bis hin zu den aktuellsten Trends – es gibt tausende Möglichkeiten, das Smartphone ganz individuell zu gestalten und einzigartig zu machen.
Stil und Schutz.
Moto X Play, Weiß
Moto Maker
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|---|---|---|---|---|
| Kundenbewertung | 4,3 von 5 Sternen (317) | 4,1 von 5 Sternen (439) | 4,1 von 5 Sternen (247) | 4,2 von 5 Sternen (5113) |
| Preis | 96,52 € | 177,00 € | 135,00 € | 49,00 € |
| Verkauft von | mySWOOOP® GmbH | Cybertec24 | Amazon.de | handy-ankauf-online |
| Durchschnittliche Batteriesprechzeit | 11 Stunden | — | — | — |
| Zusammensetzung der Batteriezelle | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen |
| Farbe | Schwarz | Anthrazit | Cosmic Black | Schwarz |
| Verbindungstechnik | GPRS, UMTS, GSM, LTE, EDGE, WLAN | Bluetooth, USB, WLAN | Bluetooth, NFC, USB, WLAN | — |
| Maximale Auflösung der Anzeige | 1080p Full HD | — | 720 x 1600 pixels | — |
| Anzeigegröße | 5.5 Zoll | 5.5 Zoll | 6.5 Zoll | 5 Zoll |
| Bildschirmtechnologie | LCD | — | — | — |
| Artikelabmessungen | 14.8 x 7.5 x 1.09 cm | 14.65 x 7.09 x 0.83 cm | 16.39 x 7.49 x 0.85 cm | 0.8 x 7 x 14.3 cm |
| Artikelgewicht | 170 Gramm | 140 Gramm | 185 Gramm | 250 Gramm |
| Energiemenge der Lithiumbatterie | 0 Wattstunden | 3000 milliampere_hour | 18.8 Wattstunden | 2200 Wattstunden |
| Verpackung der Lithiumbatterie | Beigefügt | In Produkt enthalten | In Produkt enthalten | In Produkt enthalten |
| Speicherkapazität | 16 | 2 GB | 4 GB | 16 GB |
| Modelljahr | 2015 | 2019 | 2022 | 2015 |
| Betriebssystem | Android 5.1 | Android 9.0 | Android 10.0 | Android 8.1 |
| Auflösung des optischen Sensors | 21 Megapixel | 13 Megapixel | — | — |
| Prozessorzahl | 8 | — | — | 8 |
| Auflösung | 1920 x 1080 | — | — | 1280 x 720 |
| Telefontyp | Nano-Sim | Dual-Nano | Dual-SIM/Nano | — |
| WLAN-Kommunikationsstandard | 802.11b, 802.11n, 802.11g, 802.11a | — | — | 802.11b, 802.11g, 802.11n |
Im Lieferumfang enthalten
Produktleitfäden und Dokumente
Produktinformation
- Batterien : 1 Lithium-Ionen Batterien erforderlich (enthalten).
- Auslaufartikel (Produktion durch Hersteller eingestellt) : Nein
- Produktabmessungen : 14,8 x 7,5 x 1,09 cm; 170 Gramm
- Im Angebot von Amazon.de seit : 13. August 2015
- Hersteller : Motorola
- ASIN : B014699X9O
- Modellnummer : SM4232AE7T1
- Garantierte Software-Updates bis : unbekannt
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 233,531 in Elektronik & Foto (Siehe Top 100 in Elektronik & Foto)
- Nr. 3,948 in Handys & Smartphones
- Kundenrezensionen:
Wichtige Informationen
Sichtbare Bildschirmdiagonale
14.0 cm (6Zoll)
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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WARUM DAS MOTO X PLAY - und nicht die Konkurrenz
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Ist das Moto X Play was für euch? Das ist relativ einfach zu beantworten.
Zunächst die Preisfrage. Das Moto X Play ist ein Mittelklassehandy. Man kann auch günstiger weg kommen, wie mit dem Moto G (2015). Unter 200€ sehe ich derzeit kein sinnvolles Handy am Markt. Wenns mehr als das sein darf -vor allem in Sachen Kamera, Akku und Bildschirmgröße- dann könnt ihr zum Moto X Play greifen. Das heißt natürlich auch, dass man das X Play nur bedingt mit Galaxy S oder iPhones vergleichen sollte. Die bieten in Sachen Leistung einfach noch mehr (was meiner Meinung nach sogut wie niemand braucht) und auch etwas mehr Ausstattung. Das bezahlt man dann auch - das sollte man wissen. Das Moto X Style hingegen ist die teurere Variante, die nicht so sehr ein Preis-Leistungs-Brecher wie das Moto X Play ist.
Soviel zur Einordnung. Was gibt es für Alternativen zum Moto X Play? Viele. Nicht vergessen, man kann auch das Hochpreishandy der letzten Saison oft günstig bekommen. Statt alle aufzuzählen sage ich einfach, wann man auf jeden Fall das Moto X Play der gleichpreisigen Konkurrenz vorziehen sollte:
Motorola bietet Android-Updates, circa 2 Jahre lang, vor allem für die G- und X-Reihe. Das bekommt ihr sonst nur bei Nexus-Handys, die aber leider immer teurer werden und kein Schnäppchen mehr sind. Oder eben bei den Tophandys (zu Toppreisen). Wenn ihr also im Mittelpreissegment bleiben, eine gute Preis-Leistung haben und ein aktuelles Betriebssystem haben wollt, dann muss es (derzeit) das Moto X Play sein. Könnt ihr auf die Updates verzichten, stehen euch eine Menge Konkurrenzprodukte zur Verfügung, die es vielleicht sogar besser können.
Warum Updates als Verkaufsargument? Ich finde Updates SEHR wichtig. Es gibt mehr als eine Milliarde Android Handys und Tablets auf der Welt. 70-80% Marktanteil im Smartphonebereich weltweit sind das. Aus der Sicht krimineller Vereinigungen bzw. Hackern ist das gefundenes Fressen. Erst wenn die Plattform groß genug ist (s. Windows), ist es einen großen Aufwand wert. Android (und ja auch iOS) sind in Sachen Sicherheit aber solide gebaut. Es hat lange gedauert und es dauert auch noch etwas bis wir wirklich Probleme mit Viren, Trojanern etc. auf der Plattform bekommen. Aber wo ein Angebot (Verbreitung), da kommt die Nachfrage (Viren etc.). Die Lücken werden entdeckt und ausgenutzt werden. Jüngst haben wir eine Stagefright-Lücke, die auf fast jedem Android-Handy klafft und eine regelrechte Einladung für Hacker ist, unbemerkt das halbe Handy zu kapern. Der Code ist sogar schon öffentlich verfügbar. Ein Sicherheitsupdate muss einfach raus? Nein, das ist nicht Windows! Leider ist das ein richtig übles Problem mit den (Sicherheits-)Updates für die Android-Handys. Kein Hersteller gibt sich die Mühe die (an sich kostenlosen) Patches und (an sich kostenlosen) Betriebssystemupdates zu portieren. Man kauft ja auch schneller ein neues Handy, wenn das alte früher veraltet, nicht wahr? Eure Antivirus-Apps bringen sowieso fast nix (auch wenn es keiner glaubt, denn auf Windows ist das ja so wichtig); die Updates sind die Quintessenz der Sicherheit.
Mit Android-Versionen bekommt ihr auch neue Features: schöneres Design, verbesserte Bedienung, der Akku wird entlastet (!) und die Performance optimiert (!). Dadurch bleibt euer Handy einfach länger jung. Denn die Hardware ist nach 2 Jahren nicht wirklich veraltet - es geht schnell, ja, aber nicht SO schnell. Ganz konkret: Das neue Android 'Marshmallow' (was auf jedem Fall auf dem X Play landen wird) hat neben einer neuen Akkuspartechnik ("Doze") auch ein neues Feature für SD-Karten bereit: Diese können jetzt wie interner Speicher verwendet werden. Das heißt, eure Apps könnt ihr dann auf eure SD-Karte speichern - komplett (bisher ging das nur in engen Grenzen). Damit wird aus eurem 16GB X Play ein bis-zu-128GB X Play. Der schlaue Käufer weiß das und besorgt sich schon jetzt eine sehr schnelle (wichtig!) SD-Karte und freut sich über scheinbar unendlich viel "internen" Speicher wenn das Update kommt - und Marshmallow bekommt halt nicht jedes Handy.
