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Monteverdi: Vespro della Beata Vergine CD+DVD

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Audio-CD, CD+DVD, 8. Februar 2011
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Produktinformation

  • Orchester: L'Arpeggiata
  • Komponist: Claudio Monteverdi
  • Audio CD (8. Februar 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD
  • Label: Virgin Classics (EMI)
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • ASIN: B0046CUK4Y
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Introitus: Deus in adiutorium meum intende & Tocc - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Fernando Guimaraes
  2. Dixit Dominus Domino meo: 'Vespro della Beata Ver - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Jan Van Elsacker/Fernando Guimaraes/Fulvio Bet
  3. Nigra sum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Emiliano Gonzales Toro
  4. Laudate pueri, Dominum: 'Vespro della Beata Vergi - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Pascal Bertin/Emiliano Gonzales Tor
  5. Pulchra es: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza
  6. Laetatus sum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Emiliano Gonzales Toro/Markus Brutscher/Jan Van Elsacker
  7. Duo Seraphim: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Emiliano Gonzales Toro/Markus Brutscher/Jan Van Elsacker
  8. Nisi Dominus: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Pascal Bertin/Emiliano Gonzales Tor
  9. Audi coelum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Emiliano Gonzales Toro/Markus Brutscher/Jan Va
  10. Lauda Jerusalem: 'Vespro della Beata Vergine' 161 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza
  11. Sonata sopra Sancta Maria Ora pro nobis: 'Vespro - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza
  12. Ave maris stella: 'Vespro della Beata Vergine' 16 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Emiliano Gonzales Toro/Markus Bruts
  13. Magnificat: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Emiliano Gonzales Toro/Fernando Guimaraes/Fulv
  14. Et exultabit: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Emiliano Gonzales Toro/Markus Brutscher/Jan Van Elsacker
  15. Quia respexit: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Fulvio Bettini
  16. Quia fecit: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Hubert Claessens/Joao Fernandes
  17. Et misericordia: 'Vespro della Beata Vergine' 161 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Miriam Allan/Pascal Bertin/Jan Van Elsacker/Fulvio Bettini/Hubert Claessens/Joao Fernandes
  18. Fecit potentiam: 'Vespro della Beata Vergine' 161 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Fernando Guimaraes
  19. Deposuit: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Joao Fernandes
  20. Esurientes: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Pascal Bertin
  21. Suscepit: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Raquel Andueza/Miriam Allan/Emiliano Gonzales Toro
  22. Sicut locutum est: 'Vespro della Beata Vergine' 1 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Markus Brutscher
  23. Gloria: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Luciana Mancini/Emiliano Gonzales Toro/Markus Brutscher
  24. Sicut erat: 'Vespro della Beata Vergine' 1610 - L'arpeggiata/Christina Pluhar/Nuria Rial/Raquel Andueza/Miriam Allan/Luciana Mancini/Pascal Bertin/Emiliano Gonzales Tor

Disk: 2

  1. Laetatus Sum - Sonata sopra Sancta Maria - Pulchr - Christina Pluhar/L'arpeggiata

Produktbeschreibungen

Mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata begann ein neues Kapitel in der so genannten Alten Musik: Die Frische und Lebendigkeit, das klangsinnliche Nachempfinden barocker Emotionen zwischen überbordender Lebensfreude und tiefer Trauer bekommt in ihren überaus farbigen und mitreißenden Interpretationen eine neue Qualität, die Presse und Publikum schlichtweg begeistert. Die geradezu rauschhaften Klangfeste, die mit einer Monteverdi-CD Teatro d’amore begann und sich in der Entdeckung italienischer Passions-Musiken Via crucis fortsetzte, mündet nun in ein monumentales Großwerk des Frühbarock: Monteverdis Marienvesper.

