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Monolog
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Produktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Marc Reis ist bekannt dafür, das er eins zu eins sein Leben in seinen durchweg persönlich gehaltenen Songs verarbeitet. Inhaltlich wird deswegen auf dem Album Klartext gesprochen. Dennoch lässt sich das Spektrum seines Könnens nicht auf Rap reduzieren. Neben seiner Tätigkeit als MC ist er ebenso als Songwriter tätig.
Durch seine Offenheit gegenüber anderen Musikrichtungen, ist sein 16-Tracks starkes Album „Monolog“ innovativ arrangiert und modern aufgebaut. Marc Reis legt großen wert darauf das Melodien komponiert werden und verzichtet komplett auf das hiphop-typische Sampling. Befreundete Musiker wie zum Beispiel Raf Camora oder KD-Supier spielten Gitarren, Klavier und Geigen für die Produktion ein.
Deutschlandweit hat er Mannheimer das erste mal durch seine Gastbeiträge auf den Top Ten Alben von Chakuza auf sich aufmerksam gemacht, nach einer erfolgreichen 14-tägigen Live Tour quer durch Deutschland und Österreich, präsentiert er nun sein Debütalbum.
Auf "Monolog" zeigt Marc alle Facetten die ihn als Mensch ausmachen - von Melancholie bis hin zur Gesellschaftsreflektion. Mal Ernst, mal mit einem Augenzwinkern. Unverkennbar ist dabei seine bass-lastige Stimme, die ihn auch unter 100 Interpreten individuellen Freiraum und hohen Wiedererkennungswert gibt.
Der selbsternannte "Junge aus der Nachbarschaft" hat komplett auf Rapfeatures verzichtet und sich stattdessen gesangliche Unterstützung von Jonesmann, Eveleen und Atemraub geholt."Monolog" ist bewusst auf eine Stimme reduziert - seine Stimme.
Biographie der Mitwirkenden
„Real Name, no Gimmicks“
Unsere Geschichte beginnt im Mannheimer Theresienkrankenhaus. Da erblickte der Junge, im November das Licht der Welt. Geboren im Sternzeichen des Jägers. Scorpione sind Einzelgänger. Marc Reis wächst größtenteils bei seinen Großeltern in der Nachbarstadt Ludwigshafen auf, da seine Mutter arbeiten musste. Sein Großvater wird für ihn so etwas wie ein männlicher Vormund. Daher könnte auch sein ausgeprägter Respekt gegen über älteren Personen rühren. Man hört es in seinen Songs, dass soziale Aspekte eine sehr große Rolle spielen. Generell hört man sehr viel privates in seinen Liedern, was man sonst nur von Rock / Modernen Popkünstlern kennt. Eines der ersten ungewöhnlichen Anzeichen eines heutigen HipHop Künstlers.
Persönlichkeit.In diesem Musik Genre spricht man gerne von Realness. Sprich von Kredibilität . Früher agierte Marc Reis unter dem Künstler Namen „Sprachtot“ der in der Rap Szene jedem ein Begriff ist. Er schaffte es, sich vom regional angesehen Act, in die Deutschlandweit agierende Szene zu spielen. Das ging soweit, dass er Gast-Angebote vieler bereits etablierter Künstler bekam, die er jedoch ablehnte. Nur mit „Megaloh“ließ er sich auf ein größeres Projekt ein, auf ein Album, zwei überragender Musiker aus völlig verschiedenen Städten mit völlig verschiedenen Ansichten, die es dennoch schafften, ein einzig artiges Album zu machen. Jedoch scheiterten die Verhandlungen mit Four Musik, die damals sehr interessiert waren an den beiden Ausnahmetalenten. Aus dieser eigentlich nicht großen Sache, kam eine Lawine ins Rollen. Der damalige Labelchef von „Sprachtot“ hatte schon zuvor hinterrücks den Künstlernamen über sich selbst angemeldet da er sah, das viele Menschen an dem Jungen aus Mannheim interessiert waren. Es begann ein Streit, dessen einziges Ziel es war, den Künstler lahmzulegen wenn man schon nichts an ihm verdienen kann. Dennoch bekam Marc Reis, ein lukratives Verlagsangebot, dass er ergriff und somit war ein Umzug nach Berlin der nächste logische Schritt.
EntschlossenheitZuvor schon hatte Marc durch einen Gast-Beitrag auf „City Cobra“ von Chakuza, einen guten Draht zu dem Künstler aus Linz. Man ging gemeinsam auf Auftritte, und das Produzenten Team Beatlefield arbeitete zusammen mit Marc an einem Album.
ErfahrungAber die Heimat zu verlassen hinterließ einen größeren Krater als vermutet. Somit taumelte Marc zwischen dem bekannten „Berliner Livestyle“ und der Sehnsucht nach seiner Heimat. Eine sogenannte Hassliebe der ganz verrückten Art.
