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Moor (suhrkamp taschenbuch) von [Geltinger, Gunther]
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Moor (suhrkamp taschenbuch) Kindle Edition

3.6 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 442 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Geltinger wagt alles und gewinnt viel.«
KulturSPIEGEL

»Mit großer Einfühlung hat Gunther Geltinger den schwierigen, fast unlösbaren Konflikt beschrieben, den die Abnabelung von Marga und ihrem Sohn Dion beherrscht und den Weg in die Autonomie beider behindert. ... Ihm ist ein sprachmächtiges, radikales Buch gelungen.«
Henning Burk, 3sat Kulturzeit 09.09.2013

»Eindringlich schreibt Geltinger vom fast unlösbaren Konflikt, den die Abnabelung von Mutter und Sohn mit sich bringt, ohne schnelle Deutung, kraftvoll und einfühlsam ... und poetisch.«
Marianne Mielke, Inforadio RBB 17.09.2013

»Der Schriftsteller Gunther Geltinger hat einen artistischen, energiegeladenen Roman über die Sprachlosigkeit geschrieben.«
David Hugendick, ZEIT Online

»Denn der Roman Moor ist auch ein Lied zum Lob der Natur, zum Lob des Körpers. In den sensiblen, poetisch inspirierten Schilderungen von Libellen und Eulen, von Wetter und Licht, von den Geheimnissen des sich verwandelnden Körpers liegt eine fragile Schönheit.«
Sabine Peters, Deutschlandfunk 20.09.2013

»Eine virtuose, rhythmische Prosa ist Geltinger gelungen, in der Hören, Riechen und Fühlen die Farben für einen komplex gewebten Erzählteppich bilden. ... Geltinger psychologisiert nicht, er doppelt nicht die Bilder von Sexualität, Angst, Verführung und Gewalt, sondern er hat den imaginären Ort gefunden, an dem das Innere der Figuren seinen wuchtigen Schauplatz erhält. Beeindruckend.«
Thomas Linden, Kölner Kultur 07.09.2013

»Den Furor der Bilder und Metaphern, die hektischen Assoziationsketten, den Rausch, in den man als Leser unversehens hineingerät. Da hat einer in der Literatur alles abgeworfen, was ihn einst gehemmt hat. Jetzt kennt er keine Grenzen mehr. Und das ist ziemlich großartig.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau 21.11.2013

»Geltinger hat einen Roman geschrieben, in dem der Leser versinken kann wie ein Verirrter im Moor. Ein herausforderndes Werk. Nach all den Weihnachtsplätzchen, nach Marzipan und Schokolade ist das gesunde geistige Kost.«
DER SPIEGEL 2/2014

»Die Frage, warum die Krankheiten der Seele zurzeit auf so interessante Weise in die Romane der unmittelbaren Gegenwart drängen, wäre eine ausführliche Betrachtung wert. Gunther Geltinger hat sich auf diesem Feld mit seinem intensiven, packenden, mutigen, rätselhaften Roman Moor einen vorderen Platz gesichert.«
Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung 22.01.2014

Kurzbeschreibung

Wenn es gut läuft für den dreizehnjährigen Dion, wenn also seine Mutter hinreichend nah und die Grenze zwischen ihr und ihm gerade richtig gezogen ist, dann ist auch das Moor eine Landschaft voller Verheißungen. Dion wohnt seit dem Tod des Vaters, der Bauer war, allein mit seiner Mutter in einem norddeutschen Dorf, im letzten Gebäude hinter den Ställen. Morgens, wenn die Mutter ihr Bad im Moor nimmt, kann er den Wind in den Binsen hören. Aber wenn die Mutter, eine erfolglose Künstlerin, ihr Scheitern mit einer grenzüberschreitenden Liebe zum Sohn kompensiert, erlebt Dion das ganze Elend des zu früh erwachsen gewordenen.
Gunther Geltinger schont niemanden, nicht seine Figuren, nicht seine Leser. Er schildert das sexuelle Erwachen Dions, die tabletten- und alkoholsüchtige Mutter, die Grausamkeiten aus dem Dorf.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1898 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 442 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (9. September 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EOPEADA
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #221.335 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der Inhalt von ‚Moor’ ist in wenigen Sätzen zusammengefasst:

Der 13jährige Dion Katthusen lebt allein mit seiner emotional gestörten Mutter Marga am Rand einer Moorlandschaft. Marga überschreitet die Grenzen einer normalen Eltern-Kind-Beziehung bis hin zum sexuellen Missbrauch. In dieser klaustrophobischen Atmosphäre erkämpft sich der Pubertierende dennoch die erste – im wahrsten Wortsinne – zerbrechliche Liebe zur Pfarrerstochter und entdeckt parallel dazu seine homosexuelle Neigung.

