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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2003
Bei diesem Buch handelt es sich leider nicht um den Originalklassiger von Herman Melville, sondern um eine Nacherzählung von Dirk Walbrecker, die angeblich kindgerecht sein soll. Schade, dass man dies nicht vorher erkennen konnte... Einzig die hübschen Zeichnungen trösten.
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am 19. November 2011
Es handelt sich leider nur um eine stark gekürzte Fassung von ungefähr der Hälfte des Umfangs des englischen Originals. Außerdem ist die technische Umsetzung für den Kindle von relativ geringer Qualität. Der Text wurde offenbar eingescannt und nach einer Buchstaben- oder Worterkennung unredigiert als eBook herausgebracht, dafür sprechen jedenfalls die zahlreichen "Tippfehler" (wahrscheinlich Erkennungsfehler der Scan-Software). Schade, denn Moby Dick ist ansonsten ein hervorragendes Buch.
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Thus begins Chapter 82 of Melville's masterpiece "Moby-Dick", where Ishmael tries to give the reader some understanding of the history and meaningfulness of whaling. The selfsame motto also seems to apply to the composition of "Moby-Dick", because in terms of richness and intricacy it ranges on the same level as Sterne's "Tristram Shandy" or the works of James Joyce.

Whosoever simply expects a gripping, speedy tale of an adventurous whale-hunt will surely be disappointed with "Moby-Dick", since the actual fight between Ahab and the White Whale takes place on the last 35 of 630 pages, and the plot-line at times is hardly discernible what with long passages on the species of whales, on the history of whaling and on the processes of hunting, killing and exploiting the whales and with interior monologues of the characters involved. So if you are bent on tension and action merely, you had better watch the excellent film adaption of the novel starring Gregory Peck as monomanic Ahab. Apart from that "Moby-Dick" falls short of basic narrative conventions in that the first person narrator Ishmael, who seems to be about to tell of story about himself at the beginning, is more and more fading out of the tale, finally taking on the character of an omniscient narrator, who knows the innermost thoughts of Ahab and other crew members, and of a commentator. Then there are long passages where seamen suddenly talk as though there were imbued with Shakespearean spirit and where the whole novel takes on the character of a play.

What kind of botch is that, you may asked dismayed. The answer is that "Moby-Dick" is a brilliant experiment in language, which becomes clear when you read some of its chapters aloud to yourself. Start with Father Mapple's sermon on Jonah here, and you will see what I mean. Melville taps the full dramatic potential of the English language, indeed seeming to be willing to emulate Shakespeare at times.

Then there are other passages which abound in a comic and frolicsome exuberance of imagination. Let me give you an example: "Certain I am, however, that a king's head is solemnly oiled at his coronation, even as a head of salad. Can it be, though, that they anoint it with a view of making its interior run well, as they anoint machinery? Much might be ruminated here, concerning the essential dignity of this regal process, because in common life we esteem but meanly and contemptibly a fellow who anoints his hair, and palpably smells of that anointing." (Chapter 25)

"Moby-Dick" is full of these little gems; it unites the ludicrous, the serious, the scientific, the mystic and many more aspects of human life, thus being what great literature is all about. It provides ample food for thought and it gives its readers many an opportunity to relish the power of the English language.

It is also interesting to see how much sympathy Melville apparently has for Captain Ahab, who is driven into madness by his wish for revenge on the White Whale. "All visible things, man, are but pasteboard masks. But in each event - in the living act, the undoubted deed - there, some unknown but still reasoning thing puts forth the mouldings of its features from behind the unreasoning mask! [...] [The White Whale] tasks me; he heaps me; I see in him outrageous strength, with an inscrutable malice sinewing it. That inscrutable thing is chiefly what I hate [...] Talk not to me of blasphemy, man; I'd strike the sun if it insulted me." (Chapter 36) This is surely an unfailing recipe for unhappiness, but there is also something noble in this foolhardy energy. Was not much of man's civilisation and of human progress achieved in the teeth of the seemingly impossible or blasphemous?

Well, there is no orthodox reading of the symbolism of "Moby-Dick", and everyone might get his own idea on Ahab and his fight against the Whale. Last night I was in a pub and had an animated and long discussion with a friend of mine on this very book, and this is more than you can say about many other books.

