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Moby-Dick: Roman (Fischer Klassik) Taschenbuch – 1. August 2009

3.9 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Taschenbuch, 1. August 2009
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Moby Dick oder Der weiße Wal
OT Moby-Dick OA 1851 DE 1927Form Roman Epoche Symbolismus
Moby Dick gilt als das bedeutendste Prosawerk des amerikanischen Symbolismus. Der monumentale Roman verbindet Abenteuergeschichte, Walkunde und philosophische Reflexion.
Inhalt: Ismael, dessen Vorgeschichte und Lebenssituation im Dunkeln bleiben, beschließt wieder einmal zur See zu fahren, um »den Trübsinn zu verjagen«. Er begibt sich zunächst nach New Bedford (Massachusetts), dem Zentrum des amerikanischen Walfangs. Dort muss er in der Herberge das Bett mit dem Polynesier Quiqueg teilen, der jedoch rasch zu seinem Busenfreund wird. Bald fahren die beiden weiter nach dem älteren Walfängerhafen Nantucket, wo sie auf der »Pequod« anheuern.
Erst als sie bereits einige Tage unterwegs sind, bekommen sie ihren Kapitän zu Gesicht: Ahab. Seitdem er im Kampf mit dem weißen Wal Moby Dick ein Bein verloren hat, ist er voller Hass und kennt nur ein Ziel: Rache an dem Tier zu nehmen. Es gelingt ihm, seine Mannschaft einschließlich des zunächst skeptischen Maates Starbuck für dieses Ziel zu begeistern.
Monatelang kreuzt die »Pequod« in der See, fängt Wale und füllt ihre Öllager, begegnet anderen Schiffen und entkommt glücklich Unwettern ebenso wie Piraten. Im Pazifik trifft sie schließlich auf Moby Dick. Die Jagd auf ihn dauert drei Tage. Obwohl der weiße Wal ein Boot nach dem anderen zerstört und sogar die »Pequod« zum Sinken bringt, hält Ahab an seinem Ziel fest, bis er von seinem eigenen Harpunenseil in die Tiefe gerissen wird. Nur Ismael überlebt die Katastrophe – an den Sarg geklammert, den Quiqueg sich in einer düsteren Vorahnung gezimmert hat.
Aufbau: Der in 135 Kapitel und einen Epilog gegliederte Roman handelt nicht in erster Linie von der Jagd auf Moby Dick – die Schilderung dieses Ereignisses nimmt nur die letzten drei Kapitel ein. Im Vordergrund stehen das archetypische Motiv der »quest«, der Suche, und zwei Figuren, die unterschiedliche Arten der Suche verkörpern: der Ich-Erzähler Ismael und Ahab.
Die »quest« lässt sich verschieden interpretieren, etwa mythologisch als Rebellion gegen die göttliche Ordnung, als Hybris im christlichen Sinn, psychologisch als Erkundungsfahrt ins Unbewusste oder philosophisch als Suche nach dem Wesen der Dinge. Ein dichtes Netz entsprechender Anspielungen und Zitate überzieht den Roman, der dadurch einen enzyklopädischen Zug erhält.
Enzyklopädisch ist auch Ismaels Art der Suche; er verkörpert ein bemühtes Expertentum, das dennoch nichts versteht. Seinen Bericht über die Fahrt der »Pequod« unterbricht er immer wieder mit verarbeitungstechnischen, naturwissenschaftlichen, historiografischen und mythologischen Ausführungen über den Wal. Er beherrscht das Material jedoch nicht wirklich, sondern imitiert nur die Sprachen der verschiedenen Wissensgebiete. Melville erweist sich in diesen Kapiteln als Parodist vom Rang eines Laurence R Sterne oder R Jean Paul.
