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Mondlaub: Roman Taschenbuch – 1. August 1997

4.0 von 5 Sternen 33 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tanja Kinkel, 1969 in Bamberg geboren, verfasste bereits im Alter von acht Jahren ihre erste Erzählung. Heute ist die promovierte Germanistin eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane. Ihre Bücher erobern regelmäßig die Bestsellerlisten und werden in viele Sprachen übersetzt. »Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Geschichte«, so zitiert Tanja Kinkel ein italienisches Sprichwort und umschreibt damit zugleich ihr persönliches Erfolgsrezept.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Die Halbmaurin Layla, Tochter des maurischen Emirs und einer Christin, wächst in der Alhambra mit moslemischen Traditionen auf. Intrigen am Hof und politische Wirren verschlagen sie mit ihrer Mutter an den Hof ihres christlichen Großvaters, wo sie lernen muss, unter christlichen Regeln zu leben, bevor sie die Gelegenheit ergreift, ihre alte, dem Untergang geweihte Heimat wiederzusehen.
Mich begeistert an dem Roman der exakt gezeichnete historische Hintergrund. Wenn ich schon historische Romane lese, möchte ich auch richtig informiert werden, was die Rahmenhandlung angelangt.
Tanja Kinkel hat für ihre Geschichte der Layla offensichtlich gut recherchiert. Und mit ihren Worten versteht sie es hervorragend, das Granada der letzten Emir-Zeit vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen.
Die Handlung ist an einigen Stellen etwas zäh (ich habe einige Kapitel in der Mitte etwas schneller durchgeblättert). Aber im Großen und Ganzen: Toll und unbedingt lesenswert!
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Format: Taschenbuch
Nun ja, dieses Buch wird auf jeden Fall nie zu meinen Favoriten gehören. Die Geschichte ist zwar durchaus lesenswert und man möchte auch erfahren, was nun mit Layla geschieht, allerdings hat das Buch so seine Macken.

So bleiben alle Charaktere außer Layla etwas farblos. Die Charakterzüge sind meiner Meinung nach etwas zu flach geschildert und man bekommt keinen guten Eindruck von den Charakteren. Zwar werden Charaktere wie al Zaghal durch zahlreiche Adjektive beschrieben, aber mir fehle im Endeffekt doch etwas die Konsequenz.

Ein anderes Manko des Buches ist die ständig wechselnde Erzählgeschwindigkeit. Durch manche Szenen wird der Leser quasi durchgejagt und andere erschöpfen sich in langatmigen und teilweise etwas kitschigen Beschreibungen.

Weiterhin habe ich bis jetzt nicht so ganz verstanden, wieso der Geist in diese Geschichte eingebaut wurde. Natürlich ist es leichter einen Geist Rache nehmen zu lassen für den Mord an Tariq und nicht ein kleines Mädchen, aber mir scheint dieses Element eine Notlösung zu sein. Auch das Ende von Laylas Geschichte wirkt auf mich etwas lieblos hingeklatscht und ergibt sich nicht gerade aus dem Rest des Buches. Im Gegenteil das Ende scheint mir schon fast unlogisch zu sein.

Allerdings gibt es auch einige sehr positive Dinge an diesem Roman. So bekommt man einen sehr guten Eindruck über das politische Geschehen im Jahre 1492 in Spanien. Die politischen, sowie historischen Hintergründe sind einfach geschildert und auch nachvollziehbar.
Auch bleibt die Autorin während des ganzen Buches auf einer Sprachebene und hält sich nicht damit auf, wie manch anderer Autor, ein ganzes Fremdwörterlexikon in dem Buch unterzubringen. Sie schreibt flüssig und verständlich, obwohl die Detaildichte innerhalb des Buches stark variiert.Alles in allem durchaus ein Buch für die Liebhaber historischer Romane.
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Format: Taschenbuch
"Mondlaub" erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens im Spanien kurz vor der Reconquista. Layla, Tochter des Emirs von Granada und einer spanischen Adligen, ist zwischen arabischer und spanischer Kultur, islamischer und katholischer Religion, hin- und hergerissen und in beiden Welten eine Außenseiterin. Aus der Perspektive der Heldin, deren christlicher Name Lucia lautet, gibt Tanja Kinkel ein atmosphärisches Porträt des maurischen Granada kurz vor seiner Zerstörung. Sie schildert eine multikulturelle Welt, wie es sie in Europa lange nicht mehr geben sollte, in der gegenseitiges Interesse und Toleranz und Ablehnung und Hass oft dicht beeinander lagen. Laylas Selbstfindung zwischen zwei Welten ist interessant und überzeugend geschildert. Wie bei Kinkels anderen Romanen trägt die gute Recherche zum Lesevergnügen bei - das Buch liefert einen guten Einblick in beide Kulturen. Ungewöhnlich für die Autorin sind dagegen die Fantasy-Elemente in diesem Roman. Die Heldin hat eine herzzereißend hoffnungslose Romanze mit einem übernatürlichen Wesen, das schon zu Lebzeiten ein ebensolcher Außenseiter war wie sie selbst. Puristen mögen das kritisch sehen, aber ich mag Fantasy und fand es sehr reizvoll. "Mondlaub" wird Lesern von Lion Feuchtwangers "Jüdin von Toledo" und Lesern von Guy Gavriel Kays Fantasy-Roman "Die Löwen von Al-Rassan" gleichermaßen gefallen.
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Format: Taschenbuch
Ich lebe selber in Andalusien und kenne all die beschriebenen Orte.
Auch war ich mehrmals in Granada und gerade auf Grund dessen habe ich mir das Buch besorg und gelesen.
Von Anfang bis zur Mitte habe ich das Buch mit Begeisterung gelesen. Irgendwann musste ich mich schließlich fragen, was die Autorin mit diesem Buch bezwecken möchte?
Bis zum Ende bin ich nicht darauf gekommen und muss mich hier ein paar Meinungen anschließen, dass dieses Buch eher eine leichte Unterhaltung darstellt.
Die Geschichte als solche hätte man noch viel besser ausbauen können.
Stattdessen wird ein Geist in der Geschichte mit eingebaut, was mir völlig überflüssig erschien und mich verärgert hat!
Was wollte Frau Kinkel denn damit bezwecken?
Eine Art Aladin(a) und die Wunderlampe erzählen?
Das Ende habe ich gar nicht verstanden und bin letztlich irgendwie enttäuscht.
Ich gebe den ersten 50 % des Romans 4 Sterne und den Rest 3 Sterne-
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