So have a go at the adventure of reading "Moby-Dick": "Thar she blows!"
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am 5. Januar 2007
Das ist eine gekürzte Version für Kinder! Ich hatte mit dem gesamten Werk gerechnet und wurde enttäuscht.
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am 6. Dezember 2006
Moby-Dick oder The Whale, wie das Buch ursprünglich hieß, ist ein absoluter Klassiker der Weltliteratur. So viel steht fest. Es hat die Nachwelt sehr geprägt. Vielleicht nicht unbedingt literarisch, aber auf anderen Ebenen.
Der weiße Wal und Kapitän Ahab, die in dem Buch die Hauptakteure sind, sind auch heute noch allgegenwärtig. Kürzlich zeigte eine Karikatur sogar Präsident Bush als Kapitän Ahab auf seiner Suche nach dem weißen Wal.
Die Story von Moby Dick ist eigentlich weitläufig bekannt. Kapitän Ahab ist der Kapitän eines Walfängers, in einer Zeit in der der Walfang noch eine richtige Industrie in Amerika war. Bereits Jahre bevor die Geschichte spielt, wurde ihm von dem berüchtigten weißen Wal ein Bein im Kampfe abgebissen. Ahabs Wunsch nach Rache und die unbändige Jagd nach dem Wal sind nun das Grundgerüst der Geschichte. Was klingt wie eine spannende Abenteuergeschichte, ist jedoch viel mehr.
Hermann Melville schrieb die meisten Teile dieses monströsen Werks innerhalb von nur einem Jahr. Er widmete es seinem Freund Nathaniel Hawthorne, der ihm bei der Fertigstellung half und ihn viele tipps gab. Melville wollte plötzlich, wahrscheinlich ermutigt von Hawthorne, mehr als nur eine Abenteuergeschichte schreiben. Er wollte ein Buch schreiben, was nicht für den Markt gedacht war, sondern nur für sich. Er wollte alle seine Gedanken und Ansichten veröffentlichen. Melville schrieb nahezu das komplette Buch, ehe es 1851 zunächst in London veröffentlicht wurde, noch einmal um. Was dabei herausgekommen ist, ist dieser Schinken.
Melville zeigt nun zum Beispiel die Freundschaft zwischen Ismael und dem Kannibalen Queequeg. Er beschreibt, was für die Zeit sehr unnatürlich war, die Freundschaft sehr neutral. Für ihn war Queequeg kein dummer Wilder, der erstmal missioniert werden müsste, sondern einfach nur ein guter Mensch aus einer anderen Welt. Hier tuacht die Idee des edlen Wilden erstmals auf.
Des weitern geht es aber neben dem Walfang (und seinem technischen Vorraussetzungen) auch um Philospohie, Religion, dem Sinn des Lebens, usw.
Kapitelweise lässt Melville seine Hauptperson Ahab über die verschiedensten Dinge sinieren. Zwar kommt man auch ohne klar, doch an manchen Stellen lohnt es sich sogar, die Bibel gelesen zu haben. Es bleibt eigentlich nicht mehr viel von der abenteuer Geschichte übrig. Die Handlung wird teilweise gar nicht vorangetrieben. Es scheint als würde die Zeit zu stehen, wenn Ahab einen seiner zahllosen Monologe (was sehr stark an ein Drama errinnert) hält.
Meiner Meinung nach macht diese Tatsache eine Bewertung dieses Buches schwierig. Jemand der hauptsächlich Trivialliteratur liest oder eine Abenteuergeschichte lesen möchte, sollte die Finger davon lassen. Der Schreibstil ist sehr wechselnd. Wenn Melville über Seemannsgarn und kernige Seefahrergeschichten schreibt, ist die Sprache einfach, ja fast schon derbe, so wie man sie sich von Seefahrern vorstellt. In seinen philosophischen Anfällen ist die Sprache dann sehr eloquent und abgehoben, was aber nicht bedeutet, dass sie unbedingt schwerer zu lesen ist. Was viele Passagen etwas schwerer macht, sind die ellenlangen Beschreibungen des Walfangs und des Aufbaus eines Walfängers. Was hier an Fachvokabular verwendet wird, sollte selbst für einen Native Speaker, der mit Segeln nichts am Hut hat, schwer verständlich sein.
Man kann das Buch nicht so ohne weiteres Empfehlen. Wer aber interessiert ist, an Philosophie und Religion und sich nicht abschrecken läßt, wenn die Handlung kapitelweise nicht vorangetrieben wird, sollte es lesen. Es ist wirklich spannend, was für Gedanken Kapitän Ahab teilweise hat. Alle Leute die lieber einen Seeroman oder eine Abenteuergeschichte lesen wollen, sollten von Hermann Melville Typee lesen. Das ist nämlich ein spannendes Buch, was zu seiner Zeit auch erfolgreicher war als Moby Dick.

