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am 19. Februar 2013
ist zwar durchaus möglich oder Tatsache, allerdings einige Details erscheinen sehr weit hergeholt. Prinzipiell guter Blog, aber zeitweise langatmig, vor allem wenns um die Gedanken der Komissarin geht, werden zwar "Seiten gemacht", es bleibt aber alles sehr schwammig. Soo ungenau oder unvollständig denken Menschen?
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„Als Johann Georg Hollerer am Samstagmorgen einen ersten Blick aus dem Küchenfenster auf die verschneite Hauptstraße von Liebau warf, hatte er eine Vision. Aus dem dichten Schneetreiben manifestierte sich ein asiatischer Mönch, der nur mit einer dunklen Kutte und Sandalen bekleidet war. Sein fast kahler, feuchter Schädel glänzte im trüben Morgenlicht. Langsam schritt er an Hollerers Küchenfenster vorbei Richtung Kirchplatz."
Ein Zenmönch am Sonntag vormittag in dem kleinen badischen Dorf Liebau. Das hat es noch nicht gegeben, das erregt Aufsehen und ruft den Dorfpolizisten auf den Plan. Der bemerkt, dass der Mönch verletzt ist, aber der Mönch beantwortet die Fragen des Polizisten nicht. Als er einfach weiter hinein in den verschneiten Schwarzwald läuft, nur mit Sandalen und einer dünnen Kutte bekleidet, wird die Kripo in Freiburg alarmiert.
Das versaut der Kommissarin Louise Boni den freien Sonntag, denn ihr Chef, dem sie sowieso ein Dorn im Auge ist, beauftragt sie, der Sache nachzugehen. Eigentlich reine Routine, denken alle. Bis zwei Polizisten erschossen werden. Und damit gerät ein Fall ins Rollen, der nicht nur die Freiburger Kripo, sondern auch ihre Kollegen jenseits der Grenze in Moulhouse beschäftigt.
Bottinis erster Roman beginnt ruhig, wie eine Meditation. Er ist alles andere als ein Action-Thriller, aber spannend bis zur letzten Seite. Die Kommissarin Boni hat nicht nur einen komplizierten Fall am Hals, sie hat außerdem ein Alkoholproblem. Und deshalb wird sie bald von der SoKo, die die Morde aufklären soll, ausgeschlossen. Doch so leicht gibt sie nicht auf ...
Kommissare haben immer persönliche Probleme in neueren Krimis, das scheint eine Anforderung des Genres zu sein. Selbst in der heftigsten Schießerei pflegen sie ihre eingebildeten oder echten Wehwehchen, so dass ich mir manchmal die hardboiled Machos von früher zurückwünsche. Doch obwohl Bottini dieser Genreanforderung folgt und auch in seinem Schluss eher „modischen" Trends folgt, gelingt es ihm doch, den gängigen Klischees zu entkommen. Sein Roman ist auch ein Entwicklungsroman und die Person der Kommissarin ist fast spannender als der ganze Mordfall. Dazu kommt eine gekonnte Sprache, leicht hingeworfene, aber nie triviale Beschreibungen.
Wenn der Roman ein Manko hat, dann höchstens, dass es auf den ersten Seiten manchmal etwas unglaubwürdig ist. Dass ein Bürgermeister eines verschlafenen Dorfes wegen einem Mönch gleich die Polizei holt, das eine Kommissarin unentwegt an einen Kinderschänder denkt, den sie erschießen musste, das erschien mir beim Lesen doch etwas weit hergeholt.
Aber das sind nur die ersten Seiten und an dem Rest der Geschichte finde ich wirklich nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Ein rundum gelungenes Debüt, Daumen hoch.
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am 17. Dezember 2015
In einem kleinen Ort, nordöstlich von Freiburg, taucht plötzlich ein asiatischer Mönch auf, welcher nur in Sandalen und einer Robe durch den Schnee irrt.