Ganz bewusst nenne ich den Akku erst an zweiter Stelle. Der Akku ist riesig, und kann auch noch schnell geladen werden. Zusammen mit wenig Bloatware, reinem und aktuellem Android werdet ihr damit Laufleistungen erreichen, die nicht jedes Smartphone schafft. Wenigstens Motorola nimmt sich diesem Thema an und hört auf die Kunden. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es auch andere Handys gibt, die gut durchhalten. Vielleicht reichen einem 70% der Moto-X-Play-Akkulaufzeit ja auch, wenn das Konkurrenzprodukt dafür was anderes besser kann? Deshalb für mich hier nur das zweitwichtigstes Argument.
Zu guter letzt: Wer noch ein paar Euro drauflegt kann sich das X Play auch bei Motorola im Moto Maker kaufen und dafür einiges personalisieren, insbesondere die Gehäuse- und Akzentfarbe etc. Das bietet -soweit ich weiß- sonst auch kein anderer. (geht aber nur über den Moto Maker)
Also: Wer kein Top-Handy bezahlen will, aber die Vorzüge von Android-Updates haben will (s.o.), bleibt bei den Herstellern Motorola und Google (Nexus) hängen. Sollen es 3xx,-€ sein, bleibt nur noch das Moto X Play übrig. Wer auf Updates verzichten kann, findet bei LG und Sony -vielleicht sogar den "Chinahandys"- gute Alternativen.
Aber nun zum Handy an sich:
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WIE IST DAS MOTO X PLAY?
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Ich empfehle euch -für einen detaillierten Einblick- nicht eine Amazon-Rezension zu lesen, sondern einen der tausenden Tests. Empfehlen kann ich notebookcheck.de, die sind noch recht professionell. Besser keinem Bild-Niveau-Test vertrauen, die sind immer recht schwankend in der Qualität. Androidpit fand ich letztens auch zu reißerisch. Aber nur ein Test alleine ist etwas unscharf, besser zwei oder drei (vielleicht auch einfach nur Testvideos), damit man einen guten Vergleich hat, was das Handy gut kann und was nicht. Was ich hier nur schreiben will ist mein eigener Eindruck und die ein oder andere Information, die ihr im Test vielleicht nicht findet.
Die üblichen Verdächtigen In Kürze:
-Design: Naja ihr seht es ja, ich finde es OK, aber nicht gerade DIE Augenweide. Allerdings sieht es live auch etwas besser aus als auf den Fotos und Videos, finde ich.
-Verarbeitung: Ist top. Es ist KEIN Metall verarbeitet, aber hochwertiges Plastik. Die Rückseite ist gummiert, es liegt gut in der Hand, Gewicht angenehm. Das Display-Rahmen-Verhältnis ist auch gut. Die Power-Taste ist etwas angeraut, ganz nett, aber MEINE GÜTE warum haben die die Tasten nicht richtig fest gemacht. Sie klappern wie beim Moto G (2013), nur nicht ganz so stark. Naja ist jetzt auch nicht schlimm... aber vermeidbar
-Display: FullHD, 5,5 Zoll. Hier kann man absolut nicht meckern. In den Einstellungen könnt ihr intensive oder natürliche Sättigung der Farben einstellen. Sehr hell.
-Sprach- und Soundquali: Nur einen Monolautsprecher (einer der Schlitze ist nur Höhrmuschel), aber laut und gut verständlich. Viel telefoniert habe ich noch nicht, aber die Qualität ist gut, nur die Lautstärke (der Höhrmuschel) fand ich bisher erstaunlich gering - da muss ich nochmal nachschauen...
-Der Akku hält was er verspricht. Jetzt am Anfang habe ich ihn natürlich trotzdem schnell leergebrannt, mit 3 GB Apps installieren etc. Das Laden dauert gefühlt nicht länger als bei meinem alten Samsung Galaxy Nexus (halb so viel mAh), und hält wirklich lange. Genaues kann ich aber noch nicht sagen, da muss ich länger testen. Zeitangaben mache ich eh nicht, denn das fällt je nach Nutzer dramatisch unterschiedlich aus. Manchen reicht das einen Tag und die sind happy, anderen läuft das wohl auch mal 4 Tage bei geringer Nutzung.
-OS ist im Auslieferungszustand Android Lollipop 5.1.1 ohne Anpassungen - nur Moto Apps sind vorinstalliert (und eine Radioapp). Sonst reines Android, was ja sehr schick und simpel ist. Die Google-App-Familie ist natürlich auch schon drauf (und nur deaktivierbar, nicht deinstallierbar).
-Kamera: Gut. Wirklich nur gut, denn die Werbung und die Megapixelzahl suggerierten eine SUPER-Kamera, das ist sie aber nicht. Sie ist halt gut, nette Auflösung, scharf. Aber bei Dämmerung und Dunkelheit nur mäßig. Schneller und schöner Autofokus, simple und mächtige Foto-App die standardmäßig immer HDR-Fotos schießt. Damit werde ich sehr sehr schöne Fotos machen (habe ich auch schon)... und manchmal halt auch verwackelte/unscharfe wenn kein gleißendes Licht mithilft.
-Performance: Alles flutscht superflüssig, keine Probleme. Auch Fallout-Shelter ohne jegliche Probs. 'Hardcoregaming' mache ich mit meinen Handys aber nicht. Zwar sollte afaik alles auf dem Moto X Play derzeit laufen, aber wer anspruchsvolles (3D-) Gaming betreibt sollte besser woanders gucken. Die restliche Mehrheit wird mit dem SoC gut klarkommen.
Ein paar Besonderheiten (gute und schlechte):
-Keine Bloatware (also Apps, die keine Sau benutzt). Die paar Moto Apps sind überwiegend nützlich, aber auch nicht deinstallierbar. Aber deaktivierbar. Die wichtigsten Moto Apps sind:
-Moto-Spracherkennung. Ihr sagt "OK Moto X" (bzw. könnt ihr das frei wählen) und gebt Befehle wie bei GoogleNow. Ist in meinen Tests ca. 70% korrekt erkannt worden, was mir deutlich zu wenig ist. Wer schreit schon gerne sein Handy an (in der Öffentlichkeit wohl sowieso nicht) à la: "Moto X... MOTO X... MO---TO---ECKS!". Das VERSTEHEN (also: 'was habe ich gemeint') ist auch GoogleNow-mäßig: mal so, mal so. Meiner Meinung nach zu wenig für den Alltag, wenn ich jedes vierte oder fünfte mal eine Google-Suche starte mit "Stelle den Wecker" - seufz. Also ein witziges Gimmick, nicht wirklich alltagstauglich. Aber auch nicht so schlecht, dass man es als Schrott bezeichnen würde.
-Moto-Gestenerkennung: Gut 80% korrekt. Aber man kriegt den Dreh (wortwörtlich: zweimal Handgelenk drehen um die Kamera-App zu öffnen) gut raus. Nutze ich wirklich. Die Chop-Bewegung für das Licht wie im Moto G ist NICHT dabei. Ich bin mal gespannt, ob die noch kommt.
-Moto-Benachrichtigungen: Da keine Benachrichtigungs-LED dabei ist, leuchtet dafür bei Benachrichtungen das Display auf - mit Uhrzeit und ggf. den Nachrichten-Symbolen. Tatsächlich nützlich. Und angezeigt wird das alles (der Clou), wenn man das Handy in die Hand nimmt - also von selbst, ohne zutun. Das funktioniert überraschend gut. Find ich nützlich. Tendenziell eher zu empfindlich. Leider macht es auf einem AMOLED-Bildschirm wegen der Stromersparnis mehr Sinn als hier, aber ok.