Ich gebe dem Buch trotz allem fünf Sterne, da ich es für einen Klassiker halte und Klassiker nun mal nicht zufällig zu welchen werden.
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am 27. Oktober 2015
Nenne mich Ismael. Hör zu, was ich zu erzählen habe...
So beginnt einer der ganz großen Klassiker der Literatur von Herman Melvil aus dem Jahr 1851, zu der er sich von wahren Begebenheiten inspirieren ließ. Und hier beginnt auch die Umsetzung von Christophe Chabouté in seinen typischen schwarz-weiß gehaltenen Zeichnungen ohne jegliche Schattierungen und Grautöne. Genau durch diesen Zeichenstil erhält diese Graphic Novel um den Mythos des weißen Wals eine zur Geschichte passende Düsterheit. Und so schildert Ismael die schicksalhafte Fahrt des Walfangschiffes Pequod, dessen einbeiniger und paranoider Kapitan Ahab mit blindem Hass den weissen Pottwal namens Moby Dick jagt, der ihm das Bein abgerissen hat.
Über die Story an sich werde ich hier nicht viel schreiben, aber die Umsetzung durch Christophe Chabouté ist meiner Meinung nach eine der besten grafischen Umsetzungen, die ich bis jetzt zu Gesicht bekam. Schon die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere, aber auch die Darstellung der Hintergründe fesselt den Leser und begeistert zusätzlich für das Ursprungswerk von Herman Melville und der deutschen Übersetzung von Matthias Jendis.
Auch der Umfang der Graphic Novel mit über 250 Seiten wird dem Umfang des Originals gerecht, ohne wichtiges auszulassen oder die Story zu arg zu beschleunigen oder an Intensität zu verlieren.
Nicht umsonst zählt Christophe Chabouté in Frankreich zu den großen Künstlern in diesem Metier und vielleicht schwappt doch noch einiges mehr zu uns nach Deutschland herüber.
Fazit:
Hiermit hat nun ein Klassiker der Literatur als erlesene Graphic Novel den Weg zu uns gefunden hat.

Rezension © 2015 by Klaus Spangenmacher für ComicOla.de
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am 12. August 2016
Es handelt sich hier um eine Fassung für Kinder. Für mich leider das Falsche, da ich die Originalfassung wollte. Amazon überließ mir das Exemplar und ich verschenkte es an meinen Neffen - dem hat es sehr gut gefallen. Eine tolle Ausgabe für Kinder ist es in jedem Falle und eine gute Geschenkidee für Schüler.

Darum von mir 3 von 5 Punkten!
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am 12. November 2015
Moby Dick. Jedem von uns ist dieser Name ein Begriff. Doch fragt man dezidiert nach dessen Bedeutung und der Geschichte hinter diesem Namen, sehen wir uns oft großen Augen und hochgezogenen Schultern gegenüber. Es ist nicht unüblich, dass die meisten von uns die Klassiker der Weltliteratur benennen können, die wenigsten unter uns sie jedoch auch wirklich gelesen haben. Frohlockung erfahren all jene, denen das Lesen solcher Klassiker zu müßig ist. Denn Moby Dick ist seit einiger Zeit als Graphic Novel bei „Egmont Graphic Novel“ erhältlich.

Der Roman „Moby Dick“ beschreibt die Abenteuer, die die Besatzung des Walfangschiffes Pequod erleben. Während die Ziele der angeheuerten Männer an Bord hohe Magen an Walrat und -fleisch sind, um möglichst hohe Einnahmen zu erzielen, driften die Waljäger zunehmend in einen irrsinnigen Machtkampf zwischen dem Kapitän Ahab und dessen größten, bislang unerfüllten Wunsch. Der Tod des Weißen Wals, Moby Dick, der ihm bereits vor einigen Jahren im Kampf ein Bein genommen hat. Allen Warnungen und Bedenken seiner Mannschaft zum Trotz lautet der Befehl Ahabs, dem legendenumwobenen Meeressäuger den Garaus zu machen, um sich für das zugefügte Leid, seiner Verkrüppelung, zu rächen.
Gegenspieler des fanatischen Kapitän Ahab ist sein erster Steuermann Starbuck, der durch seine Courage und Erfahrung zum rationalen Denken in der Lage ist. Der seinem Kapitän immer wieder aufzeigt, wie sinnlos sein geplanter Rachefeldzug gegen einen Wal von unbezwingbarer Größe ist.
Doch mit seinem Fanatismus, seiner Obsession und dem unerbittlichen Willen, befeuert Ahab die Kampfbereitschaft seiner Crew und treibt sie in seinem Wahn in den tödlichen Untergang der Pequod und seiner selbst.