SehnsuchtAlleine der Versuch in einer kleinen, für die Maße zugeschnittenen Biographie festzuhalten, wie viele Aspekte ihn als Mensch und Musiker ausmachen, ist schon eine Beleidigung an der Person ansich. Jeder Mensch hat mehr Seiten und Geschichten als Buch. Dennoch ist der Versuch es Wert, euch darauf aufmerksam zu machen, dass alle geschriebenen Songs von ihm, am Ende ein Bild abgeben. Eines das nicht in eine Schublade passt, mit dem Titel „ Punchlines“, „Spass“ oder „Storyteller“. Nein es ist weitaus mehr als das. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, die Maske die ihr schon alle lange tragt, abzusetzen und einen Blick wagt hinter die Kulisse, auch hinter eure eigene, seht ihr ganz schnell das es mehr gibt als das Endresultat und ,dass dieses Ergebniss, eben nicht immer den Weg spiegelt.
Wir möchten auch nicht zuviel verraten, denn die Songs von diesem Künstler sprechen Bände, sie sind sozusagen seine Biographie, die er in Musikalischer Form hinterlässt. Wir werden dieses Talent auf seiner Reise begleiten und immer wieder mal in schriftlicher Form berichten was er so treibt. Aktuell wird er im Oktober 2010 auf „Monster in mir“ Deutschland/Österreich Tour mit dem Kollegen Chakuza gehen.
Wir möchten uns in diesem Sinne mit einem Satz von Marc Reis verabschieden, der uns immer noch in den Ohren liegt….
„Wenn du kein Talent hast dich zu verbessern, hast du kein Talent“Produktinformation
- Produktabmessungen : 14.1 x 12.62 x 1.37 cm; 81.65 Gramm
- Hersteller : Wolfpack Entertainment (Soulfood)
- Label : Wolfpack Entertainment (Soulfood)
- ASIN : B004O6MPFO
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382,521 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
- Nr. 10,851 in Rap & Hip-Hop
- Nr. 14,193 in Limited Edition
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
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Ich kann nur jedem raten sich das Album anzuhören!!!!!!!!!!!!!!
Musikalisch sind die Beats eher dunkel und basslastig passen ziemlich gut zu seiner Stimme. Das Album wirkt wie aus einem Guss und nicht wie oft bei andren als eine Sammlung von gepickten Beats die man halt auf ein Album geklatscht hat.
Alles in allem hat mir das Album bisher sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Skiptracks gibt es keine, höchsten Opiate nervt wegen der Hook ein bisschen.
Sowohl sprachlich als auch musikalisch durchgängig stimmig und teilweise sehr einfühlsam, trifft es genau den Nerv des hörers um Lieder wie "kopfhörer oder auch das outro "Ende" auf repeat endlos laufen zu lassen!
Ein klarer Kauftipp!
Marc Reis, früher Sprachtot, ist kein Unbekannter in der Deutschen Rap Landschaft, trotzdem hat mich dieses Album komplett überrascht, und zwar durchaus positiv. Die unverwechselbare Stimme, gute Texte und passende Beats machen das Album zu einem sehr guten Gesamtpaket.
Meine persönlichen Favoriten sind:
Zeit für mich
Chill Hart
Kopfhörer
Fazit:
Eine klare Kaufempfehlung. Leider keine große Medienpräsenz, deswegen nur bei wenigen bekannt, aber definitiv jeden Cent wert.
Den "Anfang" macht ein relativ unspektakuläres Intro, das von nervenden Affenschreien begleitet wird. Inhaltlich wird Deutschland zu Marcs "Weg hin zur Sonne" willkommen geheißen. Der darauffolgende Song legt eine ganze Schippe drauf und beginnt mit eingängigen Pianoklängen. Nicht nur die Hook, sondern auch die Thematik kann überzeugen, denn egal wie aussichtslos eine Situation erscheint - mit drei einfachen Worten kann jedes Problem relativiert werden: "Alles ist OK". Für jeden, der sich selbst zu ernst nimmt, hat die Platte ebenfalls ein passendes Statement, das in der Hook durch Vocals von Executive Producer Raf Camora erklingt. "Chill hart" und lehn dich zurück lieber Hörer, denn die ersten tiefgründigeren Zeilen folgen eindrucksvoll auf "Zeit für mich". Nicht nur der Pianobeat, sondern auch die wunderschön von Jonesmann gesungene Hook und ein mit dem Song verschmolzener Protagonist, dem man jedes Wort abnimmt, sorgen für musikalische Feinkost. Richtig unter die Haut geht der wahrscheinlich persönlichste Track des Albums, auf dem man erfährt wie "Marc Reis" mit seiner eigenen Persönlichkeit zu kämpfen hatte und durch welche Äußerungen Dritter er als kleiner Junge verletzt und geprägt wurde.