1610, also vor genau 400 Jahren komponiert, markiert dieses Werk nun den 10-jährigen Geburtstag des Ensembles L'Arpeggiata, das sich zu einem der aufsehenerregendsten Formationen der Alten Musik entwickelt hat. Monteverdis Marienvesper gilt als Grundstein der damals modernen Barockmusik, als bedeutendstes Werk vor Bachs Passionen und Händels Oratorien. Das Stück, in das der in Venedig wirkende Komponist all sein Können legte, und das zu seinen Lebzeiten wahrscheinlich nie aufgeführt wurde, gewährt viel Spielraum für die Interpreten. Christina Pluhar entschied sich für die im Barock übliche solistische Chorbesetzung und die Streichung der Antiphonen. Das Ergebnis: eine von markanten Tempowechseln geprägte, dramatische und in unendlich vielen Farben leuchtende Version.


"Mit swingend straffen Tempi küsst Pluhar die "Marienvesper" wie eine allzu lang in Totenstarre gelegene Prinzessin wach. Endlich!" (Süddeutsche Zeitung)


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Christina Pluhar hat in den letzten Jahren einige Aufnahmen gemacht, die wirklich begeistern.Nun legt sie eine Marienvesper vor, die voriges Jahr in Metz entstand. Die DVD zeigt davon einige Auszüge.
Christina Pluhar kann auf Beachtung in der Kulturscene rechnen, und kurz nach de Erscheinen gibt es schon Reaktionen:
"Eine ausschließlich solistische Besetzung mit virtuosen Sängern und Musikern erlaubt eine schnellere Tempowahl, die vor allem in den Stücken, die über einen Cantus firmus komponiert sind, den Cantus firmus aber nicht in den Vordergrund stellen möchten, sondern Monteverdis virtuosen inventioni über dem Cantus firmus mehr Bedeutung zuspricht".Dies findet Bernd Morbach sehr gelungen.Oder auch:
"Vom schwungvollen Lobgesang bis zum intimen Gebet reicht die Ausdruckspalette der Marienvesper - und diese Vielfalt zeigt die neue Aufnahme in einer lebendigen Mischung aus Farbpracht und kammermusikalischer Klarheit".begeistert sich Marcus Stäbler.

In einen solchen Lobgesang kann ich nicht gänzlich einstimmen. Vorab zum (gefährlichen) Vor-Verständnis:die Aufnahme war seit längerem angekündigt und erweckte grosse Erwartungen. Man werde etwas Un-Erhörtes kennenlernen. Die Erwartungen schaffen Fall-Höhen. Wenn dann die Erwartung nicht erfüllt wird, ist eine Ent-Täuschung da. Von den Marien-Vesper gibt es eine so grosse Fülle hervorragender Aufnahmen, dass es ganz unwahrscheinlich war, nun komme "DIE" Aufnahme.
Ich machte den Fehler, zuerst die DVD zu sehen. Eine nüchterne Atmospäre hart arbeitender Musiker. Bei den vorgegebenen Tempi sind auch Profis deutlich gefordert.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe schon lange auf diese Einspielung des aus meiner Sicht wichtigsten Sakralwerks der Musikgeschichte vor J-S Bach von L'Arpeggiata gewartet.
Diesem Prüfstein für jedes Originalklangensemble wird Christina Pluhar mit ihrem Ensemble aus meiner Sicht leider nicht völlig gerecht:
Das Weglassen der Antiphonen und die alleinige Einspielung der Motetten und Concerti liefert zwar die "Filetstücke" in einer ungebrochenen Reihe, lässt dadurch aber auch den Blick auf das Gesamtwerk und seine liturgische Struktur nicht mehr vollends zu.
Die Instrumentalisten glänzen wie auf Voreinepielungen durch Virtuosität im Solo- wie auch Zusammenspiel, sängerisch finde ich manche der Stimmen nicht ideal besetzt. Die Homogenität, das "wie aus einem Guss" des Ensembleklangs fehlt beizeiten, und diesen Faktor darf man bei einem Renaissancewerk (oder Fühbarock - da scheiden sich die Geister) gar nicht wichtig genug einschätzen.

