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Morgenrot: Roman Taschenbuch – 8. Dezember 2009

2.7 von 5 Sternen 195 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Interview mit Tanja Heitmann ??ber das Schreiben: Jetzt reinlesen [0kb PDF]

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Pressestimmen

"Ein sinnlich-erotisches Abenteuer." (Bunte)

Klappentext

"Ein sinnlich-erotisches Abenteuer." Bunte

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Format: Gebundene Ausgabe
Zur allererst muss ich mal etwas loswerden: Ich bin froh, das Buch gekauft und gelesen zu haben, trotz der schlechten Bewertungen, die mir hier und anderswo widerfahren sind. Ich hätte sonst womöglich eine wirklich tolle und spannende Geschichte verpasst. Denn genau das ist "Morgenrot" für mich. Eine untypische Liebesgeschichte, keine stereotypischen Protagonisten, eine ungewöhnliche Handlung, ein skurriler Schreibstil der Autorin und eine Handlung, die mich auch über 480 Seiten hinweg unterhalten konnte...

Das Cover ist wirklich toll gemacht, aber wie der Klapptext führt dies leider zu einigen Missverständnissen und Fehlkäufen beim Leser. Denn es handelt sich nicht um die Vampirgeschichte, die man eigentlich erwartet. Adam ist kein Vampir, sondern ein unsterblicher Mensch, der sich sein Inneres mit einem Dämon teilen muss und deswegen einige Privilegien geniest, hingegen aber auch, was sein Seelenheil betrifft, Abstriche machen muss. Er trinkt Blut, ist unsterblich und wunderschön. Eigentlich kennzeichnend für einen Vampir; trotzdem ist er keiner. Und da kann man jetzt auch der Autorin keinen Vorwurf machen, wenn der Verlag etwas anderes suggerieren will, mit einem Spruch a la "Kann man einen Vampir lieben?" Denn was Adam und einen Vampir unterscheiden, wird schnell klar, wenn man die ersten 100 Seiten liest. Es geht hier nicht um Bluttrinken, sondern dem ständigen Wünschen des Dämons nachzukommen. Im Fall von Adam und Lea geht es darum, dass sein Dämon auch gern in ihren Körper ansässig werden will. Und ein Großteil des Buches setzt sich mit diesem ständigen Konflikt auseinander. Erschwerend kommt hinzu, dass Lea sich Hals über Kopf in ihn verliebt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wahrscheinlich gehöre ich auch zu denjenigen, deren Erwartungen von Anfang an zu hoch waren. Der Einband sprach mich sofort an und auch der Text auf dem Buchrücken klang wirklich interessant. Doch schon nach den ersten zwanzig Seiten überlegte ich andauernd, ob ich das Buch nicht zur Seite legen sollte.

Das Buch ist einfach nur konfus, unverständlich und auf ein momentan populierendes Muster zugeschnitten, überschreitet dieses nur selten, und dann so pervers, dass mir fast schlecht geworden wäre. Denn viele Absätze des Romans entlockten mir beim Lesen ein Déja-vu, kam es mir doch SEHR bekannt vor.

Bestes Beispiel dafür sind die beiden Hauptfiguren, Lea und Adam.
Lea ist mir total unsympatisch. Sie ist Studentin, Anfang 20 und verbringt gerade ein Auslandssemester (wo eigentlich genau???) an einem wirklich sehr ungemütlichen Ort - ihre Wohnung ist ein kleines, überheitztes Zimmer in einem dieser Betonklötze, mitten in einer dreckigen, von skurillen Figuren bevölkerten Stadt. Alles ist dort voller grauem Schneematsch, kalt, dunkel, grau, mit Abgasen verpestet und die Passanten scheinen Lea alle vom ersten Augnenblick an böse zu mustern. Lea hat keine Freunde und wirkt auf mich immer leicht depressiv und absolut verkrampft. Naja, eines Tages lernt sie in der Villa ihres Professors Adam kennen, einen schönen, aber distanzierten jungen Mann, in den sie sich auf den ersten Blick verguckt. Adam scheint sie erst kaum wahrzunehmen, doch nach ein paar Tagen wacht Lea nachts auf und erblickt Adam neben ihrem Bett (aahhh! Erstes Déja-vu!). Doch wenn man jetzt auf einen Edward hofft, hofft man vergebens. Adam ist blutverschmiert, vielleicht nach einem Mitternachtsmahl?
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Kennt ihr das Sprichwort "Don't judge a book by its cover"? Nun, in diesem Fall trifft es zu, wenn auch im umgekehrten Sinne. Das Cover ist klasse gelungen, das Buch hingegen ist nicht.
Die Story ist nicht schlüssig. Die Autorin führt Charaktere ein, ohne sie näher zu beschreiben und lässt sie dann irgendwo im Nirvana verschwinden, ohne dass sie für die Geschichte wirklich tragend oder wichtig gewesen wären. Sie reiht irgendwelche Geschehnisse aneinander an, ohne sie miteinander zu verzahnen.

Man kann sich mit den Charakteren nicht identifizieren. Ihnen fehlt ganz einfach die Tiefe. Sie sind oberflächlich und ihre Reaktionen und Gedanken teilweise regelrecht abstrus. Die "Heldin", die keine ist, ist farblos und hat kein Rückgrat. Auch wenn sie die Autorin als emanzipierte Frau bezeichnet, verhält sie sich wie ein dummes, kleines, hilfloses Weibchen und tut, was der ebenfalls absolut farblose und langweilige Dämon-Vampir-und was weiß ich noch - Mann von ihr gerade haben will.

Die Handlungsorte schweben irgendwo im undefinierbaren Raum. Man weiß nicht, wo die Geschichte spielt. Und dass die Heldin ein Auslandsstipendium antritt, ohne sich in der Landessprache verständigen zu können, das muss einem erst einmal einfallen!

Die fehlende Story mit enttäuschendem Schluss (aber bis dahin hatte ich auch keine gesteigerten Erwartungen mehr)versucht die Autorin durch wortreiche wiederholte Umschreibungen ein und derselben Sache zu kaschieren. Dabei ist ihre Wortwahl oftmals prätentiös und übertrieben. Hier wurde zu angestrengt versucht, poetisch zu klingen. Das Ergebnis brachte mich jedenfalls des öfteren dazu, laut herauszulachen.
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