Niemand kennt ihn, niemand weiß, woher er kommt oder wohin er will. Eines ist jedoch von Anfang an klar: Er hat eine Wunde an der Stirn und scheint auf der Flucht.

doch vor wem? Was bereitet ihm solche Angst, dass er unbedingt weg will?

Hauptkommissarin Louise Boni von der Freiburger Kripo soll herausfinden, was passiert ist und kommt einem Verbrechen auf die Spur, welches sie selbst so vermutlich nicht mal erwartet hätte.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein paar Probleme hatte, mich mit dem Schreibstil des Autors anzufreunden. Zudem fand ich es wirklich schade, dass das Thema Buddhismus fast völlig in den Hintergrund geraten ist.

Der Mönch als Charakter selbst hat mir gut gefallen und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie er durch Schneelandschaft streift, auf der Suche nach Hilfe, obwohl er niemandem wirklich vertraut.

Mit Luise Boni bin ich.. irgendwie gar nicht richtig warm geworden. Sie war mir - und irgendwie klingt das ein wenig komisch, wenn ausgerechnet ich das sage - manchmal irgendwie zu .. negativ eingestellt. Ihre Lebenskrise, ihr Alkoholproblem und ein.. nennen wir es, einen fatalen Moment während einem ihrer letzten Einsätze, Männerprobleme.. all das war mir irgendwie manchmal ein wenig .. too much.

Die Storyline an sich fand ich eigentlich ganz gut, wenn auch wie gesagt, der Buddhismus keine große Rolle gespielt hat und der Titel dadurch vielleicht ein wenig irreführend ist.

Es ist .. im Grund ein typischer Krimi. Eine Handlung, die zwar Spannung aufweist, aber dennoch ist es meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig.

Das letzte Drittel hat sich ziemlich gezogen und ich fand es schade, dass der am Anfang erwähnte Mönch so gut wie gar keine Bedeutung mehr hatte.

Es war irgendwie eher so ein "Man will ihn nicht lesen, aber man muss." - Krimi, so leid es mri gerade tut das sagen zu müssen.

Die Charaktere blieben oberflächlich und die Probleme der Hauptprotagonistin haben einen größere Rolle gespielt, als das Verbrechen an sich, zumindest was mein eigenes Empfinden angeht.

Das Thema Buddhismus und Kinderhandel hätten durchaus ein wengi mehr hervorgehoben werden können.

Es ist wie gesagt ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss oder nicht lesen will, aber lesen muss. Nehmt es wie ihr mögt oder macht euch ein eigenes Bild, ich war etwas enttäuscht und irgendwann auch einfach nur noch von der Protagonistin genervt.
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am 10. Juli 2008
Dieser Erstling hat noch seine Längen und Unzulänglichkeiten, aber ich sehe eine Entwicklung, die dazu führt, daß ich mehr lesen möchte.

Keine actiongeladene, blutspritzende Geschichte ist hier der Hintergrund, sondern es ist ein sich ruhig entwickelnder Krimi in Süddeutschland mit einem großen Geflecht an menschlichen Beziehungen innerhalb der Polizeitruppe.

Am Anfang begleitet man über viele Seiten einen Mönch, der barfuß durch den Schnee wandert und dabei beobachtet wird. Man kann viele Seiten damit interessant füllen ohne das etwas passiert.

Dann werden einem die involvierten Polizeibeamten nähergebracht und die eigentliche Hauptfigur Louise ist und bleibt mit all ihren Macken unsympathisch. Lebenskrise, Kinderschänder im Dienst erschossen, Männerprobleme, Alkoholikerin.

Es ist für mich eine interessante Erfahrung ein Buch gut zu finden, obwohl die Hauptfigur unsympathisch ist und ich glaube auch, daß der Autor nie gewollt hat hier eine Frau darzustellen, die man trotz/wegen ihrer Schwächen liebt.