-Moto-Regeln: Habe ich noch nicht gebraucht. Viele Regeln sind es noch nicht, die meisten brauchen auch GPS, und das werde ich wohl auch gar nicht testen wollen. Witzig: Die Regel 'Nachtruhe' macht das Handy lautlos. Kombiniert mit Moto-Sprache sieht das dann so aus: "OK Moto X, Gute Nacht!" und das Handy wünscht einem eine Gute Nacht und geht in den Nachtruhe-Modus. Putzig. Morgens anders herum. Aber wie gesagt, macht es wenig Sinn das Handy dafür mehrmals anzuschreien, weil es einen nicht verstanden hat ;). Aber witziges Gimmick.
-KEIN Gyroskop?! Hoppala, das hab ich ja nirgendwo bei meiner Recherche gelesen?! Ja, er fehlt. Beschleunigungs- bzw. Lagesensoren etc. sind aber schon an Bord. Aber ohne Gyroskop gehen keine 360° Fotos (afaik) und kein Google Cardboard! Was eine Überraschung. Sollte man wissen, denke ich... (nach meinem Schock muss ich aber zugeben, dass mir sonst nix einfällt, wo man das sonst wirklich bräuchte)
-Dafür NFC. Benutze ich aber eher noch weniger als das Gyroskop.
-NICHT wasserdicht, nur etwas "beschichtet".
-Im Auslieferungszustand noch nicht 100% Stagefright-sicher (ich denke das kommt mit dem Marshmallow-Update).
-SIM: Nano. Witzig: Es gibt einen zweiten SIM-Karten-Slot, der ist aber blockiert. Manch einer vermutet, dass die Carrier Druck ausüben, dass es keine Dual-SIM-Handys gibt. Auf jeden Fall seltsam. Ob das jemals freigeschaltet wird, muss man mal schauen. Derzeit also eher nicht DualSIM-fähig. UPDATE1: Ein User hat in den Kommentaren freundlicher Weise darauf hingewiesen, wie man den zweiten SIM-Slot nachträglich tatsächlich relativ einfach freischalten kann (eher was für technikversierte Menschen). Mehr dazu entnehmt ihr bitte dem Kommentar.
-microSD-Slot (besonders interessant wenn Marshmallow kommt)
-Lieferumfang: Kleine Packung mit Handy, Ladegerät (was Schnellladen ermöglicht) mit gleich zwei USB-Ports (nett), 1 USB-Kabel, "SIM-Karten-Slot-Öffner" (=Nadel mit Griff), "Kurzanleitungen" und Entsorgungs- und Sicherheitsblabla
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MEIN FAZIT
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Wer im Mittelpreissegment ein Smartphone braucht und Android-Updates so wichtig findet wie ich, greift hier zu. Wer sich nicht sicher ist, ob er das braucht, macht hier aber trotzdem nix falsch. Die gute Akkulaufzeit ist ein zusätzliches Argument. Insgesamt bekommt man für den Preis ordentlich was geboten. Das Design ist vielleicht nur nett, und das Fehlen des Gyrosensors hat mich negativ überrascht; die wackeligen Lautstärketasten sind geschenkt - mehr Negatives fällt mir da schon nicht mehr ein. Deshalb 5 Sterne und klare Kaufempfehlung!
Tipp für geneigte Käufer: Eine superflotte SD-Karte dazu kaufen. Mit Android-Marshmallow wird die SD-Karte wie interner Speicher behandelt und ihr könnt Apps darauf installieren. Speicherplatzprobleme ade ;)
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UPDATE 2
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Ein paar Wochen habe ich das Moto X Play jetzt im Dauerbetrieb. Und immerhin kann ich beruhigt sagen, dass ich meine Wertung nicht runterkorrigieren muss. Ein paar Ergänzungen:
- Die Akkulaufzeit pendelt sich langsam bei mir auf 2 Tage ein. Am Ende des zweiten Tages habe ich noch >15% Akku über, also kein Energiesparmodus aktiv. Ihr solltet aber nicht zu sehr darauf pochen, jeder nutzt sein Handy unterschiedlich viel. Bei mir ist es im wesentlichen Messaging, mal ein Bild machen und verschicken, Emails, Dauerinternet (WLAN und H+), mal ne Seite ansurfen, ein paar Minuten spielen am Tag, alles bei mittlerer bis hohe Helligkeit. Es ist also kein Akkuwunder, aber dennoch eine ordentliche Leistung! Zum Vergleich habe ich gerade nach 1,5 Tagen Betrieb 12% Akku durch das Display, 11% durch Mobile-Standby und 5% durch das OS selbst verbraucht. Größter Verbraucher war bei mir mit 14% mein VPN-Tunnel, der als Firewall-Ersatz dient (also sprich: Durch Internettraffic verursacht). Der Akkustand ist demnach derzeit bei 43% (ich habe es die Tage etwas weniger benutzt als sonst).
- Bei den Moto-Funktionen blieb ich dabei. Die Moto-Benachrichtungen nutze ich gerne weiterhin. Obwohl dafür ständig die Lage- und Lichtsensoren laufen müssen, scheint es keinen relevanten Einfluss auf die Akkulaufleistung zu haben. Ich schätze man hat es einfach sauber implementiert. Das doppel-drehen um ein Foto zu schießen kriege ich mit 95%iger Wahrscheinlichkeit jetzt hin, das ist mehr als OK, und möchte ich nicht mehr missen.
- Kamera: Naja! Also der Autofokus mit Tiefenschärfe funktioniert toll und macht hin und wieder wirklich herrlich schöne Nahaufnahmen. Aber hier zeigt sich, dass Megapixel als Qualitätsmerkmal Murks sind. Die Hälfte meiner Bilder ist nicht gestochen scharf, weil die Kamera sehr empfindlich auf Bewegung reagiert. Man muss schon gut still halten, nicht nur wenn sehr schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Bei noch schlechteren Verhältnissen wird es wiederum auch nicht mehr so viel schlimmer. Der "Nachtmodus" bringt allerdings auch keine Besserung. Daher sind meine Fotos entweder Top oder Flop. Etwas mehr Ausgeglichenheit wäre mir lieber gewesen. Gemessen an dem Preis finde ich, brauche ich aber nicht weiter zu meckern. Den ein oder anderen Dauerfotographen dürfte diese Info dennoch sehr interessieren, denke ich. Positives zum Schluss: Auto-HDR Funktion! Wie konnte ich nur ohne leben. Das wünschten sich manche Vollpreiskameras sogar! Man schießt ein Foto, auf dem bspw. aufgrund des Helligkeitskontrastes der Himmel weiß überstrahlt wird. Wischt man dann schnell rüber zu den letzten Fotos, sieht man noch gerade, wie das Bild geupdatet wird, und der Himmel ist wieder blau. Das sagt euch erstmal, dass die HDR-Funktion kaum mehr als 1-2 Sekunden Rechenzeit benötigt. Andererseits, dass es ein echter Mehrwert ist und die Bilder dadurch einfach an Qualität gewinnen! Damit habe ich ein paar schöne Herbstfotos mit tollen Farben geschossen (für ein Handy wirklich nicht schlecht). Der Effekt ist auch sehr dezent und keinesfalls künstlich. Wer jetzt denkt, daher komme das leichte Verwackeln, den muss ich enttäuschen: Auch die AutoHDR-Funktion auszuschalten hilft nicht gegen das leichte Verwackeln der Bilder...
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UPDATE 3
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Nachdem ich mehrmals gefragt wurde habe ich euch meine Akku-Statistik über Weihnachten 2015 hinzugefügt (unter Android 5.1.1). Zu der Zeit habe ich hauptsächlich Sachen im Internet nachgeguckt und ein bisschen Navi gebraucht.