Ahabs Art der Suche hingegen ist die Aktion; er will handeln, »die Maske [des Sichtbaren] zerschlagen« und stürzt sich so ins Verderben. Melville setzt die verschiedensten Mittel ein, um der Figur titanische Dimension zu verleihen: Anspielungen auf Prometheus und Faust, bühnenhafte Szenen (inklusive Regieanweisungen), Monologe im Stil von R Shakespeare und eine heroisch-pathetische Sprache.
Beide Suchenden scheitern, doch Ismael gelangt schließlich zu der Einsicht: »…ich kenne ihn [den Wal] nicht und werde ihn niemals kennen.« Er kapituliert vor dem »nie zu fassenden Trugbild des Lebens«, das er in der Geschichte von Moby Dick gespiegelt sieht. Philosophisch verstanden, plädiert der Roman also für eine agnostizistische Haltung.
Wirkung: Zu Lebzeiten Melvilles stieß Moby Dick auf geteilte Zustimmung. Nicht alle Leser verstanden sogleich die komplexe Struktur des Werks, manche betrachteten es als formlos, einige erklärten den Autor schlicht für »verrückt«. Heute jedoch wird Moby Dick in einem Atemzug mit großen Romanen der Weltliteratur wie Henry R Fieldings Tom Jones (1749) genannt. Seine Popularität verdankt er zahlreichen Kinderbuch-Adaptionen und der Verfilmung von 1956 mit Gregory Peck als Ahab. P. E. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herman Melville (1819-1891) verbrachte viele Jahre seines Lebens auf dem Meer und fuhr als Matrose an Bord von Walfängern bis in die Südsee. Als Schriftsteller hielt er diese Erlebnisse später in „Moby Dick“ und anderen Abenteuerromanen fest, verewigte aber ebenso seine Arbeitserfahrungen in Kanzleien und Schreibstuben: „Bartleby“, diese absurde Parabel auf die Grenzen des Menschseins in der modernen Welt, machte Melville zur Inspirationsquelle großer Autoren des 20. Jahrhunderts.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat folgende Ausmaße ca.: Breite: 10,5 cm; Höhe: 15,5; Stärke: 6 cm.
Dank diesem bescheuerten Format sind die inneren 5 Zeichen jeder Zeile einfach nicht lesbar!!!
-> Dieses Buch ist schlicht rausgeschmissenes Geld !!! <-
Tipp: dann schon lieber etwas mehr Geld ausgeben und eine ordentliche Ausgabe kaufen!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
obwohl der Link von
http://www.amazon.de/Moby-Dick-Fischer-Klassik-Herman-Melville/dp/3596901952/
hierherführt.
Das ist die Übersetzung von Thesi Mutzenbecher und Ernst Schnabel von 1946 wenn ich mich nicht täusche.
Die 49 Cent hätte ich mir sparen können.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als Kind laß ich Melville's "Moby Dick". Leider war es eine gekürzte Fassung. Die vollständige Ausgabe erfordert beim Leser einen langen Atem, da Melville sich in Exkurse verzweigt, um dann wieder auf das Thema zu kommen. Hat man einmal das Walfängerleben der damaligen Zeit vor Augen, wird "Moby Dick" zu lesen zu einem Erlebnis.