Ein bißchen mehr Recherche zu dem ein oder anderen Thema (Kinderhandel - der mir zu schnell oder flach abgehandelt wurde und Buddhismus) hätte nicht geschadet.
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am 24. März 2008
Genau genommen hat dieser Kriminalroman wenig mit "Zen" zu tun, wie man angesichts des Titels meinen könnte. Zwar spielt die Handlung zum Teil in einem Zen-Kloster, doch hätte dieses ebenso gut ein christliches sein können, für die Handlung hätte dies keinen Unterschied gemacht - nur dass sich "Zen" vermutlich eben besser verkauft. Denn auch wenn ein Zen-Mönch während eines Teils des Buches durch die südbadische Landschaft läuft, haben doch weder er noch sein Kloster letztlich mit der Handlung zu tun. Vermutlich zelebriert Bottini hier nur seine jahrelange im Klappentext vermerkte Ausbildung in Kung Fu.

Es geht in dieser Geschichte vielmehr um Kinderhandel im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz. Unter dem Mantel der Organisation "Asile d'enfants" werden offenbar lukrative illegale Geschäfte mit Kindern aus asiatischen Ländern abgewickelt.

Im Zentrum des Geschehens steht Hauptkommissarin Louise Boni, die offenbar den finalen Todesschuss eines Gewalttäters nicht verkraftet hat und sich in den Alkoholkonsum flüchtet. Und vielleicht liegen die Meriten Bottinis mehr in der Schilderung dieser Person als in der manchmal verwirrenden und in die Länge gezogenen Handlung. Selten ist auch, dass ein männlicher Autor eine weibliche Hauptprotagonistin entwirft. Ein gewiss nicht einfach Unterfangen, sich in die Gefühlswelt und Gedanken einer Frau zu versetzen, die nicht nur den durch sie bewirkten Tod eines Gewalttäters nicht verwindet, sondern deren Ehe auch gerade gescheitert ist.

Psychologisch nicht ungeschickt (der Autor hat sich während seines Studiums laut Klappentext in Nebenfach auch mit (Werbe-) Psychologie beschäftigt) wird auch die früh zerbrochene Ehe ihrer deutsch-französischen Eltern in die Geschichte eingewebt. Erstaunlich und überraschend kenntnisreich gerät Bottini die Beschreibung der zunehmenden Abhängigkeit Louise Bonis vom Alkohol.

Doch trotz knapp 400 Seiten bleiben diese vielen guten Ansätze überwiegend unvollendet. Vermutlich konnte sich Bottini nicht entscheiden, ob er einen Kriminalroman oder einen spannenden psychologischen Gesellschaftsroman schreiben wollte. Viel hilft eben nicht immer viel und weniger ist manchmal mehr - jedenfalls im Kunstbetrieb.

