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Mit Staunen und Zittern Gebundene Ausgabe – 2000

4.0 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Atemberaubend. Nothomb, in Frankreich ein literarischer Star, beleuchtet eine Grundsatzfrage: Sie die anderen verrückt oder sie selbst? Ihre Antworten darauf sind ein zweifaches Ja, noch ein Lachen und mehrere zum Brüllen komische wie bemerkenswerte Gedanken. Eine Lektüre mit Lachtränengarantie, von der mehr bleibt als feuchte Taschentücher." (Frankfurter Rundschau)
"Man könnte den Zusammenstoß zweier Kulturen auch als Geschichte von Anpassung oder Auflehnung erzählen und dabei ebenfalls eine gegen den Strich gebürstete Landeskunde einbringen. Doch Amelie Nothomb tut etwas viel Schöneres: Sie mischt aus asiatischer Gelassenheit und westeuropäischer Ironie eine ganz eigene Haltung. Ihre tragikomische Sicht auf den Konflikt zwischen Hierarchie und Menschlichkeit erinnert an Charlie Chaplins Siege über die Obrigkeit." (Sächsische Zeitung) "Ein Buch, das man lieben muß für die elegante Ökonomie der Sprache, für seine rhetorische Intelligenz und dafür, daß es den Leser auf spielerische Art befreit von dem spezifisch europäischen Zwang zur Interpretation." (Literaturen)
"Wieso gilt der Boykott der Männer-Toiletten im 44. Stock eines Tokioter Bürohauses als Akt der Sabotage? Die Antwort hierauf sollten sie nachlesen und sich das Vergnügen gönnen, das feine Zusammenspiel von Masochismus und Sadismus zu verfolgen, dem sich die Belgierin Amelie für ein Jahr freiwillig ausgesetzt hat. Das war, bevor sie eine zu Recht gefeierte Autorin wurde. Seien wir den Japanern dankbar." (Die Woche)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amélie Nothomb, geboren am 13.8.1966 in Kobe (Japan), lebt in Brüssel: Die diplomatische Laufbahn ihres Vaters im Fernen Osten bestimmte die Stationen ihrer Kindheit. Als sie mit 17 Jahren zum ersten Mal nach Europa kam, nach Brüssel, begann sie aus Einsamkeit zu schreiben. Mit Erfolg: Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, für Mit Staunen und Zittern wurde ihr der Grand Prix du roman de L?Académie Française verliehen.