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Format: Gebundene Ausgabe
Obwohl "Moby Dick" zu den wichtigsten Werken der amerikanischen Literatur gezählt wird, wurde es beim Erscheinen 1851 von der Kritik und dem Publikum nicht aufgenommen. Ein Grund kann darin liegen, dass man mit fehlgeleiteten Erwartungen an das Buch ranging und auch noch heute rangeht. Es handelt sich bei "Moby Dick " nicht in erster Linie um einen flüssiggeschriebenen, spannenderzählten Abenteuerroman, sondern um ein umfassendes Werk über den Wal und Walfischfang mit eingeschobenen philosophischen Betrachtungen über Gott und die Natur. Der Roman schildert den Kampf des machtbesessenen und rachsüchtigen Kapitän Ahab gegen die Gewalten der Natur, gegen seinen großen Feind, den Weißen Wal. Während für die Mannschaft der "Pequod" der Walfischfang ein Beruf wie jeder andere ist, steht für Ahab die Vernichtung des Weißen Wales im Vordergrund. Erzählt wird die Geschichte von einem jungen Mann namens Ismael. Aber hinter Isamel versteckt sich Hermann Melville, der sein immenses Wissen über das Thema dem Leser präsentiert. Diese langen Schilderungen über die verschiedenen Wale, über die Geschichte des Walfischfangs, über die Anatomie des Pottwals sind zwar sehr lehrreich, können aber auch sehr langatmig sein. Sieht man von den ersten und letzten Seiten des Buches ab, gibt es dazwischen so gut wie keine Handlung. Was macht nun aber das Buch dennoch zu einem Meisterwerk. Es sind die philosophischen Stellen und die Gestalt des Kapitän Ahab. Ahab ist ein moderner Prometheus, der sich gegen Gott und seine stumme, grausame Natur des Meees mit seinen ungeheuerlichen Bewohnern auflehnt. In dieser Natur wird man alles finden, aber keine Barmherzigkeit.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Der vorliegende Band aus dem Drehbuchverlag ist bereits die vierte Ausgabe von Moby Dick, die ich mir zugelegt habe - nicht etwa weil ich einen verdrehten Fetisch für weiße Wale hätte. Als ich mir vor Jahren vorgenommen hatte, dieses berühmte Werk endlich einmal zu lesen (bis dahin kannte ich die Geschichte lediglich dank zahlreicher Verfilmungen), war ich überrascht, wie dünn doch das Taschenbuch war, das ich nach kurzer Suche in Händen hielt. Der Inhalt wirkte denn auch auf mich irgendwie abgehackt und wie im Schnelldurchlauf behandelt. Ich war enttäuscht.

Sehr viel später wollte ich einen neuen Versuch wagen und kam auf den Gedanken, es einmal mit dem englischen Original zu probieren. Dort entdeckte ich nun Passagen, die mir völlig neu waren und Moby Dick in einem ganz anderen Licht erscheinen ließen. Das Problem war nur: Mein Englisch reicht zwar für eine simple Unterhaltung, der Stil des toten Melville mit einer ganzen Schiffsladung an mir fremden Vokabeln, die ich teilweise nicht einmal in meinem Wörterbuch finden konnte, machten die Lektüre anstrengend und zäh. Es musste also erneut eine ungekürzte deutsche Fassung her.

Was einfach klingt, lässt sich tatsächlich nur mit einigem Suchen und Recherchieren bewerkstelligen. Der Einfachheit halber griff ich zu einem Band, der bei Amazon mit "vollständige Ausgabe" gekennzeichnet war - nur, um schon nach ein wenig Herumblättern festzustellen, dass auch hier im Vergleich zum Original viele Passagen fehlten. Also fahndete ich weiter und stieß bald auf die hier bewertete Ausgabe des Drehbuchverlages.

Um es vorweg zu nehmen: Auch hier scheint mir ein wenig gestrichen und gekürzt worden zu sein.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte und der Inhalt an sich haben sicher mehr als einen Stern verdient. Aber die Form dieser vorliegenden Ausgabe ist schlichtweg leserunfreundlich. Das Buch ist zu dick und dafür zu klein, und so ist es vielerorts schwierig die Buchstaben in der Buchmitte auszumachen, ohne das Buch fast auseinanderzureissen.
Es ist sonst schon genug mühsam zu lesen mit all den Passagen über die Anatomie der Wale und den ausführlichen Beschreibungen über den Walfang. Die Philosophien über Gott, die Seele des Menschen und den Geist des Wals sind sicherlich klasse. Aber man muss Zeit dafür haben. Die Handlung kennt man. Und der Film mit Gregory Peck war ja schliesslich wirklich nicht schlecht...
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