Fazit: Viele gute, spannende Ansätze eines talentierten Autors, dem man einen versierteren Lektor zur Seite wünschen würde.
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am 9. September 2005
Durch Zufall ist mir dieses ungewöhnliche Buch in die Hände gekommen, und ich bin im nachhinein sehr dankbar dafür! Ich kenne Freiburg nicht, aber das spielt auch überhaupt keine Rolle. Die Kommissarin habe ich trotz ihrer Lebenskrise schnell ins Herz geschlossen (auch wenn ich ab und zu anders gehandelt hätte...), die Handlung ist immer spannend, die Charaktere sind realistisch und gut gezeichnet. Endlich mal wieder ein deutscher Autor, der nicht "neo-kulturell" abgehoben schreibt, sondern einer, der in der Lage ist, einen atmosphärisch schönen und herrlich spannenden Krimi zu schreiben! Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der Louise Boni!
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am 15. Januar 2016
Das Buch war schon etwas zerlesen, als es mir während der Eröffnungsvorbereitungen für meine Bücherei in die Hände fiel. Meiner Ansicht nach zurecht.
Louise ist Kommissarin, Einzelgängerin und Alkoholikerin. Als Mann hätte die Figur Harry Hole heißen können. Unerbittlich gegen sich selbst, ihre Kollegen und die Täter. Mitfühlend bei den Opfern, liebeshungrig und immer wieder dieser Durst nach Alkohol. Louise ist logisch aufgebaut, ebenso die Handlung logisch und überraschend.
Ein Buddhisten-Mönch, bekleidet nur mit Kutte und Sandalen, kommt im Januar in den Ort Liebau bei Freiburg. Er ist verletzt, hungrig und friert - und bringt durch sein bloßes Erscheinen die Menschen in Aufruhr. Auch sein Weg wird skizziert, bis er irgendwann zur Nebenfigur wird und dann beinahe ganz aus der Handlung verschwindet. Die Grenznähe zu Frankreich und die fehlende Zusammenarbeit zwischen den Behörden beider Länder wird ins Licht gerückt. Doch eigentlich geht es um etwas ganz anderes, das den Mönch an die Seite drückt.
Ein spannendes Buch, das wenig Längen aufweist. Kurzweilig ist es und auch der Lektor / die Lektorin haben ihre Arbeit getan. Gutes Handwerk.
Ein Buch, das ich empfehlen kann.
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am 19. Oktober 2004
Ich liebe diesen Kriminalroman. Er ist so ruhig und intensiv, nicht wie das, was heute üblich ist. Man kann mit den Figuren leben und leiden. Vor allem mit Louise, über die man wirklich nachdenken kann, sie ist so vielschichtig und tief. Am Anfang stehen mehr die Rätsel, dann setzt eine Spannung ein, die bis zum Schluss immer intensiver wird. Die Lösung ist hart und realsistisch. Ich habe schon mehrere sehr positive Kritiken in den Medien gesehen und gehört und kann nur zustimmen. Dieses Buch hat viel Kraft, wenn man es auf sich wirken lässt.
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am 8. Oktober 2008
Louise Boni, Hauptkommissarin der Freiburger Kripo, hat es zunächst mit einem asiatischen Mönch zu tun, der durch die schneebedeckte Schwarzwaldlandschaft unweit Freiburgs läuft - offenbar auf der Flucht und ohne jedes Vertrauen in den Nächsten. Aus diesem verwirrenden und verstörenden Prolog, der mit großer Ruhe und mit Bedacht geschrieben ist, entspinnt ein Kriminalfall, der mehr und mehr an Fahrt gewinnt und den Krimi gehöriges Tempo verleiht.
Leider gibt dabei auch die ein oder andere Bremse: Rückblenden zu einem früheren Fall sind leider nicht immer homogen oder motiviert in den Plot eingeflochten, auf das ein oder andere Klischee hätte sicher auch verzichtet werden können.
Schön dagegen (und das ist die Gefahr der sog. Lokalkrimis): Ortskenntnisse oder gar Lokalpatriotismus sind für den Lesegenuss nicht notwendig. Empfehlenswert!
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am 27. März 2011
Von den ca. 20 Büchern, die ich übers Jahr lese, werfe ich durchschnittlich eins unfertiggelesen in die Ecke. Nach achtzig Seiten Blödsinn hatte ich die Nase voll. Absurde Geschichte um einen Mönch auf Wanderschaft, der von der Polizei verfolgt wird - völlig unglaubwürdig und dazu grottenlangweilig. Irgendwann geschieht wohl noch ein Mord, aber kaum anzunehmen, dass es dadurch spannend wird oder - wahrscheinlich - nur noch hanebüchener. Langweilige und am Klischee angebaute Charaktere und ideotische Dialoge. Die Kommissarin ist von Anfang an noch mieser gelaunt, noch selbstzeifelzerfressener als der späte Wallander.
Von den Kriterien, nach dem der deutsche Krimipreis vergeben wird, möchte ich nicht fragen. Als Anhaltspunkt für mich bei der Suche nach guten Kriminalromanen hat der Preis nun ehr eine Warnfunktion.
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