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Mit dem Kopf durch die Welt: Ganz persönliche Geschichten aus der Normalität Taschenbuch – 1. Dezember 2010

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nils Minkmar,1966 in Saarbrücken geboren, besitzt einen deutschen und einen französischen Pass. Während des Studiums an der Universität des Saarlandes amtierte er zwei Semester als AStA-Präsident. 1996 promovierte er in Neuer Geschichte und wurde Redakteur der ZDF-Sendung »Willemsens Woche« in Hamburg. Nach der Einstellung der Sendung folgte eine Phase als freier Journalist und Redakteur der »Zeit«; seit Juli 2001 Redakteur im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«, seit 2012 Feuilletonchef der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«.
Nils Minkmar wurde 2012 als Kulturjournalist des Jahres ausgezeichnet. Seit Mai 2015 schreibt er für den »Spiegel«.

Literaturpreise:

Kulturjournalist des Jahres 2012


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Format: Gebundene Ausgabe
Seit vielen Jahren ist mir der Autor des vorliegenden Buches fast jeden Sonntag ein lieber Zeitgenosse geworden, wenn ich seine Artikel oder Kommentare in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung lese. Dort zeigt er sich als genauer Beobachter des aktuellen Geschehens und seine Kommentare und Bemerkungen treffen oft den Kern der Sache oder des Phänomens, das er gerade beschreibt.

In diesem Buch hat Minkmar sechs Essays versammelt, die er ganz persönliche Geschichten" nennt, und mit denen es ihm auf eine ganz besondere Weise gelingt, gesellschaftliche Entwicklungen deutlich und vor allem begreifbar zu machen. Denn es ist die große Unvorhersagbarkeit, die er als das Schlagwort unserer Epoche ausmacht. Was heute gilt, wird in zehn Jahren überholt sein. Obwohl es viele Journalisten, Soziologen, Philosophen, Schriftsteller und manchmal auch Theologen versuchen: die großen Themen unseres Lebens wie Wohnen, Arbeiten und Lernen, Freundschaften, Liebe und Familie sind mit den altbewährten Mustern fast nicht mehr zu umschreiben, zu fassen und zu begreifen.

Die Essays von Nils Minkmar nähern sich ihren Themen ganz persönlich und bringen so ihre Gegenstände ganz nah. Er tut das mit einer Sprache, die erfrischt und begeistert, der man die Lust abspürt, zu verstehen und eine irgendwie geartete moralische und philosophische Orientierung zu behalten.

Es ist köstlich, wie er zum Beispiel in dem Essay "Die Götter von Dudweiler. Vom Zusammenhang zwischen Islamismus und Freibädern" sich dem neuen Phänomen des Islamismus auf deutschem Boden nähert und sich in diesem Zusammenhang auch sehr belesen mit Tariq Ramadan und Paul Veyne auseinandersetzt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nils Minkmars Beiträge in der FAS sind wahre Kleinode. Das Buchkapitel über seinen Großvater fand sich als Vorabdruck dort. Auch vom ewigen Zweifel der Superreichen, ob sich der teure Bodyguard im entscheidenden Moment der Kugel entgegenwirft, war bereits die Rede. Jetzt aber soll - laut Klappentext - alles in Buchform zusammenkommen und den ganz normalen Wahnsinn einer Welt erklären, die sich nicht mehr erklären will oder kann.

Gut, wir ziehen mehr um, als uns (und den Kindern) gut tut. Die Miele in den vierten Stock ohne Aufzug ist das Highlight jeden Umzugs, bei dem man mitgeholfen hat. Aber was beweist es? Man schaue sich das Leben des Nikolaus von Kues (1401-1464) an, dann weiß man, wie oft manche im Mittelalter reisten (ohne ICE) und über ganz Europa hinweg umzogen.

Ach, ICE! Ja, seine Beobachtungen zu sozialen Defiziten der Mitreisenden im Großraumwagen kann jeder nachvollziehen. Die DB bleibt der große Motivator für Reichtum, um eines fernen Tages in der 1. Klasse diesem Das-ist-mein-Platz-Elend zu entgehen. Immer liegt es einem wie NM auf der Zunge zu sagen "Grüßen Sie Ihre Tante auch von uns, wo wir dank Ihres Handys jetzt eine große Familie sind", aber dann trauen wir uns wieder nicht. Beide Kapitel sind schönstes Feuilleton, aber erklären sie die Welt?

Vielleicht kommt die tiefere Einsicht im langen Kapitel über den Islam? Nicht unbedingt, denn da mäandert das Buch doch sehr, springt von Dudweiler nach Madrid, Afghanistan, den Gaza Streifen, Algerien, Amsterdam, Salman Rushdies London, Günter Wallraffs Köln usw. Was will der Dichter uns damit sagen? Dass der aufgeklärte Islam eine Bereicherung wäre?
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Minkmar lese ich in der FAS jeden Sonntag gern und habe mich deswegen darauf gefreut, das ganze umfänglich in Buchform lesen zu können. -

Eine große Enttäuschung. Da wird einerseits länglich wie oberflächlich über Islamismus, Weltfrieden etc. schwadroniert, um dann - ohne Zusammenhang - à la Axel Hacke - über Umzüge/Dübel bzw. Handygebrauch in Zügen der Deutschen Bahn zu glossieren (oder waren's Tipps zum Schwarzfahren?)

Und immer der Hinweis auf das tolle Doktorandenseminar, dass der Herr Schriftsteller und Ex-ASta-Vorsitzende besucht hat.

Kann man sich sparen, muss man leider sagen.
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Von CyberCynic am 31. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und nicht zu Ende gelesen. Nichts als Banalitäten und flaches Geschreibsel und so packend geschrieben wie Omas Kochbuch. Definitiv ein Buch das getrost im Regal bleiben kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die persönlichen Geschichten, die Minkmar erzählt, sind so banal und langweilig, dass man sie nicht mal dem Friseur aufdrücken würde. Offenkundig hat Minkmar in seinem Leben fast nichts erlebt.
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