"Opa sagte mal: ,,Willst du reich sein Marc? Sags mir mal."
Ich sagte ja, er sagte dann: ,,Richt' dich nie nach deiner Mum."
Verdammt wie Worte treffen. Was denkt er, wer er ist?
Der Vater meiner Mutter, ja! Aber wer bin ich?"
Der Titeltrack "Monolog" nimmt dem Hörer die gerade entstandene depressive Atmosphäre, sorgt aber weiterhin für Melancholie. Der Sound gibt Hoffnung, wird gegen Ende durch Gitarrenriffs abgerundet und sollte jenen Lichtblicke vermitteln, die ebenfalls "alleine tanzen" und das Gefühl nicht loswerden, dass die ganze Welt gegen sie sei. "Bourbon Soundz", das vom Songtitel erstmals Bezug zum Coverartwork nimmt, erschien bereits vorab als Videoauskopplung bei Aggro.TV und dessen "Halt die Fresse"-Reihe. Thematisch passt es dort auch ganz gut hinein. Witzigerweise gibt es hier ein weiteres Mal Raf Camora Vocals zu hören, auch wenn es sich nur um das typische "Ah!" des Wiener Multitalents handelt, das durch seinen Kult sogar schon T-Shirt-Motiv wurde. Die "Opiate" tanzen und laden mit hitverdächtiger Hook zum Feiern ein. Der optimale Track um in einen Partyabend zu starten. Eines der absoluten Highlights folgt mit "Jungs ohne Namen", auf dem Atemraub - sorry für das einfallslose Wortspiel - für eine atemberaubende Hook sorgt. Als Spiegel der Gesellschaft wird die gegenwärtige Jugend, die auf der Suche nach sich selbst und vor allem aber auf der Suche nach Liebe ist, lyrisch dargestellt.
"Keine Anerkennung, trotzdem suchst du Liebe jetzt.
Währenddessen kämpfen deine Eltern ums Erziehungsrecht.
Du bist gezwungen vor deinen Feinden immer hart zu sein.
Kaum noch Schlaf, deshalb ziehen Jungs wie ich sich Nasen rein."
Das Resultat aus dieser erfolglosen Suche nach Liebe könnte der mehr oder weniger sinnlose Konsum von Alkohol sein. Diese Zeitverschwendung wird auf "Tanz der Teufel" zum Thema, wo Hauptproduzent Raf Camora zum dritten Mal mit seinen, diesmal französischen, Vocals für das gewisse Etwas im Refrain sorgt. Nicht nur weil der emotionalste Song des Albums den gleichen Namen trägt, sollte man seine "Kopfhörer" aufsetzen und die Musik einfach genießen. Die Geschichte eines kleinen Jungen, der seinen Tod erwartet und nirgendwo Zuflucht findet, außer eben dann, wenn er seine Kopfhörer aufsetzt und eins mit der Musik wird, berührte direkt beim ersten Durchhören und stimmt auch beim dreißigsten Mal noch traurig. Im zweiten Part des Tracks erzählt Marc die Geschichte einer Frau, die durch die falschen Kontakte in die Prostitution driftet, Schmerz erfährt und sich ebenso versucht in der Musik ihre eigene heile Welt zu wahren. Ganz großes akkustisches Kino! Mit Gesangsunterstützung von Eveleen, die bereits auf Chakuzas "Unter der Sonne" trällerte, zollt der Wahl-Berliner mit hörbarem Heimweh Tribut an seine "Heimat". Im Anschluss verabschiedet sich Marc Reis aber schon wieder bei seinem Zuhause und sagt "Auf Wiedersehen" zu Ludwigshafen und Mannheim. Bevor es mit den beiden Bonustracks "Bester Freund", auf dem sich Marc bei seinem ehemals besten Freund für begangene Fehler entschuldigt, und "Fliegen" nochmal richtig verträumt wird, beendet das eigentliche Outro eine mehr als gelungene Rap-Platte und setzt guter Musik vorläufig ein "Ende".
Wer sich ausgibig mit "Monolog" beschäftigt, die Headphones aufsetzt und sich sechzehn Songs lang Zeit nimmt, wird zwischen den Zeilen eine Menge hinter dem Menschen Marc Reis erfahren. Neben Alkoholeinflüssen, einer sehr speziellen Beziehung zu seinem Großvater, vergangenen Freundschaften, Vorurteilen gegenüber der eigenen Hautfarbe und Heimatliebe bietet Marc Reis' erstes Album auch dem Gelegenheitshörer den ein oder anderen Anspielpunkt, den man kopfnickend feiern kann. Wer dann doch genauer hinhören will, was sich durchaus lohnt, sieht vielleicht "schwarz / weiß, den Umriss eines Jungen - er ist Marc Reis."
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