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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2005
"Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran" ist eine liebevoll erzählte Geschichte, in deren Mittelpunkt die Schicksalsschläge eines Jungens namens Moise, genannt Momo, steht, ab seinem 11. Lebensjahr. Erzählt wird diese Geschichte in der Rückschau, aus Sicht des heute erwachsenen Moise. Momo lebt mit seinem Vater, einem Rechtsanwalt, in der Rue Bleue in Paris, lernt peu à peu (s)einen Lebensmittelhändler, Monsieur Ibrahim, besser kennen, über den er anfangs lediglich dachte "Après tout, c'est qu'un Arabe!" (Das ist ja nur ein Araber!). Im Endeffekt wird Monsieur Ibrahim einer der wichtigsten Menschen in Momos Leben - und diese Entwicklungsgeschichte darf der Leser in diesem Büchlein miterleben!
Dieser Reclam-Fremdsprachentext ist meiner Meinung nach sehr gut für die Schule geeignet, aber auch für alle, die gerne mal wieder ihr Französisch ein wenig auffrischen wollen. Der Text ist sehr einfach geschrieben, zum Großteil aus der Sicht eines Elfjährigen, die wichtigsten Vokabeln sind auf der jeweiligen Buchseite übersetzt und teilweise erklärt. Auch ich, obwohl ich seit genau 6 Jahren keinen Satz Französisch gelesen (oder geredet) habe, musste - um den Inhalt zu verstehen - nur wenige Worte nachschlagen.
Das Buch entlarvt sich als sanfter Vermittler zwischen Religionen, ohne genauer auf deren Inhalte und Aussagen einzugehen. "Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran" möchte meiner Meinung nach u.a. vermitteln, dass es nicht wichtig ist, an was oder wen man glaubt - wichtig ist, dass man überhaupt irgend etwas glaubt und diesen Glauben nicht verliert. Einer der Lieblingssätze des Autors und im Endeffekt auch Momos Lieblingssatz ist wohl (die Aussage von Herrn Ibrahim): "Je sais ce qu'il y a dans mon Coran." Herr Ibrahims Verteidigung der Moscheen sieht z.B. so aus: "Un endroit qui sent le corps (Momo meinte es rieche in der Moschee nach Füßen) ce n'est pas assez bien pour toi? Parce que toi, tes pieds, ils ne sentent jamais? Un lieu prière qui sent l'homme, qui est fait pour les hommes, avec des hommes dedans, ca te dégoûte? (...) Moi, ce parfum de chaussettes, ca me rassure. Je me dis que je ne vaux pas mieux que mon voisin. Je me sens, je nous sens, donc je me sens déjà mieux!"
Von der Aussagekraft her gesehen, finde ich, dass dieses Buch auf dem gleichen Stand steht (auch wenn es ein anderer Aussage-Inhalt ist) wie z.B. Saint-Exupérys "Der kleine Prinz" oder Jutta Bauers "Selma" - es ist eine Geschichte, die das Herz berührt.
Auch die sprachliche Leistung und der Ideenreichtum des Autors darf nicht unbeachtet bleiben. So ist eine der lustigsten und irgendwie auch interessantesten (denn klugen) Aussagen Herrn Ibrahims die folgende: "Lorsque tu veux savoir si tu es dans un endroit riche ou pauvre, tu regardes les poubelles. Si tu vois ni ordures ni poubelles, c'est très riche. Si tu vois des poubelles et pas d'ordures, c'est riche. Si tu vois des ordures à côté des poubelles, c'est ni riche ni pauvre: c'est touristique. Si tu vois les ordures sans les poubelles, c'est pauvre. Et si les gens habitent dans les ordures, c'est très pauvre."
Auf den Film zum Buch, der letztes Jahr in deutschen Kinos lief, bin ich sehr gespannt, denn bisher kam ich nicht in den Genuss, ihn zu sehen. Ich hoffe, er ist ebenso gelungen wie dieses kleine Werk von Éric-Emmanuel Schmitt.
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am 5. November 2004
Kennegelernt habe ich das Buch in der Schule während des Französischunterrichts.
Sobald ich es angefangen hatte zu lesen,war es auch schon wieder zu ende. Eine wunderschönes Buch (in Deutsch oder Französisch),das man nciht mehr aus der Hand legen kann.
Die rührende Geschichte des kleinen Moses,in Französisch Moise oder Momo genannt, durchlebt während man das Hörbuch hört, ein neues Leben mit Liebe,die ihm von Monsieur Ibrahim gegeben wird. Zum ersten Mal fühlt er,dass es eine Person gibt,die ihn mag und auf die er sich meiner Meinung nach verlassen kann.
Das Hörbuch ist sehr gut gemacht,über ca 70 Minuten wird die Geschichte des elfjährigen Momo liebevoll erzählt und mitfühlend dargestellt.
Das Hörbuch kommt in einer sehr hübschen Buox mit zwei Cds und dem vollständigem Buch auf Französisch. Jedoch ist die Sprtache anhand der vielen erläüuterten Vokabeln leicht verständlich und man kann der Geschichte während des Hörens noch besser folgen.
Für jeden ein Genuss,da man hier eine sehr niedliche Geschichte hat und sie durch die tolle Wiedergabe auf der CD noch besser zur Geltung kommt.
Aus diesem Grund gebe ich diesem Hörspiel 5 Sterne.
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am 3. Januar 2004
Kleines Buechlein, das jedem, der den franzoesischen Grundwortschatz beherrscht, das Lesen des Originaltextes erlaubt. Das Vokabular, das ueber den Grundwortschatz hinausgeht, wird ausfuehrlich unter Angabe der Zeilenangabe der entsprechenden Textstelle im unteren Drittel der Seite erlauertert. Extrem didaktisch aufbereitet, fuer Schule und Selbststudium geeignet. Und ganz nebenbei eine wirklich charmante kleine Geschichte, eine "Ringparabel" a` la Schmitt, drollig, wie er die Welt und die Weltreligionen aus der Sicht eines elfjaehrigen Knaben beschreibt.
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Der Muslime Monsieur Ibrahim, der einen Gemischtwarenladen in der Pariser Rue Bleue betreibt, freundet sich mit dem Nachbarsjungen Momo an, der jedoch jüdischer Abstammung ist. Momos Vater ist arbeitsloser Rechtsanwalt. Er verlässt seinen Sohn bald um sich das Leben zu nehmen. Momo ist von klein auf ohne Mutter aufgewachsen und ihm bleibt jetzt nur noch Monsieur Ibrahim, der ihn durch sein Leben führt und ihm den Sinn des Lebens klar machen will. Monsieur Ibrahim bezieht sich dabei immer auf seinen Koran und Momo ist ganz zufrieden mit M. Ibrahims Ansichten, bis Momo jedoch eines Tages ganz plötzlich aus M. Ibrahims Leben gerissen wird und nun seinen weiteren Lebensweg mit seinen neu erlernten Ratschlägen meistern muss...