- Einmal der Akkuverbrauch im Vollbild
- Einmal der Akkuverbrauch mit größten Verbrauchern: Firewall ohne Root werde ich ausmerzen sobald ich das Moto X gerootet habe. Hier könnte natürlich die App an sich schon prinzipiell eine schlechte Effizienz aufweisen (mein gesamter Internet-traffic wird durch die App getunnelt, evtl. funktionieren dadurch keine Wakeup-Optimierungen mehr, wer weiß)
- Display-Verbrauch im Detail: nach 50h+ auf Akku war das Display gut 3h lang an (mittlere bis maximale Helligkeit + adaptive Justierung eingestellt) was 5% des Akkuverbrauchs ausmachte
Unterm Strich hätte ich damit diesmal sogar ganze 3 Tage durchhalten können, allerdings dann nur, wenn ich es bis auf den letzten Tropfen ausgereizt hätte, was ich meistens eh nicht mache. Meine Nutzung des Moto X Play war über die Tage vielleicht etwas Internet-lastiger als sonst, aber dennoch nicht weit von meiner täglichen Nutzung entfernt. 48h hält mir der Akku im Grunde immer durch. Ziemlich solide Leistung! (Aber bedenkt, dass das von Nutzer zu Nutzer schwanken wird)
Sobald Marshmallow auf dem Moto X Play ankommt schreibe ich nochmal ein Update (ich erwarte es noch diesen Januar, denn in Canada wird es schon ausgerollt). Dann auch ohne Firewall-App, mit root, und der neuen Doze-Stromsparfunktion
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UPDATE 4
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Es ist soweit, das Marshmallow-Update wird auch hierzulande verteilt! Ich habe es jetzt seit fast einer Woche drauf. Am wichtigsten ist, dass mein Argument über Sicherheit durch aktuelle Betriebssysteme nun bestätigt wurde. Den Stagefright-Test besteht Android 6.0.0 fehlerfrei. Mit dem Update werden auch gleich einige Änderungen an den Motorola-Apps vorgenommen. Ich bin nicht sicher welche, aber scheinbar fehlt jetzt bspw. Motorola Migrate. Ansonsten fühlt sich Marshmallow toll an, die Portierung auf das Moto X ist soweit ich das bisher testen konnte fehlerfrei. Einzig manchmal habe ich einen Millisekunden-Ruckler wenn Apps aus dem Bildschirm animiert werden, das aber nur so selten, dass ich mir nicht sicher bin ob das an was ganz anderem liegt. Hier muss ich aber gestehen, dass ich die Animationsgeschwindigkeit erhöht habe, könnte auch daran liegen.
Die Doze-Funktion von Marshmallow zeigt auch ihr übriges - wenn das Handy lange unbenutzt rumliegt, geht es in einen tieferen Schlaf als zuvor. Ich denke das man das spüren kann, wodurch die sowieso gute Akkulaufleistung vom Moto X Play nochmals gesteigert wird. Viel ist es aber nicht, und es hängt nunmal auch viel davon ab, wie lange man es idlen lässt. Ansonsten gibt es zahlreiche kleine Änderungen in Marshmallow, die alle gelungen sind. Beispielsweise eine etwas übersichtlichere Methode, die Lautstärke zu verändern (Lautlos, Vibration, etc.), die in Lollipop ein wenig unintuitiv aufgebaut war. Oder generell die Hintergrund-Überwachung der App-Aufrufe um wenig genutzt Apps weniger Frequent z.B. ins Internet telefonieren zu lassen. Und natürlich volles Rechte-Management nach belieben! Aber die Marshmallow-Details könnt ihr überall im Internet nachschauen, ich bin nur hier um zu sagen, dass sich das Update definitiv lohnt und gut läuft. Und es bekommt halt längst nicht jedes Handy!
Abseits von Marshmallow gibt es sonst groß nichts zu berichten, das Handy läuft tadellos, ich habe es unterdessen auch ein wenig modifiziert: Bootloader unlocked, Custom Recovery Image und dann Stock-Rom mit Root geflasht. Ein ziemlicher Krampf in jeder Instanz, aber irgendwann ging es dann doch (z.B. ist Marshmallow nicht mehr so leicht zu rooten, da braucht man etwas Glück, auch die Custom-Rom wird beim ersten Reboot versucht wieder zurückzusetzen... man sollte also aufmerksam die Howtos lesen, sonst sitzt man lange daran...). Nach einem Werbeblocker, Root-Firewall und anderen Tweaks ist die Akku-Verbrauchs-Ansicht nun etwas mehr wie erwartet (ohne Firewall-ohne-root-App bspw.). Im Übrigen entwickele ich auf dem Handy auch selber Apps, und da macht es wie erwartet eine gute Figur. Achja, hingeschmissen habe ich es nun auch ein mal, und zwar auf Laminat aus Hüfthöhe, und es hat dabei keinen einzigen Kratzer oder eine Delle bekommen. Glück gehabt :)
Sollte nichts dazwischen kommen, ist das nächste Rezensions-Update wohl frühenstens mit Android N drauf :).
Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 13. Oktober 2015
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WARUM DAS MOTO X PLAY - und nicht die Konkurrenz
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Ist das Moto X Play was für euch? Das ist relativ einfach zu beantworten.
Zunächst die Preisfrage. Das Moto X Play ist ein Mittelklassehandy. Man kann auch günstiger weg kommen, wie mit dem Moto G (2015). Unter 200€ sehe ich derzeit kein sinnvolles Handy am Markt. Wenns mehr als das sein darf -vor allem in Sachen Kamera, Akku und Bildschirmgröße- dann könnt ihr zum Moto X Play greifen. Das heißt natürlich auch, dass man das X Play nur bedingt mit Galaxy S oder iPhones vergleichen sollte. Die bieten in Sachen Leistung einfach noch mehr (was meiner Meinung nach sogut wie niemand braucht) und auch etwas mehr Ausstattung. Das bezahlt man dann auch - das sollte man wissen. Das Moto X Style hingegen ist die teurere Variante, die nicht so sehr ein Preis-Leistungs-Brecher wie das Moto X Play ist.
Soviel zur Einordnung. Was gibt es für Alternativen zum Moto X Play? Viele. Nicht vergessen, man kann auch das Hochpreishandy der letzten Saison oft günstig bekommen. Statt alle aufzuzählen sage ich einfach, wann man auf jeden Fall das Moto X Play der gleichpreisigen Konkurrenz vorziehen sollte:
Motorola bietet Android-Updates, circa 2 Jahre lang, vor allem für die G- und X-Reihe. Das bekommt ihr sonst nur bei Nexus-Handys, die aber leider immer teurer werden und kein Schnäppchen mehr sind. Oder eben bei den Tophandys (zu Toppreisen). Wenn ihr also im Mittelpreissegment bleiben, eine gute Preis-Leistung haben und ein aktuelles Betriebssystem haben wollt, dann muss es (derzeit) das Moto X Play sein. Könnt ihr auf die Updates verzichten, stehen euch eine Menge Konkurrenzprodukte zur Verfügung, die es vielleicht sogar besser können.
Warum Updates als Verkaufsargument? Ich finde Updates SEHR wichtig. Es gibt mehr als eine Milliarde Android Handys und Tablets auf der Welt. 70-80% Marktanteil im Smartphonebereich weltweit sind das. Aus der Sicht krimineller Vereinigungen bzw. Hackern ist das gefundenes Fressen. Erst wenn die Plattform groß genug ist (s. Windows), ist es einen großen Aufwand wert. Android (und ja auch iOS) sind in Sachen Sicherheit aber solide gebaut. Es hat lange gedauert und es dauert auch noch etwas bis wir wirklich Probleme mit Viren, Trojanern etc. auf der Plattform bekommen. Aber wo ein Angebot (Verbreitung), da kommt die Nachfrage (Viren etc.). Die Lücken werden entdeckt und ausgenutzt werden. Jüngst haben wir eine Stagefright-Lücke, die auf fast jedem Android-Handy klafft und eine regelrechte Einladung für Hacker ist, unbemerkt das halbe Handy zu kapern. Der Code ist sogar schon öffentlich verfügbar. Ein Sicherheitsupdate muss einfach raus? Nein, das ist nicht Windows! Leider ist das ein richtig übles Problem mit den (Sicherheits-)Updates für die Android-Handys. Kein Hersteller gibt sich die Mühe die (an sich kostenlosen) Patches und (an sich kostenlosen) Betriebssystemupdates zu portieren. Man kauft ja auch schneller ein neues Handy, wenn das alte früher veraltet, nicht wahr? Eure Antivirus-Apps bringen sowieso fast nix (auch wenn es keiner glaubt, denn auf Windows ist das ja so wichtig); die Updates sind die Quintessenz der Sicherheit.