Dunkle und rau gezeichnete Bilder verdeutlichen das blutige und barbarische Handwerk der Walfänger. Dank des Verzichts auf Schattierungen, erzeugt Christophe Chabouté eine Graphic Novel, die sich durch mystische Finsternis auf den Betrachter überträgt und die Strapazen der Besatzung verdeutlicht. Das Verwenden von altertümlichen Begriffen aus der Seefahrt runden die Dialoge und Diskussionen an Bord des Fischerschiffes stimmig ab und versetzen den Leser in eine durch Körpereinsatz geprägte Zeit.

von Oliver W. Steinhäuser
für den Buch- und Medienblog
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am 24. September 2014
Classic that pretty much doesnt need any introduction. The Story is as old as mankind itself. We define the evil based on our strange and very individual moral standards and then try to wipe it out with doubtful methods which have to be considered evil as well. Nevertheless, a captain and his crew are hunting a whale whom they consider as an evil, devilish creature - The Leviatan. Melville wrote this book after he accompanied whale hunters and strickend a plot which is so twisted and yet so straight if you read between the lines. This book has been an inspiration for many movies and books and allows you, if reading properly, to question your own moral standarts. The bottom line question remains: who or what is evil and how should it be treated. People cross lines for the sake of some odd purpose, while sometimes even questioning their own intergrity. This what Moby Dick is all about.
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am 3. März 2016
Man muss Chaboutés graphische Umsetzung des Melville-Klassikers einfach lieben! In dunklen, schwarz-weiß gehaltenen Bildern wird das blutige und dreckige Handwerk des Walfängers in nuce vorgeführt. Protagonist des Romans ist ein junger Matrose, der auf der Insel Nantucket einem maorischen Harpunier begegnet. Gemeinsam heuern sie auf dem berühmtesten Walfänger der Welt an: der Pequod. Sowohl dem Schiff, als auch seinem Kapitän eilt ein zweifelhafter Ruf voraus...
„Moby Dick“ - jedem ist dieser Name ein Begriff. Man assoziiert ganz selbstverständlich blutiges Abenteuer, antiquierte Männlichkeitsideale und den salzigen Geruch des Meeres. Doch fragt man einmal nach der Bedeutung und der Geschichte hinter diesem Namen, erntet man oft Achselzucken. Es ist heutzutage fast üblich geworden, dass die meisten Menschen die Klassiker der Weltliteratur nur noch benennen können – kaum jemand hat sie auch wirklich gelesen. Umso schöner, dass „Moby Dick“ seit einiger Zeit als Graphic Novel bei Egmont erschienen ist.
Der Roman erzählt die Abenteuer, die die Besatzung eines unheilvollen Walfängers erlebt, aus der Perspektive des unvoreingenommenen und zuverlässig erzählenden Protagonisten Ismael. Während die Ziele der angeheuerten Mannschaft an Bord große Mengen an Walrat und -fleisch sind, um möglichst hohe Einnahmen zu erzielen – verfolgt der irrsinnige Kapitän Ahab ganz persönliche Ziele: Sein größter, bislang unerfüllter Wunsch ist der Tod des „Weißen Wals“, Moby Dick. Allen Warnungen, Vorahnungen und Prophezeiungen zum Trotz lautet sein Befehl, dem sagenumwobenen Meeressäuger den Garaus zu machen.
Die bedeutungsschwangere Parabel über Macht, Fanatismus, Obsession und die Ohnmacht des Menschen angesichts seiner physischen und psychischen Begrenztheit wird von dem französischen Comickünstler Chabouté in einer Art „adventure cut“ exzellent in Bilder umgesetzt. In dunklen, rau-realistisch und scherenschnittartig gezeichneten Panels bebildert er das blutige und barbarische Handwerk der Walfänger. Dank des Verzichts auf Schattierungen und unnötige Textpassagen, erzeugt der Comic eine dichte Atmosphäre, die sich in einer Art mystisch-ambivalenter Finsternis auf den Betrachter überträgt und sowohl die permanente Gefährdung der Mannschaft auf der Handlungsebene, als auch die absichtlich hergestellten Mehrdeutigkeiten der Dialoge stetig durchblicken lässt.
Das jedem Kapitel ein bedeutungsschwangeres Original-Zitat des Romans vorangestellt ist, rundet die Gesamtkomposition dieser graphischen Umsetzung des Melville-Klassikers hervorragend ab. Eins ist sicher: Wer Chaboutés durchaus gelungene Comic-Adaption gelesen hat, wird früher oder später auch zur literarischen Vorlage greifen.
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