Die Geschichte ist ganz liebevoll inszeniert und sehr einfach zu lesen in der Reclam-Ausgabe der Fremdsprachentexte. Unbekannte Worte sind am unteren Rand stets erläutert und so kann man das Verständnis für die französische Ausgabe gar nicht verfehlen. "Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran" klingt als Titel sehr muslimisch und erst etwas angsteinflößend und streng, doch beim immer weiteren Durchlesen gelangt man zu der Tatsache, dass die Figur um M. Ibrahim ganz liebevoll, gutmütig und herzenswarm gestaltet ist. M. Ibrahim ist wie ein Vater für Momo und diese Kombination hat etwas völkerverbindendes, denn die sonst so verhassten Parteien der Palästinenser und Juden räumen in diesem Buch ein Mal für alle Fälle ein Gegenbeispiel ein und zwar, dass auch Frieden zwischen sonst so verhassten Völkern möglich ist. Die Lebensgeschichte Momos hat grundsätzlich etwas Trauriges an sich: Die Eltern sind nicht mehr präsent, er lebt etwas schäbig und geht Prostituierte besuchen, da er nach Aufmerksamkeit und Liebe strebt, die ihm das Elternhaus nicht geben konnte. M. Ibrahim versucht durch seine Lebensweisheit, die ihm sein Koran näher gebracht, durch die Suren des Korans Momo näher zu bringen und dies hat einen deutlichen Einfluss auf Momo, der immer mehr lernt worauf es im Leben tatsächlich ankommt. Diese literarische Miniatur ist ein lesenswerter Stoff für allerlei Art von Menschen und richtig empfehlenswert. Endlich einmal wieder gute, berührende, sinnvolle Literatur, verfasst in so einer kleinen, netten, gut durchsehbaren Ausgabe!

~Bücher-Liebhaberin~
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am 26. Mai 2005
« Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran » ist eine interessante Lektüre für wenig Geld. Die Handlung ist recht einfach und in Kombination mit dem gleichnamigen Film empfehlenswert.
Die Reclam - Ausgabe besticht durch den fairen Preis, Inhaltsangabe in Deutsch im Anhang des Buches, viele unbekannte Vokabeln, die am unteren Ende der Seite erklärt werden. Geeignet ist die Lektüre für Französisch-Fortgeschrittene, die Lust haben ihr Französisch aufzufrischen oder ihren Wortschatz zu vergrößern. Alles in Allem vergebe ich 4 von 5 Punkten.
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am 31. März 2007
Eric-Emmanuel Schmitt versteht sich auf die Kunst, die Schweren des Lebens durch zartfühlenden Humor leicht darzustellen, ohne sie zu bagatellisieren oder gar zu leugnen. Dadurch wirkt dieser Roman so authentisch und ergreifend.

Ich habe im Französischunterricht mit dieser Reclamausgabe gearbeitet und fand die vielen Vokabelerläuterungen und das Nachwort sehr hilfreich beim Verständnis der Lektüre. Die einfache aber farbige Sprache, in der der Roman geschrieben ist, steigert das Lesevergnügen und ist gut zu verstehen.
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am 9. Juli 2005
Ich finde, dass das Buch einfach schön ist! Vor allem in der Französischen Ausgabe ist es sehr leicht zu verstehen, da auch sehr viele Vokabeln angegeben sind und übertrifft die Deutsche um vieles! Die Verfilmung ist auch sehr gut gelungen und einfach wundervoll!
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am 24. Februar 2014
Auch wenn ich nichts von französischen Büchern halte, war dieses echt gut. Die Vokabelhilfen unter dem Text waren sehr praktisch.
Außerdem habe ich die Geschichte auch verstanden. Sie ist echt schön, nur das Ende kam unerwartet ^^
Wir haben das Buch im Unterricht gelesen und dazu danach den Film geschaut.
Super! :)
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am 5. Dezember 2012
Ich hab mir das Buch bestellt, um es einfach nur so zu lesen und vielleicht später im Unterricht wiederzuverwenden. Es kam leider eine verkürzte und didaktisierte Version mit Bearbeitungs- und Fragenteil an. Für meine Zwecke war es dann doch nicht wirklich geeignet.
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am 1. Juni 2016
Lieblose, billigste Ausstattung: schlechtes Papier, miserable Bindung, dünnstes Umschlagpapier, der schon von selbst Eselsohren wirft, unbrauchbare Vokabelbeilage - kurz: verdirbt einem den Lesespaß komplett.
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