Mit Android-Versionen bekommt ihr auch neue Features: schöneres Design, verbesserte Bedienung, der Akku wird entlastet (!) und die Performance optimiert (!). Dadurch bleibt euer Handy einfach länger jung. Denn die Hardware ist nach 2 Jahren nicht wirklich veraltet - es geht schnell, ja, aber nicht SO schnell. Ganz konkret: Das neue Android 'Marshmallow' (was auf jedem Fall auf dem X Play landen wird) hat neben einer neuen Akkuspartechnik ("Doze") auch ein neues Feature für SD-Karten bereit: Diese können jetzt wie interner Speicher verwendet werden. Das heißt, eure Apps könnt ihr dann auf eure SD-Karte speichern - komplett (bisher ging das nur in engen Grenzen). Damit wird aus eurem 16GB X Play ein bis-zu-128GB X Play. Der schlaue Käufer weiß das und besorgt sich schon jetzt eine sehr schnelle (wichtig!) SD-Karte und freut sich über scheinbar unendlich viel "internen" Speicher wenn das Update kommt - und Marshmallow bekommt halt nicht jedes Handy.
Ganz bewusst nenne ich den Akku erst an zweiter Stelle. Der Akku ist riesig, und kann auch noch schnell geladen werden. Zusammen mit wenig Bloatware, reinem und aktuellem Android werdet ihr damit Laufleistungen erreichen, die nicht jedes Smartphone schafft. Wenigstens Motorola nimmt sich diesem Thema an und hört auf die Kunden. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es auch andere Handys gibt, die gut durchhalten. Vielleicht reichen einem 70% der Moto-X-Play-Akkulaufzeit ja auch, wenn das Konkurrenzprodukt dafür was anderes besser kann? Deshalb für mich hier nur das zweitwichtigstes Argument.
Zu guter letzt: Wer noch ein paar Euro drauflegt kann sich das X Play auch bei Motorola im Moto Maker kaufen und dafür einiges personalisieren, insbesondere die Gehäuse- und Akzentfarbe etc. Das bietet -soweit ich weiß- sonst auch kein anderer. (geht aber nur über den Moto Maker)
Also: Wer kein Top-Handy bezahlen will, aber die Vorzüge von Android-Updates haben will (s.o.), bleibt bei den Herstellern Motorola und Google (Nexus) hängen. Sollen es 3xx,-€ sein, bleibt nur noch das Moto X Play übrig. Wer auf Updates verzichten kann, findet bei LG und Sony -vielleicht sogar den "Chinahandys"- gute Alternativen.
Aber nun zum Handy an sich:
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WIE IST DAS MOTO X PLAY?
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Ich empfehle euch -für einen detaillierten Einblick- nicht eine Amazon-Rezension zu lesen, sondern einen der tausenden Tests. Empfehlen kann ich notebookcheck.de, die sind noch recht professionell. Besser keinem Bild-Niveau-Test vertrauen, die sind immer recht schwankend in der Qualität. Androidpit fand ich letztens auch zu reißerisch. Aber nur ein Test alleine ist etwas unscharf, besser zwei oder drei (vielleicht auch einfach nur Testvideos), damit man einen guten Vergleich hat, was das Handy gut kann und was nicht. Was ich hier nur schreiben will ist mein eigener Eindruck und die ein oder andere Information, die ihr im Test vielleicht nicht findet.
Die üblichen Verdächtigen In Kürze:
-Design: Naja ihr seht es ja, ich finde es OK, aber nicht gerade DIE Augenweide. Allerdings sieht es live auch etwas besser aus als auf den Fotos und Videos, finde ich.
-Verarbeitung: Ist top. Es ist KEIN Metall verarbeitet, aber hochwertiges Plastik. Die Rückseite ist gummiert, es liegt gut in der Hand, Gewicht angenehm. Das Display-Rahmen-Verhältnis ist auch gut. Die Power-Taste ist etwas angeraut, ganz nett, aber MEINE GÜTE warum haben die die Tasten nicht richtig fest gemacht. Sie klappern wie beim Moto G (2013), nur nicht ganz so stark. Naja ist jetzt auch nicht schlimm... aber vermeidbar
-Display: FullHD, 5,5 Zoll. Hier kann man absolut nicht meckern. In den Einstellungen könnt ihr intensive oder natürliche Sättigung der Farben einstellen. Sehr hell.
-Sprach- und Soundquali: Nur einen Monolautsprecher (einer der Schlitze ist nur Höhrmuschel), aber laut und gut verständlich. Viel telefoniert habe ich noch nicht, aber die Qualität ist gut, nur die Lautstärke (der Höhrmuschel) fand ich bisher erstaunlich gering - da muss ich nochmal nachschauen...
-Der Akku hält was er verspricht. Jetzt am Anfang habe ich ihn natürlich trotzdem schnell leergebrannt, mit 3 GB Apps installieren etc. Das Laden dauert gefühlt nicht länger als bei meinem alten Samsung Galaxy Nexus (halb so viel mAh), und hält wirklich lange. Genaues kann ich aber noch nicht sagen, da muss ich länger testen. Zeitangaben mache ich eh nicht, denn das fällt je nach Nutzer dramatisch unterschiedlich aus. Manchen reicht das einen Tag und die sind happy, anderen läuft das wohl auch mal 4 Tage bei geringer Nutzung.
-OS ist im Auslieferungszustand Android Lollipop 5.1.1 ohne Anpassungen - nur Moto Apps sind vorinstalliert (und eine Radioapp). Sonst reines Android, was ja sehr schick und simpel ist. Die Google-App-Familie ist natürlich auch schon drauf (und nur deaktivierbar, nicht deinstallierbar).
-Kamera: Gut. Wirklich nur gut, denn die Werbung und die Megapixelzahl suggerierten eine SUPER-Kamera, das ist sie aber nicht. Sie ist halt gut, nette Auflösung, scharf. Aber bei Dämmerung und Dunkelheit nur mäßig. Schneller und schöner Autofokus, simple und mächtige Foto-App die standardmäßig immer HDR-Fotos schießt. Damit werde ich sehr sehr schöne Fotos machen (habe ich auch schon)... und manchmal halt auch verwackelte/unscharfe wenn kein gleißendes Licht mithilft.
-Performance: Alles flutscht superflüssig, keine Probleme. Auch Fallout-Shelter ohne jegliche Probs. 'Hardcoregaming' mache ich mit meinen Handys aber nicht. Zwar sollte afaik alles auf dem Moto X Play derzeit laufen, aber wer anspruchsvolles (3D-) Gaming betreibt sollte besser woanders gucken. Die restliche Mehrheit wird mit dem SoC gut klarkommen.
Ein paar Besonderheiten (gute und schlechte):
-Keine Bloatware (also Apps, die keine Sau benutzt). Die paar Moto Apps sind überwiegend nützlich, aber auch nicht deinstallierbar. Aber deaktivierbar. Die wichtigsten Moto Apps sind:
-Moto-Spracherkennung. Ihr sagt "OK Moto X" (bzw. könnt ihr das frei wählen) und gebt Befehle wie bei GoogleNow. Ist in meinen Tests ca. 70% korrekt erkannt worden, was mir deutlich zu wenig ist. Wer schreit schon gerne sein Handy an (in der Öffentlichkeit wohl sowieso nicht) à la: "Moto X... MOTO X... MO---TO---ECKS!". Das VERSTEHEN (also: 'was habe ich gemeint') ist auch GoogleNow-mäßig: mal so, mal so. Meiner Meinung nach zu wenig für den Alltag, wenn ich jedes vierte oder fünfte mal eine Google-Suche starte mit "Stelle den Wecker" - seufz. Also ein witziges Gimmick, nicht wirklich alltagstauglich. Aber auch nicht so schlecht, dass man es als Schrott bezeichnen würde.