Aber auch, wenn eine längere Inhaltsangabe mehr Details anführen würde, wüsste man noch nicht viel über das Buch von Gunther Geltinger, denn er erzählt nicht entlang eines Plots. Seine Geschichte schöpft ihre Kraft aus der Sprache und der kunstfertigen Konstruktion um Erzähler und Erzähltes, aus dem Spiel mit Realität, Erinnerung, Vorstellung und Traum.

Die Ereignisse um Marga und Dion erzählt das Moor, eine Naturgewalt ergreift das Wort. Dieser Kniff ist ungewöhnlich, erscheint aber absolut stimmig, da Dion selber als Stotterer nur über eine innere Sprache verfügt, die er in den seltensten Fällen tatsächlich über die Lippen bringen kann. Das Moor nimmt ihm diese Aufgabe ab, findet die eindrucksvollsten Beschreibungen für seine eigene Schönheit und mäandert assoziativ an den Geschehnissen eines Jahres entlang, wobei der Leser niemals sicher sein kann, was von alledem nun wirklich genauso gewesen ist und was vielleicht ganz anders.

Das wird spätestens dann offenbar, wenn eine vermeintlich „reale“ Marga auftaucht, die das - Jahre später geschriebene - Buch ihres Sohnes liest und sich über die Verzerrungen darin aufregt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Am Ende meiner Rezension zu Gunther Geltingers Debütroman „Mensch Engel“ im Jahr 2009 schrieb ich:

„Gunther Geltinger ist ein furioser Auftakt gelungen, doch man hat erhebliche Zweifel, ob er noch einmal diese Kraft aufbringen wird für ein Buch, vielleicht auch mal eines außerhalb seiner ghettoartigen Existenz. Er hat viel in Schwulenzeitschriften veröffentlicht, doch ich wünschte mir ein Buch, in dem diese Thematik einmal nicht endlos variiert wird.“

Er hat sich für seinen zweiten Roman viel Zeit genommen und wieder variiert er das Thema Homosexualität, doch er hat es eingebettet in eine Geschichte, die er erzählen lässt vom Moor. An dessen Rand nämlich wächst der 13- jährige Dion Katthusen mit seiner psychisch erheblich gestörten Mutter Marga auf. Immer wieder während der Kindheit von Dion übertritt seine Mutter die Grenzen einer für das Kind gesunden Eltern-Kind-Beziehung, bis hin zum sexuellen Missbrauch.

Dion wächst auf in einer von Geltinger brillant beschriebenen, engen, geradezu gespenstischen Atmosphäre, aus der ihm jedoch erste Schritte eines Ausbruchs gelingen. Er entdeckt sowohl seine Liebe zur Pfarrerstochter als auch seine ersten homosexuellen Neigungen.

Mit einer kräftigen und bildreichen Sprache, in der sich der Erzähler und das Erzählte kunstvoll abwechseln, verknüpft Geltinger immer wieder geschickt die Ebenen von Realität und Traum.

Dion kann, weil er stottert, nur in sich selbst zur Sprache kommen. Deswegen lässt Geltinger das Moor erzählen über den Zeitraum eines ganzen Jahres.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit dem Moor verbinden wir Geheimnis und Gefahr. Doch das Moor birgt nicht nur Unheimliches, es bietet Schutz, besonders den Lebewesen, die in der Zivilisation keinen Platz finden.

In diesem Biotop leben die Libellen, die Begleiter Dions, des 13-jährigen stotternden Protagonisten in Gunther Geltingers neuem Roman Moor. Das Moor ist nicht nur Dions Heimat, es ist sein Hüter, sein Element, vielleicht sogar der Erzeuger des sommersprossigen Jungen mit moorbraunem Haar und ebensolchen Augen. Die Landschaft ist der An- und Aussprechpartner des Jungen, dem die wenigen Worte kantig über die Lippen holpern.

Moor erzählt von zwei Außenseitern, Mutter und Sohn, die symbiotisch in distanzloser Beziehung leben. Dion wird als Stotterer und Sohn einer Fremden von seinen Altersgenossen gemieden. Vergeblich sucht er Halt und Orientierung, auch sexuell. Seine Mutter Marga, das heimatlose Heimkind, versucht sich als Künstlerin. Das notwendige Geld besorgt sie beim Hinterzimmerservice eines Herrenausstatters. Dort hatte sie einst Dions Vater kennen gelernt, der sie aus diesem Milieu befreite. Gelandet war sie jedoch nach ihrer Auffassung wieder im Dreck, in Fenndorf, wo das Geld mit Torf oder Schweinen gemacht wird.

Gunther Geltinger schildert in einer Sprache voll beeindruckender Naturbilder das Schicksal von Dion und Marga, zwei labile Personen, die sich gegenseitig kaum Schutz bieten können. Eine Erwachsene, die Depression und Ausgrenzung in die Sucht treiben, und einen Jungen, der in der Dorfgemeinschaft als Sohn der freizügigen Fremden, stotternd und suchend außen vor bleibt. Beide klammern sich in ihrem Überlebenskampf aneinander. Das Moor wendet sich an den Jungen, versucht ihn durch das Du aufzuwecken.
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