Fritzi Haberlandt feierte bereits während ihrer Schauspielausbildung erste Bühnenerfolge und wurde seitdem vielfach ausgezeichnet. Spätestens seit dem Kinofilm Erbsen auf halb sechs ist sie einem großen Publikum bekannt. Zurzeit gehört sie zum festen Ensemble des Maxim Gorki Theaters in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ich habe die französische Fassung gelesen und bin begeistert. Die kulturell bedingten Verhaltensregeln in Japan, gegen die die Ptotagonistin immer wieder durch ihre Unwissenheit verstößt, überraschen und schockieren nicht nur sie selbst, sondern ebenso den Leser. Ihr rasanter Abstieg aus der Buchhaltung zur Klofrau, der in der ersten Hälfte der Lektüre noch unvorstellbar ist, vollzieht sich in der 2. Hälfte zum Erstaunen des Lesers in rasanter Geschwindigkeit. Für Europäer ein echter Kulturschock und unbedingt lesenswert.
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Format: Audio CD
Die Geschichte der Autorin ist autobiographisch. Dieses Jahr in Japan hat die Autorin tatsächlich erlebt und lässt den Leser beziehungsweise Hörer diese Zeit miterleben.
Amelie Nothomb beschränkt all ihre Beschreibungen stets auf ihre Sicht und ihr Unverständnis, bemüht sich auch, das Verhalten ihrer "Gegner" zu erläutern und zu erklären. Dabei ist sie sich nicht zu schade, auch die wirklichen Fehler, die ihr während ihrer Tätigkeit in dem japanischen Konzern unterlaufen sind, zu erläutern. Daraus ergibt sich ein authentisch wirkendes Bild, bei dem nichts geschönt oder allzu überspitzt wirkt, dennoch die Rollen klar verteilt wurden und ebenso von Lesern und Hörern erkannt werden können.
Die Autorin tat sehr gut daran, ihr Privatleben in dieser Zeit nicht Teil der Geschichte werden zu lassen. Tatsächlich spielen sich alle 175 Minuten der Lesung in dem Konzern selbst ab. Dadurch wird das Erzählte umso dichter und man wird an keiner Stelle aus dem Geschehen gerissen. Dies ist so geschickt konstruiert worden, dass man sich aber tatsächlich auch an keiner Stelle fragt, wie Amelie ihre Freizeit verbracht hat, bis sie selbst am Ende des Buches erklärt, warum sie diese Passagen ausgelassen hat.
Die Geschichte ist eine extreme, die trotzdem ein großes Maß an Heiterkeit zu bewirken weiß. Amelie Nothomb begegnet den Ereignissen gelassen und mit einer Gewitztheit, die ihresgleichen sucht, gibt die Suche nach dem richtigen Weg zur Akzeptanz allerdings auch nicht auf. Bis zum letzten Tag versucht sie den Mittelweg zwischen persönlichem Stolz und Anpassungsnotwendigkeit zu beschreiten. Ob es ihr gelingt - sollte jeder Hörer für sich entscheiden.
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Format: Taschenbuch
Habe gestern "Mit Staunen und Zittern" in einem Ruck durchgelesen und dabei Tränen gelacht - allerdings auch Tränen der Verzweiflung, sosehr erinnerte mich das Buch an meine eigenen Erfahrungen bei diversen japanischen Firmen. Die ganze Absurdität und die ganzen Paradoxien, denen ein japanischsprachiger Gaijin in einer japanischen Firma ausgeliefert ist, sind hier sehr gut aufgezeigt und das mit unvergleichlichem Humor. Jedem, der es nicht glauben will, wird geraten sich doch selbst einmal bei "Yumimoto" zu bewerben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Obgleich ich den Klappentext und einige Rezensionen zu diesem Roman gelesen hatte, war ich dennoch schockiert über die fremde Welt, die sich mir offenbarte. Die Welt des Unternehmens Yumimoto, in der die Protagonistin Amélie einen rasanten Abstieg von einer Dolmetscherin zur „Hüterin der Aborte“, wie es im Buch umschrieben wird, erleben muss. Die Apathie von Amélie, das Fehlen jeglichen Kampfgeistes und jeglicher Anzeichen des Aufbegehrens gegen diese schier unerträgliche Situation erschreckten mich. Amélie erduldet alle Demütigungen, erlebt die öffentliche Erniedrigung ihrer unmittelbaren Vorgesetzten wie in Trance mit und muss dann noch feststellen, dass ihr Mitgefühl und der angebotene Trost als Anlass genommen werden, ihr die Tätigkeit als Toilettenfrau zuzuweisen. „Schikane“ umschreibt wohl hier mit einem Wort, was in dieser Firma abläuft – allein der Einsatz in der Buchhaltungsabteilung ist reiner Hohn, wo Amelie wiederholte Male monotone Tätigkeiten wie das sinnlose Kopieren von tausenden Seiten der Golfclubstatuten ihres Vorgesetzten ausüben muss. Die Autorin beschreibt die verächtliche Abscheulichkeit eines hierarchischen Systems, das nichts mit den idealistischen Sinneseindrücken aus der Kindheit von Amélie mehr zu tun hat, nein, es ist eine andere Welt. Sie kommt zur Erkenntnis, dass in Japan der Mittelpunkt der Existenz das Unternehmen ist und dass das Leben von Etiketten, Regeln und Zwängen geprägt ist. Keine Spontaneität, kein Lachen, keine Initiative sind hier erwünscht - sie ziehen mitunter sogar schlimme Bestrafungen und Demütigungen nach sich.

Amélie Nothomb schreibt gegen Ende des Buches: „Wie allgemein bekannt ist, ist Japan das Land mit der höchsten Suizidquote. Mich wundert daran nur, dass die Selbsttötung nicht noch häufiger ist.“

Nach Lektüre dieses Buches wundert mich das ebenfalls.
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Von S. R. VINE-PRODUKTTESTER am 17. Februar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Rekapitulieren wir. Als kleines Mädchen wollte ich Gott werden. Sehr bald begriff ich, dass dies zuviel verlangt war, und goss ein wenig Weihwasser in meinen Messwein: Ich würde Jesus werden. Als ich einsah, dass auch dieser Ehrgeiz zu weit ging, fand ich mich damit ab, wenn ich mal groß wäre, Märtyrerin zu werden. Als Erwachsene schwor ich dem Größenwahn ab und beschloss, als Dolmetscherin in einer japanischen Firma zu arbeiten. Leider war das zu hoch für mich; ich musste eine Stufe herabsteigen und Buchhalterin werden. Aber in meinem sozialen Absturz gab es kein Halten, und so wurde ich zur Null herabbefördert. Unglücklicherweise - ich hätte es ahnen können - war die Null immer noch zuviel für mich. Und nun endlich fand ich meine letzte Bestimmung: als Klofrau." (S.111)

Amélie Nothomb beschreibt in dieser ausgesprochen seichten Komödie eine kurze Episode einer belgischen Zeitkraft in einem japanischen Konglomerat. Auch wenn die Ereignisse unterhaltend überzeichnet sind, so liefern sie doch eine anekdotisch zutreffende Beschreibung japanischer Großunternehmen. Das eine oder andere Kapitel habe ich so oder ähnlich jedenfalls auch schon in Japan erlebt. Mit "Staunen und Zittern" zählt durch die ironisch-sarkastische Verklärung dieser gesellschaftlichen Anomalien zu den unterhaltsamsten Werken dieser großen belgischen Autorin.

Es bleibt natürlich die Frage, was die Lehre dieses Werkes ist. Manchmal ist aber Unterhaltung Lehre genug. Lesen!
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