-Moto-Gestenerkennung: Gut 80% korrekt. Aber man kriegt den Dreh (wortwörtlich: zweimal Handgelenk drehen um die Kamera-App zu öffnen) gut raus. Nutze ich wirklich. Die Chop-Bewegung für das Licht wie im Moto G ist NICHT dabei. Ich bin mal gespannt, ob die noch kommt.
-Moto-Benachrichtigungen: Da keine Benachrichtigungs-LED dabei ist, leuchtet dafür bei Benachrichtungen das Display auf - mit Uhrzeit und ggf. den Nachrichten-Symbolen. Tatsächlich nützlich. Und angezeigt wird das alles (der Clou), wenn man das Handy in die Hand nimmt - also von selbst, ohne zutun. Das funktioniert überraschend gut. Find ich nützlich. Tendenziell eher zu empfindlich. Leider macht es auf einem AMOLED-Bildschirm wegen der Stromersparnis mehr Sinn als hier, aber ok.
-Moto-Regeln: Habe ich noch nicht gebraucht. Viele Regeln sind es noch nicht, die meisten brauchen auch GPS, und das werde ich wohl auch gar nicht testen wollen. Witzig: Die Regel 'Nachtruhe' macht das Handy lautlos. Kombiniert mit Moto-Sprache sieht das dann so aus: "OK Moto X, Gute Nacht!" und das Handy wünscht einem eine Gute Nacht und geht in den Nachtruhe-Modus. Putzig. Morgens anders herum. Aber wie gesagt, macht es wenig Sinn das Handy dafür mehrmals anzuschreien, weil es einen nicht verstanden hat ;). Aber witziges Gimmick.
-KEIN Gyroskop?! Hoppala, das hab ich ja nirgendwo bei meiner Recherche gelesen?! Ja, er fehlt. Beschleunigungs- bzw. Lagesensoren etc. sind aber schon an Bord. Aber ohne Gyroskop gehen keine 360° Fotos (afaik) und kein Google Cardboard! Was eine Überraschung. Sollte man wissen, denke ich... (nach meinem Schock muss ich aber zugeben, dass mir sonst nix einfällt, wo man das sonst wirklich bräuchte)
-Dafür NFC. Benutze ich aber eher noch weniger als das Gyroskop.
-NICHT wasserdicht, nur etwas "beschichtet".
-Im Auslieferungszustand noch nicht 100% Stagefright-sicher (ich denke das kommt mit dem Marshmallow-Update).
-SIM: Nano. Witzig: Es gibt einen zweiten SIM-Karten-Slot, der ist aber blockiert. Manch einer vermutet, dass die Carrier Druck ausüben, dass es keine Dual-SIM-Handys gibt. Auf jeden Fall seltsam. Ob das jemals freigeschaltet wird, muss man mal schauen. Derzeit also eher nicht DualSIM-fähig. UPDATE1: Ein User hat in den Kommentaren freundlicher Weise darauf hingewiesen, wie man den zweiten SIM-Slot nachträglich tatsächlich relativ einfach freischalten kann (eher was für technikversierte Menschen). Mehr dazu entnehmt ihr bitte dem Kommentar.
-microSD-Slot (besonders interessant wenn Marshmallow kommt)
-Lieferumfang: Kleine Packung mit Handy, Ladegerät (was Schnellladen ermöglicht) mit gleich zwei USB-Ports (nett), 1 USB-Kabel, "SIM-Karten-Slot-Öffner" (=Nadel mit Griff), "Kurzanleitungen" und Entsorgungs- und Sicherheitsblabla
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MEIN FAZIT
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Wer im Mittelpreissegment ein Smartphone braucht und Android-Updates so wichtig findet wie ich, greift hier zu. Wer sich nicht sicher ist, ob er das braucht, macht hier aber trotzdem nix falsch. Die gute Akkulaufzeit ist ein zusätzliches Argument. Insgesamt bekommt man für den Preis ordentlich was geboten. Das Design ist vielleicht nur nett, und das Fehlen des Gyrosensors hat mich negativ überrascht; die wackeligen Lautstärketasten sind geschenkt - mehr Negatives fällt mir da schon nicht mehr ein. Deshalb 5 Sterne und klare Kaufempfehlung!
Tipp für geneigte Käufer: Eine superflotte SD-Karte dazu kaufen. Mit Android-Marshmallow wird die SD-Karte wie interner Speicher behandelt und ihr könnt Apps darauf installieren. Speicherplatzprobleme ade ;)
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UPDATE 2
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Ein paar Wochen habe ich das Moto X Play jetzt im Dauerbetrieb. Und immerhin kann ich beruhigt sagen, dass ich meine Wertung nicht runterkorrigieren muss. Ein paar Ergänzungen:
- Die Akkulaufzeit pendelt sich langsam bei mir auf 2 Tage ein. Am Ende des zweiten Tages habe ich noch >15% Akku über, also kein Energiesparmodus aktiv. Ihr solltet aber nicht zu sehr darauf pochen, jeder nutzt sein Handy unterschiedlich viel. Bei mir ist es im wesentlichen Messaging, mal ein Bild machen und verschicken, Emails, Dauerinternet (WLAN und H+), mal ne Seite ansurfen, ein paar Minuten spielen am Tag, alles bei mittlerer bis hohe Helligkeit. Es ist also kein Akkuwunder, aber dennoch eine ordentliche Leistung! Zum Vergleich habe ich gerade nach 1,5 Tagen Betrieb 12% Akku durch das Display, 11% durch Mobile-Standby und 5% durch das OS selbst verbraucht. Größter Verbraucher war bei mir mit 14% mein VPN-Tunnel, der als Firewall-Ersatz dient (also sprich: Durch Internettraffic verursacht). Der Akkustand ist demnach derzeit bei 43% (ich habe es die Tage etwas weniger benutzt als sonst).
- Bei den Moto-Funktionen blieb ich dabei. Die Moto-Benachrichtungen nutze ich gerne weiterhin. Obwohl dafür ständig die Lage- und Lichtsensoren laufen müssen, scheint es keinen relevanten Einfluss auf die Akkulaufleistung zu haben. Ich schätze man hat es einfach sauber implementiert. Das doppel-drehen um ein Foto zu schießen kriege ich mit 95%iger Wahrscheinlichkeit jetzt hin, das ist mehr als OK, und möchte ich nicht mehr missen.
- Kamera: Naja! Also der Autofokus mit Tiefenschärfe funktioniert toll und macht hin und wieder wirklich herrlich schöne Nahaufnahmen. Aber hier zeigt sich, dass Megapixel als Qualitätsmerkmal Murks sind. Die Hälfte meiner Bilder ist nicht gestochen scharf, weil die Kamera sehr empfindlich auf Bewegung reagiert. Man muss schon gut still halten, nicht nur wenn sehr schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Bei noch schlechteren Verhältnissen wird es wiederum auch nicht mehr so viel schlimmer. Der "Nachtmodus" bringt allerdings auch keine Besserung. Daher sind meine Fotos entweder Top oder Flop. Etwas mehr Ausgeglichenheit wäre mir lieber gewesen. Gemessen an dem Preis finde ich, brauche ich aber nicht weiter zu meckern. Den ein oder anderen Dauerfotographen dürfte diese Info dennoch sehr interessieren, denke ich. Positives zum Schluss: Auto-HDR Funktion! Wie konnte ich nur ohne leben. Das wünschten sich manche Vollpreiskameras sogar! Man schießt ein Foto, auf dem bspw. aufgrund des Helligkeitskontrastes der Himmel weiß überstrahlt wird. Wischt man dann schnell rüber zu den letzten Fotos, sieht man noch gerade, wie das Bild geupdatet wird, und der Himmel ist wieder blau. Das sagt euch erstmal, dass die HDR-Funktion kaum mehr als 1-2 Sekunden Rechenzeit benötigt. Andererseits, dass es ein echter Mehrwert ist und die Bilder dadurch einfach an Qualität gewinnen! Damit habe ich ein paar schöne Herbstfotos mit tollen Farben geschossen (für ein Handy wirklich nicht schlecht). Der Effekt ist auch sehr dezent und keinesfalls künstlich. Wer jetzt denkt, daher komme das leichte Verwackeln, den muss ich enttäuschen: Auch die AutoHDR-Funktion auszuschalten hilft nicht gegen das leichte Verwackeln der Bilder...