Insgesamt natürlich eine gelungene Aufnahme, aber eben nicht die Referenz (aus meiner Sicht wird die vom Taverner Choir & Ensemble mit Emma Kirkby et al. unter Andrew Parrott geliefert).
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Format: Audio CD
Ich habe die Aufnahme nach dem Lesen der Rezension in Rondo 1/2013, S. 18ff. "Hörtest" noch einmal gründlich gehört und mit einer dort nicht rezensierten Aufnahme (Gardiner) verglichen. Kurz: Bei "Hörtest" kommt diese Aufnahme unter die ersten vier (mit Savall, Jacobs und Suzuki). Bei meinem Vergleich mit Gardiner kann weder sie noch Suzuki mithalten. Richtig ist: Das ist alles mit großer Disziplin musiziert. Der Nachteil ist: leider überwiegt der disziplinierte Charakter das Hörerlebnis: Es ist einfach zu clean.
Gardiner musiziert mit seinen Musikern auch sehr diszipliniert. Aber: Er musiziert das: Die Vesper wird hier zu einem hochspannenden Abenteuer! Pluhar kann schon im kurzen Anfangsstück den Spannungsbogen nicht halten. Die Stücke sind als einzelne musiziert, das zwar gut, aber was m.E. vollkommen fehlt, ist die hörbare Einordnung in das gesamte Werk. Es ist eben etwas anderes, als kurze in sich geschlossene Stücke zu musizieren, auch wenn man die ausgesprochen gute Gabe hat, diese - wie in "Via Crucis" - zu einem imaginären Ganzen zusammenzustellen, wo wieder alles "stimmt". Wer die Vesper nicht nur virtuos hören, sondern wirklich erleben will, der wird mit Gardiner wohl den besseren Griff machen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Artikel in Top Zustand, sehr schöne Einspielung. Auch die dazugehörige DVD vermittelt nochmals eindringlich, wie schön Musik sein kann. Die Künstler überzeugen durch ihre unaufgesezte Eindringlichkeit.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist immer wieder erstaunlich mit sogenannten "bekannten" Werken in der sogenannten Klassik" - sie haben die Gewohnheit ploetzlich voellig neu zu klingen wenn sie die richtigen Interpreten treffen.

Es gibt kaum ein Werk der Hochrenaissance (Fruehbarock?) das mehr aufegfuehrt und auf Platten gebannt wurde als Monterverdis Vespero della beata Vergine" - die Marienvesper.

Es gibt unglaublich spannende und vielschichte Aufnahmen davon von der spanisierten Fassung von Jordi Savall und Hesperion XX mit der sirenenhaften Montserrat Figueras ueber die revolutionaer andere Fassung von Nikolaus Hanrnocourt und Concentus Musicus Wien bis hin zur neueren Aufnahme von Sigiswald Kuijken in einer eine Stimme pro Part gesungenen stark verinnerlichten Version.

So also - was gibt es noch zu Sagen, Spielen und zu Singen ueber diese Paradestueck Monteverdis fuer die Fuersten von Gonzaga komponiert?

Christina Pluhar und L'Arpeggiata sind mittlerweile einem ganz anderen Monteverdi auf der Spur - einem prallen, lebendigen, leidenden, persoenlichen, jubelnden Musiker.

Das zeigt sich und hoert sich in ihren Aufnahmen des Orfeo, der Madrigale und bestaetigt sich jetzt wieder in ihrer Aufnahme der Vespero - gerade eben veroeffentlicht.

Einmal die unglaubliche Riege der jungen Saenger die Pluhar hier auffaehrt, die musikantische, pralle verzierfreudige flirrende Diktion der Zinken und Lauten und Gamben, die Freunden des Himmels die sie hier wach werden laesst.

Man ist Zeuge der unglaublichen, stumm machenden Wirkung die diese Messe auf die Zeitgenossen Monteverdis gehabt haben muss und die sie noch hat. Das ist alles spannend, rasant, erstaunlich, neu.
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