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Morphin Gebundene Ausgabe – 7. März 2014

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Roman, der in seiner Wucht und Anschaulichkeit alles hinter sich lässt, was im Genre des zeithistorischen Romans üblicherweise angeboten wird. (Süddeutsche Zeitung)

Was für ein Buch! (Die ZEIT)

Ein provokanter Roman über die deutsche Besetzung Warschaus. (FAZ)

Kühn und begeisternd erzählt der Autor vom Krieg als unangenehmer Unterbrechung eines Boheme-Lebens. (Der Spiegel)

Ein mutiges Buch über einen Helden in der Männlichkeitskrise. (Deutschlandradio Kultur) --This text refers to the Taschenbuch edition.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist die herausragende Stimme der jungen polnischen Literatur. Mit seinem Roman «Morphin» (2012) gelang ihm der Durchbruch, das Buch war in Polen ein Ereignis, wurde für die wichtigsten Literaturpreise nominiert und unter anderem mit dem renommierten Polityka Passport-Preis ausgezeichnet. «Drach», 2014 erschienen, übertraf diesen Erfolg beim Publikum noch. «Tygodnik Powszechny» schrieb: «Die Klarheit dieser Erzählweise fasziniert und begeistert», und «Gazeta Wyborcza» meinte: «Ein großartiger Roman.» Szczepan Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.


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Top-Kundenrezensionen

Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT am 4. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Einen düsteren und faszinierenden Lesesog mit den Zutaten Drogenkonsum, sexuelle Begierde, Gewalt, aber auch so etwas wie Liebe entwickelt der 590-Seiten-Wälzer „Morphin“ des polnischen Schriftstellers Szczepan Twardoch.

Der Roman, der im polnischen Original 2012 mit dem renommierten Polityka-Passport-Preis ausgezeichnet worden ist, spielt im Oktober 1939 in Warschau. Die Stadt ist nach der polnischen Kapitulation eine Stadt im Besatzungszustand. Einer ihrer Bewohner ist der wankelmütige und morphinsüchtige Ulanen-Leutnant Konstanty Willemann. Er fühlt sich hin- und hergerissen zwischen der Prostituierten Salomé und seiner Familie mit Frau Helena und einem kleinen Sohn. Auch für einige andere Frauen interessiert er sich. Außerdem ist Konstanty väterlicherseits Deutscher und spricht die Sprache des Besatzers perfekt. Das macht ihn interessant für eine Widerstandsgruppe, in deren Auftrag er in der Uniform seines Vaters eine Reise in ein vom Krieg bislang unbehelligtes Budapest unternimmt.

Diese Budapest-Episode bietet einen interessanten Kontrast zu den Kapiteln davor und danach, die im düsteren, teils zerstörten und besetzten Warschau spielen. Die negativen Charaktereigenschaften Konstantys scheinen wie weggeblasen. Er verliebt sich in seine Reisebegleiterin Dzidzia und erlebt ein paar Tage voller Glück. Das legt die Deutung nahe, dass Twardoch seinen Helden nicht allein verantwortlich für sein Handeln sieht. Auch die äußeren Umstände sind es, die die Menschen zu dem machen, was sie sind.

Der 1979 geborene Autor bedient sich einer sehr rauen, direkten Sprache und schreckt auch vor Gossenausdrücken nicht zurück.
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Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 25. April 2014
Format: Kindle Edition
Die polnische Literatur ist nicht gerade ein Bereich, in dem ich mich auskenne. Außer Szczypiorskis "Die schöne Frau Seidenman" fällt mir spontan kein polnisches Buch ein, das ich gelesen habe. Umso eindrucksvoller hat sich nun Szczepan Twardoch ins Rampenlicht und auch in meine Aufmerksamkeit geschrieben. "Morphin" ist einer der bemerkenswertesten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Ich frage mich immer, wie ein 1979 geborener Schriftsteller wie Twardoch so authentisch über eine Zeit lange vor seiner Geburt schreiben kann. In diesem Fall die Zeit nach dem deutschen Überfall auf Polen, der den Beginn des 2. Weltkrieges bedeutete. Das ist auch nicht dasselbe, wie das fiktive Schreiben über die Antike oder das Mittelalter, denn diese Zeiten kennt niemand mehr aus eigener Erfahrung. Egal, wie er das macht, er macht das vorzüglich.

Warschau ist der Schauplatz des größten Teils der Handlung, wie gesagt, kurz nach der Übernahme durch die Deutschen im September 1939. Die Hauptfigur und Ich-Erzähler ist Konstanty Willemann, ein 30jähriger Lebemann halb deutscher, halb polnischer Abstammung, der vom Geld lebt, das ihm seine mittlerweile 70jährige Mutter, die er "weiße Adlerin" nennt mit ihrem Hang zur Mystik und zum Esoterischen, aus dem ererbten Vermögen zusteckt. Und er lebt nicht schlecht. Verheiratet ist er mit Hela, einer Frau, die ihn nicht liebt, die beherrscht und pflichtbewusst ist, fast ein wenig asexuell, geprägt durch ihren Vater, einen Nationaldemokraten, der Konstanty hasst. Mit Hela hat er auch einen kleinen Sohn.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
...das mich im letzten halben Jahr gepackt hat. - Seit einigen Jahren kenne ich Polen, bereise ich vor Ort und in der Literatur dieses Land. Morphin ist ein Blick auf Polen und Europa, in dem gestern und heute, sprachlich - noch in der Übersetzung genial, - ohne Tabu und falsche Rücksichten miteinander verknüpft werden. - Twardoch ein Literat in der Verwandtschaft von Bruno Schulz ein Sprachkünstler eigener Art.
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Format: Gebundene Ausgabe
Großartiges Buch mit kleinen sprachlichen Ungenauigkeiten. Damals gab es unseren postmodernen Slang ("Wie jetzt?") noch nicht. Cappuccino gab es in Budapest vielleicht als österreichischen Kapuziner. Strumpfhosen werden hin und wieder erwähnt, aber dieses Kleidungsstück kam erst in den 50er Jahren auf. Jedenfalls in der im Buch gemeinten Form. Man weiß nun nicht, ob schon das polnische Original diese am Ende doch nicht sehr störenden Unschärfen enthält oder ob der Übersetzer seinen Anteil daran hatte. Zuständig für solche Korrekturen sind die Lektoren, ob polnisch oder deutsch. Wie auch immer, ein großartiges Buch!
vistran
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Von Michel am 2. Januar 2015
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Für einen "nicht Polen" ist es nicht unbedingt leicht diesen Roman zu lesen der aus einer äusserst schwierigen Zeit der Geschichte Polens berichtet. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen
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Format: Taschenbuch
Twardoch hat einen intensiven Roman geschrieben. Vor der Kulisse des von den Deutschen besetzten Warschaus 1939 irrt der Protagonist Kostek in einem 600 seitigen Bewusstseinsstrom zwischen inneren und äußeren, psychologischen und politischen Fronten hin und her. Die Sprache ist intensiv und anstrengend, als Leser hängt man in Kosteks Gedankenwelt fest. Sätze wiederholen sich, Gedanken verheddern sich, eines wird gedacht, etwas anderes wird gesagt. So ein Text kann leicht nerven, aber Twardoch schafft es in dem Wirrwrar aus Lügen, Morphin, Huren, Krieg, Angst und Mut einen Rhythmus zu finden, der den Leser gefangen hält.
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