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UPDATE 3
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Nachdem ich mehrmals gefragt wurde habe ich euch meine Akku-Statistik über Weihnachten 2015 hinzugefügt (unter Android 5.1.1). Zu der Zeit habe ich hauptsächlich Sachen im Internet nachgeguckt und ein bisschen Navi gebraucht.
- Einmal der Akkuverbrauch im Vollbild
- Einmal der Akkuverbrauch mit größten Verbrauchern: Firewall ohne Root werde ich ausmerzen sobald ich das Moto X gerootet habe. Hier könnte natürlich die App an sich schon prinzipiell eine schlechte Effizienz aufweisen (mein gesamter Internet-traffic wird durch die App getunnelt, evtl. funktionieren dadurch keine Wakeup-Optimierungen mehr, wer weiß)
- Display-Verbrauch im Detail: nach 50h+ auf Akku war das Display gut 3h lang an (mittlere bis maximale Helligkeit + adaptive Justierung eingestellt) was 5% des Akkuverbrauchs ausmachte
Unterm Strich hätte ich damit diesmal sogar ganze 3 Tage durchhalten können, allerdings dann nur, wenn ich es bis auf den letzten Tropfen ausgereizt hätte, was ich meistens eh nicht mache. Meine Nutzung des Moto X Play war über die Tage vielleicht etwas Internet-lastiger als sonst, aber dennoch nicht weit von meiner täglichen Nutzung entfernt. 48h hält mir der Akku im Grunde immer durch. Ziemlich solide Leistung! (Aber bedenkt, dass das von Nutzer zu Nutzer schwanken wird)
Sobald Marshmallow auf dem Moto X Play ankommt schreibe ich nochmal ein Update (ich erwarte es noch diesen Januar, denn in Canada wird es schon ausgerollt). Dann auch ohne Firewall-App, mit root, und der neuen Doze-Stromsparfunktion
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UPDATE 4
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Es ist soweit, das Marshmallow-Update wird auch hierzulande verteilt! Ich habe es jetzt seit fast einer Woche drauf. Am wichtigsten ist, dass mein Argument über Sicherheit durch aktuelle Betriebssysteme nun bestätigt wurde. Den Stagefright-Test besteht Android 6.0.0 fehlerfrei. Mit dem Update werden auch gleich einige Änderungen an den Motorola-Apps vorgenommen. Ich bin nicht sicher welche, aber scheinbar fehlt jetzt bspw. Motorola Migrate. Ansonsten fühlt sich Marshmallow toll an, die Portierung auf das Moto X ist soweit ich das bisher testen konnte fehlerfrei. Einzig manchmal habe ich einen Millisekunden-Ruckler wenn Apps aus dem Bildschirm animiert werden, das aber nur so selten, dass ich mir nicht sicher bin ob das an was ganz anderem liegt. Hier muss ich aber gestehen, dass ich die Animationsgeschwindigkeit erhöht habe, könnte auch daran liegen.
Die Doze-Funktion von Marshmallow zeigt auch ihr übriges - wenn das Handy lange unbenutzt rumliegt, geht es in einen tieferen Schlaf als zuvor. Ich denke das man das spüren kann, wodurch die sowieso gute Akkulaufleistung vom Moto X Play nochmals gesteigert wird. Viel ist es aber nicht, und es hängt nunmal auch viel davon ab, wie lange man es idlen lässt. Ansonsten gibt es zahlreiche kleine Änderungen in Marshmallow, die alle gelungen sind. Beispielsweise eine etwas übersichtlichere Methode, die Lautstärke zu verändern (Lautlos, Vibration, etc.), die in Lollipop ein wenig unintuitiv aufgebaut war. Oder generell die Hintergrund-Überwachung der App-Aufrufe um wenig genutzt Apps weniger Frequent z.B. ins Internet telefonieren zu lassen. Und natürlich volles Rechte-Management nach belieben! Aber die Marshmallow-Details könnt ihr überall im Internet nachschauen, ich bin nur hier um zu sagen, dass sich das Update definitiv lohnt und gut läuft. Und es bekommt halt längst nicht jedes Handy!
Abseits von Marshmallow gibt es sonst groß nichts zu berichten, das Handy läuft tadellos, ich habe es unterdessen auch ein wenig modifiziert: Bootloader unlocked, Custom Recovery Image und dann Stock-Rom mit Root geflasht. Ein ziemlicher Krampf in jeder Instanz, aber irgendwann ging es dann doch (z.B. ist Marshmallow nicht mehr so leicht zu rooten, da braucht man etwas Glück, auch die Custom-Rom wird beim ersten Reboot versucht wieder zurückzusetzen... man sollte also aufmerksam die Howtos lesen, sonst sitzt man lange daran...). Nach einem Werbeblocker, Root-Firewall und anderen Tweaks ist die Akku-Verbrauchs-Ansicht nun etwas mehr wie erwartet (ohne Firewall-ohne-root-App bspw.). Im Übrigen entwickele ich auf dem Handy auch selber Apps, und da macht es wie erwartet eine gute Figur. Achja, hingeschmissen habe ich es nun auch ein mal, und zwar auf Laminat aus Hüfthöhe, und es hat dabei keinen einzigen Kratzer oder eine Delle bekommen. Glück gehabt :)
Sollte nichts dazwischen kommen, ist das nächste Rezensions-Update wohl frühenstens mit Android N drauf :).
- ANDROID 5.1.1 (Lollipop)
- 5,5 Zoll IPS-LCD-Display mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel)
- 1,7 GHz Octa Core-Snapdragon 615-Prozessor
- 2 GB RAM (Arbeitsspeicher)
- 16 GB interner Speicher
- 3.630 mAh-Akku
- 21 Megapixel-Kamera
- Maße: 148 x 75 x 8,9-10,9 mm ; Gewicht: 169g
Arbeitsgeschwindigkeit / Performance:
Der Snapdragon 615-Octa Core-Prozessor mit 1,7 GHz von Qualcomm und die 2 GB RAM (Arbeitsspeicher) verrichten im Motorola Moto X Play einen soliden Job.
Im Großen und Ganzen läuft es recht flüssig, doch immer wieder sind hier und da klare Ruckler und Hakler zu spüren.
Auch beim Starten einer App genehmigt sich das Smartphone eine längere Denkpause.
Im AnTuTu-Benchmarktest erreicht es mit 36.472 Punkte einen, für die verbaute Hardware, sehr guten und passenden Wert.
Dennoch scheint Motorola nicht das komplette Potential aus der Verbindung Prozessor und Betriebssystem nicht ganz auszuschöpfen, denn die installierte ANDROID-Version 5.1.1 (Lollipop) läuft nur in der 32bit- und nicht in der möglichen und besseren 64bit-Variante, die auch u.a. der Prozessor unterstützt.
Von Überhitzungsproblemen, für die der Prozessor in den vergangenen Monaten bekannt wurde, kann man beim Motorola mit max. 42°C nicht sprechen.
Speicher:
Vom 16 GB großen internen Speicher, bleiben dem Nutzer nach Abzug von Betriebssystem und den vorinstallierten Apps rund 11 GB übrig, die durch micro-SD-Karten um bis zu 128 GB erweitert werden können.
Display:
Während Motorola bei den Vorgängern noch AMOLED-Displays verbaute, kommt beim Moto X Play ein IPS-LCD-Display mit 5,5 Zoll und Full HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pisel) zum Einsatz, was meiner Meinung nach und bezüglich der Technik der größte Fehler und ein echter Rückschritt ist.
Alles wird klar und scharf dargestellt.
Doch wie auch bei den Vorgängern setzt Motorola beim aktuellen Modell auf das eigentlich geniale "Active Display", welches über verpasste Anrufe oder Nachrichten im dezenten weiß auf dem Display informiert.
Diese durchdachte Technik hat außerdem den Vorteil, dass wenn man das Moto X aus der Hosentasche zieht und einen Blick drauf wirft, man sofort sehen kann, ob man einen Anruf oder eine Nachricht verpasst hat, ohne dafür das Display einschalten zu müssen.
Ein Bewegungssensor sorgt u.a auch dafür, dass diese Anzeigetechnik automatisch umgesetzt wird, sobald man das Moto X in die Hand nimmt.
Und warum nun "eigentlich geniale Active Display"? Während bei verbauten AMOLED-Displays tatsächlich nur die Pixel leuchten, die für die Informationen benötigt werden aufleuchten und der Rest komplett deaktiviert und pechschwarz bleibt und dadurch Strom gespart wird, wird bei der IPS-LCD-Technologie das komplette Display beleuchtet, was neben der weißen Schrift auch durch einen dunkelgrauen Hintergrund beim Anzeigen klar zu erkennen ist.
Durch diese verbaute Technik mit dem Active Display wird wieder mehr Strom verbraucht.
Ganz nebenbei muss man noch erwähnen, dass die Blickwinkel von schräg alles andere als gut sind, da sich ein klarer Grauschleier über das Display legt und so den Gesamteindruck trübt.
Akku:
Der Akku ist fest verbaut, dadurch ohne weiteres nicht wechselbar und ist mit seinen 3.640 mAh, in dieser Preisklasse, ein echtes Monstern, wodurch selbst Power-User einen kompletten Tag schaffen sollten.
Leute, die mit dem Smartphone gelegentlich telefonieren, E-Mails-/SMS-/WhatsApp lesen bzw. schreiben und bissl im Internet surfen, können 1,5 bis 2 Tage erreichen.
Kamera:
Die 21 Megapixel-Kamera ist, speziell für diese Preisklasse, ein echtes Highlight beim Motorola Moto X Play, kommt aber nicht an die Qualitäten des Klassenprimus Samsung Galaxy S6 (edge) heran.
Die Bilder werden scharf, detailreich, bieten dazu noch schöne und natürliche Farben.
Doch die vollen 21 Megapixel können nur im unbeliebten 4:3-Format genutzt werden. Maximal 16 Megapixel stehen im 16:9-Format zur Verfügung.
Mit 2 leichten Drehbewegungen kann man die Kamera direkt ausm Standby starten, ohne umständlich das Gerät und dann diese aktivieren zu müssen.
Handling & Verarbeitung:
Mit dem 5,5 Zoll-Display und dem großen Akku, durch den das Motorola an der dicksten Stelle rund 11 mm misst, gehört dieses Smartphone nicht zu den kompaktesten und schon gar nicht zu den handlichsten Smartphones.
Selbst mit größeren Händen ist ein Bedienen des kompletten Displays ohne umgreifen nicht möglich.
Dennoch muss man dem Moto X Play aber auch zugestehen, dass es aufgrund der abgerundeten Rückseite sehr gut und angenehm in der Hand liegt.
Außerdem bietet die auswechselbare und gummierte Rückseite einen sehr guten Grip, wodurch es nicht so leicht aus der Hand rutscht.
Während der Rahmen das Gefühl von hochwertigen Aluminium vermittelt, setzt Motorola komplett auf Plastik, bzw. Polycarbonat.
Da sich dieses dennoch sehr gut und hochwertig anfühlt und genauso verarbeitet ist, ist das kein Nachteil.
Dem Gerät ist kein Knarzen zu entlocken.
Während der Ein-/Aus-Powerbutton leichtes Spiel hat und so beim Schütteln wackelt, sitzt die Laut-/Leisewippe, besser im Gehäuse.
Beide Einheiten bieten aber sehr gute Druckpunkte.
Zudem ist der Powerbutton geriffelt, wodurch er besser von der Lautstärkewippe zu unterscheiden ist. Dennoch ist dessen Platzierung oberhalb der Wippe schlecht gewählt. Beim Moto X mit dem 4,7 Zoll-Display und somit kompakteren Maßen, mag diese Aufteilung noch gepasst haben, so bei einem solchen "Klopper" liegt der Daumen hauptsächlich auf der Lautstärkewippe.
Auf der Front verbaut Motorola, neben einer Hörmuschel, einem Licht- und Annäherungssensor, auch noch eine 5 Megapixel-Kamera für Selfies.
Wie bereits beim Punkt "Display" erklärt, steht dem Nutzer keine LED für Benachrichtigungen zur Verfügung, obwohl die Amerikaner eine in der Mitte des Hörmuschelgills verbaut hat und diese nur für kurze Zeit leuchtet, wenn der Akku komplett leer ist und dann geladen wird.
Unterhalb des Displays befindet sich ein weiterer Frontgrill, indem ein Mikrofon, sowie der Lautsprecher, der u.a. einen guten Klang bietet, verbaut wurden.
Wie von Google gewünscht, wird das Moto X Play über die 3 bekannten On-Screen-Tasten (Zurück - Home - Task-Manager) bedient.
Diese nehmen zwar bei der reinen Bedienung ein bissl Platz ein, werden aber beim Betrachten von Bildern und Videos komplett ausgeblendet.
Als positiver Nebeneffekt wird das Gerät, durch den Verzicht von Touch-Tasten unterhalb vom Display, nicht künstlich und vor allem überflüssig verlängert.
Fazit:
Mit einer UVP von 349 EUR befindet sich das Motorola Moto X Play in einem heiß umkämpften Preissegment, in dem auch schon ehemalige Flaggschiffe wie ein Samsung Galaxy S5 oder LG G3 anzutreffen sind, die teilweise eine bessere Technik bieten.
Die größenteils gleiche Technik bekommt man bereits für 269 EUR im mit 5 Zoll (Full HD) kompakteren bq Aquaris M5, das auch im Großen und Ganzen die gleiche Leistung liefert.
Mit dem Schritt die Displays der X-Reihe auf 5,5 bzw. 5,7 Zoll (Moto X Style) zu vergrößern und dabei nicht mehr auf AMOLED-Technik zu setzen, hat Motorola, meiner Meinung nach, die größten Fehler gemacht, denn das "Active Display" war immer ein geniales und vielleicht auch DAS Alleinstellungsmerkmal von den Moto X-Modellen.
Ansonsten ist es bis auf den Powerbutton sauber und hochwertig verarbeitet, bietet eine sehr gute Kamera einen großen Akku und solide Mittelklassetechnik. Doch speziell für die verbaute Technik sind 349 EUR ein Stück zu hoch angesetzt.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
-La batería está muy optimizada. Dura día y medio tranquilamente.
-La cámara hace unas fotos muy nítidas. Además la interfaz es intuitiva.
-Lleva Android casi puro, es decir sin capas de personalización del fabricante, lo cual lo hace muy fluido.
-Ya está actualizado a Marshmallow.
-Parte trasera muy ergonómica, con acabado agradable al tacto y con mucho agarre.
-Muy buen altavoz, proyecta el sonido hacia delante.
-Muy buena conectividad 4G.
Contras:
-Botonera muy apelotonadas, a veces se teclea apagar queriendo subir el volumen.
-Aun no he logrado averiguar cómo activar el LED de notificaciones, quizá no se pueda. Sólo lo vi encendido una vez que gasté toda la batería y lo puse a cargar estando apagado.
En la descripción venía un texto genérico donde apenas constaban datos. Se daba a entender que el producto estaba en muy buen estado.
La realidad es que tenía la pantalla rayada y no encendía, datos que no constaban en la descripción y que me hubiesen ahorrado la compra.
Se procede a su devolución.
Por lo que parece usan textos estándar en las descripciones de los productos y la realidad es muy diferente.
Como conclusión los productos reacondicionados dejan de ser una opción.












